Zum Modellieren des Freigabeprozesses erstellen Sie eine Pipeline mit den Phasen, Aufgaben und Genehmigungen, die in der Regel zum Freigeben der Software verwendet werden. VMware Code Stream automatisiert dann den Prozess, mit dem der Code erstellt, getestet, genehmigt und bereitgestellt wird.

Da nun alles für die Modellierung des Softwarefreigabeprozesses vorbereitet ist, finden Sie hier Informationen zur Vorgehensweise in VMware Code Stream.

Voraussetzungen

Prozedur

  1. Schauen Sie sich die verfügbaren Projekte in VMware Code Stream an und wählen Sie ein für Ihre Zwecke geeignetes Projekt aus.
    • Wenn keine Projekte aufgeführt sind, bitten Sie einen VMware Code Stream-Administrator, ein Projekt zu erstellen und Sie zum Mitglied des Projekts zu machen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Vorgehensweise zum Hinzufügen eines Projekts in VMware Code Stream.
    • Falls Sie kein Mitglied von einem der aufgeführten Projekte sind, bitten Sie einen VMware Code Stream-Administrator, Sie als Mitglied eines Projekts hinzuzufügen.
    Projekte in Code Stream
  2. Fügen Sie alle neuen Cloud-basierten und lokalen Remote-Endpoints hinzu, die Sie für die Pipeline benötigen.
    Sie benötigen beispielsweise Git, Jenkins, Code Stream Build, Kubernetes und Jira.
  3. Wenn Sie einen lokalen Remote-Endpoint hinzufügen, wie z. B. ein lokales GitHub-Repository, fügen Sie einen Cloud-Proxy in VMware Cloud Assembly hinzu, sodass VMware Code Stream eine Verbindung zum Proxy herstellen kann.
    Bei einem Remote-Endpoint kann es sich um eine Datenquelle, ein Repository oder ein Benachrichtigungssystem handeln, das sich lokal und nicht in einer Cloud-basierten Umgebung befindet. Lokale Endpoints sind über das öffentliche Internet nicht erreichbar, da sie sich hinter einer Firewall befinden.
    1. Um einen Cloud-Proxy hinzuzufügen, laden Sie die OVA-Datei des Cloud-Proxys herunter und installieren sie in Ihrer vCenter Server-Instanz.
    2. Wechseln Sie zum VMware Cloud Assembly-Dienst, klicken Sie auf Cloud-Proxys, klicken Sie auf Neu und installieren Sie den Cloud-Proxy.
    Hinzufügen und Installieren eines Cloud-Proxys in VMware Cloud Assembly
  4. Erstellen Sie Variablen, um Werte in Ihren Pipeline-Aufgaben wiederverwenden zu können.

    Verwenden Sie geheime Variablen, um vertrauliche Informationen auszublenden und zu verschlüsseln. Verwenden Sie eingeschränkte Variablen für Zeichenfolgen, Kennwörter und URLs, die ausgeblendet und verschlüsselt sein müssen, sowie um deren Verwendung in Ausführungen einzuschränken. Verwenden Sie beispielsweise eine geheime Variable für ein Kennwort oder eine URL. Sie können geheime und eingeschränkte Variablen in jeder Art von Aufgabe in Ihrer Pipeline verwenden.

    Nutzen Sie eingeschränkte Variablen, um die in Ihren Pipelines verwendeten Ressourcen, z. B. eine Hostmaschine, einzuschränken. Sie können die Ausführung der Pipeline so lange einschränken, bis sie von einem anderen Benutzer ausdrücklich genehmigt wird.

    Administratoren können geheime Variablen und eingeschränkte Variablen erstellen. Benutzer können geheime Variablen erstellen.

    Sie können eine Variable beliebig oft über mehrere Pipelines hinweg wiederverwenden. Eine Variable, die eine Hostmaschine angibt, kann beispielsweise als HostIPAddress definiert werden. Zur Verwendung der Variable in einer Pipeline-Aufgabe geben Sie dann ${var.HostIPAddress} ein.
    Variablen in VMware Code Stream
  5. Kennzeichnen Sie als Administrator alle Endpoints und Variablen, die für Ihr Unternehmen unerlässlich sind, als eingeschränkte Ressourcen.

    Wenn ein Benutzer, der kein Administrator ist, versucht, eine Pipeline auszuführen, die eine eingeschränkte Ressource enthält, stoppt die Pipeline bei der Aufgabe, die die eingeschränkte Ressource verwendet. Anschließend muss ein Administrator die Ausführung der Pipeline fortsetzen.

    Kennzeichnen eines Endpoints als eingeschränkt.
  6. Planen Sie die Erstellungsstrategie für die native CICD-, CI- oder CD-Pipeline.
    Planen Sie Ihre Erstellungsstrategie vor dem Einrichten einer Pipeline, die Ihren Code kontinuierlich integriert (CI, Kontinuierliche Integration) und kontinuierlich bereitstellt (CD, Kontinuierliche Bereitstellung). Mit dem Build-Plan können Sie ermitteln, was VMware Code Stream benötigt, damit es Ihren Code nativ erstellen, integrieren, testen und bereitstellen kann.
    Erstellung eines nativen VMware Code Stream-Builds Folgende Erstellungsstrategie wird benötigt
    Verwenden Sie eine der intelligenten Vorlagen.
    • Erstellt alle Phasen und Aufgaben für Sie.
    • Klont das Quell-Repository.
    • Erstellt und testet den Code.
    • Fasst den Code zur Bereitstellung in Containern zusammen.
    • Befüllt die Schritte der Pipeline-Aufgabe auf Basis Ihrer Auswahl.
    Fügen Sie Phasen und Aufgaben manuell hinzu.

    Sie fügen Phasen und Aufgaben hinzu und geben die Informationen ein, mit denen sie befüllt werden.

  7. Erstellen Sie Ihre Pipeline mithilfe einer intelligenten Vorlage oder fügen Sie der Pipeline manuell Phasen und Aufgaben hinzu.
    Markieren Sie anschließend alle Ressourcen als eingeschränkt. Fügen Sie gegebenenfalls Genehmigungen hinzu. Wenden Sie alle regulären, eingeschränkten oder geheimen Variablen an. Fügen Sie alle Bindungen zwischen Aufgaben hinzu.
  8. Validieren, aktivieren und führen Sie die Pipeline aus.
  9. Zeigen Sie die Pipeline-Ausführungen an.
    Anzeigen der Pipeline-Ausführungen.
  10. Verwenden Sie zum Verfolgen des Status und der KPIs die Pipeline-Dashboards und erstellen Sie benutzerdefinierte Dashboards.
    Anzeigen des Dashboards für eine CICD-Pipeline.

Ergebnisse

Sie haben eine Pipeline erstellt, die Sie im ausgewählten Projekt verwenden können.

Sie können auch die Pipeline-YAML für den Import und die Wiederverwendung in anderen Projekten exportieren.

Nächste Maßnahme

Informationen zu Anwendungsfällen, die Sie gegebenenfalls in Ihrer Umgebung anwenden möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Lernprogramme für die Verwendung von VMware Code Stream.