Um Benutzerkonfigurationseinstellungen, die normalerweise für einen Computer gelten, auf alle Benutzer anzuwenden, die sich an diesem Computer anmelden, aktivieren Sie die Loopback-Verarbeitung.

Voraussetzungen

  • Erstellen Sie GPOs für die Gruppenrichtlinieneinstellungen für Horizon 7-Komponenten und verknüpfen Sie sie mit der Organisationseinheit, die Ihre Horizon 7-Computer enthält.

  • Stellen Sie sicher, dass die Funktion „Gruppenrichtlinienverwaltung“ auf Ihrem Active Directory-Server verfügbar ist.

    Die Schritte zum Öffnen der Verwaltungskonsole für Gruppenrichtlinien unterscheiden sich in den Versionen Windows 2012, Windows 2008 und Windows 2003 Active Directory. Siehe Erstellen von GPOs für Horizon 7-Gruppenrichtlinien.

Prozedur

  1. Öffnen Sie auf dem Active Directory-Server die Verwaltungskonsole für Gruppenrichtlinien.
  2. Erweitern Sie Ihre Domäne, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das GPO, das Sie für die Gruppenrichtlinieneinstellungen erstellt haben, und wählen Sie Bearbeiten aus.
  3. Wechseln Sie im Editor der Gruppenrichtlinienverwaltung zu Computerkonfiguration > Richtlinien > Administrative Vorlagen: Richtliniendefinitionen > System > Gruppenrichtlinie.
  4. Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf Loopback-Verarbeitungsmodus für Benutzergruppenrichtlinie.
  5. Wählen Sie Aktiviert und danach einen Loopback-Verarbeitungsmodus im Dropdown-Menü Modus aus.

    Option

    Aktion

    Merge (Zusammenführen)

    Die angewendeten Benutzerrichtlinieneinstellungen sind eine Kombination der Richtlinien in den Computer- und Benutzer-GPOs. Bei Konflikten haben die Computer-GPOs Vorrang.

    Replace (Ersetzen)

    Die Benutzerrichtlinie wird ausschließlich anhand der mit dem Computer verknüpften GPOs definiert. Mit dem Benutzer verknüpfte GPOs werden ignoriert.

  6. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern.