Sie können verschiedene Optionen konfigurieren, indem Sie der Datei /etc/vmware/config oder /etc/vmware/viewagent-custom.conf Einträge hinzufügen.

Bei der Installation von View Agent oder Horizon Agent kopiert das Installationsprogramm die beiden Konfigurationsvorlagendateien config.template und viewagent-custom.conf.template in /etc/vmware. Außerdem kopiert das Installationsprogramm, falls die Dateien /etc/vmware/config und /etc/vmware/viewagent-custom.conf nicht vorhanden sind, config.template nach config und viewagent-custom.conf.template in viewagent-custom.conf. In den Vorlagendateien sind alle Konfigurationsoptionen aufgelistet und dokumentiert. Um eine Option einzustellen, entfernen Sie einfach den Kommentar und ändern Sie den Wert wie gewünscht.

Nachdem Sie Ihre Änderungen vorgenommen haben, müssen Sie Linux neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Konfigurationsoptionen in /etc/vmware/config

VMwareBlastServer und seine zugehörigen Plug-ins verwenden die Konfigurationsdatei /etc/vmware/config.

Anmerkung:

Die folgende Tabelle enthält Beschreibungen für alle von Agent erzwungenen Richtlinieneinstellungen für USB in der Horizon Agent-Konfigurationsdatei. Horizon Agent verwendet die Einstellungen, um zu entscheiden, ob der USB-Anschluss zur Host-Maschine umgeleitet werden kann. Horizon Agent übergibt die Einstellungen auch an Horizon Client zur Auswertung und Erzwingung je nachdem, ob Sie den merge(m)-Modifizierer zur Anwendung der Horizon Agent-Filterrichtlinieneinstellung zusätzlich zur Horizon Client-Filterrichtlinieneinstellung festlegen oder den (o)-Modifizierer zur Verwendung der Horizon Agent-Filterrichtlinieneinstellung anstelle der Horizon Client-Filterrichtlinieneinstellung überschreiben.

Tabelle 1. Konfigurationsoptionen in /etc/vmware/config

Option

Wert/Format

Standard

Beschreibung

VVC.ScRedir.Enable

true oder false

true

Legen Sie diese Option fest, um die Smartcard-Umleitung zu aktivieren/deaktivieren.

VVC.logLevel

fatal error, warn, info, debug oder trace

info

Verwenden Sie diese Option zur Festlegung der Protokollebene des VVC-Proxy-Knotens.

VVC.RTAV.Enable

true oder false

true

Legen Sie diese Option fest, um die Audio-Eingabe zu aktivieren/deaktivieren.

Clipboard.Direction

0, 1, 2, oder 3

2

Durch diese Option wird die Richtlinie für die Zwischenablagenumleitung bestimmt.

  • 0 - Zwischenablagenumleitung deaktivieren.

  • 1 - Zwischenablagenumleitung in beide Richtungen aktivieren.

  • 2 - Zwischenablagenumleitung nur vom Client zum Remote-Desktop aktivieren.

  • 3 - Zwischenablagenumleitung nur vom Remote-Desktop zum Client aktivieren.

cdrserver.logLevel

error, warn, info, debug, trace oder verbose

info

Verwenden Sie diese Option zur Festlegung der Protokollebene für vmware-CDRserver.log.

cdrserver.forcedByAdmin

true oder false

false

Legen Sie diese Option fest, um für den Client die gemeinsame Nutzung zusätzlicher Ordner auszuschließen oder zuzulassen, die nicht mit der Option cdrserver.shareFolders angegeben wurden.

cdrserver.sharedFolders

file_path1,R;file-path2,; file_path3,R; ...

Nicht definiert

Geben Sie einen oder mehrere Dateipfade zu den Ordnern an, die der Client mit dem Linux-Desktop gemeinsam nutzen kann. Beispiel:

  • Für einen Windows-Client: C:\spreadsheets,;D:\ebooks,R

  • Für einen Nicht-Windows-Client: /tmp/spreadsheets;/tmp/ebooks,;/home/finance,R

cdrserver.permissions

R

RW

Verwenden Sie diese Option zur Anwendung zusätzlicher Lese/Schreib-Berechtigungen, über die Horizon Agent für die von Horizon Client freigegebenen Ordner verfügt. Beispiel:

  • Wenn der von Horizon Client freigegebene Ordner über die Berechtigungen read und write verfügt und Sie cdrserver.permissions=R festlegen, verfügt Horizon Agent nur über read-Zugriffsberechtigungen.

