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Horizon Client für Linux 4.10 | 13. Dezember 2018

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Wichtige Funktionen

VMware Horizon Client für Linux erleichtert Ihnen den Zugriff auf Ihre Remote-Desktops und veröffentlichten Anwendungen über ein unterstütztes Linux-System mit der bestmöglichen Benutzererfahrung in lokalen Netzwerken (LAN, Local Area Network) oder Fernnetzen (WAN, Wide Area Network).

  • Unterstützung für Ubuntu und Red Hat Enterprise Linux (RHEL): Diese Betriebssysteme werden von dem Horizon Client-Installationsprogramm unterstützt, das auf der VMware-Download-Website verfügbar ist.
  • Unübertroffene Leistung - Die Anpassungsfähigkeiten der VMware Blast- und PCoIP-Anzeigeprotokolle wurden optimiert, um Ihnen selbst bei Verbindungen mit einer geringen Bandbreite oder langen Wartezeiten die beste Benutzererfahrung zu ermöglichen. Ihr Desktop ist schnell und reaktionsfähig, egal von wo aus Sie auf ihn zugreifen.
  • Einfache Konnektivität – Horizon Client für Windows ist eng in VMware Horizon integriert und ermöglicht so eine einfache Einrichtung und Verbindungsherstellung.
  • Sicherheit an jedem Standort - Egal ob an Ihrem Schreibtisch oder außerhalb des Büros - Ihre Daten werden immer sicher an Ihren aktuellen Standort geliefert. Auf dem Client wird eine erweiterte Zertifikatsprüfung durchgeführt. Horizon Client für Linux unterstützt zudem auch die optionale RADIUS- und RSA-SecurID-Authentifizierung.

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Neuheiten in dieser Version

  • Unterstützung für Windows Server 2019
    Microsoft Windows Server 2019 wird jetzt als RDS-gehosteter Server für Remote-Desktops und veröffentlichte Anwendungssitzungen unterstützt.
  • Unterstützung für PIV-Smartcard  
    Die Unterstützung von PIV-Smartcard-Authentifizierung und -Umleitung ist jetzt verfügbar.
  • Unterstützung für TLS 1.0 wurde eingestellt
    Die Unterstützung von TLS 1.0 wurde ab dieser Version eingestellt.
  • Umleitung für seriellen Port für RDS-gehostete Desktops im geschachtelten Modus 
    Die Funktion zur Umleitung für seriellen Port wird jetzt in veröffentlichten Anwendungen unterstützt, die über Horizon Client in RDS-gehosteten Desktops (geschachtelte Sitzungen) gestartet wurden. Auf den RDS-gehosteten Desktops müssen Horizon Agent 7.7 und Horizon Client 4.10 oder höher installiert sein. Die Anzahl gleichzeitiger Benutzer ist in einem Szenario mit geschachteltem Modus begrenzt.
  • Unterstützung der virtuellen Druckfunktion auf physischen RDS-Host-Computern
    Die virtuelle Druckfunktion wird jetzt für veröffentlichte Desktops unterstützt. Das Gleiche gilt für veröffentlichte Anwendungen, die auf RDS-Hosts bereitgestellt werden, bei denen es sich um physische Computer handelt.
  • Unterstützung für Mehrfachsitzungsmodus
    Sie können mehrere Instanzen der gleichen veröffentlichten Anwendung auf unterschiedlichen Client-Geräten verwenden, wenn der Mehrfachsitzungsmodus für eine veröffentlichte Anwendung aktiviert ist.
  • Protokollieren der Aktivität „Kopieren und Einfügen“ 
    Sie können die Funktion zur Überwachung der Zwischenablage in Horizon Client zum Aufzeichnen von Informationen über Zwischenablagedaten aktivieren, die vom Horizon Agent-Computer auf den Linux-Clientcomputer kopiert werden. Für diese Funktion ist Horizon Agent 7.7 erforderlich.  
  • Unterstützung des Workspace ONE-Modus
    Ab Horizon 7 Version 7.2 hat ein Horizon-Administrator die Möglichkeit, den Workspace ONE-Modus für eine Verbindungsserver-Instanz zu aktivieren. Wenn Sie eine Verbindung mit einem Server mit aktiviertem Workspace ONE-Modus in Horizon Client für Linux herstellen, werden Sie zum Workspace ONE-Portal für den Start Ihrer berechtigten Desktops und Anwendungen umgeleitet.

