Windows 7, Windows 8/8.1 und Windows 10 planen die Ausführung von Diensten und Aufgaben, die Instant Clones und View Composer-Linked-Clones anwachsen lassen können, selbst wenn die Maschinen sich im Leerlauf befinden. Das inkrementelle Wachstum der Betriebssystemfestplatte kann die Speichereinsparungen zunichte machen, die Sie durch das Erstellen von Klonen erzielen. Sie können das Anwachsen der Festplatte durch Deaktivierung der Windows-Dienste verringern.

Windows-Gastbetriebssysteme planen standardmäßig die Ausführung von Diensten wie die Datenträgerdefragmentierung. Diese Dienste werden im Hintergrund ausgeführt, wenn Sie sie nicht deaktivieren.

Dienste, die Auswirkungen auf das Wachstum der Betriebssystemfestplatte haben, führen auch zu zusätzlichen E/A-Vorgängen. Durch Deaktivierung dieser Dienste lassen sich die IOPS-Vorgänge (Input/Output Operations per Second, Ein-/Ausgabe-Vorgänge pro Sekunde) reduzieren und die Leistung für alle Arten von Desktop-Computern verbessern.

Die hier vorgestellten empfohlenen Vorgehensweisen zur Optimierung von Windows gelten für die meisten Benutzerumgebungen. Sie müssen jedoch die Auswirkung der Deaktivierung einzelner Dienste auf Ihre Benutzer, Anwendungen und Desktops berücksichtigen. Bestimmte Dienste müssen möglicherweise ausgeführt werden.

Beispielsweise ist die Deaktivierung des Windows Update-Dienstes sinnvoll, da das Betriebssystem für Instant Clones bei jeder Abmeldung eines Benutzers aktualisiert wird und es für View Composer-Linked-Clones regelmäßig manuell aktualisiert bzw. neu zusammengestellt werden kann.