Sie können die Clientlaufwerksumleitung durch Konfigurieren einer Gruppenrichtlinieneinstellung des Microsoft-Remote-Desktop-Dienstes (RDS, Remote Desktop Service) für Remote-Desktops und RDS-Hosts in Active Directory deaktivieren.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Weitere Informationen zur Clientlaufwerksumleitung finden Sie im Dokument Verwenden von VMware Horizon Client für den jeweiligen Typ des Desktop-Clientgerätes. Besuchen Sie https://www.vmware.com/support/viewclients/doc/viewclients_pubs.html.

Anmerkung:

Diese Einstellung überschreibt die lokalen Registrierungs- und Intelligente Richtlinien-Einstellungen, die die Funktion der Clientlaufwerksumleitung aktivieren.

Voraussetzungen

Wenn Ihre View-Bereitstellung eine Backend-Firewall zwischen Ihren DMZ-basierten Sicherheitsservern und dem internen Netzwerk enthält, stellen Sie sicher, dass die Backend-Firewall den Datenverkehr zu Port 9427 auf Ihren Einzelbenutzer- und RDS-Desktops zulässt. Zur Unterstützung der Clientlaufwerksumleitung sind TCP-Verbindungen für Port 9427 erforderlich.

Für Horizon Client 4.2 oder Horizon 7 Version 7.0.2 oder höher muss Port 9427 nicht offen sein, wenn VMware Blast Extreme aktiviert wird, da die Clientlaufwerksumleitung Daten über den virtuellen Kanal überträgt.

Prozedur

  1. Navigieren Sie im Gruppenrichtlinien-Editor zu Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Remote-Desktop-Dienste\Remote-Desktop-Sitzungshost\Umleitung von Geräten und Ressourcen.

    Dieser Navigationspfad gilt für Active Directory auf Windows Server 2012. Der Navigationspfad unterscheidet sich auf anderen Windows-Betriebssystemen.

  2. Aktivieren Sie die Gruppenrichtlinieneinstellung Do not allow drive redirection.