Sie müssen Site Recovery Manager Server auf der Schutz-Site sowie auf der Wiederherstellungs-Site installieren.

Vorbereitungen

  • Führen Sie die Aufgaben aus und vergewissern Sie sich, dass Sie über die unter Voraussetzungen und Best Practices für die Installation von Site Recovery Manager Server aufgeführten erforderlichen Informationen verfügen.

  • Wenn Sie eine SQL Server-Datenbank mit integrierter Windows-Authentifizierung als Site Recovery Manager-Datenbank verwenden, müssen Sie beim Installieren von Site Recovery Manager Server dasselbe Benutzerkonto oder ein Konto mit den gleichen Rechten verwenden, das Sie verwendeten, als Sie den DSN der integrierten Windows-Authentifizierung für SQL Server erstellten.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Weitere Informationen zum Aktualisieren einer vorhandenen Site Recovery Manager-Installation finden Sie unter Upgrade von Site Recovery Manager.

Weitere Informationen zum Installieren von Site Recovery Manager in einer Konfiguration mit gemeinsam genutzter Wiederherstellungs-Site finden Sie unter Installieren von Site Recovery Manager zur Verwendung mit einer gemeinsam genutzten Wiederherstellungs-Site.

Prozedur

  1. Doppelklicken Sie auf das Site Recovery Manager-Installationsprogramm, wählen Sie eine Installationssprache aus und klicken Sie auf OK.
  2. Folgen Sie den Eingabeaufforderungen des Installationsprogramms, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren, und vergewissern Sie sich, dass die Installationsvoraussetzungen erfüllt sind.
  3. Legen Sie fest, wo Site Recovery Manager Server installiert werden soll, und klicken Sie auf Weiter.
    • Behalten Sie den Standardzielordner bei.

    • Klicken Sie auf Ändern, um den Zielordner zu ändern, und wählen Sie ein Zielvolume aus.

    Der Standardinstallationsordner für Site Recovery Manager lautet C:\Programme\VMware\VMware vCenter Site Recovery Manager. Falls Sie einen anderen Ordner verwenden, beachten Sie, dass der Pfadname einschließlich des Schrägstrichs am Ende nicht länger als 120 Zeichen lang sein und keine Nicht-ASCII-Zeichen enthalten darf.

  4. Geben Sie Informationen zum Platform Services Controller an der Site ein, an der Sie Site Recovery Manager installieren, und klicken Sie auf Weiter.

    Option

    Beschreibung

    IP-Adresse

    Der Hostname oder die IP-Adresse des Platform Services Controller für die vCenter Server-Instanz, bei der Site Recovery Manager registriert werden soll. Geben Sie den Hostnamen in Kleinbuchstaben ein. Wenn die Installation abgeschlossen ist und Sie die Verbindung zwischen der Schutz-Site und der Wiederherstellungs-Site konfigurieren, geben Sie diesen Hostnamen bzw. diese IP-Adresse exakt so an wie hier, denn die Groß- und Kleinschreibung wird beachtet.

    Wichtig:

    Um IP-Adressänderungen in Ihrer Infrastruktur zu erleichtern, geben Sie, soweit möglich, einen vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) anstatt einer IP-Adresse an.

    Wichtig:

    Wenn der Platform Services Controller eine FQDN anstelle einer IP-Adresse verwendet, müssen Sie bei der Installation von Site Recovery Manager die FQDN angeben.

    HTTPS-Port

    Akzeptieren Sie den Standardwert 443 oder geben Sie einen neuen Wert ein, wenn Platform Services Controller einen anderen Port verwendet. Platform Services Controller unterstützt keine HTTP-Verbindungen, sondern nur Verbindungen über HTTPS.

    Benutzername

    Der vCenter Single Sign On-Benutzername für die vCenter Single Sign On-Domäne, zu der diese Platform Services Controller-Instanz gehört. Dieses Benutzerkonto muss ein Mitglied der vCenter Single Sign On-Administratorgruppe der Platform Services Controller-Instanz sein. Nur Mitglieder der Administratorgruppe verfügen über die notwendigen Berechtigungen, um den Lösungsbenutzer für Site Recovery Manager zu erstellen oder neu zu erstellen.

