Versionshinweise zu VMware Horizon 7, Version 7.2

|

Veröffentlicht am 20. Juni 2017

Zuletzt aktualisiert am: 13. September 2017

Diese Versionshinweise behandeln die folgenden Themen:

Neuheiten in dieser Version

VMware Horizon 7, Version 7.2, weist die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen auf. Diese Informationen werden nach installierbarer Komponente gruppiert.

Informationen zu den in dieser Version behobenen Problemen erhalten Sie unter Behobene Probleme.

Horizon-Verbindungsserver

  • Horizon-Helpdesk-Tool
    Sie können das Horizon-Helpdesk-Tool verwenden, um den Status der Horizon 7-Benutzersitzungen abzurufen und Fehlerbehebung und Wartungsvorgänge durchzuführen.
  • Authentifizierung
    Die Funktion „Rekursives Entsperren“ entsperrt alle Remotesitzungen, nachdem die Sperre des Clientcomputers aufgehoben wurde.
  • Workspace ONE-Zugriffsrichtlinien
    Sie können Workspace ONE-Zugriffsrichtlinien in Horizon Administrator konfigurieren, um Endbenutzern die Anmeldung bei Workspace ONE zu ermöglichen, um auf ihre veröffentlichten Desktops und Anwendungen zugreifen zu können.
  • Instant Clones
    • Bisher wurde die maximale Anzahl an Monitoren für einen Instant-Clone-Desktop-Pool mit zwei Monitoren vorkonfiguriert.  In der neuen Version erbt der Instant-Clone-Desktop-Pool die Videospeichereinstellungen, z. B. die Anzahl der Monitore und die Auflösung des übergeordneten vCenter VM-Snapshots. Das heißt, Sie können die Anzahl der Monitore und die maximale Auflösung des Pools des übergeordneten VM-Snapshots konfigurieren.
    • Das vGPU-Profil für einen Instant-Clone-Desktop-Pool wird automatisch aktiviert, wenn Sie den Snapshot der übergeordneten VM in vCenter auswählen.
    • Vorhandene AD-Computerkonten können wiederverwendet werden, vorausgesetzt die Namen der virtuellen Maschinen der neuen Instant Clones stimmen mit den vorhandenen AD-Computerkonten überein.
    • Sie können Instant Clones auf lokalen Datenspeichern speichern.
  • Cloud-Pod-Architektur
    • Der Gesamt-Sitzungsgrenzwert wurde auf 120.000 erhöht.
    • Sie können eingeschränkte globale Berechtigungen in Horizon Administrator konfigurieren.
    • Sie können die Richtlinie für den Vorabstart für globale Anwendungsberechtigungen konfigurieren. Wenn Sie die Richtlinie für den Vorabstart aktivieren, können Benutzer globale Anwendungsberechtigungen in Horizon Client schneller starten.
  • True SSO
    Sie können LDAP-URL-Filter für Verbindungsserver konfigurieren, um einen AD-Benutzer zu identifizieren, der über keine AD-UPN verfügt.
  • Verbindungsserver-Verbindungen
    • ​​​Horizon 7 unterstützt nun maximal 4.000 gleichzeitige Verbindungen pro Verbindungsserver-Instanz für direkte Verbindungen, PCoIP Secure Gateway-Verbindungen und Verbindungen für Blast Secure Gateway. Jeder Horizon 7-Pod unterstützt maximal 20.000 gleichzeitige Verbindungen.  
    • Horizon 7 unterstützt jetzt 4.000 Full Clones, Instant Clones und Linked Clones pro vCenter Server.
  • Virtual SAN
    Sie können jetzt vSAN-Verschlüsselungsfunktionen für Ihre Horizon 7-Bereitstellung aktivieren.  
  • Veröffentlichte Anwendungen und Anwendungspools
    • Sie können intelligente Richtlinien verwenden, die das Verhalten der veröffentlichten Anwendungen steuern.
    • Sie können einen Tag zu einem Anwendungspool hinzufügen.
    • Sie können eine veröffentlichte Anwendung so konfigurieren, dass eine Anwendungssitzung gestartet wird, bevor ein Benutzer die Anwendung in Horizon Client öffnet. Wenn eine veröffentlichte Anwendung gestartet wird, wird sie in Horizon Client schneller geöffnet.
  • Virtuelle Desktops und Desktop-Pools
    • Sie können eine virtuelle Maschine in einem Full-Clone-Desktop-Pool wiederherstellen, wenn Sie die virtuelle Maschine durch eine neue virtuelle Maschine ersetzen und den Namen der Maschine erneut verwenden möchten. 
    • Sie können jetzt zusätzlich zu einzelnen Datenspeichern den Storage-DRS-Cluster für einen automatisierten Full-Clone-Desktop-Pool auswählen.
    • Sie können auswählen, ob Sie vorhandene Computerkonten wiederverwenden, wenn Sie Full-Clone-Desktop-Pools bereitstellen.

Horizon Agent for Linux

Linux-Desktops unterstützen jetzt die folgenden Funktionen:

  • Clientlaufwerksumleitung (Client Drive Redirection, CDR)
  • USB-Umleitung
  • Audioausgabe für HTML Access
  • Single Sign-On auf RHEL 7 Workstation x64 und CentOS 7 x64
  • K Desktop Environment (KDE) auf CentOS 6 x64 und RHEL 6 x64
  • RHEL 6.9 x64 und CentOS 6.9 x64

Horizon Agent

  • Skype for Business
    Sie können optimierte Audio- und Videoanrufe mit Skype for Business innerhalb eines virtuellen Desktops vornehmen, ohne die virtuelle Infrastruktur negativ zu beeinflussen oder das Netzwerk zu überladen. Alle Medienverarbeitungsabläufe während Audio- und Videoanrufen mit Skype erfolgen auf dem Clientcomputer und nicht auf dem virtuellen Desktop.

Horizon-GPO-Bundle

  • ADM-Vorlagendateien
    Die ADM-Vorlagendateien werden entfernt. Verwenden Sie die ADMX-Vorlagendateien, um Gruppenrichtlinieneinstellungen zu konfigurieren.

Horizon Client

Informationen zu neuen Funktionen in Horizon Client 4.5, einschließlich behobener und bekannter Probleme, finden Sie auf der Dokumentationsseite für Horizon Clients.

Sicherheit

  • In dieser Version wurden zusätzliche HTTP-Schutzmaßnahmen hinzugefügt, einschließlich die von der W3C empfohlenen Standards CORS und CSP. Weitere Informationen finden Sie im Dokument View-Sicherheit.
  • Horizon Agent und Horizon Client unterstützen jetzt LSA-Schutz (lokale Sicherheitsautorität).
  • Blast Extreme wurde aktualisiert, um den kryptografischen SHA-256-Hash-Algorithmus zu unterstützen.

Bevor Sie beginnen

  • Wichtiger Hinweis zur Installation von VMware View Composer
    Wenn Sie View Composer 7.2 installieren oder ein Upgrade auf diese Version durchführen möchten, müssen Sie das Microsoft.NET-Framework auf Version 4.6.1 aktualisieren. Andernfalls schlägt die Installation fehl.
  • Wichtiger Hinweis zur Installation von VMware Tools
    Wenn Sie eine von der VMware-Download-Site heruntergeladene Version von VMware Tools und nicht die mit vSphere bereitgestellte Standardversion installieren möchten, müssen Sie prüfen, ob diese VMware Tools-Version unterstützt wird. Dazu wechseln Sie zur Interoperabilitätstabelle für VMware-Produkte, wählen VMware Horizon View und die Version aus und anschließend VMware Tools (nur zum Herunterladen).
  • Wenn Sie View Composer unbeaufsichtigt installieren möchten, finden Sie entsprechende Erläuterungen im VMware-Knowledgebase-Artikel 2148204, Microsoft Windows Installer Command-Line Options for Horizon Composer (Befehlszeilenoptionen des Microsoft Windows-Installationsprogramms für Horizon Composer).
  • In dieser Horizon 7-Version gibt es neue Konfigurationsanforderungen, die von einigen früheren Versionen abweichen. Anleitungen zum Upgrade finden Sie im Dokument View-Upgrades.
  • Wenn Sie für eine vor der Version 6.2 installierte Version von View ein Upgrade durchführen möchten und der Verbindungsserver, der Sicherheitsserver oder der View Composer-Server selbst das standardmäßig installierte selbstsignierte Zertifikat verwenden, müssen Sie dieses Zertifikat vor der Durchführung des Upgrades entfernen. Wenn die vorhandenen selbstsignierten Zertifikate bestehen bleiben, funktionieren Verbindungen möglicherweise nicht. Während eines Upgrades ersetzt das Installationsprogramm kein vorhandenes Zertifikat. Mit dem Entfernen des alten selbstsignierten Zertifikats wird sichergestellt, dass ein neues Zertifikat installiert wird. Das selbstsignierte Zertifikat in dieser Version besitzt einen längeren RSA-Schlüssel (2048 Bit statt 1024) und eine stärkere Signatur (SHA-256 mit RSA statt SHA-1 mit RSA) als in Releases vor Version 6.2. Beachten Sie, dass selbstsignierte Zertifikate unsicher sind und so schnell wie möglich durch von einer Zertifizierungsstelle signierte Zertifikate ersetzt werden müssen. Außerdem sollten SHA-1-Zertifikate nicht länger als sicher betrachtet und durch SHA-2-Zertifikate ersetzt werden.
    Entfernen Sie keine Zertifikate, die von einer Zertifizierungsstelle signiert wurden und die für die Verwendung in der Produktion installiert wurden, wie von VMware empfohlen. Von einer Zertifizierungsstelle signierte Zertifikate funktionieren auch nach dem Upgrade auf dieses Release.
  • Um die Vorteile der Funktionen von Horizon 7 wie etwa Virtual SAN 6.1, GRID vGPU und virtuelle Volumes (VVOL) zu nutzen, installieren Sie vSphere 6.0 und nachfolgende Patch-Versionen.
  • Wenn Sie ein Upgrade auf diese Version durchführen, tun Sie dies für alle Verbindungsserver-Instanzen in einem Pod, bevor Sie damit beginnen, ein Upgrade von Horizon Agent durchzuführen, wie im Dokument View-Upgrades beschrieben.
  • Nachdem Sie eine Neuinstallation durchgeführt oder alle Verbindungsserver-Instanzen auf Horizon 7 Version 7.2 aktualisiert haben, können Sie die Verbindungsserver-Instanzen nicht mehr auf eine frühere Version als Horizon 7 Version 7.2 herabstufen, da sich die zum Schutz der LDAP-Daten verwendeten Schlüssel geändert haben. Um die Möglichkeit eines Downgrades der Verbindungsserver-Instanzen beim Planen eines Upgrades auf Horizon 7 Version 7.2 beizubehalten, müssen Sie eine LDAP-Sicherung vor Beginn des Upgrades durchführen. Wenn Sie ein Downgrade der Verbindungsserver-Instanzen durchführen müssen, müssen Sie alle Verbindungsserver-Instanzen herabstufen und dann die LDAP-Sicherung des letzten herabzustufenden Verbindungsservers anwenden.  
  • Die Download-Seite in dieser Version enthält eine Datei Horizon View HTML Access Direct-Connection, die statischen Webserverinhalt zur Unterstützung von HTML Access mit View Agent Direct-Connection (VADC) bereitstellt. Informationen zum Einrichten von HTML Access für VADC finden Sie unter Einrichten von HTML Access im Handbuch Verwaltung des Plug-Ins „View Agent Direct-Connection“.
  • Die Auswahl der Setup-Option für die Scannerumleitung bei der Horizon Agent-Installation kann erhebliche Auswirkungen auf das Host-Konsolidierungsverhältnis haben. Um die optimale Hostkonsolidierung sicherzustellen, sollte die Setup-Option für die Scanner-Umleitung nur für jene Benutzer ausgewählt werden, die diese Funktion wirklich benötigen. (Die Setup-Option für die Scannerumleitung ist standardmäßig nicht ausgewählt, wenn Sie Horizon Agent installieren.) Konfigurieren Sie für Benutzer, die die Scanner-Umleitungsfunktion benötigen, einen separaten Desktop-Pool und wählen Sie die Setup-Option nur in diesem Pool aus.
  • Horizon 7 verwendet nur TLSv1.1 und TLSv1.2. Im FIPS-Modus wird nur TLSv1.2 verwendet. Sie können möglicherweise nur durch Anwenden von vSphere-Patches eine Verbindung mit vSphere herstellen. Informationen zum erneuten Aktivieren von TLSv1.0 finden Sie unter Aktivieren von TLSv1 für vCenter-Verbindungen vom Verbindungsserver und Aktivieren von TLSv1 für vCenter- und ESXi-Verbindungen von View Composer im Dokument View-Upgrade.
  • Der FIPS-Modus wird in den Versionen vor 6.2 nicht unterstützt. Wenn Sie den FIPS-Modus in Windows aktivieren und für Horizon Composer oder für Horizon Agent ein Upgrade von einer Version vor Horizon View 6.2 auf Horizon 7 Version 7.2 durchführen, wird die Option für den FIPS-Modus nicht angezeigt. Sie müssen stattdessen für die Installation von Horizon 7 Version 7.2 im FIPS-Modus eine Neuinstallation durchführen.
  • Linux-Desktops verwenden Port 22443 für das VMware Blast-Anzeigeprotokoll.
  • Ab Horizon 7 Version 7.2 kann die Reihenfolge von Verschlüsselungssammlungen vom Verbindungsserver erzwungen werden. Weitere Informationen finden Sie im Dokument View-Sicherheit.
  • Ab Horizon 7 Version 7.2 muss der Verbindungsserver mit anderen Verbindungsserver-Instanzen im selben Pod über Port 32111 kommunizieren können. Wenn dieser Datenverkehr während der Installation oder während des Upgrades blockiert wird, wird die Installation nicht erfolgreich abgeschlossen.

