Die Infrastruktur, die virtuelle Maschinen unterstützt, besteht aus mindestens zwei Software-Ebenen: der Virtualisierung und dem Management. In vSphere bietet ESXi die Virtualisierungsfunktionen, die die Hosthardware zusammenfassen und der virtuellen Maschine als normalisiertes Ressourcen-Set darstellen. Virtuelle Maschinen werden auf ESXi-Hosts ausgeführt, die von vCenter Server verwaltet werden.

vCenter Server kann die Ressourcen von mehreren Hosts zusammenfassen und ermöglicht Ihnen, Ihre Datencenter-Infrastruktur effektiv zu überwachen und zu verwalten. Sie können Ressourcen für virtuelle Maschinen verwalten, virtuelle Maschinen bereitstellen, Aufgaben planen, Statistikprotokolle erfassen, Vorlagen erstellen und vieles mehr. vCenter Server bietet zudem vSphere vMotion™, vSphere Storage vMotion, vSphere Distributed Resource Scheduler (DRS), vSphere High Availability (HA) und vSphere Fault Tolerance. Diese Dienste ermöglichen eine effiziente und automatisierte Ressourcenverwaltung und hohe Verfügbarkeit für virtuelle Maschinen.

Der vSphere Client ist die primäre Schnittstelle für die Verwaltung von vCenter Server, ESXi-Hosts und virtuellen Maschinen. Der vSphere Client bietet darüber hinaus Konsolenzugriff auf virtuelle Maschinen.

In der vCenter Server-Hierarchie, die im vSphere Client angezeigt wird, ist das Datencenter der Container der obersten Ebene für ESXi-Hosts, Ordner, Cluster, Ressourcenpools, vSphere vApps, virtuelle Maschinen usw.

Datenspeicher sind virtuelle Darstellungen von zugrunde liegenden physischen Speicherressourcen. Datenspeicher blenden die Eigenheiten des zugrunde liegenden physischen Speichers aus und bieten ein einheitliches Modell für die von virtuellen Maschinen benötigten Ressourcen. Ein Datenspeicher ist der Speicherort (z.B. eine physische Festplatte oder LUN, ein RAID oder SAN) für die Dateien einer virtuellen Maschine.