    Kennwort

    Das Kennwort für den angegebenen vCenter Single Sign On-Benutzernamen. Das Textfeld für das Kennwort kann leer sein.

  5. Verifizieren Sie das Platform Services Controller-Zertifikat, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und klicken Sie auf Akzeptieren, um es anzunehmen.
  6. Wählen Sie die vCenter Server-Instanz aus, bei der Sie Site Recovery Manager registrieren möchten, und klicken Sie auf Weiter.
    Wichtig:

    Das Dropdown-Menü enthält alle vCenter Server-Instanzen, die beim Platform Services Controller registriert sind. In einer Umgebung, in der der erweiterte verknüpfte Modus verwendet wird, kann es auch vCenter Server-Instanzen von anderen Platform Services Controller-Instanzen enthalten. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige vCenter Server-Instanz auswählen. Sobald die Installation von Site Recovery Manager abgeschlossen ist, können Sie diese nicht ändern, um eine andere vCenter Server-Instanz auszuwählen.

  7. Geben Sie die Informationen für die Registrierung der Site Recovery Manager-Erweiterung bei vCenter Server ein und klicken Sie auf Weiter.

    Option

    Beschreibung

    Name der lokalen Site

    Ein Name für diese Site Recovery Manager-Site, der in der Site Recovery Manager-Schnittstelle angezeigt wird. Standardmäßig wird die vCenter Server-Adresse verwendet, aber Sie können einen beliebigen Namen eingeben. Dabei darf es sich nicht um denselben Namen handeln, den Sie für eine andere Site Recovery Manager-Installation verwenden, mit der diese Installation gekoppelt werden soll.

    Administrator-E-Mail

    E-Mail-Adresse des Site Recovery Manager-Administrators. Diese Informationen sind erforderlich, obwohl Sie die vCenter Server-Standardalarme zur Konfiguration von E-Mail-Benachrichtigungen für Site Recovery Manager-Ereignisse verwenden.

    Lokaler Host

    Name oder IP-Adresse des lokalen Hosts. Das Site Recovery Manager-Installationsprogramm ruft diesen Wert ab. Ändern Sie ihn nur, wenn er falsch ist. Beispiel: Der lokale Host besitzt mehrere Netzwerkschnittstellen und die vom Site Recovery Manager-Installationsprogramm ermittelte Netzwerkschnittstelle ist nicht die Schnittstelle, die Sie verwenden möchten.

    Wichtig:

    Um IP-Adressänderungen in Ihrer Infrastruktur zu erleichtern, geben Sie, soweit möglich, einen vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) anstatt einer IP-Adresse an.

    Listener-Port

    HTTPS-Port für den gesamten Verwaltungsdatenverkehr an Site Recovery Manager Server, einschließlich Datenverkehr mit externen API-Clients zur Automatisierung von Aufgaben. Der Port wird von vSphere Web Client auch zum Herunterladen des Site Recovery Manager-Client-Plug-Ins verwendet. Dieser Port muss vom vCenter Server-Proxysystem aus erreichbar sein. Ändern Sie den Port nicht, es sei denn, der Standardport 9086 führt zu Konflikten.

  8. Wählen Sie den standardmäßigen Site Recovery Manager-Plug-In-Bezeichner für dieses Site Recovery Manager Server-Paar aus und klicken Sie auf Weiter.

    Beide Site Recovery Manager Server-Instanzen in einem Site-Paar müssen denselben Plug-In-Bezeichner verwenden.

    Option

    Beschreibung

    Standard-SRM-Plug-In-Bezeichner

    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Site Recovery Manager in einer Standardkonfiguration mit einer Schutz-Site und einer Wiederherstellungs-Site installieren.

