Sie haben die Möglichkeit, einen vorhandenen i3-Hostcluster in i3en-Hosts zu konvertieren, um die Vorteile einer höheren Speicherkapazität sowie weitere Vorteile von i3en-Hosts zu nutzen.

Wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner bei VMware, um eine Clusterkonvertierung zu planen. Es wird dann ein Zeitfenster für die Konvertierung reserviert, und Sie haben die Möglichkeit, dieses zu genehmigen.

Clusterkonvertierung ist derzeit in SDDCs unter SDDC 1.10-Paketversionen verfügbar.

Sie erhalten Benachrichtigungen, wenn eine Clusterkonvertierung geplant, in Kürze gestartet und abgeschlossen wird. Um sicherzustellen, dass Sie diese Benachrichtigungen erhalten, fügen Sie donotreply@vmware.com Ihrer Liste zulässiger E-Mail-Adressen hinzu.

Ablauf der Clusterkonvertierung

3 Tage vor der geplanten Clusterkonvertierung führt VMware Vorabprüfungen im Cluster aus, um sicherzustellen, dass der Cluster die Voraussetzungen für die Konvertierung erfüllt.

Während der Konvertierung wird die horizontale EDRS-Skalierung deaktiviert, damit der Vorgang nicht beeinträchtigt wird. Dem Cluster werden zwei i3en-Hosts hinzugefügt. Die NSX Edge-VMs werden zu diesen beiden neuen Hosts migriert. Danach werden Arbeitslast-VMs von einem der i3-Hosts migriert, der anschließend aus dem Cluster entfernt wird. Dieser Vorgang – das Entfernen von i3-Hosts und das Hinzufügen von i3en-Hosts – wird wiederholt, bis alle i3-Hosts entfernt wurden und der Cluster vollständig konvertiert wurde. Anschließend wird die horizontale EDRS-Skalierung wieder aktiviert. Je nach Clusternutzung unterscheidet sich die Anzahl der i3en-Hosts unter Umständen von der Anzahl der i3-Hosts, die Sie zu Anfang verwendet haben.

Die Clusterkonvertierung kann Stunden bis Tage dauern. VMware empfiehlt, vor der Clusterkonvertierung eine Sicherung zu erstellen.

Auswirkungen der Clusterkonvertierung auf den Betrieb

Während des Konvertierungsvorgangs kommt es bei Arbeitslast-VMs oder Verwaltungs-Appliances nicht zu Ausfallzeiten. Folgende Vorgänge sind während der Clusterkonvertierung nicht möglich:
  • Entfernen von Hosts
  • Bearbeiten der EDRS-Richtlinieneinstellungen
Führen Sie während der Clusterkonvertierung die folgenden Aktionen nicht in dem Cluster durch, der gerade konvertiert wird:
  • Führen Sie keine Arbeitslastmigration im laufenden Betrieb (Hot-Migration) oder Cold-Migration zu bzw. von dem gerade konvertierten Cluster durch.
  • Führen Sie keine Arbeitslastbereitstellung durch (Neue/Klon-VM).
  • Nehmen Sie keine Änderungen an den Einstellungen für die speicherbasierte Richtlinienverwaltung für Arbeitslast-VMs vor.
  • Vermeiden Sie den Beginn von HCX-Migrationen, die sich mit dem Zeitfenster für die Konvertierung überlappen können.
  • Vermeiden Sie folgende DRaaS-Aktivität auf dem zu konvertierenden Cluster:
    • Site-Kopplungen erstellen oder löschen
    • Wiederherstellungsplan ausführen
    • Geplante Migration
    • Test-Failover oder Test-Bereinigung
    • Echtes Failover
    • Erneuter Schutz
    • Vorgänge zur Verwaltung von Replizierungen, wie z. B. Replizierung konfigurieren oder stoppen
  • Fügen Sie dem Cluster, der gerade konvertiert wird, keine Hosts hinzu bzw. entfernen Sie keine Hosts aus diesem.

Clusterkonvertierung und Abrechnung

Während des Clusterkonvertierung enthält Ihr Cluster sowohl i3- als auch i3en-Hosts. Bis zum Abschluss der Clusterkonvertierung werden alle Hosts zum Tarif für i3-Hosts abgerechnet. Nach Abschluss der Konvertierung wird zum Tarif für i3en-Hosts gewechselt.

Bei der Konvertierung des Clusters von i3- in i3en-Hosts werden die von Ihnen erworbenen Verpflichtungszeiträume nicht umgewandelt. Wenn Sie einen i3-Verpflichtungszeitraum erworben haben, können Sie entweder einen neuen i3en-Verpflichtungszeitraum erwerben oder Ihre i3en-Hosts zum bedarfsgesteuerten Tarif abrechnen lassen. In beiden Fällen bezahlen Sie weiterhin für den i3-Verpflichtungszeitraum.