  • Wenn der von Horizon Client freigegebene Ordner nur über read-Berechtigungen verfügt und Sie cdrserver.permissions=RW festlegen, verfügt Horizon Agent weiterhin nur über read-Zugriffsrechte. Für Horizon Agent ist es nicht möglich, das von Horizon Client festgelegte Nur-read-Attribut zu ändern. Die einzige Möglichkeit für Horizon Agent ist das Entfernen der Schreibzugriffsrechte.

Beispiele für eine typische Anwendung:

  • cdrserver.permissions=R

  • #cdrserver.permissions=R (d. h. den Eintrag auskommentieren oder löschen)

cdrserver.cacheEnable

true oder false

true

Legen Sie diese Option fest, um die Funktion des Schreibcache von der Agentseite zur Clientseite zu aktivieren oder zu deaktivieren.

UsbRedirPlugin.log.logLevel

error, warn, info, debug, trace oder verbose

info

Verwenden Sie diese Option zur Festlegung der Protokollebene des USB-Umleitungs-Plug-Ins.

UsbRedirServer.log.logLevel

error, warn, info, debug, trace oder verbose

info

Verwenden Sie diese Option zur Festlegung der Protokollebene des USB-Umleitungsservers.

viewusb.AllowAutoDeviceSplitting

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Legen Sie diese Option fest, um das automatische Splitten von Composite USB-Geräten zuzulassen oder auszuschließen.

Beispiel: m:true

viewusb.SplitExcludeVidPid

{m|o}:vid-xxx1_pid-yyy1[;vid-xxx2_pid-yyy2;...]

Nicht definiert

Verwenden Sie diese Option, um ein bestimmtes Composite USB-Gerät für das Splitten nach Anbieter- und Produkt-IDs auszuschließen oder einzubeziehen. Das Format dieser Einstellung lautet vid-xxx1_pid-yyy1[;vid-xxx2_pid-yyy2;...]. ID-Nummern müssen in hexadezimaler Schreibweise angegeben werden. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden.

Beispiel: m:vid-0f0f_pid-55**

viewusb.SplitVidPid

{m|o}: vid-xxxx_pid-yyyy([exintf:zz[;exintf:ww]])[;...]

Nicht definiert

Legen Sie diese Option fest, um die Komponenten eines Composite USB-Gerätes, die durch Anbieter- und Produkt-IDs angegeben sind, als separate Geräte zu behandeln. Das Format dieser Einstellung lautet vid-xxxx_pid-yyyy(exintf:zz[;exintf:ww])

Sie können mit dem Stichwort exintf Komponenten durch Angabe ihrer Schnittstellennummer von der Umleitung ausschließen. Sie müssen hexadezimale ID-Nummern und dezimale Schnittstellennummern einschließlich der 0 am Anfang angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden.

Beispiel: o:vid-0f0f_pid-***(exintf-01);vid-0781_pid-554c(exintf:01;exintf:02)

Anmerkung:

Horizon schließt nicht automatisch die Komponenten ein, die Sie nicht explizit ausgeschlossen haben. Sie müssen eine Filterrichtlinie wie z. B. Include VidPid Device (VidPid-Gerät einbeziehen) angeben, um diese Komponenten einzubeziehen.

viewusb.AllowAudioIn

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht true

Verwenden Sie diese Option, um die Umleitung für Audio-Eingabe-Geräte zuzulassen oder auszuschließen. Beispiel: o:false

viewusb.AllowAudioOut

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Legen Sie diese Option fest, um die Umleitung für Audio-Ausgabe-Geräte zuzulassen oder auszuschließen.

viewusb.AllowHIDBootable

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht true

Verwenden Sie diese Option, um die Umleitung anderer Eingabegeräte neben Tastatur und Maus, die zur Startzeit verfügbar sind (auch als „startfähige Eingabegeräte“ bezeichnet), zuzulassen oder auszuschließen.

