Virtual Dedicated Graphics Acceleration (vDGA) bietet einen direkten Passthrough auf eine physische GPU und damit für den Benutzer einen unbeschränkten, dedizierten Zugriff auf eine einzelne vGPU. Bevor Sie einen Desktop-Pool mit vDGA-Funktionen erstellen, müssen Sie auf den virtuellen Maschinen und ESXi-Hosts bestimmte Konfigurationsaufgaben ausführen.

Dies ist eine Übersicht über die Aufgaben, die Sie in vSphere ausführen müssen, bevor Sie Desktop-Pools in View Administrator erstellen oder konfigurieren können. Ausführliche Informationen und detaillierte Anweisungen finden Sie im VMware-Whitepaper zur Grafikbeschleunigung.

Anmerkung:

Für einige Intel vDGA-Karten wird eine bestimmte vSphere 6-Version benötigt. Nähere Informationen finden Sie in der „VMware Hardware-Kompatibilitätsliste“ unter http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php. Zudem muss für Intel vDGA die integrierte Intel GPU statt diskreter GPUs wie bei anderen Herstellern verwendet werden.

  1. Installieren Sie die Grafikkarte auf dem ESXi-Host.

  2. Installieren Sie das GPU vSphere Installation Bundle (VIB).

  3. Stellen Sie sicher, dass VT-d oder AMD IOMMU auf dem ESXi-Host aktiviert ist.

  4. Fügen Sie der virtuellen Maschine ein PCI-Gerät hinzu und wählen Sie das entsprechende PCI-Gerät aus, um den GPU-Passthrough für die virtuelle Maschine zu aktivieren.

  5. Reservieren Sie beim Erstellen der virtuellen Maschine den gesamten Arbeitsspeicher.

  6. Konfigurieren Sie die 3D-Funktionen der Grafikkarte der virtuellen Maschine.

  7. Beziehen Sie die GPU-Treiber vom GPU-Hersteller und installieren Sie die GPU-Gerätetreiber im Gastbetriebssystem der virtuellen Maschine.

  8. Installieren Sie VMware Tools und Horizon Agent im Gastbetriebssystem und führen Sie einen Neustart durch.

Nachdem Sie diese Aufgaben ausgeführt haben, müssen Sie die virtuelle Maschine einem manuellen Pool hinzufügen, damit Sie über PCoIP oder VMware Blast Extreme auf das Gastbetriebssystem zugreifen können. In einer PCoIP- oder VMware Blast Extreme-Sitzung können Sie dann die NVIDIA-, AMD- oder Intel-Grafikkarte im Gastbetriebssystem aktivieren.