Seitenanfang

Internationalisierung

Die Horizon Administrator-Benutzeroberfläche, die Horizon Administrator-Onlinehilfe und die Produktdokumentation zu Horizon 7 sind auf Japanisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell) und Koreanisch verfügbar. Die Dokumentation finden Sie im Dokumentationscenter für VMware Horizon 7 Version 7.2.

Seitenanfang

Kompatibilitätshinweise

  • Die unterstützten Gastbetriebssysteme für Horizon Agent auf Einzelbenutzermaschinen und RDS-Hosts finden Sie im VMware Knowledgebase-Artikel 2150295 Supported Windows Versions for Remote Desktop Systems for Horizon Agent (Unterstützte Windows-Versionen für Remote-Desktop-Systeme für Horizon Agent).
  • Wenn Sie Horizon 7-Server mit einer älteren View Agent-Version als 6.2 verwenden, müssen Sie TLSv1.0 für PCoIP-Verbindungen aktivieren. View Agent-Versionen vor View Agent 6.2 unterstützen das Sicherheitsprotokoll TLSv1.0 nur für PCoIP. Bei Horizon 7-Servern, einschließlich Verbindungsserver und Sicherheitsserver, ist TLSv1.0 standardmäßig deaktiviert. Sie können TLSv1.0 für PCoIP-Verbindungen auf diesen Servern mithilfe der im VMware-Knowledgebase-Artikel 2130798 Configure security protocols for PCoIP for Horizon 6 version 6.2 and later, and Horizon Client 3.5 and later (Konfigurieren von Sicherheitsprotokollen für Horizon 6 Version 6.2 und höher sowie für Horizon Client 3.5 und höher) dargestellten Anweisungen aktivieren.
  • Zu den unterstützten Linux-Gastbetriebssystemen für Horizon Agent finden Sie weitere Informationen unter Systemanforderungen für Horizon 7 for Linux im Dokument Einrichten von Horizon 7 Version 7.2 for Linux-Desktops.
  • Informationen zu den unterstützten Betriebssystemen für Verbindungsserver, Sicherheitsserver und View Composer finden Sie unter Systemanforderungen für Serverkomponenten im Dokument View-Installation.
  • Die Horizon 7-Funktionalität wird durch einen aktualisierten Satz von Horizon Clients verbessert, die in dieser Version enthalten sind. Für VMware Blast Extreme-Verbindungen ist z. B. Horizon Client 4.0 oder höher erforderlich. Auf der Webseite VMware Horizon Clients-Dokumentation finden Sie Informationen zu unterstützten Horizon Clients.
  • Für die Funktion Instant Clones ist vSphere 6.0 Update 1 erforderlich.
  • Windows 7 und Windows 10 werden für Instant Clones unterstützt. Das gilt nicht für Windows 8 und Windows 8.1.
  • In der Interoperabilitätstabelle für VMware-Produkte finden Sie weitere Einzelheiten zur Kompatibilität von Horizon 7 mit aktuellen und früheren Versionen von vSphere.
  • Informationen zu den unterstützten Domänenfunktionsebenen der Active Directory-Domänendienste (AD DS) finden Sie unter Vorbereiten von Active Directory im Dokument View-Installation.
  • Informationen zu weiteren Systemanforderungen wie beispielsweise den unterstützten Browser für Horizon Administrator finden Sie im Dokument View-Installation.
  • RC4, SSLv3 und TLSv1.0 sind in Horizon 7-Komponenten standardmäßig deaktiviert gemäß RFC 7465, „Prohibiting RC4 Cipher Suites“, RFC 7568, „Deprecating Secure Sockets Layer Version 3.0“, PCI-DSS 3.1, „Payment Card Industry (PCI) Data Security Standard“ und SP800-52r1, „Guidelines for the Selection, Configuration, and Use of Transport Layer Security (TLS) Implementations“. Wenn Sie RC4 oder SSLv3 oder TLSv1.0 auf einem Verbindungsserver, Sicherheitsserver, in View Composer oder auf einer Horizon Agent-Maschine wieder aktivieren möchten, lesen Sie In View deaktivierte ältere Protokolle und Verschlüsselungen im Dokument View-Sicherheit.
  • Falls ein PCoIP Secure Gateway (PSG) für PCoIP-Verbindungen bereitgestellt wurde, muss Zero-Client-Firmware die Version 4.0 oder höher aufweisen.
  • Stellen Sie bei Verwendung der Clientlaufwerksumleitung (Client Drive Redirection, CDR) Horizon Client 3.5 oder höher und View Agent 6.2 oder höher bereit, um sicherzustellen, dass CDR-Daten über einen verschlüsselten virtuellen Channel von einem externen Clientgerät an den PCoIP-Sicherheitsserver und vom Sicherheitsserver an den Remote-Desktop gesendet werden. Wenn Sie frühere Versionen von Horizon Client oder Horizon Agent bereitstellen, werden externe Verbindungen mit dem PCoIP-Sicherheitsserver verschlüsselt, aber innerhalb des Unternehmensnetzwerks werden die Daten ohne Verschlüsselung vom Sicherheitsserver an den Remote-Desktop gesendet. Sie können die Clientlaufwerksumleitung durch Konfiguration einer RDS-Gruppenrichtlinieneinstellung (Microsoft-Remote-Desktop-Dienste) in Active Directory deaktivieren. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Verwalten des Zugriffs auf die Clientlaufwerksumleitung im Dokument Konfigurieren von Remote-Desktop-Funktionen in Horizon 7.
  • Die Setup-Option für die USB-Umleitung im Horizon Agent-Installationsprogramm ist standardmäßig deaktiviert. Sie müssen diese Option auswählen, um die USB-Umleitungsfunktion zu installieren. Anleitungen zur sicheren Verwendung der USB-Umleitung finden Sie unter Bereitstellen von USB-Geräten in einer sicheren View-Umgebung im Dokument View-Sicherheit.
  • Die globale Richtlinie für die Multimedia-Umleitung (Multimedia Redirection, MMR) ist standardmäßig auf Verweigern eingestellt. Um MMR zu nutzen, müssen Sie Horizon Administrator öffnen, die globalen Richtlinien bearbeiten und diesen Wert explizit auf Zulassen setzen. Um den Zugriff auf MMR zu steuern, können Sie die MMR-Richtlinie global oder für einzelne Pools oder Benutzer aktivieren bzw. deaktivieren. MMR-Daten (Multimedia Redirection, Multimediaumleitung) werden über das Netzwerk ohne anwendungsbasierte Verschlüsselung gesendet und können sensitive Daten enthalten, abhängig vom umgeleiteten Inhalt. Um sicherzustellen, dass diese Daten nicht auf dem Netzwerk nachverfolgt werden können, sollten Sie MMR nur auf einem sicheren Netzwerk verwenden.
  • VMware empfiehlt, dass Sie sich vor der Festlegung des Umfangs der transparenten gemeinsamen Seitennutzung (Transparent Page Sharing, TPS) in Horizon Administrator mit den Auswirkungen auf die Sicherheit befassen. Informationen hierzu finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2080735 Sicherheitsüberlegungen und Verweigern der transparenten gemeinsamen Seitennutzung zwischen virtuellen Maschinen.
  • Um View Storage Accelerator in vSphere 5.5 oder in einer späteren Umgebung verwenden zu können, muss eine virtuelle Maschine des Desktops 512 GB oder weniger umfassen. View Storage Accelerator wird auf virtuellen Maschinen, die größer als 512 GB sind, deaktiviert. Die Größe der virtuellen Maschine wird durch die gesamte VMDK-Kapazität festgelegt. Beispielsweise kann eine VMDK-Datei 512 GB groß sein oder eine Reihe von VMDK-Dateien kann zusammen 512 GB umfassen. Diese Anforderung ist auch für virtuelle Maschinen gültig, die in früheren Versionen von vSphere erstellt und auf vSphere 5.5 aktualisiert wurden.
  • vSphere Flash Read Cache (früher als „vFlash“ bezeichnet) wird von Horizon 7 nicht unterstützt.
  • In Horizon (mit View) Version 6.0 und höheren Releases werden die View PowerCLI-Cmdlets „Get-TerminalServer“, „Add-TerminalServerPool“ und „Update-TerminalServerPool“ als veraltet behandelt.
  • Die Bildschirm-DMA-Funktion ist auf virtuellen Maschinen, die in vSphere 6.0 und höher erstellt wurden, standardmäßig deaktiviert. Für View muss die Bildschirm-DMA-Funktion aktiviert sein. Wenn die Bildschirm-DMA-Funktion deaktiviert ist, sehen die Benutzer beim Herstellen einer Verbindung mit dem Remote-Desktop einen schwarzen Bildschirm. Wenn Horizon 7 einen Desktop-Pool bereitstellt, wird die Bildschirm-DMA-Funktion automatisch für alle von vCenter Server verwalteten Maschinen im Pool aktiviert. Wenn Horizon Agent auf einer virtuellen Maschine im nicht verwalteten Modus installiert ist (VDM_VC_MANAGED_AGENT=0), ist die Bildschirm-DMA-Funktion nicht aktiviert. Informationen zum manuellen Aktivieren der Bildschirm-DMA-Funktion finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2144475, Manuelles Aktivieren der Bildschirm-DMA-Funktion auf einer virtuellen Maschine.
  • Es werden vGPU-fähige Instant-Clone-Desktop-Pools für vSphere 2016 und höher unterstützt.
  • Microsoft Windows Server erfordert einen dynamischen Bereich von Ports, die zwischen allen Verbindungsservern in der Horizon 7-Umgebung geöffnet sind. Microsoft Windows benötigt diese Ports für die herkömmliche Ausführung des Remoteprozeduraufrufs (Remote Procedure Call, RPC) und der Active Directory-Replizierung. Weitere Informationen zum dynamischen Portbereich finden Sie in der Microsoft Windows Server-Dokumentation.
  • In Horizon 7 Version 7.2 verfügt das Tool ViewDBChk über keinen Zugriff auf vCenter- oder View Composer-Anmeldedaten und fordert diese Informationen bei Bedarf an.
  • Die Regeln für die Weiterleitung von HTTP-Anforderungen, die von Verbindungsserver-Instanzen und Sicherheitsservern empfangen werden, wurden in dieser Version geändert. Wenn Sie benutzerdefinierte frontMapping-Einträge in locked.properties definiert haben, sollten Sie sie vor dem Upgrade entfernen. Wenn Sie Administrator-Verbindungen zu bestimmten Verbindungsserver-Instanzen als nicht zulässig festlegen möchten, definieren Sie keine benutzerdefinierten frontMapping-Einträge, sondern fügen Sie den folgenden Eintrag zu locked.properties hinzu:

    frontServiceWhitelist = tunnel|ajp:broker|ajp:portal|ajp:misc|moved:*|file:docroot

    Auf Sicherheitsservern wird dieser Eintrag automatisch angewendet und muss nicht in locked.properties festgelegt werden.

Unterstützte Windows 10-Betriebssysteme

Eine aktualisierte Liste der unterstützten Windows 10-Betriebssysteme finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2149393, Supported Versions of Windows 10 on Horizon View (Unterstützte Versionen von Windows 10 auf Horizon View).
Weitere Informationen zu den Upgrade-Anforderungen für Windows 10-Betriebssysteme erhalten Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2148176, Upgrade Requirements for Windows 10 Operating Systems (Upgrade-Anforderungen für Windows 10-Betriebssysteme).

Seitenanfang

Frühere Versionen von View

Funktionen aus Vorgängerversionen werden zusammen mit bekannten Problemen in den Versionshinweisen zur jeweiligen Version erläutert.

Behobene Probleme

  • Während eines Horizon Agent-Upgrades wurde die Echtzeit-Audio/Video-Komponente in einer IPv6-Umgebung deaktiviert. Dies ist nicht mehr der Fall. Wenn Sie die Echtzeit-Audio/Video-Funktion bei einer Neuinstallation auswählen, ist diese beim Upgrade der Komponente standardmäßig ausgewählt. Wenn Sie die Echtzeit-Audio/Video-Funktion bei einer Neuinstallation nicht auswählen, ist diese beim Upgrade der Komponente deaktiviert. Wenn Sie die Echtzeit-Audio/Video-Komponente installieren möchten, wählen Sie diese beim Upgrade manuell aus.

  • In einer Cloud-Pod-Architekturumgebung wurde ein RDS-Host, der eine Sitzung enthält, in der ein Benutzer zuvor eine Anwendung ausgeführt hat, nicht für dieselbe Anwendung wiederverwendet. Benutzer werden nun zurück zur selben Sitzung geleitet und Sitzungen werden besser genutzt.