viewusb.AllowDevDescFailsafe

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Legen Sie diese Option fest, um die Umleitung für Geräte zuzulassen oder auszuschließen, auch wenn Horizon Client die Konfigurations-/Gerätebeschreibungen nicht abrufen kann. Um ein Gerät auch beim Scheitern des Abrufs der Konfigurations-/Gerätebeschreibungen zuzulassen, muss dieses in „Include“-Filter wie z. B. IncludeVidPid oder IncludePath eingeschlossen werden.

viewusb.AllowKeyboardMouse

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Verwenden Sie diese Option, um die Umleitung von Tastaturen mit eingebauten Zeigegeräten (Maus, Trackball oder Touchpad) zuzulassen oder auszuschließen.

viewusb.AllowSmartcard

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Legen Sie diese Option fest, um die Umleitung für Smartcard-Geräte zuzulassen oder auszuschließen.

viewusb.AllowVideo

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht true

Verwenden Sie diese Option, um die Umleitung für Videogeräte zuzulassen oder auszuschließen.

viewusb.DisableRemoteConfig

{m|o}:{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Legen Sie diese Option fest, um die Verwendung von Horizon Agent-Einstellungen zuzulassen oder auszuschließen, wenn eine USB-Gerätefilterung durchgeführt wird.

viewusb.ExcludeAllDevices

{true|false}

Nicht definiert, entspricht false

Verwenden Sie diese Option, um alle USB-Geräte von der Umleitung auszuschließen oder in die Umleitung einzubeziehen. Wenn für diese Einstellung true festgelegt ist, können Sie andere Richtlinieneinstellungen verwenden, um zuzulassen, dass bestimmte Geräte oder Gerätefamilien umgeleitet werden. Wenn für diese Einstellung false festgelegt ist, können Sie andere Richtlinieneinstellungen verwenden, um zu verhindern, dass bestimmte Geräte oder Gerätefamilien umgeleitet werden. Wenn Sie den Wert von ExcludeAllDevices in Horizon Agent auf true festlegen und diese Einstellung an Horizon Client übergeben wird, hat die Horizon Agent-Einstellung Vorrang vor der Horizon Client-Einstellung.

viewusb.ExcludeFamily

{m|o}:family_name_1[;family_name_2;...]

Nicht definiert

Verwenden Sie diese Option, um Gerätefamilien von der Umleitung auszuschließen oder in die Umleitung einzubeziehen. Beispiel: m:bluetooth;smart-card

Wenn Sie das automatische Gerätesplitten aktiviert haben, prüft Horizon die Gerätefamilie jeder Schnittstelle eines Composite USB-Gerätes, um zu entscheiden, welche Schnittstelle ausgeschlossen werden sollte. Wenn Sie das automatische Gerätesplitten deaktiviert haben, prüft Horizon die Gerätefamilie des gesamten Composite USB-Gerätes.

Anmerkung:

Allerdings sind Maus und Tastatur standardmäßig von der Umleitung ausgeschlossen und müssen deshalb nicht mit dieser Einstellung ausgeschlossen werden.

viewusb.ExcludeVidPid

{m|o}:vid-xxx1_ pid-yyy1[;vid-xxx2_pid-yyy2;..]

Nicht definiert

Legen Sie diese Option fest, um Geräte mit einer bestimmten Anbieter- oder Produkt-ID von der Umleitung auszuschließen. Sie müssen hexadezimale ID-Nummern angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden.

Beispiel: o:vid-0781_pid- ****;vid-0561_pid-554c

viewusb.ExcludePath

{m|o}:bus-x1[/y1].../ port-z1[;bus-x2[/y2].../port-z2;...]

Nicht definiert

Verwenden Sie diese Option, um Geräte an bestimmten Hub- oder Portpfaden von der Umleitung auszuschließen. Bus- und Portnummern müssen im hexadezimalen Format angegeben werden. Sie können das Platzhalterzeichen nicht in Pfaden verwenden.

Beispiel: m:bus-1/2/3_port- 02;bus-1/1/1/4_port-ff

viewusb.IncludeFamily

{m|o}:family_name_1[;family_name_2]...

