Sie können benutzerdefinierte VM-Konfigurationsparameter als grundlegende Einstellungen für das Erstellen virtueller Maschinen in Ihrer Remote-Desktop-Bereitstellung verwenden.

Sie können bestimmte Einstellungen ändern, wenn Sie View Administrator verwenden, um Desktop-Pools aus der virtuellen Maschine bereitzustellen.

Tabelle 1. Benutzerdefinierte Konfigurationsparameter

Parameter

Beschreibung und Empfehlungen

Name and Location

Der Name und der Speicherort der virtuellen Maschine.

Wenn Sie die virtuelle Maschine als Vorlage verwenden möchten, weisen Sie ihr einen allgemeinen Namen zu. Der Speicherort kann ein beliebiger Ordner in der Bestandsliste des Rechenzentrums sein.

Host/Cluster

Der ESXi-Server oder der Cluster an Serverressourcen, auf dem die virtuelle Maschine ausgeführt wird.

Wenn die virtuelle Maschine als Vorlage verwendet werden soll, gibt der Speicherort der ersten virtuellen Maschine nicht zwangsläufig an, wo sich die zukünftigen virtuellen Maschinen befinden, die anhand dieser Vorlage erstellt wurden.

Resource Pool

Wenn die physischen ESXi-Serverressourcen in Ressourcenpools unterteilt werden, können Sie sie der virtuellen Maschine zuweisen.

Datastore

Der Speicherort der mit der virtuellen Maschine verknüpften Dateien.

Hardware Machine Version

Die verfügbare Hardware-Maschinenversion hängt von der ausgeführten ESXi-Version ab. Als optimale Vorgehensweise hat sich herausgestellt, die neueste verfügbare Hardware-Maschinenversion auszuwählen, die die meisten VM-Funktionen bereitstellt. Bestimmte View-Funktionen erfordern minimale Hardware-Maschinenversionen.

Guest Operating System

Die Art des Betriebssystems, das Sie auf der virtuellen Maschine installieren.

CPUs

Die Anzahl an virtuellen Prozessoren in der virtuellen Maschine.

Für die meisten Gastbetriebssysteme ist ein einzelner Prozessor ausreichend.

Memory

Die Arbeitsspeichergröße, die der virtuellen Maschine zugewiesen wird.

In den meisten Fällen reicht 512 MB aus.

Network

Die Anzahl an virtuellen Netzwerkkarten (Network Interface Cards, NICs) in der virtuellen Maschine.

Eine Netzwerkkarte reicht im Allgemeinen aus. Der Netzwerkname sollte in allen virtuellen Infrastrukturen konsistent sein. Ein falscher Netzwerkname in einer Vorlage kann zu Fehlern während der Anpassungsphasen der Instanz führen.

Wenn Sie Horizon Agent auf einer virtuellen Maschine installieren, die mehr als eine Netzwerkkarte besitzt, müssen Sie das von Horizon Agent verwendete Subnetz konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren einer virtuellen Maschine mit mehreren Netzwerkkarten für Horizon Agent.

Wichtig:

Für die Betriebssysteme Windows 7, Windows 8.*, Windows 10, Windows 2008 R2 und Windows Server 2012 R2 müssen Sie den Netzwerkadapter „VMXNET 3“ auswählen. Die Verwendung des standardmäßigen E1000-Adapters kann zu Zeitüberschreitungsfehlern bei der Anpassung auf virtuellen Maschinen führen. Zur Verwendung des VMXNET 3-Adapters müssen Sie einen Microsoft-Hotfix installieren:

Für Windows 7 SP1 installieren Sie die folgenden Hotfixes:

SCSI Controller

Der Typ des SCSI-Adapters, der mit der virtuellen Maschine verwendet wird.

Für die Gastbetriebssysteme Windows 8/8.1 und Windows 7 sollten Sie den LSI Logic-Adapter angeben. Der LSI Logic-Adapter zeigt eine bessere Leistung und arbeitet mit generischen SCSI-Geräten besser zusammen.

LSI Logic SAS ist nur für virtuelle Maschinen mit der Hardwareversion 7 und höher verfügbar.

Select a Disk

Die Festplatte zur Verwendung mit der virtuellen Maschine.

Erstellen Sie eine neue virtuelle Festplatte basierend auf der Größe des lokalen Speichers, den Sie jedem Benutzer zuweisen möchten. Berücksichtigen Sie ausreichend Speicherplatz für die Betriebssysteminstallation, Patches sowie lokal installierten Anwendungen.

Um den Bedarf an Speicherplatz und die Verwaltung lokaler Daten zu reduzieren, wird empfohlen, die Informationen, das Profil und die Dokumente des Benutzers statt auf eine lokale Festplatte auf freigegebene Netzwerke zu speichern.