  • Horizon Administrator zeigt für einen Windows Server 2016-RDS-Host fälschlicherweise Windows Server 10 als RDS-Host an.
  • Benutzer in einer Domäne, die mit einer Ein-Weg-Vertrauensstellung konfiguriert ist, können ein abgelaufenes Kennwort nicht von Horizon Client aus aktualisieren.
  • Nach der Installation eines Replikatservers auf einem Windows 2016-Betriebssystem wird der PCoIP Secure Gateway (PSG)-Dienst wegen eines Konflikts mit dem Steuerungsport nicht gestartet.
  • Nach der Installation eines Registrierungsservers auf einem 64-Bit-Windows Server 2016-Betriebssystem ist dieser Server nicht online und stellt auch keine Details dar. 
  • Wenn sich ein Benutzer von einem virtuellen Desktop nicht abmeldet, werden von Persona-Verwaltung dauerhaft Protokollmeldungen in dieselbe Protokolldatei geschrieben. Die Protokolldatei wird nicht rotiert, also nicht ausgetauscht. Diese Funktion ist nur mit der ADMX-Vorlagendatei verfügbar.
  • Horizon Agent ist mit einem schwerwiegenden Fehler nicht mehr verfügbar, wenn Sie den Windows-Verwaltungsinstrumentations-Dienst deaktivieren und anhalten und das Betriebssystem neu starten.
  • Horizon Administrator zeigt für vCenter Server den Status „Rot“ an, auch wenn der vCenter-Dienst aktiviert ist und in einem Cluster von Verbindungsservern ausgeführt wird. Dieser falsche vCenter Server-Status wird nach der Konfiguration eines gültigen signierten SSL-Zertifikats für vCenter Server angezeigt.
  • Der Zero-Client kann zwischenzeitlich keine Verbindung mit einem veröffentlichten Desktop herstellen, wenn es sich bei Port B um den einzigen angezeigten Port handelt, der verwendet wird.
  • Wenn ein Benutzer PCoIP auf Horizon 7.0.x-Desktops unter Windows 7 verwendet und eine bestimmte Anwendung öffnet, reagiert die Anwendung nicht mehr. Dieses Problem wurde in dieser Version behoben.

  • Der Fehler, der dazu führte, dass die Persona-Replizierung unter Windows 10 Build 1703 nicht mehr reagiert, wurde behoben: 15019.1000.170121

  • View Composer kann Computerkonten aus Active Directory nicht löschen, wenn der Computer über ein MSMQ-Endknotenobjekt verfügt.

  • Die automatisierte Poolbereitstellung kann bei der Verwendung von VSAN 6.6.1 unerwartet anhalten. Verwenden Sie ESXi 6.5 Express Patch 4, um dieses Problem zu beheben.

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme werden in folgende Kategorien unterteilt:

Installations-, Upgrade- und Deinstallationsvorgänge
  • Der USB-Hub-Gerätetreiber ist möglicherweise nicht ordnungsgemäß installiert, wenn Sie Horizon Agent auf einem Desktop in einem manuellen Desktop-Pool installieren. Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie das System während der Installation von Horizon Agent neu starten, bevor der USB-Hub-Gerätetreiber vollständig installiert ist.
    Umgehung: Wenn Sie Horizon Agent installieren und dazu aufgefordert werden, das System neu zu starten, prüfen Sie im Infobereich der Taskleiste, ob die USB HUB-Gerätetreibersoftware immer noch installiert ist. Warten Sie, bis die Gerätetreibersoftware vollständig installiert ist (normalerweise dauert dies circa 30 Sekunden), bevor Sie das System neu starten.
    Wenn Sie Horizon Agent mithilfe eines Befehlszeilenskripts unbeaufsichtigt installieren, sollten Sie lange genug warten bzw. das Skript in den Ruhezustand versetzen, damit die Treiberinstallation vor dem Neustart des Systems abgeschlossen werden kann.
    Wenn dieses Problem im Anschluss an die Horizon Agent-Installation auftritt oder der Systemneustart während einer unbeaufsichtigten Installation nicht verzögert werden konnte, aktualisieren Sie den USB HUB-Gerätetreiber wie folgt:
    1. Klicken Sie im Gerätemanager unter Andere Geräte mit der rechten Maustaste auf VMware View – Virtueller USB-Hub.
    2. Klicken Sie auf Treibersoftware aktualisieren > Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen.
    3. Gehen Sie zu C:\Programme\VMware\VMware View\Agent\bin\Treiber und klicken Sie auf Weiter, damit Windows den Treiber installieren kann.
  • Um einen Desktop von Windows 8 auf Windows 8.1 zu aktualisieren, müssen Sie Horizon Agent deinstallieren, das Betriebssystem von Windows 8 auf Windows 8.1 aktualisieren und dann Horizon Agent erneut installieren. Alternativ können Sie eine neue Installation von Windows 8.1 durchführen und dann Horizon Agent installieren.
  • Wenn Sie ein Upgrade auf vSphere 5.5 oder eine höhere Version durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass dem Domänenadministratorkonto, das Sie als Benutzer von vCenter Server verwenden, explizit Berechtigungen zur Anmeldung bei vCenter Server über einen lokalen Benutzer von vCenter Server zugewiesen wurden.
  • Wenn Sie das Horizon Agent-Installationsprogramm auf einer virtuellen Windows 8-Maschine ausführen, wird der Windows-Desktop nach der Installation des Grafiktreibers schwarz angezeigt. Der Windows-Desktop bleibt möglicherweise für mehrere Minuten schwarz, bis die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde.
    Umgehung: Führen Sie vor der Installation von Horizon Agent das Windows 8.0-Rollup von Mai 2013 aus. Siehe Microsoft-KB-Artikel 2836988.
  • Bei der Ausführung eines Horizon 7-Installationsprogramms auf einer virtuellen Windows 8.1- oder Windows Server 2012/2012 R2-Maschine (bereitgestellt als RDS-Host oder VDI-Desktop) kann die Durchführung der Installation ungewöhnlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Dieses Problem ist darauf zurückzuführen, dass der Domänencontroller der virtuellen Maschine oder ein anderer Domänencontroller in dieser Hierarchie nicht reagiert oder nicht erreichbar ist.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass auf den Domänencontrollern die neuesten Patches installiert sind, dass genügend freier Speicherplatz zur Verfügung steht und dass eine Kommunikation untereinander möglich ist.
  • Bei der Deinstallation von Horizon Agent auf einem RDS-Host wird u. U. ein Fehlerdialogfeld angezeigt, durch das der Abschluss des Deinstallationsvorgangs verhindert wird. Im Dialogfeld wird darauf hingewiesen, dass beim Deinstallationsvorgang ein RDS-Videotreiber nicht angehalten werden konnte. Dieses Problem kann auftreten, wenn getrennte Desktop-Sitzungen weiterhin auf dem RDS-Host ausgeführt werden.
    Umgehung: Starten Sie den RDS-Host neu, um die Deinstallation von Horizon Agent abzuschließen. Es wird empfohlen, sich vor der Deinstallation von Horizon Agent davon zu überzeugen, dass alle RDS-Sitzungen abgemeldet wurden.
  • Im FIPS-Modus kann Horizon Agent nicht mit dem Verbindungsserver kombiniert werden. Außerdem ist der Poolstatus nicht verfügbar, wenn View Agent auf einem anderen Laufwerk als Laufwerk C installiert ist.
    Umgehung: Bei einem Betrieb im FIPS-Modus installieren Sie Horizon Agent auf Laufwerk C.
  • Wenn Sie Horizon Agent auf Windows Server 2016 deinstallieren, wird eine Warnmeldung zu den aktuell verwendeten Anwendungen eingeblendet.
    Umgehung: Klicken Sie im Dialogfeld, das eingeblendet wird, wenn Sie Horizon Agent mit der Windows-Option „Programme hinzufügen oder entfernen“ deinstallieren, auf die Option „Ignorieren“. Für die Deinstallation von Horizon Agent von der Befehlszeile aus verwenden Sie den Befehl msiexec /x /qn {GUID of Agent} anstelle des Befehls msiexec /x {GUID of Agent}.
  • Wenn Sie Horizon Agent deinstallieren, wird die Maus langsam und ruckelt. Beim Deinstallieren von Horizon Agent wird auch der vmkbd.sys-Treiber deinstalliert.
    Umgehung: Reparieren Sie die VMware Tools auf der virtuellen Horizon Agent-Maschine.

  • Beim Aktualisieren von Horizon Agent 7.1 auf Horizon Agent 7.2 auf einem Windows 7-Gastbetriebssystem wird das Dialogfeld „Dateien in Verwendung“ angezeigt. Dieses Dialogfeld zeigt an, dass die VMware Horizon Agent-Anwendung Dateien verwendet, die durch das Setup aktualisiert werden müssen.
    Umgehung: Klicken Sie auf „Ignorieren“, um das Upgrade fortzusetzen.

  • Wenn Sie das View Composer-Installationsprogramm auf Windows Server 2016 mit dem neuesten Windows-Update von der Befehlszeile aus ausführen, erhalten Sie einen Microsoft
    .NET 4.6-Framework-Fehler. Dieses Problem tritt auf, weil das CLI-Installationsprogramm die neueste Version von Microsoft .NET 4.7 nicht erkennt.
    Umgehung: Verwenden Sie die Benutzeroberfläche des View Composer-Installationsprogramms zum Ausführen des Installationsprogramms.

Instant Clones
  • Wenn während der Bereitstellung eines Instant-Clone-Desktop-Pools nicht genügend Speicherplatz auf den Datenspeichern verfügbar ist, wird in Horizon Administrator eine Fehlermeldung wie „Klonen von VM <VM-Name> ist fehlgeschlagen – VC_FAULT_FATAL: Fehler beim Erweitern der Auslagerungsdatei von 0 KB auf 2.097.152 KB.“ angezeigt. Diese Fehlermeldung gibt die Hauptursache des Problems nicht eindeutig an.
    Umgehung: Nicht erforderlich.
  • Wenn Sie in Horizon Administrator Katalog > Desktop-Pools aufrufen, auf einen Instant-Clone Desktop-Pool doppelklicken, die Registerkarte Bestand öffnen und auf Maschinen (Instant Clone-Details) klicken, werden Details der Instant Clones im Fenster angezeigt. In der Spalte für den Datenspeicher der Betriebssystemfestplatte sind jedoch keine Informationen enthalten.
    Umgehung: Keine
  • Ein für die Verwendung von NVIDIA GRID vGPU konfigurierter Instant-Clone-Desktop-Pool kann keinen virtuellen Desktop im Pool mit dem PCoIP-Anzeigeprotokoll starten.
    Umgehung: Verwenden Sie für den Start der virtuellen Desktops im mit NVIDIA GRID vGPU konfigurierten Instant-Clone-Desktop-Pool das VMware Blast-Anzeigeprotokoll.
  • Die Bereitstellung von virtuellen Maschinen auf der Basis von View Composer- oder Instant-Clone-Desktop-Pools, die für die Verwendung von NVIDIA GRID vGPU konfiguriert wurden, kann mit folgender Fehlermeldung nicht durchgeführt werden: Die im übergeordneten Ressourcenpool verfügbaren Grafikressourcen sind für diesen Vorgang nicht ausreichend.
    Umgehung: Verwenden Sie ein einziges vGPU-Profil für alle virtuellen Desktops, die für das 3D-Rendering in einem Cluster konfiguriert wurden.
    Wenn mehrere vGPU-Profile erforderlich sind, ändern Sie die verschiedenen Clustertopologien so, dass jeder Cluster nur über virtuelle Maschinen mit dem gleichen Profil verfügt.
    Um die Fehlermeldungen in Horizon 7 aufzulösen, müssen Sie den fehlgeschlagenen Desktop-Pool löschen. Legen Sie das vGPU-Profil fest, das Sie für die einzelnen Cluster verwenden möchten, löschen Sie anschließend den Pool, der nicht über das korrekte vGPU-Profil verfügt, aus dem Cluster und erstellen Sie den Pool für dieses vGPU-Profil im richtigen Cluster erneut.
  • In einer umfangreichen Umgebung gilt für einige Desktops in einem Instant-Clone-Desktop-Pool eventuell der Status „Ungültige IP“.
    Umgehung: Wechseln Sie in Horizon Administrator zu Poolbestand, wählen Sie die Desktops mit dem Status Ungültige IP aus und klicken Sie auf Wiederherstellen.
  • Wenn Sie eine virtuelle Maschine neu starten, für die eine Endbenutzersitzung in einem vCenter Server-Desktop-Pool vorhanden ist, wird diese zwar gestartet, der Status der virtuellen Maschine wird aber in Horizon Administrator eventuell als „Bereits verwendet“ angezeigt.
    Dieses Problem kann für folgende Pooltypen auftreten:
    • Instant-Clone-Desktop-Pools.
    • Dynamische Linked-Clone-Desktop-Pools mit aktivierter Einstellung „Delete on log Off“ (Beim Abmelden löschen)
    • Dynamische Linked-Clone-Desktop-Pools mit aktivierter Einstellung „Refresh on log Off“ (Beim Abmelden aktualisieren)
    • Dynamische Full-Clone-Desktop-Pools mit aktivierter Einstellung „Delete on log Off“ (Beim Abmelden löschen)
    Umgehung: Starten Sie mit Horizon Administrator oder Horizon Client die virtuelle Maschine im Desktop-Pool erneut. Wenn die virtuelle Maschine bereits den Status „Bereits verwendet“ aufweist, entfernen Sie die virtuelle Maschine. Mit dieser Aktion wird automatisch eine neue virtuelle Maschine auf der Basis der Bereitstellungseinstellungen des Pools erstellt.
  • Die Erstellung von Instant-Clone-Desktop-Pools ist nicht möglich, wenn der Name der OU oder Sub-OU das Sonderzeichen „ß“ enthält.
    Umgehung: Entfernen Sie „ß“ aus dem OU- oder Sub-OU-Namen, wenn Sie Instant Clones erstellen.

  • Wenn Sie Instant Clones auf lokalen Datenspeichern bereitstellen, können die entsprechenden Hosts nicht in den Wartungsmodus versetzt werden. Dies tritt auf, weil die internen VMs und die Instant Clones in lokalen Datenspeichern gespeichert sind, sodass diese nicht migriert werden können.
    Umgehung: Löschen Sie die Instant-Clone-Desktop-Pools. Dadurch werden die zugehörigen virtuellen Maschinen gelöscht, und die entsprechenden Hosts können in den Wartungsmodus versetzt werden.