Nicht definiert

Legen Sie diese Option fest, um Gerätefamilien in die Umleitung einzubeziehen.

Beispiel: o:storage; smart-card

viewusb.IncludePath

{m|o}:bus-x1[/y1].../ port-z1[;bus-x2[/y2].../portz2;...]

Nicht definiert

Verwenden Sie diese Option, um Geräte an bestimmten Hub- oder Portpfaden in die Umleitung einzubeziehen. Bus- und Portnummern müssen im hexadezimalen Format angegeben werden. Sie können das Platzhalterzeichen nicht in Pfaden verwenden.

Beispiel: m:bus-1/2_port- 02;bus-1/7/1/4_port-0f

viewusb.IncludeVidPid

{m|o}:vid-xxx1_ pid-yyy1[;vid-xxx2_pid-yyy2;...]

Nicht definiert

Legen Sie diese Option fest, um Geräte mit bestimmten Anbieter- oder Produkt-IDs in die Umleitung einzubeziehen. Sie müssen hexadezimale ID-Nummern angeben. Sie können das Platzhalterzeichen (*) anstelle einzelner Ziffern in einer ID verwenden.

Beispiel: o:vid-***_pid-0001;vid-0561_pid-554c

mksVNCServer.useXExtButtonMapping

true oder false

false

Legen Sie diese Option fest, um die Unterstützung einer linkshändigen Maus auf SLED 11 SP3 zu aktivieren oder zu deaktivieren.

mksvhan.clipboardSize

Eine Ganzzahl

1024

Verwenden Sie diese Option, um die maximale Größe der Zwischenablage für das Kopieren und Einfügen anzugeben.

RemoteDisplay.maxBandwidthKbps

Eine Ganzzahl

4096000

Legt die maximale Bandbreite für eine VMware Blast-Sitzung in Kilobits pro Sekunde (KBit/s) fest. Die Bandbreite umfasst den gesamten Sitzungsdatenverkehr, Bilddarstellung, Audio, virtuelle Kanäle und VMware Blast-Steuerung eingeschlossen. Der maximale Wert lautet 4 GBit/s (4096000).

RemoteDisplay.maxFPS

Eine Ganzzahl

60

Legt die maximale Rate der Bildschirmaktualisierungen fest. Mit dieser Einstellung steuern Sie die durchschnittliche Bandbreite, die Benutzer in Anspruch nehmen. Der gültige Wert sollte zwischen 3 und 60 liegen. Die Standardeinstellung beträgt 60 Aktualisierungen pro Sekunde.

RemoteDisplay.enableStats

true oder false

false

Aktivieren oder deaktivieren Sie die Blast-Protokollstatistik im MKS-Protokoll, beispielsweise FPS, RTT usw.

RemoteDisplay.allowH264

true oder false

true

Legen Sie diese Option zum Aktivieren oder Deaktivieren der H.264-Codierung fest.

vdpservice.log.logLevel

fatal error, warn, info, debug oder trace

info

Verwenden Sie diese Option zum Festlegen der Protokollebene des vdpservice.

RemoteDisplay.qpmaxH264

Verfügbarer Wertebereich: 0–51

36

Verwenden Sie diese Option, um den Quantisierungsparameter „H264minQP“ festzulegen, der die für die H.264-Codierung konfigurierte beste Bildqualität angibt. Geben Sie einen Wert an, der größer ist als der für „RemoteDisplay.qpminH264“ festgelegte Wert.

RemoteDisplay.qpminH264

Verfügbarer Wertebereich: 0–51

10

Verwenden Sie diese Option, um den Quantisierungsparameter „H264maxQP“ festzulegen, der die für die H.264-Codierung konfigurierte geringste Bildqualität angibt. Geben Sie einen Wert an, der kleiner ist als der für „RemoteDisplay.qpmaxH264“ festgelegte Wert.

RemoteDisplay.minQualityJPEG

Verfügbarer Wertebereich: 1–100

25

Legt die Bildqualität für die Desktop-Anzeige für die JPEG/PNG-Codierung fest. Die Einstellungen für eine niedrige Bildqualität sind für Bereiche gedacht, die sich häufig ändern, z. B. durch einen Bildlauf.

