Bevor Sie eine virtuelle Maschine klonen können, müssen Sie als Grundlage für die Klone eine Vorlage für virtuelle Maschinen erstellen.

Voraussetzungen

  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Bereitstellung den Anforderungen für die Unterstützung von Linux-Desktops entspricht. Siehe Systemanforderungen für Horizon 7 for Linux.

  • Machen Sie sich mit den Schritten für das Erstellen virtueller Maschinen in vCenter Server und mit der Installation von Gastbetriebssystemen vertraut. Unter „Erstellen und Vorbereiten virtueller Maschinen“ im Einrichten von virtuellen Desktops in Horizon 7-Dokument finden Sie dazu Erläuterungen.

  • Informieren Sie sich über die empfohlenen Videospeicherwerte (vRAM) für die Monitore, die Sie mit der virtuellen Maschine verwenden möchten. Siehe Systemanforderungen für Horizon 7 for Linux.

  • Machen Sie sich mit den Schritten zur AD-Integration vertraut. Siehe Einrichten der Active Directory-Integration für Linux-Desktops.

  • Machen Sie sich mit den Schritten für das Installieren des Horizon Agent auf Linux vertraut. Siehe hierzu das Kapitel „Installieren von Horizon Agent und Verwalten von Linux-Desktops“.

  • Machen Sie sich, falls erforderlich, mit den Schritten zur Konfiguration von Optionen mithilfe der Konfigurationsdateien von View vertraut. Siehe Konfigurationsoptionen für Linux-Desktops.

  • Wenn Sie planen, Grafiken einzurichten, machen Sie sich mit den entsprechenden Schritten vertraut. Siehe Einrichten von Grafiken für Linux-Desktops.

Prozedur

  1. Erstellen Sie im vSphere Web Client oder vSphere Client eine neue virtuelle Maschine.
  2. Konfigurieren Sie die benutzerdefinierten Konfigurationsoptionen.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
    2. Geben Sie die Anzahl der vCPUs und die Größe des vMemory-Arbeitsspeichers an.

      Empfohlene Werte finden Sie im Installationshandbuch Ihrer Linux-Distribution.

      Ubuntu 12.04 empfiehlt beispielsweise die Konfiguration von 2.048 MB für den vMemory-Arbeitsspeicher und von zwei vCPUs.

    3. Wählen Sie Grafikkarte aus und geben Sie die Anzahl der Anzeigegeräte sowie den gesamten Videospeicher (vRAM) ein.

      Legen Sie im vSphere Web Client die vRAM-Größe für virtuelle Maschinen mit 2D oder vSGA fest. Diese verwenden den VMware-Treiber. Die vRAM-Größe hat keinen Einfluss auf vDGA- oder NVIDIA GRID vGPU-Maschinen. Diese verwenden NVIDIA-Treiber.

      Empfohlene Werte finden Sie unter Systemanforderungen für Horizon 7 for Linux. Verwenden Sie nicht die Videospeicherberechnung.

  3. Schalten Sie die virtuelle Maschine ein und installieren Sie die Linux-Distribution.
  4. Erstellen Sie einen Benutzer mit Root-Rechten, z. B. „ViewBenutzer“. Mit diesem Benutzer wird nur Horizon Agent installiert und deinstalliert.
  5. Bearbeiten Sie /etc/sudoers und fügen Sie die Zeile ViewUser ALL=(ALL) NOPASSWD:ALL hinzu.

    Enthält /etc/sudoers diese Zeile ist kein Kennwort für die Ausführung von Sudo als „ViewBenutzer“ erforderlich. Wenn Sie für die Installation von Horizon Agent das in diesem Kapitel zur Verfügung gestellte Beispielskript verwenden, müssen Sie „ViewBenutzer“ als Eingabe angeben.

  6. Bei Linux-Distributionen wie RHEL, CentOS oder NeoKylin bearbeiten Sie /etc/sudoers und kommentieren die folgenden Zeilen aus:
    Defaults requiretty
    Defaults !visiblepw
  7. Wenn es sich bei der Linux-Distribution nicht um RHEL 7, CentOS 7, SLED 12 oder SLES 12 handelt, installieren Sie VMware Tools.

    Für RHEL 7, CentOS 7, SLED 12 und SLES 12 wird Open VM Tools standardmäßig installiert.

  8. Für die Linux-Distribution RHEL 7, CentOS 7 oder SLES 12 installieren Sie das Plug-In deployPkg.

    Die Anweisungen dazu finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/2075048.

  9. Für RHEL und CentOS aktivieren Sie die Netzwerkverbindungseinstellung Automatisch verbinden.
  10. Führen Sie die Aufgaben zur AD-Integration aus.
  11. Führen Sie die Schritte zum Einrichten von Grafiken durch.
  12. Installieren Sie den Horizon Agent.
     sudo ./install_viewagent.sh -A yes
  13. Führen Sie zusätzliche Konfigurationen mithilfe der Konfigurationsdateien von View durch.
  14. Fahren Sie die virtuelle Maschine herunter und erstellen Sie einen Snapshot.