  • Eine ESXi-Hostwartung, die VUM verwendet, kann nicht durchgeführt werden, wenn die übergeordnete VM des Instant Clone auf dem Host eingeschaltet ist.
    Umgehung: Weitere Informationen dazu finden Sie im VMware Knowledgebase-Artikel 2144808 Entering and exiting maintenance mode for an ESXi host that has Horizon instant clones (Aufrufen und Beenden des Wartungsmodus für einen ESXi-Host mit Horizon-Instant-Clones). 

  • Computerbasierte globale Richtlinienobjekte (Global Policy Objects, GPOs), die einen Neustart erfordern, um wirksam zu werden, werden auf Instant Clones nicht angewendet.
    Umgehung: Siehe VMware Knowledgebase-Artikel 2150495

Intelligente Richtlinien
  • Wenn Sie Horizon Client 3.5.x oder früher unter Linux, Mac OS X oder Windows mit aktivierter automatischer USB-Verbindung verwenden und Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen, für den die USB-Umleitung mit den intelligenten Richtlinien deaktiviert wurde, werden die dem Clientsystem angehängten USB-Geräte nicht mehr für das Clientsystem angezeigt.
    Umgehung: Führen Sie ein Upgrade auf Horizon Client 4.0 oder höher durch oder implementieren Sie eine der Umgehungen, die im VMware-Knowledgebase-Artikel 2144334, USB devices on your local system disappear when you connect to a remote desktop with Horizon Client 3.5.x or earlier (USB-Geräte im lokalen System werden nicht mehr angezeigt, wenn in Horizon Client 3.5.x oder früher eine Verbindung mit einem Remote-Desktop hergestellt wird), beschrieben werden.
Veröffentlichte Desktops und Anwendungen
  • Für diese Version werden Universal Windows Apps als gehostete Remoteanwendungen nicht unterstützt. Universal Apps sind beispielsweise in der Liste der Apps, die von einer Windows Server 2016 RDS-Farm bereitgestellt werden, nicht enthalten. Universal Apps, wie der Edge Browser oder der in Windows 10 enthaltene Rechner oder ein Windows Server 2016 RDS Host, bauen auf Universal Windows Platform (UWP) auf. Universal Apps erfordern, dass Windows Explorer ausgeführt wird. Durch manuelles Starten von Universal Apps über die Eingabeaufforderung wird eine Fehlermeldung angezeigt.
  • Wenn Sie eine automatisierte Farm von einer übergeordneten virtuellen Maschine mit Windows Server 2012 bereitstellen, in der die RDS-Rolle aktiviert ist, schlägt die Sysprep-Anpassung auf den bereitgestellten virtuellen Linked-Clone-Maschinen fehl. Dieses Drittanbieterproblem tritt nicht bei anderen Windows Server-Versionen auf, bei denen die RDS-Rolle aktiviert ist.
    Umgehung: Wenden Sie auf der übergeordneten virtuellen Maschine mit Windows Server 2012 den Microsoft-Hotfix an, der unter https://support.microsoft.com/en-us/kb/3020396 zur Verfügung steht.
  • Wenn nacheinander mehrere Verbindungen mit einem einzelnen RDS-Host hergestellt werden, können einige wenige Anwender (beispielsweise einer oder zwei von 120 Anwendern) möglicherweise keine RDS-Desktop-Sitzungen starten oder neu starten.
    Umgehung: Erhöhen Sie die Anzahl der vCPUs und den RAM-Umfang auf dem RDS-Host.
  • Die erste Verbindung mit einem RDS-Desktop oder einer RDS-Anwendung schlägt fehl, wenn seit der Konfiguration der RDS-Rolle auf dem RDS-Host mehr als 120 Tage vergangen sind und zuvor keine Verbindung hergestellt wurde. Dieses Problem tritt auch mit RDP auf.
    Umgehung: Warten Sie eine einige Sekunden und stellen Sie erneut eine Verbindung mit dem RDS-Desktop oder der RDS-Anwendung her.
  • Dauerhafte Einstellungen für standortbasierte Drucker werden nicht unterstützt, wenn die Einstellungen im privaten Bereich des Druckertreibers und nicht wie von Microsoft empfohlen im erweiterten DEVMODE-Abschnitt gespeichert werden.
    Umgehung: Verwenden Sie Drucker, bei denen die Benutzereinstellungen im DEVMODE-Abschnitt des Druckertreibers gespeichert werden.
  • Horizon Agent kann die virtuelle Druckfunktion auf RDS-Hosts, bei denen es sich um physische Maschinen handelt, nicht installieren. Die virtuelle Druckfunktion wird auf RDS-Desktops unterstützt, wenn Horizon Agent auf RDS-Hosts installiert ist, bei denen es sich um virtuelle Maschinen handelt.
    Umgehung: Konfigurieren Sie RDS-Hosts auf virtuellen Maschinen und installieren Sie Horizon Agent.
  • In einer auf einem RDS-Host unter Windows Server 2008 R2 SP1 ausgeführten Desktop-Sitzung kann keine H.264-Videodatei bzw. keine AAC-Audiodatei im Windows Media Player wiedergegeben werden. Dies ist ein bekanntes Problem des Drittanbieters.
    Umgehung: Laden Sie im Microsoft-KB-Artikel 2483177 das Paket Update für Desktop Experience Decoder für Windows Server 2008 R2 herunter.
  • Bei der Wiedergabe eines YouTube-Videos in einem Chrome-Browser während einer Desktop-Sitzung auf einem RDS-Host unter Windows Server 2012 R2 kann die Videowiedergabe fehlerhaft sein. So werden z. B. schwarze Popup-Fenster im Browserfenster geöffnet. Dieses Problem tritt nicht in anderen Browsern oder auf Windows Server 2008 R2 SP1 RDS-Hosts auf.
    Umgehung: Wählen Sie im Chrome-Browser Chrome > Einstellungen > Erweiterte Einstellungen anzeigen > System aus und deaktivieren Sie Hardwarebeschleunigung verwenden, falls verfügbar.
  • Wenn Sie ein Video auf einem Desktop auf einem physischen RDS-Host unter Windows 2008 R2 SP1 ausführen und die Videoanzeige aus dem Hauptmonitor in einen anderen Monitor verschieben, wird das Video angehalten oder die visuellen Frames werden nicht mehr aktualisiert (auch wenn das Video noch wiedergegeben wird). Dieses Problem tritt nicht auf dem RDS-Host einer virtuellen Maschine oder bei einer Einzelmonitor-Konfiguration auf und betrifft nur Windows Server 2008 R2 SP1.
    Umgehung: Geben Sie Videos ausschließlich auf dem Hauptmonitor wieder oder konfigurieren Sie Ihren RDS-Desktop-Pool auf einer virtuellen RDS-Hostmaschine.
  • Wenn eine Remoteanwendung nach dem Starten nicht mehr reagiert und Sie danach eine zweite Anwendung starten, wird das Symbol für die zweite Anwendung nicht in der Taskleiste des Clientgeräts angezeigt.
    Umgehung: Warten Sie, bis die erste Anwendung wieder reagiert. (Eine Anwendung reagiert möglicherweise nicht mehr, während z. B. größere Dateien geladen werden.) Falls die erste Anwendung weiterhin nicht reagiert, beenden Sie den Anwendungsprozess auf der virtuellen RDS-Maschine.

  • Wenn die Anwendung Lync 2013 nicht über das Update vom Februar 2013 verfügt und auf einem RDS-Host unter Windows Server 2012 R2 gehostet wird, stürzt sie kurz nach dem Starten mit der Fehlermeldung „Microsoft Lync funktioniert nicht mehr“ ab. Dies ist ein bekanntes Problem bei Lync 2013.
    Umgehung: Installieren Sie das Update vom Februar 2013 für Lync. Das Update steht in Microsoft KB-Artikel 2812461 zur Verfügung.
  • Für RDS-Host-Farmen, die mit Unterstützung des VMware Blast-Anzeigeprotokolls erstellt wurden, wird durch Aktivieren des UDP-Netzwerkprotokolls für VMware Blast-Sitzungen die Blast Secure Gateway-Skalierung reduziert und die Sitzungen greifen möglicherweise auf das TCP-Netzwerkprotokoll zurück.
    Umgehung: Aktivieren Sie das UDP-Netzwerkprotokoll für VMware Blast-Sitzungen auf RDS Hosts nicht.
  • Benutzerdefinierte Anwendungssymbole mit der Dateierweiterung .ico werden für die Verknüpfung und im Startmenü eines Windows-Desktops nicht angezeigt.
    Umgehung: Speichern Sie das benutzerdefinierte Anwendungssymbol mit der Dateierweiterung .png.
  • Benutzerdefinierte Anwendungssymbole mit der Dateierweiterung .ico werden in Horizon Client für Android nicht korrekt angezeigt.
    Umgehung: Speichern Sie das benutzerdefinierte Anwendungssymbol nicht mit der Dateierweiterung .ico.
  • Die Profildaten für mehrere Benutzersitzungen sind auf RDS-Hosts nicht vorhanden. Dieses Problem tritt auf, wenn Sitzungen nicht verbunden sind, aber im Task-Manager auf dem RDS-Host diese Sitzungen weiterhin angezeigt werden.
    Umgehung: Löschen Sie die Sitzungen auf dem RDS-Host oder melden Sie den Benutzer vom veröffentlichten Desktop oder der veröffentlichten Anwendung ab.

  • Wenn Sie sich bei Workspace ONE anmelden, wird die Sitzung der vorab gestarteten Anwendung nicht gestartet. Vorab gestartete Sitzungen werden nur gestartet, wenn eine erfolgreiche Anmeldung am Verbindungsserver von Horizon Client erfolgt ist.
    Umgehung: Starten Sie eine Anwendung oder einen Desktop aus Workspace ONE manuell, um die für den Vorabstart konfigurierten Anwendungen zu starten.

Horizon-Verbindungsserver und Horizon Administrator
  • Für True SSO wird der Konnektivitätsstatus zwischen dem Verbindungsserver und dem Registrierungsserver nur auf dem Systemintegritätsstatus-Dashboard für den Verbindungsserver angezeigt, mit dem Sie auf Horizon Administrator zugreifen. Wenn Sie z. B. https://server1.example.com/admin für Horizon Administrator verwenden, wird der Konnektivitätsstatus des Registrierungsservers nur für den Verbindungsserver server1.example.com erfasst. Es werden eine oder beide der folgenden Meldungen angezeigt:
    • Mit dem primären Registrierungsserver kann zur Verwaltung von Sitzungen auf diesem Verbindungsserver kein Kontakt aufgenommen werden.
    • Mit dem sekundären Registrierungsserver kann zur Verwaltung von Sitzungen auf diesem Verbindungsserver kein Kontakt aufgenommen werden.
    Ein Registrierungsserver muss als primärer Server konfiguriert werden. Optional kann ein sekundärer Registrierungsserver konfiguriert werden. Wenn nur ein Registrierungsserver vorhanden ist, wird nur die erste Meldung bei einem Fehler angezeigt. Ist sowohl ein primärer als auch ein sekundärer Registrierungsserver vorhanden und bei beiden bestehen Konnektivitätsprobleme, erscheinen beide Meldungen.
  • Wenn Sie True SSO in einer Umgebung mit CAs und SubCAs mit jeweils unterschiedlichen Vorlagen einrichten, können Sie True SSO mit einer Kombination einer Vorlage eines CA oder SubCA mit einem anderen CA oder SubCA konfigurieren. Der True SSO-Status wird daraufhin im Dashboard möglicherweise grün angezeigt. Es tritt jedoch ein Fehler auf, wenn Sie versuchen, True SSO zu verwenden.

  • Wenn bei Verwendung von Horizon Administrator in einem Firefox-Browser koreanische Schriftzeichen mithilfe des IME (Eingabemethoden-Editor) für Koreanisch in ein Textfeld eingegeben werden, werden diese nicht korrekt dargestellt. Dieses Problem tritt nur in Firefox auf. Hierbei handelt es sich um ein Drittanbieterproblem.
    Umgehung: Verwenden Sie einen anderen Browser. Falls Sie weiterhin Firefox verwenden möchten, geben Sie die koreanischen Schriftzeichen einzeln ein.
  • Wenn Sie die Protokollebene von Blast Secure Gateway (absg.log) auf einer Verbindungsserver-Instanz von Info in Debug ändern, wird die Protokollebene Info beibehalten. (Sie ändern die Protokollebene, indem Sie Protokollebenen für Verbindungsserver festlegen in einer Verbindungsserver-Instanz öffnen, die absg-Protokollebene ändern und den Dienst VMware View Blast Secure Gateway neu starten.) Das Ändern der Protokollebene von Debug in Info funktioniert korrekt.
    Umgehung: Keine.
  • Die Festlegung der Größe des Wiederholungs-Portbereichs auf 0 bei der Konfiguration der Gruppenrichtlinie TCP-Port konfigurieren, mit dem der PCoIP Server verbunden ist und auf den er hört oder UDP-Port konfigurieren, mit dem der PCoIP Server verbunden ist und auf den er hört führt zu einem Verbindungsfehler, wenn sich Benutzer mit dem PCoIP-Anzeigeprotokoll beim Desktop anmelden. Horizon Client generiert die Fehlermeldung Das Anzeigeprotokoll für diesen Desktop steht zurzeit nicht zur Verfügung. Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator. Der Hilfetext für die Gruppenrichtlinien gibt einen inkorrekten Portbereich von 0 bis 10 an.
    Hinweis: Auf RDS-Hosts lautet der TCP- und UDP-Port standardmäßig 4173. Bei Verwendung von PCoIP für RDS-Hosts wird für jede Benutzerverbindung ein separater PCoIP-Port verwendet. Der standardmäßige Portbereich, der vom Remote-Desktop-Dienst festgelegt wird, ist groß genug, um die maximal erwartete Anzahl von parallelen Benutzerverbindungen unterzubringen.
    Umgehung:

    • PCoIP auf Einzelbenutzermaschinen: Legen Sie für den Wiederholungs-Portbereich einen Wert zwischen 1 und 10 fest. (Der korrekte Portbereich liegt zwischen 1 und 10.)
    • PCoIP auf RDS-Hosts: Es wird davon abgeraten, mithilfe dieser Richtlinieneinstellungen den standardmäßigen Portbereich auf RDS-Hosts zu ändern oder den Standardwert 4173 für den TCP- oder UDP-Port zu ändern. Legen Sie den TCP- oder UDP-Port nicht auf 4172 fest. Wenn Sie diesen Wert auf 4172 zurücksetzen, wird die PCoIP-Leistung bei RDS-Sitzungen beeinträchtigt.
  • In seltenen Fällen werden im Horizon Administrator-Dashboard der Systemzustand der Ereignisdatenbank rot und eine Fehlermeldung mit etwa folgendem Wortlaut angezeigt: „Ansicht ‚VE_user_events‘ kann nicht entfernt werden, weil sie nicht vorhanden ist oder weil Sie nicht über die entsprechenden Berechtigungen verfügen“. Diesem Zustand liegt kein echter Fehler zugrunde. Die Fehlermeldung wird nach kurzer Zeit automatisch ausgeblendet.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn Sie F5 oder die Schaltfläche „Aktualisieren“ verwenden, um das Horizon-Helpdesk-Tool zu aktualisieren, wird manchmal das Symbol für das Horizon-Helpdesk-Tool nicht mehr angezeigt und auf der Webseite wird ein STRING_ID-Problem ausgegeben.
    Umgehung: Melden Sie sich ab und melden Sie sich beim Horizon-Helpdesk-Tool an.