RemoteDisplay.midQualityJPEG

Verfügbarer Wertebereich: 1–100

35

Legt die Bildqualität für die Desktop-Anzeige für die JPEG/PNG-Codierung fest. Legt die Einstellungen für die mittlere Qualität der Desktop-Anzeige fest.

RemoteDisplay.maxQualityJPEG

Verfügbarer Wertebereich: 1–100

90

Legt die Bildqualität für die Desktop-Anzeige für die JPEG/PNG-Codierung fest. Die Einstellungen für eine hohe Bildqualität sind für eher statische Bereiche sinnvoll.

Konfigurationsoptionen in /etc/vmware/viewagent-custom.conf

Java Standalone Agent verwendet die Konfigurationsdatei /etc/vmware/viewagent-custom.conf.

Tabelle 2. Konfigurationsoptionen in /etc/vmware/viewagent-custom.conf

Option

Wert

Standard

Beschreibung

Subnet

NULL oder Netzwerkadresse und Maskierung in IP-Adresse/im CIDR-Format

NULL

Wenn mehrere lokale IP-Adressen mit unterschiedlichen Subnetzen vorhanden sind, können Sie mit dieser Option das Subnetz festlegen, dass der Linux-Agent für den View-Verbindungsserver zur Verfügung stellen soll.

Wenn mehrere Subnetzkonfigurationen auf einem Linux-Agent-Computer ermittelt wurden, müssen Sie mit dieser Option das Subnetz angeben, das vom Linux-Agent verwendet werden soll. Wenn Sie z. B. Docker auf einem Linux-Computer installiert haben, wird diese Plattform als ein virtueller Netzwerkadapter behandelt. Um zu verhindern, dass der Linux-Agent die Docker-Plattform als virtuellen Netzwerkadapter verwendet, müssen Sie diese Option zur Verwendung des physischen Netzwerkadapters festlegen.

Sie müssen den Wert in der IP-Adresse/im CIDR-Format angeben. Beispiel: Subnet=192.168.1.0/24.

Mit NULL wird festgelegt, dass der Linux-Agent die IP-Adresse per Zufallsauswahl bestimmt.

SSOEnable

true oder false

true

Legen Sie diese Option fest, um Single Sign-On (SSO) zu aktivieren/deaktivieren.

SSOUserFormat

Eine Textzeichenfolge

[Benutzername]

Verwenden Sie diese Option, um das Format des Anmeldenamens für das Single Sign-On anzugeben. Der Standard ist lediglich der Benutzername. Legen Sie diese Option fest, wenn auch der Domänenname erforderlich ist. Meist ist der Anmeldename der Domänenname plus einem Sonderzeichen, gefolgt vom Benutzernamen. Wenn das Sonderzeichen ein Rückschrägstrich ist, muss ein weiterer Rückschrägstrich als Escape-Zeichen verwendet werden. Beispiele für Formate von Anmeldenamen:

  • SSOUserFormat=[Domäne]\\[Benutzername]

  • SSOUserFormat=[Domäne]+[Benutzername]

  • SSOUserFormat=[Benutzername]@[Domäne]

CDREnable

true oder false

true

Legen Sie diese Option fest, um die Funktion der Clientlaufwerksumleitung (Client Drive Redirection, CDR) zu aktivieren oder zu deaktivieren.

USBEnable

true oder false

true

Legen Sie diese Option fest, um die Funktion der USB-Umleitung zu aktivieren oder zu deaktivieren.

KeyboardLayoutSync

true oder false

true

Verwenden Sie diese Option, um festzulegen, ob das Systemgebietsschema und das aktuelle Tastaturlayout eines Clients mit den Horizon Agent for Linux-Desktops synchronisiert werden sollen.

Wenn diese Einstellung aktiviert wurde oder nicht konfiguriert ist, ist eine Synchronisierung zugelassen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, ist eine Synchronisierung nicht erlaubt.

Diese Funktion wird nur für Horizon Client für Windows und für die Gebietsschemas Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch, Koreanisch, Spanisch, Chinesisch (vereinfacht) und Chinesisch (traditionell) unterstützt.

