Bei einem Knoten handelt es sich um einen einzelnen VMware ESXi-Host, auf dem virtuelle Desktop-Maschinen in einer Horizon 7-Bereitstellung gehostet werden.

Horizon 7 arbeitet am wirtschaftlichsten, wenn Sie das Konsolidierungsverhältnis maximieren, d. h. die Anzahl der Desktops, die von einem ESXi-Host gehostet werden. Auch wenn die Serverauswahl von vielen Faktoren beeinflusst wird, müssen Sie bei einer strikten Optimierung nach Einkaufspreis Serverkonfigurationen finden, die ein ausgewogenes Maß an Verarbeitungsleistung und Arbeitsspeicher bieten.

Es gibt keinen Ersatz für das Messen der Leistung unter realen Bedingungen wie in einem Pilotprojekt, um ein angemessenes Konsolidierungsverhältnis für Ihre Umgebung und Hardwarekonfiguration zu ermitteln. Konsolidierungsverhältnisse können je nach Nutzungsmustern und Umgebungsfaktoren erheblich variieren. Beachten Sie die folgenden Richtlinien:

  • Als allgemeine Richtlinie empfiehlt es sich, für die Rechenkapazität von 8 bis 10 virtuellen Desktops pro CPU-Kern auszugehen. Informationen zum Berechnen der CPU-Anforderungen der einzelnen virtuellen Maschinen finden Sie unter Einschätzen der CPU-Anforderungen für Desktops auf virtuellen Maschinen.

  • Betrachten Sie die Arbeitsspeicherkapazität im Hinblick auf den Arbeitsspeicher für den virtuellen Desktop, den Hostarbeitsspeicher und die Speichermehrfachvergabe. Auch wenn Sie zwischen 8 und 10 virtuelle Maschinen pro CPU-Kern einsetzen können, müssen Sie die physischen Arbeitsspeicheranforderungen genau untersuchen, insbesondere wenn virtuelle Desktops 1 GB oder mehr Arbeitsspeicher besitzen. Informationen zur Berechnung der erforderlichen Arbeitsspeichermenge pro virtuelle Maschine finden Sie unter Einschätzen der Arbeitsspeicheranforderungen für Desktops auf virtuellen Maschinen.

    Beachten Sie, dass physische Arbeitsspeicherkosten nicht linear sind und dass es in einigen Situationen wirtschaftlicher sein kann, mehr kleinere Server ohne teure DIMM-Chips zu beschaffen. In anderen Fällen können die Rack-Dichte, Speicheranbindung, Verwaltbarkeit und andere Aspekte dafür ausschlaggebend sein, die Anzahl der Server in einer Bereitstellung zu minimieren.

  • Beachten Sie, dass in Horizon 7 5.2 und höher die View-Speicherbeschleunigung standardmäßig aktiviert ist, sodass Hosts mit ESXi 5.0 und später gemeinsame Festplattendaten von virtuellen Maschinen zwischenspeichern können. Die View-Speicherbeschleunigung kann die Leistung verbessern und die Notwendigkeit von extra Speicher-E/A-Bandbreite verringern, um Startüberlastungen und Antiviren-E/A-Überlastungen zu verwalten. Für diese Funktion wird pro ESXi-Host 1 GB RAM benötigt.

  • Berücksichtigen Sie außerdem die Cluster-Anforderungen und eventuelle Failover-Anforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter Bestimmen der Hochverfügbarkeitsanforderungen.

Informationen zu den technischen Daten von ESXi-Hosts in vSphere finden Sie im Dokument VMware vSphereMaximalwerte für die Konfiguration von .