  • Wenn Sie in Horizon Administrator auf das Helpdesk-Symbol klicken, schlägt das Single Sign-On beim Horizon-Helpdesk-Tool fehl. Dieser Fehler kann auftreten, wenn Ihr UPN nicht in Active Directory vorhanden ist.
    Umgehung: Verwenden Sie Ihren Benutzernamen und das Kennwort zur Anmeldung beim Horizon-Helpdesk-Tool.

  • Im Horizon-Helpdesk-Tool wird der Pod-Name nicht angezeigt, wenn die lokale Sitzung oder eine Sitzung im lokalen Pod ausgeführt wird.
    Umgehung: Richten Sie die Cloud-Pod-Architekturumgebung ein, um die Pod-Namen im Horizon-Helpdesk-Tool anzuzeigen.

  • Die Anmeldung schlägt fehl, wenn Sie für die Anmeldung beim Horizon-Helpdesk-Tool einen Benutzernamen verwenden, für den die Groß-und Kleinschreibung ignoriert wird. 
    Umgehung: Melden Sie sich beim Horizon-Helpdesk-Tool mit einem Benutzernamen an, bei dem die Groß-und Kleinschreibung beachtet wird.

  • Wenn zwei Netzwerkkarten auf derselben virtuellen Maschine wie der Verbindungsserver installiert sind, werden Horizon 7 Version 7.2-Ereignisse nicht in der Microsoft SQL-Datenbank geschrieben.
    Umgehung: Deaktivieren Sie eine der zwei Netzwerkkarten.

  • Um die Wahrscheinlichkeit eines Mangels an Arbeitsspeicher zu verringern, unterstützen vGPU-Profile mit jeweils 512 MB oder weniger Bildspeicher nur ein virtuelles Anzeigegerät auf einem Windows 10-Gastbetriebssystem.

    Die folgenden vGPU-Profile verfügen über 512 MB oder weniger Bildspeicher:

    • Tesla M6-0B, M6-0Q
    • Tesla M10-0B, M10-0Q
    • Tesla M60-0B, M60-0Q
    • GRID K100, K120Q
    • GRID K200, K220Q

    Umgehung: Verwenden Sie ein Profil, das mehr als ein virtuelles Anzeigegerät unterstützt und über mindestens 1 GB Bildspeicher verfügt.

Horizon Client- und Remote-Desktop-Erfahrung
  • Horizon Client kann keine Verbindung zum Verbindungsserver herstellen, wenn der Servername oder der vollqualifizierte Domänenname (FQDN) für die Verbindungsserver-Instanz Nicht-ASCII-Zeichen enthält.
    Umgehung: Keine.
  • Auf Remote-Desktops, die über PCoIP eine Verbindung herstellen und mit mehreren Monitoren konfiguriert sind, erscheinen bei Wiedergabe einer Präsentation in Microsoft PowerPoint 2010 oder 2007, Festlegen einer Auflösung und Wiedergabe der Folien auf dem zweiten Monitor Teile jeder Folie auf jedem Monitor.
    Umgehung: Ändern Sie im Clientsystem die Bildschirmauflösung des zweiten Monitors in die gewünschte Auflösung. Kehren Sie zum Remote-Desktop zurück und starten Sie die Präsentation auf dem zweiten Monitor.
  • Wenn Benutzer Folien in Microsoft PowerPoint 2010 oder 2007 wiedergeben und eine Auflösung festlegen, werden die Folien auf Remote-Desktops, die über PCoIP eine Verbindung herstellen, mit der ausgewählten Auflösung wiedergegeben und nicht auf die aktuelle Auflösung skaliert.
    Umgehung: Wählen Sie „Aktuelle Auflösung verwenden“ als Wiedergabeauflösung.
  • Die Funktion zum virtuellen Drucken wird nur unterstützt, wenn Sie diese von Horizon Agent aus installieren. Sie wird nicht unterstützt, wenn Sie die Funktion mit VMware Tools installieren.
  • Beim Abspielen von Videos im Windows Media Player auf einem Desktop kann es unter bestimmten Umständen zu PCoIP-Verbindungsstörungen kommen.
    Umgehung: Öffnen Sie auf dem Remote-Desktop die Windows-Registrierung und wechseln Sie zum Registrierungsschlüssel HKLM\Software\Wow6432Node\Policies\Teradici\PCoIP\pcoip_admin_defaults für 64-Bit-Windows oder zum Schlüssel HKLM\Software\Policies\Teradici\PCoIP\pcoip_admin_defaults für 32-Bit-Windows. Fügen Sie den Registrierungswert pcoip.enable_tera2800 DWORD hinzu und setzen Sie den Wert auf „1“.
  • Für Windows 2008 R2 SP1-Desktop-Pools, die auf einem RDS-Host gehostet werden, ist die Sprachsynchronisierungseinstellung (von Client zu Gast) standardmäßig aktiviert. Sie kann nicht deaktiviert werden. Daher hat das Deaktivieren der Gruppenrichtlinie „Synchronisierung der Standardeingabesprache für PCoIP-Benutzer aktivieren“ für Horizon Agent keine Auswirkungen. Die Remote-Desktopsprache wird immer mit der auf dem Clientsystem verwendeten Sprache synchronisiert.
    Umgehung: Keine.
  • Das Kopieren und Einfügen eines Image von einem Remote-Desktop zum Clientsystem oder vom Clientsystem zu einem Remote-Desktop kann scheitern, wenn die Größe des Zwischenablagespeichers für das Image nicht ausreicht, auch wenn die konfigurierte Größe des Zwischenablagespeichers nicht kleiner als das Image auf der Festplatte ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Image auf der Festplatte kleiner ist als im Zwischenablagespeicher. So kann das Image im Zwischenablagespeicher beispielsweise zwei- bis dreimal so groß sein wie auf der Festplatte.
    Umgehung: Erhöhen Sie die Größe des Zwischenablagespeichers bis zu einem Wert, mit dem das Image dort aufgenommen werden kann.
  • Bei Verwendung des VMware Blast-Anzeigeprotokolls und bei deaktiviertem Blast Secure Gateway (BSG) kann Horizon Client nach einem kurzen Netzwerkausfall (ca. 1 Minute) manchmal nicht wiederhergestellt werden und die Verbindung mit dem Desktop wird getrennt. Dieses Problem tritt nicht mit einem aktivierten BSG auf.
    Umgehung: Stellen Sie erneut eine Verbindung mit der Sitzung her.
  • Wenn nach einem kurzen Netzwerkausfall die VMware Blast-Sitzung zwischen Horizon Client und einem Remote-Desktop wiederhergestellt oder erneut verbunden wurde, kann es vorkommen, dass bestimmte Funktionen nicht mehr verwendet werden können, z. B.:
    • Smartcard
    • Clientlaufwerksumleitung (CDR) und Dateizuordnung
    • Multimedia-Umleitung (MMR)
    • Lync/Skype for Business
    Umgehung: Trennen Sie die Sitzung und verbinden Sie diese erneut.
  • Manchmal wird bei der Verwendung von Lync VDI für einen Videoanruf das lokale Image nicht angezeigt.
    Umgehung: Aktualisieren Sie Microsoft Lync VDI auf die neueste Version.
  • Wenn ein Benutzer für den Zugriff auf einen Remote-Desktop mit einem F5-Server eine Verbindung herstellt und der F5-Server für die Verwendung eines RSA-Servers konfiguriert ist, muss der Benutzer einen RSA-Benutzernamen und -Passcode eingeben. Wenn die PIN des RSA-Benutzers nicht festgelegt ist, kann von Horizon Client die Übermittlung des Passcode für den Benutzer eventuell nicht durchgeführt werden. Das Problem tritt wegen einer F5-Beschränkung auf.
    Umgehung: Benutzer müssen in diesem Fall ihren RSA-Administrator um die Festlegung ihrer PINs bitten, bevor sie diese in einem F5- und RSA-Setup verwenden können.
  • Der Datentransfer verlangsamt sich beim Kopieren und Einfügen von Text und Bildern zwischen Horizon Client und einem Remote-Desktop.
    Umgehung: Verringern Sie die effektive Größe der Zwischenablage, damit weniger Daten gleichzeitig übertragen werden.
  • Wenn sich ein Benutzer erstmalig mit einem Remote-Desktop oder mit einer Remoteanwendung auf einem Server verbindet, auf dem der Workspace ONE-Modus aktiviert ist, wird in Horizon Client der Workspace ONE-Hostname auf dem Client zwischengespeichert. Danach leitet Horizon Client immer zum Workspace ONE-Portal für diesen Server weiter. Wenn der Workspace ONE-Server ausfällt oder der Workspace ONE-Modus geändert oder deaktiviert wird, kann Horizon Client keine Verbindung mehr zum Server herstellen, da er immer auf das Workspace ONE-Portal umgeleitet wird.

    Umgehung: Entfernen Sie die Verbindungsserver-Instanz aus der Serverauswahl in Horizon Client oder verwenden Sie HTML Access, um eine Verbindung zum Remote-Desktop oder zur Remoteanwendung herzustellen.

  • Die für Skype for Business optimierte VDI-Lösung ist in Bezug auf Interoperabilität nicht kompatibel mit Lync 2010-Clients.

  • Der RDS-Hostserver speichert nur einen Satz an Anwendungsdaten für den ersten Anwendungsstart einer Sitzung. Alle Daten nachfolgender Anwendungsstarts gehen verloren.
    Umgehung: Melden Sie sich bei der Sitzung ab und starten Sie eine andere Anwendung, damit deren Daten gespeichert werden.

  • Die Einstellung für den Workspace ONE-Modus wird nicht für den Replikatserver von Workspace ONE übernommen.
    Umgehung: Konfigurieren Sie den Workspace ONE-Modus im Verbindungsserver.

  • Desktops werden nicht gestartet, wenn Sie HTML Access im Internet Explorer- oder Microsoft Edge-Browser verwenden, um eine Verbindung mit dem Verbindungsserver, Sicherheitsserver oder Replikatserver auf einem Windows 10-Client-Betriebssystem herzustellen. Dieses Problem betrifft Desktops mit Windows 10 N-, Windows 10 KN-, Windows 7 N- und Windows 7 KN-Gastbetriebssystemen.
    Umgehung: Verwenden Sie den Webbrowser Firefox oder Google Chrome für HTML Access.

Horizon 7 for Linux-Desktops
  • Beim Konfigurieren eines virtuellen Desktops für die Unterstützung mehrerer Monitore mit einer maximalen Bildschirmauflösung von 2560x1600 können die Dialogfelder der Untermenüs nicht geöffnet werden.
  • Wenn Sie zwei Monitore mit unterschiedlicher Auflösung konfigurieren, wobei die Auflösung des primären Bildschirms niedriger ist als die des sekundären, können Sie möglicherweise nicht den Mauszeiger bewegen oder Anwendungsfenster in bestimmte Bereiche des Bildschirms ziehen.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die Auflösung des primären Monitors mindestens ebenso hoch ist wie die des sekundären.

  • Die Konfiguration von vier Monitoren mit einer Auflösung von 2560 x 1600 auf virtuellen RHEL 6.6- oder CentOS 6.6-Maschinen in vSphere 6.0 wird nicht unterstützt.
    Umgehung: Verwenden Sie die Auflösung 2048 x 1536 oder stellen Sie diese Konfiguration in vSphere 5.5 bereit.

  • Wenn Sie zwei oder mehr Monitore mit der Auflösung 2560 x 1600 auf virtuellen RHEL 6.6-Maschinen in einer vDGA-Umgebung verwenden, wird die Desktop-Leistung reduziert. So bewegen sich z. B. die Anwendungsfenster nicht mehr reibungslos. Dieses Problem tritt bei der Aktivierung der RHEL-Desktop-Effekte auf.
    Umgehung: Deaktivieren Sie die Desktop-Effekte unter System > Einstellung > Desktop-Effekte durch Auswahl von Standard.
  • Die Unicode-Tastatureingabe funktioniert mit HTML Access in Horizon 7 for Linux-Desktops nicht ordnungsgemäß.