    Benutzerdefinierter SRM-Plug-In-Bezeichner

    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Site Recovery Manager in einer Konfiguration mit einer gemeinsam genutzten Wiederherstellungs-Site oder mit mehreren Schutz-Sites und einer Wiederherstellungs-Site installieren. Geben Sie die Details des Plug-In-Bezeichners ein.

    Plug-In-ID

    Ein eindeutiger Bezeichner. Weisen Sie den Site Recovery Manager Server-Instanzen auf der geschützten Site und der gemeinsam genutzten Wiederherstellungs-Site denselben Bezeichner zu.

    Organisation

    Der Name der Organisation, zu der dieses Site Recovery Manager Server-Paar gehört. Mithilfe dieses Namens können Site Recovery Manager Server-Paare in einer Konfiguration mit gemeinsam genutzter Wiederherstellungs-Site identifiziert werden, insbesondere wenn mehrere Organisationen die gemeinsam genutzte Wiederherstellungs-Site verwenden.

    Beschreibung

    Eine optionale Beschreibung dieses Site Recovery Manager Server-Paars.

  9. Wählen Sie einen Zertifikatstyp aus und klicken Sie auf Weiter.

    Option

    Beschreibung

    Zertifikat automatisch generieren

    Verwenden eines automatisch generierten Zertifikats:

    1. Wählen Sie Zertifikat automatisch generieren und klicken Sie auf Weiter.

    2. Geben Sie Informationen zu Ihrer Organisation und Organisationseinheit ein (in der Regel der Name Ihrer Firma und der Name Ihrer Abteilung innerhalb der Firma).

    3. Klicken Sie auf Weiter.

    Zertifikatsdatei laden

    Verwenden eines benutzerdefinierten Zertifikats:

    1. Wählen Sie PKCS#12-Zertifikatsdatei verwenden und klicken Sie auf Weiter.

    2. Klicken Sie auf Durchsuchen, navigieren Sie zur Zertifikatdatei und klicken Sie auf Öffnen. Die Zertifikatsdatei muss genau ein Zertifikat mit genau einem privaten Schlüssel enthalten, der mit dem Zertifikat übereinstimmt.

    3. Geben Sie das Kennwort für das Zertifikat ein.

    4. Klicken Sie auf Weiter.

  10. Wählen Sie, ob die eingebettete Datenbank oder eine benutzerdefinierte Datenbank verwendet werden soll, und klicken Sie auf Weiter.

    Option

    Beschreibung

    Eingebetteten Datenbankserver verwenden

    Site Recovery Manager enthält eine integrierte vPostgres-Datenbank, die Sie mit minimalem Konfigurationsaufwand verwenden können.

    Benutzerdefinierten Datenbankserver verwenden

    Wählen Sie im Dropdown-Menü einen vorhandenen 64-Bit-DSN aus. Sie können auch auf DSN-Setup klicken, um das Windows 64-Bit-ODBC-Administrator-Tool zu starten, die vorhandenen DSNs anzuzeigen oder einen neuen 64-Bit-System-DSN für die Site Recovery Manager-Datenbank zu erstellen.

  11. Geben Sie die Site Recovery Manager-Informationen zur Datenbankkonfiguration ein und klicken Sie auf Weiter.

    Option

    Aktion

    Name der Datenquelle

    Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie Eingebetteten Datenbankserver verwenden ausgewählt haben. Geben Sie einen Namen für den DSN ein, der vom Site Recovery Manager-Installationsprogramm beim Erstellen der eingebetteten Datenbank generiert wird. Der DSN der eingebetteten Datenbank darf nur alphanumerische Zeichen und Unterstriche enthalten.

    Name des Datenbankbenutzers

    • Geben Sie einen Namen für das Datenbankbenutzerkonto ein, das vom Site Recovery Manager-Installationsprogramm beim Erstellen der eingebetteten Datenbank generiert wird. Der Benutzername der eingebetteten Datenbank darf nur klein geschriebene alphanumerische Zeichen und Unterstriche enthalten.

