Mit der Funktion „Flash-Umleitung‟ werden Flash-Inhalte an das Clientsystem gesendet und in einem Flash-Containerfenster mit der ActiveX-Version von Flash Player wiedergegeben.

Anmerkung:

In Horizon 7.0 ist die Flash-Umleitung eine Tech Preview-Funktion. In Horizon 7.0.1 wird sie vollständig unterstützt.

Auch wenn der Name dieser Funktion dem der Funktion „Flash-URL-Umleitung‟ ähnelt, bestehen zwischen diesen Funktionen wichtige Unterschiede, die in der folgenden Tabelle beschrieben sind.

Tabelle 1. Vergleich von Flash-Umleitung und Flash-URL-Umleitung

Unterscheidungsmerkmal

Flash-Umleitung

Flash URL-Umleitung

Supportstufe

Eine Tech Preview-Funktion in Horizon 7.0 ohne technische Unterstützung. Voll unterstützt in Horizon 7.0.1.

Uneingeschränkt unterstützt

Horizon Client-Typen, die diese Funktion unterstützen

Nur Windows-Client

Windows-Client und Unix-Client

Anzeigeprotokoll

In Horizon 7.0 nur PCoIP. In Horizon 7.0.1 PCoIP und VMware Blast.

PCoIP

Browser

Internet Explorer 9, 10 oder 11 für den Agent (Remote-Desktop)

Von Horizon Client und Horizon Agent werden derzeit alle Browser unterstützt.

Konfigurationsmechanismus

Legen Sie mit einer Agent-seitigen GPO eine Positiv- bzw. Negativliste von Websites fest, die die Flash-Umleitung nutzen bzw. nicht nutzen können.

Ändern Sie den Quellcode der Webseite, um den erforderlichen JavaScript-Code einzubetten.

Funktionseinschränkungen

Für die Flash-Umleitungsfunktion gelten folgende Einschränkungen:

  • Wenn in einem Flash Player-Fenster auf einen URL-Link geklickt wird, wird der Browser statt im Remote-Desktop (Agent-Seite) auf dem Client geöffnet.

  • Einige Websites können bei Verwendung der Flash-Umleitung in einigen Browserversionen nicht dargestellt werden. Dies gilt beispielsweise für die Website vimeo.com in Internet Explorer 11.

  • In Horizon 7.0 funktionieren Flash- und Java-Skripts möglicherweise nicht erwartungsgemäß.

  • Das Horizon Client-Fenster kann während der Wiedergabe von Flash-Inhalten einfrieren. Allerdings lässt sich dieses Problem durch eine entsprechende Windows-Registrierungseinstellung umgehen.

    Legen Sie auf einem 32-Bit-Client den Wert HKLM\Software\VMware, Inc.\VMware VDM\Client\EnableD3DRenderer auf „FALSE‟ fest und auf einem 64-Bit-Client legen Sie HKLM\SOFTWARE\Wow6432Node\VMware, Inc.\VMware VDM\Client\EnableD3DRenderer auf „FALSE‟ fest.

  • Für die YouTube-Website ist die externe Oberfläche standardmäßig deaktiviert, um Wiedergabeprobleme zu vermeiden. Daher funktionieren die folgenden Funktionen nicht: die Schaltflächen „Autoplay“, „Zurück“ und „Weiter“ sowie der Kinomodus. Um Flash-Medien für die aktuellste Version der YouTube-Website zu aktivieren, müssen Sie „youtube.com“ aus den Einstellungen der Kompatibilitätsansicht entfernen und an die URL für das Video manuell &nohtml5=1 anfügen. Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=NwmRD25HWGE&nohtml5=1.

  • Sie können erst auf Videoempfehlungen auf der YouTube-Site klicken, nachdem Sie auf dem Remote-Desktop appMode=1 als Windows-Registrierungsschlüssel festgelegt haben.

  • Wenn sich kein Audiogerät auf dem Client befindet, treten bei der Wiedergabe von YouTube-Flash-Medien Fehler auf.

  • Die Flash-Umleitung funktioniert nicht für redbox.com.

  • Das Flash-Kontextmenü (wird durch Klicken auf die rechte Maustaste aktiviert) ist deaktiviert.

  • Wenn Horizont Client Version 4.1 eine Verbindung mit einem Horizon 7.0-Desktop mit PCoIP herstellt, treten bei der Flash-Umleitung Fehler auf. Der Flash-Inhalt wird entweder durch den systemeigenen Player wiedergegeben oder dem Benutzer wird ein weißer Bildschirm angezeigt.