  • Beim Herstellen einer Verbindung mit einem Linux-Desktop funktionieren einige Tastatureingaben nicht. Wenn Sie beispielsweise einen nicht englischsprachigen IME-Editor sowohl auf dem Clientgerät als auch auf dem Remote-Desktop verwenden, werden einige nicht englische Zeichen nicht korrekt dargestellt.
    Umgehung: Verwenden Sie auf dem Clientgerät den englischsprachigen IME-Editor und auf dem Remote-Desktop den nicht englischsprachigen IME-Editor.
  • Das Tastaturlayout und das Gebietsschema eines Linux-Agenten sind nicht mit dem Client synchronisiert, wenn für „System der Tastatureingabemethode“ fcitx festgelegt ist.
    Umgehung: Legen Sie für „System der Tastatureingabemethode“ iBus fest.
  • Single Sign-On (SSO) funktioniert nicht ordnungsgemäß auf einem RHEL/CentOS 7.2-Desktop, wenn Sie eine Domäne mithilfe von System Security Services Daemon (SSSD) hinzufügen.
    Umgehung: Ändern Sie nach dem Hinzufügen einer Domäne mithilfe von SSSD die Datei /etc/pam.d/password-auth unter Berücksichtigung der Informationen im VMware-Knowledgebase-Artikel 2150330 SSO configuration changes required when using SSSD to join AD on RHEL/CentOS 7.2 Desktops (SSO-Konfigurationsänderungen erforderlich, wenn SSSD zum Hinzufügen von AD auf RHEL/CentOS 7.2-Desktops verwendet wird).

Flash Media MMR
  • Wenn Sie während der Wiedergabe eines umgeleiteten Videos in Internet Explorer die Registerkarte wechseln, wird ein Teil des Videofensters hinter oder neben dem Browserfenster immer noch angezeigt. Dieses Problem ist auf Windows-7-Desktops beschränkt.
    Umgehung: Verwenden Sie stattdessen Desktops mit Windows 8.1 oder vermeiden Sie das Wechseln von Registerkarten während der Wiedergabe von umgeleiteten Videos.
  • Es tritt ein Aktionsskriptfehler auf, wenn Sie ein YouTube-Flash-Video auf einem Remote-Desktop abspielen, auf dem die Flash-MMR aktiviert ist.
    Umgehung:
    • Option 1: Öffnen Sie die Skriptunterstützung für die YouTube-Website und fügen „appMode=1“ zusammen mit der URL der YouTube-Site zur URL-Positivliste (URL WhiteList) hinzu.
    • Option 2: Wählen Sie „Internet Explorer“ > „Extras“ > „Internetoptionen“ > „Allgemein“ aus. Klicken Sie unter „Browserverlauf“ auf die Schaltfläche „Einstellungen“. Klicken Sie im nächsten Fenster auf die Schaltfläche „Dateien anzeigen“. Löschen Sie alle Dateien aus dem Ordner „INetCache“.
  • Wenn Sie ein Flash-Video auf einem Windows 10-Agenten abspielen, funktioniert die Flash-Umleitung nicht.

3D-Grafikbeschleunigung
  • Für Intel vDGA werden nur die integrierten Intel-GPUs der Serien Haswell und Broadwell unterstützt. Die integrierten Broadwell-GPUs werden nur für vSphere 6 Update 1b und höher unterstützt. Die integrierten Haswell-GPUs werden nur für vSphere 5.5 und höher unterstützt. Die GPU muss im BIOS aktiviert werden, damit sie von ESXi erkannt wird. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihres spezifischen ESXi-Hosts. Intel empfiehlt, für die Einstellungen des Grafikspeichers im BIOS die Standardwerte zu übernehmen. Wenn Sie diese Einstellungen ändern, lassen Sie den Standardwert (256M) für die Blendeneinstellung unverändert.
  • Für Intel vDGA wird die Unterstützung mehrerer Monitore auf maximal drei Monitore beschränkt. Der Intel-Treiber unterstützt maximal drei Monitore mit einer Auflösung von bis zu 3840 x 2160. Wenn Sie versuchen, vier Monitore anzuschließen, zeigt die Verbindung drei schwarze Bildschirme, von denen nur einer funktioniert.
  • Wenn 4K-Monitore auf Maschinen konfiguriert sind, auf denen 3D-Rendering und vSGA aktiviert sind, kann es sehr lange dauern, das Windows Media Player-Fenster zu verschieben, seine Größe zu ändern oder es in den Vollbildmodus umzuschalten. Dieses Problem tritt mit 2D, softwarebasiertem 3D-Rendering oder Monitoren mit der Auflösung 2560x1440 nicht auf.
    Umgehung: Keine
  • Benutzer können u. U. Desktop-Sitzungen nicht ordnungsgemäß starten, wenn NVIDIA-Treiber auf einer virtuellen Maschine installiert sind, die Sie als übergeordnetes Element oder eine Vorlage zum Bereitstellen eines Desktop-Pools verwenden, und die Maschinen auf Nicht-NVIDIA GRID-Hardware auf den ESXi-Hosts bereitgestellt werden.
    Umgehung: Entfernen Sie die NVIDIA-Treiber von der virtuellen Maschine, bevor Sie einen Snapshot oder eine Vorlage erstellen und den Desktop-Pool bereitstellen.
  • Wenn vDGA auf einer virtuellen Maschine unter Windows 7 aktiviert ist, für die die Verwendung der NVIDIA-Treiberversion 347.25 konfiguriert ist, kann die Desktop-Sitzung getrennt werden. Bei Windows 8.1 oder bei anderen NVIDIA-Treiberversionen tritt dieses Problem nicht auf.
    Umgehung: Verwenden Sie die NVIDIA-Treiberversion 347.25 nicht.
  • Auf Windows 8/8.1-Desktops werden 3D-Bildschirmschoner ausgeführt, selbst wenn die Einstellung „3D-Renderer“ deaktiviert ist und die Bildschirmschoner nicht ordnungsgemäß dargestellt werden. Auf Windows 7-Desktops tritt dieses Problem nicht auf.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Endbenutzer keine 3D-Bildschirmschoner verwenden, oder aktivieren Sie die Einstellung „3D-Renderer“ für den Desktop-Pool.
  • Mit der NVIDIA M60-GPU und der Treiberversion 361.89 oder 361.94 sehen die Benutzer möglicherweise einen verschwommenen roten Bildschirm, wenn sie das erste Mal eine Verbindung mit dem Windows-Desktop herstellen oder wenn sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und dann NVIDIA Control Panel > Systeminformationen auswählen.
    Umgehung: Das Problem lässt sich beheben, indem Sie die Auflösung der Anzeige ändern oder den Vollbildmodus wählen. Sie können anschließend zur ursprünglichen Auflösung oder zum vorherigen Ansichtsmodus zurückkehren. Das Problem erscheint nach dem ersten Auftreten nicht mehr. Es tritt mit dem NVIDIA Treiber 361.51 nicht auf.
  • Ein veröffentlichter Desktop startet nach der Installation von Horizon Agent mit aktivierter Option „3D-RDSH“ auf einem Windows Server 2016-RDS-Host mit einem schwarzen Bildschirm.
    Umgehung: Verwenden Sie für die 3D-RDSH-Funktion einen Windows Server 2012-RDS-Host.
  • Für das Erstellen von Full-Clone-Desktop-Pools werden manchmal falsche Vorlagen dargestellt. Die gültigen Vorlagen werden aufgrund eines Cache-Problems nicht angezeigt.
    Umgehung: Starten Sie den Verbindungsserver neu.
Smartcards
  • Die Anmeldung bei einem RDS-Desktop mit einer Smartcard dauert länger als bei einem virtuellen Einzelbenutzer-Desktop. Dieses Problem ist bei Windows-Clients nicht so akut wie bei anderen Clients.
    Umgehung: Keine.
  • Auf Windows 7-Clientcomputern wird Horizon Client beendet, wenn die Richtlinie zum Entfernen von Smartcards ausgelöst wird.
  • Wenn sich ein VDI-Desktop in einem Remotespeicherort befindet und eine hohe Netzwerklatenz auftritt, funktioniert möglicherweise das rekursive Entsperren mithilfe einer Smartcard nicht.
    Umgehung: Entsperren Sie den Desktop manuell.

  • Eine GSSAPI_ERROR-Meldung wird angezeigt, wenn Sie sich anfänglich mit Benutzername und Kennwort angemeldet haben, versuchen, eine rekursive Entsperrung mithilfe der Smartcard-Authentifizierung für die Anmeldung bei einem lokalen Computer mit aktivierter GPO-Einstellung „Remotesitzungen entsperren, wenn der Clientcomputer entsperrt wird“ durchzuführen, und sich dann von Horizon Client aus als aktueller Benutzer anmelden.
    Umgehung: Deaktivieren Sie die Option „Als aktueller Benutzer anmelden“ in Horizon Client und entsperren Sie den virtuellen Desktop manuell mit dem Benutzernamen und dem Kennwort.

Scannerumleitung
  • Microsoft Windows-Fax und -Scan funktioniert nicht mit der Scannerumleitung auf Windows 10-Desktops.
    Umgehung: Verwenden Sie auf Windows 10-Desktops eine andere Scananwendung oder wechseln Sie zu einer anderen Desktop-Plattform.
  • Die Auswahl der Setup-Option für die Scannerumleitung bei der Horizon Agent-Installation kann erhebliche Auswirkungen auf das Host-Konsolidierungsverhältnis haben. Die Setup-Option für die Scannerumleitung ist standardmäßig nicht ausgewählt, wenn Sie Horizon Agent installieren.
    Umgehung: Stellen Sie sicher, dass die Setup-Option für die Scannerumleitung für die meisten Benutzer nicht ausgewählt ist. Konfigurieren Sie für Benutzer, die die Scannerumleitungsfunktion benötigen, einen separaten Desktop-Pool und wählen Sie die Setup-Option nur in diesem Pool aus.
  • Es kann vorkommen, dass die Scannereinstellungen bei WIA-Scannern keine Wirkung zeigen. Wenn Sie etwa Graustufen festlegen und nur einen Teilbereich des Originalbilds auswählen, wird unter Umständen ein Farbscan des gesamten Bilds angefertigt.
    Umgehung: Verwenden Sie stattdessen einen TWAIN-Scanner.
  • In manchen Umgebungen kann es vorkommen, dass auch nach dem Wechsel zu einem anderen WIA-Scanner die Bilder immer noch über den ursprünglichen Scanner gescannt werden.
    Umgehung: Melden Sie sich von der Remote-Desktop-Sitzung ab. Starten Sie eine neue Desktop-Sitzung und scannen Sie über den ausgewählten Scanner.
  • Beim Deinstallieren von Horizon Agent mit installierter Scannerumleitungsfunktion müssen Sie sämtliche ausgeführten Anwendungen schließen.
    Umgehung: Keine. Sie müssen alle aufgelisteten Anwendungen schließen, um die Deinstallation von Horizon Agent fortzusetzen.
  • Wenn Sie Ambir Image Scan Pro 490i zur Durchführung eines Scanvorgangs auf einem Remote-Desktop oder in einer Remoteanwendung verwenden, wird im Dialogfeld immer „Scanvorgang wird durchgeführt“ anzeigt, ohne dass der Vorgang abgeschlossen wird.
    Umgehung: Führen Sie einen Scanvorgang auf dem Client durch. Der Client-Scan kalibriert den Scanner. Nach Abschluss der Kalibrierung führen Sie den Scanvorgang auf dem Remote-Desktop oder in der Remoteanwendung durch.
Umleitung serieller Ports
  • Die Gruppenrichtlinieneinstellung Bandwidth limit ist nicht wirksam. Der für diese Einstellung eingegebene Wert wird ignoriert und für die Umleitung serieller Ports wird die vorhandene Bandbreite verwendet. Die benötigte Bandbreite ist von der Anzahl der gleichzeitig an seriellen Ports verwendeten Geräte und von der von jedem Gerät verwendeten Baudrate abhängig.
    Umgehung: Keine.
USB-Umleitung
  • Wenn Sie das TOPAZ-Unterschriftenpad für mehrere Remote-Desktop-Sitzungen auf Windows Server 2012-Remote-Desktops verwenden, wird eventuell nur ein Gerät für eine Sitzung erfolgreich umgeleitet. Dieses Problem kann auftreten, wenn die TOPAZ-Unterschriftenpads über die gleiche Seriennummer verfügen.
    Umgehung: Verwenden Sie TOPAZ-Unterschriftenpad-Geräte mit unterschiedlichen Seriennummern. Zur Änderung der Seriennummern können Sie die von TOPAZ zur Verfügung gestellte entsprechende Software verwenden.
URL-Inhaltsumleitung
  • Wenn Sie mit dem Befehl vdmutil eine Einstellung für die URL-Inhaltsumleitung erstellen, muss der Name der Einstellung url-filtering lauten. Wird die Einstellung nicht mit url-filtering benannt, wird keine Umleitung durchgeführt. Beispiel:
    vdmutil --createURLSetting --urlSettingName url-filtering --urlScheme http --entitledApplication iexplore2012
    --agentURLPattern "http://google.*" --urlRedirectionScopeLOCAL --authAs johndoe --authDomain mydomain --authPasswordsecret
  • VMware empfiehlt, in dieser Version nur eine Einstellung für die URL-Inhaltsumleitung zu erstellen.

