Horizon 7 Version 7.2 enthält verschiedene neue Funktionen für Linux-Desktops.

Die folgenden neuen Funktionen werden für Horizon 7 Version 7.2 unterstützt.

  • Clientlaufwerksumleitung (Client Drive Redirection, CDR)

  • Unterstützung der USB-Umleitung

  • Unterstützung der Audioausgabe für HTML Access

  • Single Sign-On-Unterstützung auf RHEL 7 Workstation x64 und CentOS 7 x64

  • Unterstützung von KDE (K Desktop Environment) auf CentOS 6 x64 und RHEL 6 x64

  • Unterstützung von RHEL 6.9 x64 und CentOS 6.9 x64

In der folgenden Liste sind die wichtigsten Funktionen für Horizon Linux Desktops enthalten.

Automatisierter Full-Clone-Desktop-Pool

Ab Horizon 7 Version 7.0.2 können Sie automatisierte Full-Clone-Desktop-Pools für Linux-Desktops erstellen.

Manueller Desktop-Pool

Computerquelle.

  • Verwaltete virtuelle Maschine: Computerquelle der virtuellen vCenter-Maschine. Eine verwaltete virtuelle Maschine wird für eine neue und eine Upgrade-Bereitstellung unterstützt.

  • Verwaltung der virtuellen Maschine aufheben: Computerquelle anderer Quellen. Eine nicht verwaltete virtuelle Maschine wird nur beim Upgrade von einer Bereitstellung mit aufgehobener Verwaltung der virtuellen Maschine unterstützt.

Anmerkung:

Um die bestmögliche Leistung zu gewährleisten, sollten Sie keine nicht verwaltete virtuelle Maschine verwenden.

Mehrere Monitore

  • vDGA/vGPU-Desktop unterstützt eine maximale Auflösung von 2560x1600 auf vier Monitoren.

  • 2D/vSGA-Desktop auf vSphere 6.0 oder höher unterstützt eine maximale Auflösung von 2048x1536 auf vier Monitoren oder eine maximale Auflösung von 2560x1600 auf drei Monitoren.

Bei Ubuntu 14.04/16.04 müssen Sie für die Unterstützung mehrerer Monitore den Fenstermanager Compiz deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2114809.

Für SLES 12 SP1 müssen Sie das Standardpaket mit der Kernelebene kernel-default-3.12.49-11.1 verwenden. Wenn Sie ein Upgrade für das Paket durchgeführt haben, kann die Funktion für mehrere Monitore nicht benutzt werden. Der Desktop wird nur in einem Monitor angezeigt.

VMware Horizon HTML Access unterstützt die Funktion für mehrere Monitore nicht für Horizon 7 for Linux-Desktops.

Verlustfreier PNG-Modus

Bilder und Videos, die auf einem Desktop erzeugt werden, werden auf dem Clientgerät pixelgenau gerendert.

Software-H.264-Encoder

Die H.264-Decodierung kann die Blast Extreme-Leistung für Horizon Desktop verbessern, insbesondere bei Netzwerken mit niedriger Bandbreite. Wenn die Clientseite H.264 deaktiviert hat, wird Blast Extreme automatisch auf die Verwendung der JPEG-/PNG-Codierung zurückgesetzt.

Ab Horizon 7 Version 7.0.3 werden mehrere Monitore unterstützt.

3D-Grafiken

3D-Grafiken werden bei den folgenden Kombinationen von Linux-Versionen und Grafikkarten unterstützt:

  • vSGA wird auf RHEL 7 Workstation x64 mit NVIDIA GRID K1- oder K2-Grafikkarten unterstützt.

  • vDGA wird auf RHEL 6 Workstation x64 mit NVIDIA GRID K1- oder K2-Grafikkarten unterstützt.

  • vGPU wird auf RHEL 6 Workstation x64 mit NVIDIA Maxwell M60-Grafikkarten unterstützt.

  • vGPU wird auf RHEL 7 Workstation x64 mit NVIDIA Maxwell M60-Grafikkarten unterstützt.

  • vGPU wird auf RHEL 6 Workstation x64 mit NVIDIA M6-Grafikkarten unterstützt.

  • vGPU wird auf RHEL 7 Workstation x64 mit NVIDIA M6-Grafikkarten unterstützt.

Zwischenablagenumleitung

Mit der Zwischenablagenumleitung können Sie RTF- oder reinen Text zwischen einem Clienthost und einem Linux-Remote-Desktop kopieren und einfügen. Sie können mithilfe der Optionen von Horizon Agent die Richtung und die maximale Textgröße für das Kopieren/Einfügen festlegen. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert. Sie können die Funktion bei der Installation deaktivieren.

