Cross-Origin Resource Sharing (CORS) ist ein Mechanismus für Client-Webanwendungen, die in einer Domäne geladen werden, um mit Ressourcen in einer anderen Domäne zu interagieren.

Mithilfe der VMware Cloud Director Object Storage Extension-Benutzeroberfläche können Sie die globalen CORS-Einstellungen auf Systemebene bearbeiten. Mandantenbenutzer können einzelne CORS-Regeln auf Bucket-Ebene festlegen.

Standardmäßig lassen die globalen CORS-Einstellungen keine S3-API-Anforderungen verschiedenen Ursprungs zu. Um CORS-Regeln auf Bucket-Ebene zu verwalten, deaktivieren Sie die globalen Einstellungen oder legen Sie eine Positivliste an und konfigurieren Sie dann CORS-Regeln über das VMware Cloud Director Object Storage Extension tenant portal. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Regeln für Cross-Origin Resource Sharing.

Prozedur

  1. Melden Sie sich beim VMware Cloud Director cloud provider admin portal an.
  2. Wählen Sie im Dropdown-Menü Mehr die Option Objektspeicher aus.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Einstellungen auf Bearbeiten.
  4. Wählen Sie die CORS-Konfiguration aus und klicken Sie auf Speichern.
    Es gibt drei Optionen für die Konfiguration von CORS.
    Option Beschreibung
    Globales CORS deaktivieren Ob bei Anforderungen mit einem anderen Ursprung der Zugriff auf Buckets erlaubt wird, hängt von den CORS-Regeln der individuellen Buckets ab.
    Globales CORS mit beliebigem Ursprung aktivieren Bei allen Anforderungen mit einem anderen Ursprung wird der Zugriff auf Buckets erlaubt.
    Globales CORS mit benutzerdefinierter Ursprungs-Positivliste aktivieren Bei Anforderungen mit einem anderen Ursprung ist der Zugriff nur von den Ursprüngen aus erlaubt, die Sie angeben. Bei Zugriffsanforderungen mit einem anderen als dem von Ihnen angegebenen Ursprung hängt der Zugriff von den CORS-Regeln der einzelnen Buckets ab.