Horizon Persona Management
  • Horizon Persona Management kann eine Benutzer-Persona möglicherweise nicht korrekt in das zentrale Repository replizieren, wenn die virtuelle Maschine des Desktops über sehr wenig Speicherplatz verfügt.
  • Mit Persona-Verwaltung können Sie mit Gruppenrichtlinieneinstellungen Benutzerprofilordner auf eine Netzwerkfreigabe umleiten. Wenn ein Ordner umgeleitet wird, werden alle Daten während der Benutzersitzung direkt auf der Netzwerkfreigabe gespeichert. Die Umleitung von Windows-Ordnern verfügt über das Kontrollkästchen „Dem Benutzer exklusive Zugriffsrechte erteilen für Ordnername“, mit dem Sie dem angegebenen Benutzer exklusive Rechte für den umgeleiteten Ordner gewähren können. Aus Sicherheitsgründen ist dieses Kontrollkästchen standardmäßig aktiviert. Wenn dieses Kontrollkästchen aktiviert ist, haben Administratoren keinen Zugriff auf den umgeleiteten Ordner. Wenn ein Administrator dann versucht, die Zugriffsrechte für den umgeleiteten Ordner eines Benutzers zu ändern, ist Persona-Verwaltung für diesen Benutzer nicht mehr funktionsfähig.

    Umgehung: Informationen hierzu finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2058932, Granting domain administrators access to redirected folders for View Persona Management (Domänenadministratoren Zugriff auf umgeleitete Ordner für View Persona Management erteilen).

  • Persona-Verwaltung wird bei sitzungsbasierten Desktop-Pools auf RDS-Hosts nicht unterstützt.
    Umgehung: Installieren Sie Persona Management in automatisierten oder manuellen Desktop-Pools, die auf Einzelbenutzermaschinen ausgeführt werden.
  • Nach jeder Anmeldung benötigt Persona Management eine gewisse Zeit, um die erste Benutzer-Persona auf einem Gastbetriebssystem zu replizieren, das die Version „v6“ des Benutzerprofils verwendet.
  • Wenn die Protokolldatei für Persona Management ausgetauscht wird, bevor der Benutzer sich abmeldet, wird die Datei nicht auf die Netzwerkfreigabe hochgeladen, auch wenn die Gruppenrichtlinie „Protokoll auf Netzwerk hochladen“ aktiviert ist.
    Umgehung: Keine.

Unterstützung für die vSphere-Plattform
  • View Storage Accelerator kann mehr als zehn Minuten benötigen, um die Digest-Dateien für große virtuelle Festplatten (z. B. virtuelle Festplatten mit 100 GB) zu erstellen oder wieder zu erstellen. Als Ergebnis kann der Zugriff auf den Desktop länger als erwartet nicht möglich sein.
    Umgehung: Nutzen Sie die aufgetretene Pause, um festzustellen, wann die Digest-Neuerstellung zulässig ist. Reduzieren Sie mithilfe des Digest-Neuerstellung-Intervalls die Häufigkeit dieser Operationen. Alternativ deaktivieren Sie View Storage Accelerator in Desktop-Pools, die sehr große virtuelle Maschinen enthalten.
  • Wenn ein Linked-Clone-Pool aus virtuellen Maschinen von vSphere 5.5 besteht, kann ein Vorgang zur Gleichgewichtswiederherstellung von View Composer mit einem FileAlreadyExists-Fehler fehlschlagen. Dieses Problem tritt nur auf, wenn der Desktop-Pool unterschiedliche Datenspeicher für die Betriebssystemfestplatte und die Benutzerdatenfestplatte nutzt und die Datenspeicherauswahl für die Benutzerdatenfestplatte sich ändert, bevor der Vorgang zur Gleichgewichtswiederherstellung von View Composer stattfindet.
    Umgehung: Trennen Sie die permanente Festplatte vom Linked-Clone-Desktop, der den FileAlreadyExists-Fehler aufweist. Später können Sie die archivierte Festplatte einer neuen virtuellen Maschine anfügen und den Linked-Clone-Desktop neu erstellen oder sie einem vorhandenen Linked-Clone-Desktop als sekundäre Festplatte anfügen. Sie können das Auftreten dieses Problems vermeiden, entweder durch Beibehalten der Betriebssystemfestplatte und der Benutzerdatenfestplatte im selben Datenspeicher oder durch Verzicht auf eine Änderung der Datenspeicherauswahl vor einem Vorgang zur Gleichgewichtswiederherstellung von View Composer.
  • Nach einem Upgrade auf vSphere 5.5 kann ein Heap-Fehler auftreten, wenn Sie speichereffiziente virtuelle Festplatten verwenden und über mehr als 200 virtuelle Linked-Clone-Maschinen pro ESXi-Host verfügen. Beispiel: Error:Heap seSparse could not be grown by 12288 bytes for allocation of 12288 bytes (Fehler: Heap seSparse konnte zum Zuteilen von 12.288 Byte nicht um 12.288 Byte vergrößert werden)
    Umgehung: Verringern Sie die Anzahl an virtuellen Linked-Clone-Maschinen, die speichereffiziente virtuelle Festplatten verwenden, auf unter 200 pro ESXi-Host.
View Composer
  • Wenn Horizon Administrator einen Linked-Clone-Pool mit Tausenden von Desktops bereitstellt, tritt möglicherweise für einige wenige Maschinen (eine oder zwei von tausend) der Fehler „Customization timed out“ (Zeitüberschreitung bei Anpassung) auf. Wenn die automatische Wiederherstellung aktiviert ist (die empfohlene Einstellung für Produktionsumgebungen), werden fehlerhafte Maschinen automatisch erneut erstellt und bereitgestellt. Es ist keine Umgehung erforderlich.
    Umgehung: Wenn die automatische Wiederherstellung deaktiviert ist, löschen Sie die fehlerhaften Maschinen manuell in Horizon Administrator. Horizon Administrator stellt im Rahmen der normalen Poolverwaltung neue Maschinen bereit.
  • Beim Löschen eines großen Desktop-Pools kann es vorkommen, dass eine Reihe von Ordnern mit einer .hlog-Datei und einem leeren Unterordner .sdd.sf nicht gelöscht wird.
    Umgehung: Löschen Sie die nach dem Löschvorgang übrig gebliebenen Ordner manuell. Erläuterungen dazu finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2108928, Rebalance operation leaves VM folders in previous data stores (Nach Neuverteilung verbleiben VM-Ordner in vorherigen Datenspeichern).
  • Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit einem IDE-Controller von Windows XP auf Windows 7 aktualisieren und einen Snapshot der virtuellen Maschine sowie einen Linked-Clone-Pool erstellen, können die Linked Clones nicht angepasst werden und die Poolerstellung schlägt fehl.
    Umgehung: Fügen Sie der virtuellen Maschine einen SCSI-Controller und eine Festplatte hinzu. Starten Sie als Nächstes VMware Tools und installieren Sie einen VMware-SCSI-Controller-Treiber auf der virtuellen Maschine. Erstellen Sie dann einen Snapshots und den Linked-Clone-Pool.
  • Bei der Bereitstellung von Linked-Clone-Desktops, die von Sysprep angepasst wurden, können manche Desktops möglicherweise nicht angepasst werden.
    Umgehung: Aktualisieren Sie die Desktops. Wenn sich eine geringe Anzahl an Desktops nach wie vor nicht anpassen lässt, aktualisieren Sie sie erneut.
  • Das Anmeldekonto für den VMware View Composer-Gastagentserver-Dienst in einer übergeordneten virtuellen Maschine darf nicht geändert werden. Standardmäßig handelt es sich hierbei um das lokale Systemkonto. Wenn Sie dieses Konto ändern, können die von der übergeordneten Maschine erstellten Linked Clones nicht gestartet werden.
  • Die Bereitstellung von Desktop-Pools schlägt mit der folgenden Fehlermeldung fehl: Polling progress failure: Unable to connect to View Composer server <https://machine-name:18443>: java.net.ConnectException: Connection refused: connect. (Fehler beim Abruffortschritt : Verbindung mit View Composer-Server nicht möglich; hps://machine-name:18443: java.net.ConnectException: Connection refused: connect. Verbindung abgelehnt)
    Umgehung: Starten Sie den VMware vCenter Server-Dienst neu und stellen Sie den Desktop-Pool erneut bereit.
  • Die Neuverteilung von einem vSAN-Datenspeicher zu einem Nicht-vSAN-Datenspeicher mit VMFS6-Dateisystem kann im vSAN-Cluster nicht durchgeführt werden.
    Umgehung: Keine.

Windows 10-Unterstützung
  • Windows Media Player ist nicht aktiv und kann nicht dargestellt werden, wenn die Größe der Anzeige eines Windows 10-Remote-Desktops auf einem Monitor geändert wird und Windows Media Player auf einem anderen Monitor geöffnet ist. Dieses Problem tritt unabhängig davon auf, ob das Video abgespielt wird und MMR aktiviert ist.
    Umgehung: Schließen Sie Windows Media Player und öffnen Sie das Programm erneut oder ändern Sie die Größe des Remote-Desktops auf die Mehr-Monitor-Anzeige.
  • Die Erstellung oder Neuzusammenstellung von Desktop-Pools ist nicht möglich, nachdem Sie für die übergeordnete virtuelle Maschine ein Upgrade von Build 1511 auf Build 1607 des Betriebssystems Windows 10 durchgeführt haben. Build 1607 stellt das Betriebssystem Windows 10 Anniversary Update dar.
    Umgehung:
    • Option 1: Führen Sie eine neue Installation von Windows 10 Build 1607 auf der übergeordneten virtuellen Maschine durch.
    • Option 2: Wählen Sie im Assistenten zur Erstellung eines Desktop-Pools nicht die Option „Löschbare Dateien nicht umleiten“ aus.
  • Wenn Sie Horizon Agent auf einem Windows 10- oder Windows Server 2016-Betriebssystem installieren und die Skalierung nicht auf 100 % festgelegt wurde, können Sie Anwendungen in einer Mehrfachmonitorumgebung nicht per Drag & Drop vom primären Monitor zu einem anderen Monitor ziehen. Dieses Problem kann als Folge einer fehlerhaften Cursoreingabe auftreten.
    Umgehung: Legen Sie die DPI-Einstellung für Horizon Agent auf eine Skalierung von 100 % fest.
  • Nach einer Neuzusammenstellung, Aktualisierung oder Neuverteilung mit einer persistenten Festplatte starten Windows 10-Desktops der Version 1511 möglicherweise nicht mehr oder werden vom Menü „Start“ nicht mehr nebeneinander angezeigt. Zu den Windows-Anwendungen können Anwendungen wie Windows Store, native Anwendungen, Edge Browser und Cortana Search gehören. Dieses Problem wirkt sich nicht auf die Version 1607 CBB/LTSB oder höher aus.  Dieses Problem betrifft die folgenden Desktop-Typen:

    • Dedizierte Linked-Clone-Desktops mit einer persistenten Festplatte, wobei diese zum Speichern von Anwendungseinstellungen verwendet wird.
    • Dynamische Linked-Clone-Desktops mit aktivierter Persona-Verwaltung, die eine persistente Festplatte als lokale Festplatte verwenden, wobei die Persona-Verwaltungs-Einstellung Ordner mit den lokalen Einstellungen auf dem Server speichern aktiviert ist.
    • Dieses Problem tritt nicht bei dynamischen oder dedizierten Linked-Clone-Desktop-Pools auf, wenn das Benutzerprofil zu einer Netzwerkfreigabe mit oder ohne aktivierte Persona-Verwaltung umgeleitet wird. Wenn Persona-Verwaltung aktiviert ist, wird für das Benutzerprofil das Speichern mit den VMware Persona-GPO-Einstellungen festgelegt.
    •  Dieses Problem tritt nicht auf, wenn die persistente Festplatte und/oder Persona-Verwaltung verwendet werden, um ausschließlich Dateien unter „Eigene Dokumente“ und Exchange 365-PST-/OST-Dateien beizubehalten.
  • Die Horizon Agent-Installation für Windows 10 32 Bit löst die Ausnahme „Die Argumente sind ungültig“ aus und die Installation wird nach dem Klicken auf „OK“ fortgesetzt. Dieser Fehler tritt auf, wenn der Druckerspoolerdienst deaktiviert ist.
    Umgehung: Aktivieren Sie den Druckerspoolerdienst, damit die Installation wie vorgesehen durchgeführt werden kann.
  • Die Clientlaufwerksumleitung funktioniert bei auf einem 32-Bit-Windows 10-Betriebssystem installiertem Horizon Agent nicht.
    Umgehung: Keine. Hier handelt es sich um ein Problem von Microsoft Windows Server.
Windows 8.x-Unterstützung
  • Gelegentlich kann es bei Neuverbindungen mit einer Desktop-Sitzung unter Windows 8.x vorkommen, dass die Desktop-Anzeige nicht umgehend sichtbar ist. Stattdessen kann bis zu 20 Sekunden lang ein schwarzer Bildschirm angezeigt werden.
    Umgehung: Keine
  • Bei Ausführung einer Speicherplatzrückgewinnung auf virtuellen Linked-Clone-Maschinen unter Windows 8.x wird die Größe der SDD- und benutzerpersistenten Festplatten möglicherweise auf die maximale Kapazität erhöht. Diese Speicherplatzzunahme tritt nur bei der erstmaligen Speicherplatzrückgewinnung auf. Die Speicherplatzrückgewinnung für die Betriebssystemfestplatte erfolgt ordnungsgemäß und es wird nicht verwendeter Speicherplatz freigegeben. Dieses Problem betrifft nicht View Composer-Desktops, die keine System-Disposable Disks oder persistenten Festplatten verwenden.
    Umgehung: Wenn Sie View Composer-Desktops auf virtuellen Maschinen unter Windows 8 oder 8.1 konfigurieren und die Speicherplatzrückgewinnung aktivieren, konfigurieren Sie keine SDD- oder benutzerpersistenten Festplatten.
  • Einstellungen zur Optimierung von Adobe Flash, die hohe Qualität und aggressive Drosselung verwenden, werden nicht vollständig aktiviert, wenn Benutzer Internet Explorer 10 oder Internet Explorer 11 auf Windows 8- oder Windows 8.1-Desktops verwenden.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn auf einem Windows 8-Desktop die View Persona Management-Einstellung Remove local persona at logoff (Local Persona beim Abmelden entfernen) aktiviert wurde und ein Benutzer eine PDF-Datei erstellt, sich dann abmeldet und anschließend wieder anmeldet, kann die Offline-PDF-Datei nicht geöffnet werden. Der Offline-PDF-Inhalt kann nicht mit Windows 8 Reader heruntergeladen werden.
    Umgehung: Laden Sie die Datei manuell herunter, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken und Properties (Eigenschaften) oder Open with... (Öffnen mit...) Adobe Reader auswählen.
  • Wenn Sie Internet Explorer 10 oder 11 auf einem Computer mit Windows 8 oder höher verwenden, das Browsergebietsschema auf „Chinesisch (traditionell)“ festlegen und sich dann bei Horizon Administrator anmelden, wird der Navigationsbereich möglicherweise auf Chinesisch (vereinfacht) angezeigt.
    Umgehung: Verwenden Sie einen anderen Browser, um sich bei Horizon Administrator anzumelden.
  • Wenn sich ein Benutzer auf einem Windows 8-Remote-Desktop anhand der Kerberos-Authentifizierung anmeldet und der Desktop gesperrt ist, ist das Benutzerkonto zum Entsperren des Desktops, das Windows 8 dem Benutzer standardmäßig anzeigt, das zugehörige Windows Active Directory-Konto und nicht das Originalkonto aus der Kerberos-Domäne. Es wird nicht das Konto angezeigt, mit dem sich der Benutzer angemeldet hat. Dieses Problem existiert mit Windows 8 und ist nicht Horizon 7-spezifisch. Dieses Problem kann gelegentlich in Windows 7 auftreten.