Single Sign-On

Single Sign-On wird von den folgenden Linux-Versionen unterstützt:

  • RHEL 6/7 Workstation x64

  • CentOS 6/7 x64

  • SLED 11 SP3/SP4 x64

  • Ubuntu 14.04/16.04 x64

Smartcard-Umleitung mit SSO

Die Smartcard-Umleitung wird auf RHEL 6 Workstation x64 unterstützt. Es werden Smartcards vom Typ PIV (Personal Identity Verification) und CAC (Common Access Card) unterstützt. Mac-Client wird nicht unterstützt.

Audio-Eingang

Die Umleitung des Audio-Eingangs von einem Clienthost zu einem Linux-Remote-Desktop wird unterstützt. Diese Funktion basiert nicht auf der Funktion der USB-Umleitung. Wenn diese Funktion aktiviert werden soll, müssen Sie diese bei der Installation auswählen. Gleichzeitig müssen Sie das standardmäßige System-Audio im Gerät „PulseAudio Server (lokal)“ in Ihrer Anwendung für den Audio-Eingang auswählen. Die Funktion wird für folgende Distributionen unterstützt:

  • Ubuntu 14.04/16.04 x64

  • CentOS 7 x64

  • RHEL 7 Workstation x64

Audioausgabe

Die Umleitung der Audioausgabe wird unterstützt. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert. Um diese Funktion zu deaktivieren, müssen Sie für die Option RemoteDisplay.allowAudio false festlegen. Ab Horizon 7 Version 7.2 bietet VMware Horizon HTML Access bei Verwendung von Chrome- und Firefox-Browsern eine Unterstützung der Audio-Ausgabe für Linux-Desktops.

Clientlaufwerksumleitung

Die Funktion der Clientlaufwerksumleitung (Client Drive Redirection, CDR) ist ab Horizon 7 Version 7.2 verfügbar. Wenn Sie die CDR-Funktion aktivieren, können Sie auf die freigegebenen Ordner und Laufwerke Ihres lokalen Systems zugreifen. Sie verwenden dazu den tsclient-Ordner in Ihrem Stammverzeichnis auf dem Remote-Linux-Desktop. Um diese Funktion verwenden zu können, müssen Sie die CDR-Komponenten installieren.

USB-Umleitung

Die Funktion der USB-Umleitung ist ab Horizon 7 Version 7.2 verfügbar. Mit der Funktion haben Sie von Linux-Remote-Desktops aus Zugriff auf lokal angeschlossene USB-Geräte. Sie müssen die Komponenten der USB-Umleitung und das USB-VHCI-Treiber-Kernelmodul installieren, um die USB-Funktion verwenden zu können. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Rechte für die Verwendung des USB-Geräts verfügen, das Sie umleiten möchten.

Anmerkung:

Das USB 3.0-Protokoll wird in Horizon 7 Version 7.2 unterstützt.

Synchronisierung von Tastaturlayout und Gebietsschema

Diese Funktion legt fest, ob das Systemgebietsschema und das aktuelle Tastaturlayout eines Clients mit den Horizon Linux Agent-Desktops synchronisiert werden sollen. Wenn diese Einstellung aktiviert wurde oder nicht konfiguriert ist, ist eine Synchronisierung zugelassen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, ist eine Synchronisierung nicht erlaubt.

Diese Funktion wird nur für Horizon Client für Windows und für die Gebietsschemas Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch, Koreanisch, Spanisch, Chinesisch (vereinfacht) und Chinesisch (traditionell) unterstützt.

K Desktop Environment

In Horizon 7 Version 7.2 wird KDE (K Desktop Environment) auf den im Folgenden aufgeführten Linux-Distributionen unterstützt.

  • CentOS 6 x64

  • RHEL 6 x64

FIPS 140-2-Modus

Die Unterstützung des FIPS 140-2-Modus (Federal Information Processing Standard) ist zwar noch nicht NIST CMVP-validiert (Cryptographic Module Validation Program), ist jedoch schon ab Horizon 7 Version 7.2 verfügbar.

Horizon 7 Agent für Linux implementiert kryptografische Module, die auf FIPS 140-2-Kompatibilität ausgelegt sind. Diese Module wurden in im CMVP-Zertifikat 2839 und 2866 aufgelisteten Betriebsumgebungen überprüft und auf diese Plattform portiert. Allerdings muss die CAVP- und CMVP-Testanforderung, die neuen Betriebsumgebungen in den NIST CAVP- und CMVP-Zertifikaten von VMware aufzuführen, im Rahmen der Produkt-Roadmap noch erfüllt werden.

Anmerkung:

Für die Unterstützung des FIPS 140-2-Modus ist das TLS-Protokoll (Transport Layer Security-Protokoll) Version 1.2 erforderlich.

Für Linux-Desktops und Desktop-Pools gelten die folgenden Einschränkungen:

  • Virtueller Druck, standortbasiertes Drucken und Echtzeit-Video werden nicht unterstützt.

Anmerkung:

Wird ein Sicherheitsserver verwendet, muss der Port 22443 in der internen Firewall geöffnet sein, damit ein Datenverkehr zwischen dem Sicherheitsserver und dem Linux-Desktop möglich ist.