    • Geben Sie den Benutzernamen für ein vorhandenes Datenbankbenutzerkonto ein, das mit einer benutzerdefinierten Datenbank verwendet werden soll. Diese Option ist deaktiviert, wenn Sie SQL Server mit integrierter Windows-Authentifizierung verwenden. In diesem Fall werden die Anmeldedaten des Benutzerkontos, unter dem das Site Recovery Manager-Installationsprogramm ausgeführt wird, für die Authentifizierung mit SQL Server verwendet. Dieses Konto wird außerdem zum Ausführen des Site Recovery Manager-Diensts verwendet, um sicherzustellen, dass Site Recovery Manager eine Verbindung mit der Datenbank herstellen kann.

    Datenbankkennwort

    • Geben Sie ein Kennwort für das Datenbankbenutzerkonto ein, das vom Site Recovery Manager-Installationsprogramm beim Erstellen der eingebetteten Datenbank generiert wird. Das Kennwort darf keine Leerzeichen, Anführungszeichen, umgekehrten Schrägstriche oder erweiterte ASCII-Zeichen enthalten.

    • Geben Sie das Kennwort für ein vorhandenes Datenbankbenutzerkonto ein, das mit einer benutzerdefinierten Datenbank verwendet werden soll. Diese Option ist deaktiviert, wenn Sie SQL Server mit integrierter Windows-Authentifizierung verwenden.

    Datenbankport

    Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie Eingebetteten Datenbankserver verwenden ausgewählt haben. Sie können diesen Wert nicht ändern, wenn die eingebettete Datenbank bereits vorhanden ist.

    Anzahl der Verbindungen

    Geben Sie die anfängliche Größe des Verbindungspools ein. Wenn alle Verbindungen in Gebrauch sind und eine neue Verbindung erforderlich ist, wird sie erstellt, sofern die maximal zulässige Anzahl der Verbindungen nicht überschritten wird. Für Site Recovery Manager ist es schneller, eine Verbindung aus dem Pool zu verwenden, als eine neue Verbindung zu erstellen. Der Maximalwert, den Sie festlegen können, hängt von Ihrer Datenbankkonfiguration ab. In der Regel ist es nicht erforderlich, diese Einstellung zu ändern. Fragen Sie Ihren Datenbankadministrator, bevor Sie diese Einstellung ändern. Wird ein zu hoher Wert festgelegt, kann dies zu Datenbankfehlern führen.

    Maximale Anzahl an Verbindungen

    Geben Sie die maximale Anzahl der Datenbankverbindungen ein, die gleichzeitig geöffnet sein können. Der Maximalwert, den Sie festlegen können, hängt von Ihrer Datenbankkonfiguration ab. Wenn der Datenbankadministrator die Anzahl der Verbindungen, die die Datenbank öffnen kann, begrenzt hat, darf dieser Wert den begrenzten Wert nicht überschreiten. In der Regel ist es nicht erforderlich, diese Einstellung zu ändern. Fragen Sie Ihren Datenbankadministrator, bevor Sie diese Einstellung ändern. Wird ein zu hoher Wert festgelegt, kann dies zu Datenbankfehlern führen.

  12. Wählen Sie das Benutzerkonto aus, unter dem der Site Recovery Manager Server-Dienst ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf Weiter.
    • Wählen Sie Lokales Systemkonto verwenden aus, um den Site Recovery Manager Server-Dienst unter dem lokalen Systemkonto auszuführen.

    • Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort eines vorhandenen LDAP-Benutzerkontos ein, um den Site Recovery Manager Server-Dienst unter einem anderen Benutzerkonto auszuführen. Hierbei kann es sich um eine beliebiges Benutzerkonto handeln (einschließlich des lokalen Benutzerkontos), das Mitglied der integrierten Administratorengruppe ist.

    Diese Option ist deaktiviert, wenn Sie eine SQL Server-Datenbank mit integrierter Windows-Authentifizierung verwenden. In diesem Fall wird der Site Recovery Manager Server-Dienst unter dem Konto ausgeführt, das Sie zum Installieren von Site Recovery Manager verwenden.

  13. Klicken Sie auf Install.
  14. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Beenden.
  15. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 14 auf der anderen Site.