    Umgehung: Der Benutzer muss „Anderer Benutzer“ wählen, um den Desktop zu entsperren. Die korrekte Kerberos-Domäne wird dann in Windows angezeigt und der Benutzer kann sich mit der Kerberos-Identität anmelden.

  • Beim Bereitstellen von Windows 8-Desktops mit 64- oder 32-Bit in einer vSphere 5.1-Umgebung schlägt die Sysprep-Anpassung möglicherweise fehl. Die Desktops verbleiben in einem fehlerhaften Status und es wird folgende Fehlermeldung angezeigt: Customization timed out (Zeitüberschreitung bei Anpassung). Dieses Problem tritt auf, wenn ein Antivirenprogramm auf der übergeordneten virtuellen Maschine oder Vorlage installiert ist. Dieses Problem bezieht sich auf vollständige Klone und Linked-Clone-Desktops. Es bezieht sich nicht auf Linked-Clone-Desktops, die mit QuickPrep angepasst wurden.
    Umgehung: Deinstallieren Sie das Antivirenprogramm auf der übergeordneten virtuellen Maschine oder Vorlage und erstellen Sie den Pool neu.
  • Bei der Neuzusammenstellung von Windows 8.1-Desktops kann die Sysprep-Anpassung mit der Fehlermeldung Zeitüberschreitung bei Anpassungsvorgang fehlschlagen. Dieses Problem wird durch eine terminierte Windows 8.1-Wartungsaufgabe verursacht, die freien Festplattenspeicherplatz durch Entfernen unbenutzter Funktionen schafft.
    Umgehung: Benutzen Sie den folgenden Befehl, um die Wartungsaufgabe unmittelbar nach Abschluss der Installation zu deaktivieren: Schtasks.exe/change /disable /tn"\Microsoft\Windows\AppxDeploymentClient\Pre-staged appcleanup"
Windows Server für die Desktop-Verwendung
  • Sie können keine Verbindung mit einem Windows Server 2008 R2 SP1-Desktop herstellen oder es wird bei der ersten Verwendung von Horizon Client ein schwarzer Bildschirm angezeigt, selbst wenn sich der Desktop im Status „Verfügbar“ befindet.
    Umgehung: Fahren Sie die virtuelle Maschine von Windows Server 2008 R2 SP1 herunter und schalten Sie diese erneut ein. Befindet sich der Desktop im Verfügbarkeitsstatus, versuchen Sie erneut, eine Verbindung herzustellen. Durch das Zurücksetzen oder einen Neustart der virtuellen Maschine wird das Problem nicht behoben. Sie müssen die virtuelle Maschine zunächst herunterfahren und dann wieder einschalten.
VMware Identity Manager-Integration
  • Wenn der Standard-HTTPS-Port 443 auf einer Verbindungsserver-Instanz oder auf einem Sicherheitsserver geändert wird und Benutzer ihren Desktop vom Horizon-Benutzerportal aus starten, schlägt das Starten fehl. Dieses Problem tritt auf, wenn Benutzer versuchen, auf ihre Desktops mithilfe von Horizon Client oder HTML Access über Horizon Workspace zuzugreifen.
    Umgehung: Ändern Sie den Standard-HTTPS-Port 443 nicht.
  • Wenn ein SAML-Authentifikator in Horizon Administrator hinzugefügt wird, wird möglicherweise die Fehlermeldung „Ungültiges Zertifikat ermittelt“ angezeigt, selbst wenn die Metadaten-URL auf ein vertrauenswürdiges Zertifikat im Ordner „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ im Windows-Zertifikatspeicher verweist. Dieses Problem kann auftreten, wenn ein bestehender SAML-Authentifikator mit einem selbstsignierten Zertifikat dieselbe Metadaten-URL verwendete, als das vertrauenswürdige Zertifikat dem Windows-Zertifikatspeicher hinzugefügt wurde.
    Umgehung:
    1. Entfernen Sie alle vertrauenswürdigen Zertifikate für die Metadaten-URL aus dem Ordner „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ im Windows-Zertifikatspeicher.
    2. Entfernen Sie den SAML-Authentifikator mit dem selbstsignierten Zertifikat.
    3. Fügen Sie das vertrauenswürdige Zertifikat für die Metadaten-URL dem Ordner „Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen“ im Windows-Zertifikatspeicher hinzu.
    4. Fügen Sie den SAML-Authentifikator erneut hinzu.
Virtual SAN und virtuelle Volumes (VVOL)
  • In einer hybriden vSAN-Umgebung verwenden ungefähr drei Prozent der virtuellen Maschinen möglicherweise nicht View Storage Accelerator. Das Starten dieser Maschinen dauert einige Sekunden länger.
    Umgehung: Löschen Sie die virtuellen Maschinen, die nicht View Storage Accelerator verwenden, und erstellen Sie sie neu.
  • In dieser Version wird View Storage Accelerator (View-Speicherbeschleunigung) für VVOL-Datenspeicher nicht unterstützt.
    Umgehung: Keine
  • Die Bereitstellung von verknüpften View Composer-Clones (Linked-Clones) schlägt für bestimmte VVOL-Speicherarrays fehl. Eine Fehlermeldung, die so oder ähnlich lautet, wird angezeigt: „Fehler beim Erstellen des VVol-Objekts. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass nicht genügend Speicherplatz im Datenspeicher verfügbar ist oder dass der Datenspeicher den ausgewählten Bereitstellungstyp nicht unterstützt.“ View Composer erstellt eine kleine interne Festplatte im Thick-bereitgestellten Format, obwohl alle anderen Linked-Clone-Festplatten Thin Provisioning verwenden. Dieses Problem tritt auf, wenn das VVOL-Speicherarray des Drittanbieters standardmäßig keine Thick-bereitgestellten Festplatten unterstützt.
    Umgehung: Aktivieren Sie für das Speicherarray Thick Provisioning, damit VVOL Thick-bereitgestellte Festplatten erstellen kann.
  • Wenn Sie eine in einem Virtual SAN-Datenspeicher gespeicherte persistente View Composer-Festplatte anfügen oder erneut erstellen, wird die Speicherrichtlinie der virtuellen Festplatte in vCenter Server als „Veraltet“ angezeigt. Das ursprüngliche Speicherprofil wird nicht beibehalten.
    Umgehung: Wenden Sie im vSphere Web Client die Speicherrichtlinie erneut auf die virtuellen Festplatten an.
  • Der Zugriff auf Virtual SAN-Datenspeicher ist nur über Hosts möglich, die zum Virtual SAN-Cluster gehören, jedoch nicht über Hosts, die zu einem anderen Cluster gehören. Deshalb wird die Neuverteilung von Pools von einem Virtual SAN-Datenspeicher zu einem anderen Virtual SAN-Datenspeicher in einem anderen Cluster nicht unterstützt.
  • Wenn in einer Umgebung ein großer virtueller Desktop-Pool (z. B. 2.000 Desktops) für Datenspeicher mit virtuellen Volumes (Virtual Volumes, VVOL) erstellt wird, die sich in einem NetApp-Speichersystem befinden, in dem ON TAP 8.2.x oder eine frühere Version ausgeführt wird, schlägt ein Neuerstellungsvorgang möglicherweise für wenige Desktops mit der Fehlermeldung „Am VVol-Ziel ist ein anbieterspezifischer Fehler aufgetreten“ fehl.
    Umgehung: Führen Sie für das NetApp-Speichersystem ein Upgrade auf ONTAP 8.3 oder höher durch.
Cloud-Pod-Architektur
  • Änderungen an der Konfiguration der Cloud-Pod-Architektur, die von einem anderen Horizon Administrator vorgenommen werden, während Sie bei Horizon Administrator angemeldet sind, sind in Ihrer aktuellen Horizon Administrator-Sitzung nicht sichtbar.
    Umgehung: Melden Sie sich von Horizon Administrator ab und melden Sie sich erneut an, damit die Änderungen angezeigt werden.
  • In einer Cloud-Pod-Architekturumgebung werden mit globalen Anwendungsberechtigungen vorab gestartete Anwendungssitzungen nicht in Bestandsliste > Sitzungen suchen in Horizon Administrator angezeigt.
    Umgehung: Melden Sie sich bei der Horizon Administrator-Benutzeroberfläche für eine Verbindungsserver-Instanz in dem Host-Pod an und wählen Sie Überwachung > Ereignisse, um vorab gestartete Sitzungsinformationen anzuzeigen.

  • Wenn verschiedene wichtige Horizon-Versionen auf den Pods in einer Cloud-Pod-Architekturumgebung installiert sind, können Benutzer keine Remote-Desktops und -anwendungen auf einem Pod einer späteren Version starten, wenn eine Verbindung mit einem Pod einer früheren Version besteht. Beispiel: Wenn Pod A Horizon 6 Version 6.x und Pod B Horizon 7 Version 7.x ausführt, können Benutzer keine Desktops und Anwendungen auf Pod B starten, wenn eine Verbindung zu Pod A besteht.
    Umgehung: Installieren Sie die gleiche Version von Horizon auf allen Pods im Pod-Verbund. Stellen Sie bei der Planung eines Cloud-Pod-Architektur-Upgrades von Version 6.x auf Version 7.x sicher, dass alle Pods gleichzeitig aktualisiert werden.

  • Bei Benutzern, die 20 bis 50 globalen Anwendungsberechtigungen der Cloud-Pod-Architektur zugewiesen sind, kommt es bei der Authentifizierung bei Horizon 7 zu einer Verzögerung von 20 bis 30 Sekunden, wenn eine Verbindung über eine beliebige Version von Horizon Client hergestellt wird.
    Hinweis: In Horizon 7 Version 7.2 fällt diese Verzögerung etwas geringer aus.
    Umgehung: Keine.

Verschiedenes
  • Das Dienstprogramm ViewDbChk zeigt möglicherweise die Meldung „Archiving persistent disks ...“ (Persistente Datenträger archivieren) an, während Maschinen aus einem automatisierten Linked-Clone-Pool mit dynamischer Zuweisung oder aus einer automatisierten Farm entfernt werden.
    Umgehung: Keine.
  • Für virtuelle Maschinen mit Hardwareversion 8 sind maximal 128 MB Video-RAM zulässig. Für virtuelle Maschinen mit Hardwareversion 9 und später sind maximal 512 MB Video-RAM zulässig. Wenn Sie einen Wert aus Horizon Administrator konfigurieren, der die Video-RAM-Grenze für die Hardwareversion einer virtuellen Maschine übersteigt, erscheinen im Bereich der letzten Aufgaben von vSphere Client Fehler und die Konfigurationsoperation wird wiederholt durchgeführt. Dieses Problem tritt nur auf, wenn Sie den Wert für den Videoarbeitsspeicher mit Horizon Administrator (Seite „Pool-Einstellungen“) und nicht über vSphere Client konfigurieren.
    Umgehung: Entweder Sie aktualisieren die Hardwareversion der virtuellen Maschine in vSphere Client oder Sie legen mit Horizon Administrator den ordnungsgemäßen Wert für den Videoarbeitsspeicher auf der Basis der aktuellen Hardwareversion der virtuellen Maschine fest.
  • Wenn Sie versuchen, einen SAML-Authentifikator in Horizon Administrator hinzuzufügen, wird die Schaltfläche Hinzufügen auf der Seite „SAML-Authentifikatoren verwalten“ deaktiviert.
    Umgehung: Melden Sie sich bei Horizon Administrator als Benutzer mit der Administrator- oder lokalen Administratorrolle an.