Sie müssen eine Konfigurationsdatei auf Ihrem vRealize Orchestrator-Server bearbeiten, um den Domänennamen und Domänencontrollernamen anzugeben.

Voraussetzungen

Sie benötigen das Stammkennwort, wenn Sie die virtuelle vRealize Orchestrator-Appliance verwenden, oder die Administratoranmeldedaten, falls vRealize Orchestrator auf einem Windows-Server installiert ist.

Prozedur

  1. Melden Sie sich als Root an (oder als Administrator, falls Sie einen Windows-Server haben).
  2. Suchen Sie nach der Datei krb5.conf und benennen Sie diese in krb5.conf.back um.

    Auf einer virtuellen Appliance befindet sich diese Datei, sofern vorhanden, im Ordner etc/krb5.conf.

  3. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen krb5.conf im entsprechenden Verzeichnis.

    Servertyp

    Beschreibung

    Virtuelle Appliance

    /usr/java/jre-vmware/lib/security/

    Windows-Server

    C:\Programme\Gemeinsame Dateien\VMware\VMware vCenter Server - Java Components\lib\security\

  4. Öffnen Sie die Datei krb5.conf in einem Texteditor und fügen Sie die folgenden Zeilen mit den entsprechenden Werten hinzu:
    [libdefaults]
       default_realm = IHREDOMAENE.COM
       udp_preference_limit = 1
    [realms]
       IHREDOMAENE.COM = {
          kdc = ihreDC.ihredomaene.com
          default_domain = ihredomaenen.com
       }
    [domain_realms]
    . ihredomaene.com= IHREDOMAENE.COM
    ihredomaene.com= IHREDOMAENE.COM
  5. Wenn Sie eine virtuelle Appliance verwenden, ändern Sie mit dem folgenden Befehl die Dateiberechtigungen, damit sie gelesen werden kann:
    chmod 644 /usr/java/jre-vmware/lib/security/krb5.conf
  6. Prüfen Sie, ob die Namen des PowerShell-Hosts (das ist die physische Maschine, die registriert werden muss) und des Domänencontroller-Hosts durch den vRealize Orchestrator-Server aufgelöst werden können.

    Der DNS von vRealize Orchestrator muss mit dem DNS des Domänencontrollers übereinstimmen. Sie können aber auch die Maschinennamen oder IP-Adressen der physischen Maschinen und des Domänencontrollers zur Datei hosts auf dem vRealize Orchestrator-Server hinzufügen.

    Auf einer virtuellen Appliance finden Sie diese Datei unter /etc/hosts.

  7. Starten Sie den vRealize Orchestrator-Server-Dienst neu.

Nächste Maßnahme

Fügen Sie physische Maschinen als PowerShell-Hosts hinzu. Siehe Ausführen von Arbeitsabläufen zum Hinzufügen physischer Maschinen als PowerShell-Hosts.

Anmerkung:

Alternativ zum PowerShell-Arbeitsablauf können Sie auch den Arbeitsablauf „Physische Maschinen zu einem Pool hinzufügen“ verwenden, der sich im Ordner Workflows/Example befindet. Dieser Arbeitsablauf kombiniert die in Ausführen von Arbeitsabläufen zum Hinzufügen physischer Maschinen als PowerShell-Hosts vorgestellten Aktionen des Arbeitsablaufs „Register Machines to Pool“ (Maschinen in einem Pool registrieren) und des PowerShell-Arbeitsablaufs. Vor dem Ausführen des Arbeitsablaufs „Add Physical Machines to Pool“ (Physische Maschinen zu einem Pool hinzufügen) müssen Sie die unter Konfiguration einer physischen Maschine für einen nicht verwalteten Pool und Voraussetzungen für das Hinzufügen von nicht verwalteten Maschinen zu Pools beschriebenen Aufgaben ausführen.