StartBlastServerTimeout

Eine Ganzzahl

20

Diese Option legt die Zeit (in Sekunden) fest, die dem VMwareBlastServer-Prozess zur Initialisierung zur Verfügung steht. Wenn der Prozess nicht innerhalb dieses Timeout-Werts verfügbar ist, schlägt die Anmeldung des Benutzers fehl.

SSLCiphers

Eine Textzeichenfolge

!aNULL:kECDH+AESGCM:ECDH+AESGCM:RSA+AESGCM:kECDH+AES:ECDH+AES:RSA+AES

Verwenden Sie diese Option zum Festlegen der Liste der Verschlüsselungen. Sie müssen das Format verwenden, das in https://www.openssl.org/docs/manmaster/man1/ciphers.html definiert ist.

SSLProtocols

Eine Textzeichenfolge

TLSv1_1:TLSv1_2

Verwenden Sie diese Option zum Festlegen der Sicherheitsprotokolle. Die unterstützten Protokolle sind TLSv1.0, TLSv1.1 und TLSv1.2.

SSLCipherServerPreference

true oder false

true

Verwenden Sie diese Option, um die Option SSL_OP_CIPHER_SERVER_PREFERENCE zu aktivieren oder zu deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.openssl.org/docs/manmaster/ssl/SSL_CTX_set_options.html.

UseGnomeFlashback

true oder false

false

Diese Option legt fest, ob die GNOME Flashback (Metacity)-Desktop-Umgebung verwendet werden soll, wenn sie auf einem Ubuntu 14.04- oder Ubuntu16.04-System installiert ist. Diese Option ist unabhängig von der Aktivierung der SSO-Funktion wirksam.

Wenn für diese Option TRUE festgelegt ist, wird immer die GNOME Flashback (Metacity)-Desktop-Umgebung anstelle der Standard-Desktop-Umgebung verwendet.

Tipp:

Um die Leistung Ihres Systems zu verbessern, konfigurieren Sie UseGnomeFlashback=TRUE nach des GNOME Flashback (Metacity)-Desktops auf Ihrem Ubuntu 14.04- oder Ubuntu 16.04-System.

LogCnt

Eine Ganzzahl

-1

Verwenden Sie diese Option zur Festlegung der Anzahl der reservierten Protokolle in /tmp/vmware-root.

  • -1 - alle beibehalten

  • 0 - alle löschen

  • > 0 - Anzahl der reservierten Protokolle.

RunOnceScript

Verwenden Sie diese Option, um die geklonte VM erneut zu AD beitreten zu lassen.

Legen Sie das RunOnceScript fest, nachdem der Hostname geändert wurde. Das angegebene Skript wird nur einmal nach der ersten Änderung des Hostnamens ausgeführt. Das Skript wird als Stammberechtigung ausgeführt, wenn der Agentendienst gestartet wird und sich der Hostname seit der Agenteninstallation geändert hat.

Zum Beispiel müssen Sie für die winbind-Lösung die Basis-VM AD mit winbind beitreten lassen und diese Option auf einen Skriptpfad festlegen. Diese muss den Befehl für den erneuten Beitritt zur Domäne /usr/bin/net ads join -U <ADUserName>%<ADUserPassword> enthalten. Nach dem VM-Klon ändert die Betriebssystemanpassung den Hostnamen. Wenn der Agentendienst gestartet wird, wird das Skript ausgeführt, damit die geklonte VM zu AD beitritt.

RunOnceScriptTimeout

120

Verwenden Sie diese Option, um die Zeit bis zur Zeitüberschreitung in Sekunden für die Option „RunOnceScript“ festzulegen.

Legen Sie z. B. RunOnceScriptTimeout=120 fest

Anmerkung:

Die drei Sicherheitsoptionen SSLCiphers, SSLProtocols und SSLCipherServerPreference gelten für den VMwareBlastServer-Prozess. Beim Start des VMwareBlastServer-Prozesses durchläuft der Java Standalone Agent diese Optionen als Parameter. Wenn Blast Secure Gateway (BSG) aktiviert ist, wirken sich diese Optionen auf die Verbindung zwischen BSG und dem Linux-Desktop aus. Wenn BSG deaktiviert ist, wirken sich diese Optionen auf die Verbindung zwischen dem Client und dem Linux-Desktop aus.