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Internationalisierung

Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation für Horizon Client sind in den Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch, Koreanisch und Spanisch verfügbar.

Hinweis: Um auf der Client-Benutzeroberfläche Zeichen der vereinfachten chinesischen Sprache verwenden zu können, muss für das Clientsystem die Verwendung des Gebietsschemas zh_CN konfiguriert werden. Wenn Sie das Clientsystem auf die Verwendung des Gebietsschemas zh_SG festlegen, wird die Benutzeroberfläche in englischer Sprache angezeigt.

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Bevor Sie beginnen

Hinweis: Die unterstützten Systeme, die im Folgenden und im VMware Horizon Client für Linux Installations- und Einrichtungshandbuch aufgeführt werden, beziehen sich auf den Horizon Client für Linux, der von VMware zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus bieten verschiedene VMware-Partner Thin Client- und Zero Client-Geräte für Horizon 7-Bereitstellungen an. Die Funktionen, die für die einzelnen Thin Client- oder Zero Client-Geräte verfügbar sind, sowie die unterstützten Betriebssysteme hängen vom Hersteller, dem Modell und der Konfiguration ab, für die sich das jeweilige Unternehmen entscheidet. Informationen zu Anbietern und Modellen für diese Client-Geräte finden Sie im VMware-Kompatibilitätsleitfaden, der auf der VMware-Website zur Verfügung steht.

  • Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2p aktualisiert. Zur Verbesserung des Installationskomforts lädt das auf der VMware-Download-Seite zur Verfügung gestellte Installationsprogramm von Horizon Client diese Bibliothek herunter und installiert sie.
  • Horizon Client für Linux 4.10 wurde auf den folgenden 32-Bit-Betriebssystemen getestet und wird unterstützt, wenn Sie das von VMware bereitgestellte Installationsprogramm verwenden:
    • Ubuntu 16.04
    • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.10
  • Horizon Client für Linux 4.10 wurde auf den folgenden 64-Bit-Betriebssystemen getestet und wird unterstützt, wenn Sie das von VMware bereitgestellte Installationsprogramm verwenden:
    • Ubuntu x64 16.04 und 18.04
    • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.10 und 7.5
  • Horizon Client für Linux 4.10 wird auf Raspberry Pi 3 Model B-Geräten unterstützt, bei denen ein ThinLinx-Betriebssystem (TLXOS) oder ein Stratodesk NoTouch-Betriebssystem installiert ist. Zu den unterstützten Horizon Client-Funktionen zählen Blast Extreme, USB-Umleitung und H.264-Decodierung.
  • VMware Horizon Client für Linux wird seit dem letzten Wartungs-Release von VMware Horizon 6 Version 6.2.x und höheren Versionen unterstützt.
  • Laden Sie zur Installation von Horizon Client für Linux das Installationsprogramm von der VMware Horizon Client-Downloadseite herunter.
  • Horizon Client für Linux 4.10 wird nicht mit der GTK+-Bibliothek ausgeliefert, sondern verwendet die auf dem Hostsystem installierte Version dieser Bibliothek. Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem System die aktuelle Version der GTK+-Bibliothek mit Bugfixes für bekannte Sicherheitsrisiken verfügbar ist. Eine Liste der bekannten Sicherheitsrisiken für GTK+ und der betreffenden Versionen finden Sie unter https://www.cvedetails.com/vulnerability-list/vendor_id-666/GTK.html.

Weitere Informationen zu den Systemanforderungen und detaillierte Installationsanweisungen finden Sie unter Installations- und Einrichtungshandbuch für VMware Horizon Client für Linux.

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Informationen für Vertriebspartner

Die folgenden Bereitstellungsanweisungen und Informationen zu Bibliotheksabhängigkeiten wurden für VMware-Vertriebspartner zusammengestellt.

Anweisungen für die Bereitstellung

  1. Laden Sie die Datei vmware-view-client-linux-xxx-yyyy.tar.gz von der VMware-Download-Website herunter und extrahieren Sie die Inhalte des heruntergeladenen Pakets tar.gz auf Ihrem System, wobei xxx für die Produktversion und yyyy für die Build-Nummer steht. 
  2. Navigieren Sie zum Ordner für Ihre spezifische Plattform, i386 oder x64. Hier finden Sie zusätzliche tar.gz-Pakete für die einzelnen Horizon Client-Komponenten. Beispielsweise enthält der Ordner x64 die folgenden tar.gz-Pakete für Horizon Client.

    VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy-crtbora.x86_64.tar.gz
    VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy.x86_64.tar.gz
    VMware-Horizon-PCoIP-xxx-yyyy.x64.tar.gz
    VMware-Horizon-serialportClient-xxx-yyyy.x64.tar.gz
    VMware-Horizon-USB-xxx-yyyy.x64.tar.gz
  3. Verwenden Sie die folgenden Bereitstellungsanweisungen für jedes der tar.gz-Pakete.
  • Horizon Client für Linux

    Die Pakete VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy-crtbora.PLATFORM.tar.gz und VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy.PLATFORM.tar.gz enthalten die Binärdateien für den VMware Horizon Client. Es wird empfohlen, dass Sie das Paket VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy-crtbora.PLATFORM.tar.gz verwenden, um Horizon Client für Linux bereitzustellen, da das ursprüngliche Horizon Client für Linux-Paket, VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy.PLATFORM.tar.gz, als veraltet gekennzeichnet werden soll. Verwenden Sie die folgenden Anweisungen als Leitfaden bei der Konfiguration der VMware Horizon Client-Binärdateien.

    1. Extrahieren Sie das Paket VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy-crtbora.PLATFORM.tar.gz.
    2. Navigieren Sie zum extrahierten Ordner, VMware-Horizon-Client-xxx-yyyy-crtbora.PLATFORM, und verschieben Sie den Inhalt der extrahierten Horizon Client-Dateien in die empfohlenen Systemordner. In Abhängigkeit von Ihrer Linux-Umgebung können Sie andere als die im Folgenden angegebenen Ordner verwenden.
      1. Verschieben Sie den Inhalt des Ordners bin in den Ordner /usr/bin.
      2. Verschieben Sie den Inhalt des Ordners lib in den Ordner /usr/lib.
      3. Verschieben Sie den Inhalt des Ordners doc in den Ordner /usr/share/doc.
      4. Verschieben Sie den Inhalt des Ordners share/locale in den Ordner /usr/share/locale.

    Das Paket VMware-Horizon-PCoIP-Xxx-yyyy.PLATFORM.tar.gz enthält die obligatorischen Binärdateien, die von beiden Anzeigeprotokollen, PCoIP und VMware Blast, verwendet werden. Verwenden Sie die folgenden Anweisungen als Leitfaden für die Konfiguration der Anzeigeprotokolldateien von Horizon Client.

    1. Extrahieren Sie die Inhalte des Pakets VMware-Horizon-PCoIP-xxx-yyyy.PLATFORM.tar.gz.
    2. Navigieren Sie zum extrahierten Ordner VMware-Horizon-PCoIP-xxx-yyyy.PLATFORM und verwenden Sie die folgenden Befehle, um den Inhalt der extrahierten Horizon Client-PCoIP-Dateien in die empfohlenen Systemordner zu kopieren. In Abhängigkeit von Ihrer Linux-Umgebung können Sie andere als die im Folgenden angegebenen Ordner verwenden.
      1. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners bin in den Ordner /usr/bin.
      2. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners lib in den Ordner /usr/lib.
        Hinweis: Damit die Attribute erhalten bleiben, verwenden Sie die Option -a des Befehls cp beim Kopieren der Dateien aus dem Ordner lib.
      3. Kopieren Sie die crtbora-Dateien in den Ordner /usr/lib/vmware und verwenden Sie dabei das folgende Beispiel für ein RHEL 6.x-basiertes System als Leitfaden.
        $ sudo cp -f /usr/lib/vmware/view/crtbora/* /usr/lib/vmware/ 
      4. Wenn Sie kein RHEL 6.x x86-basiertes System verwenden, entfernen Sie die folgenden Bibliotheken.
        $ sudo rm /usr/lib/vmware/libgio-2.0.so.0
        $ sudo rm /usr/lib/vmware/libgobject-2.0.so.0
        $ sudo rm /usr/lib/vmware/libglib-2.0.so.0
        $ sudo rm /usr/lib/vmware/libffi.so.5
        $ sudo rm /usr/lib/vmware/libgtk-x11-2.0.so.0
        $ sudo rm /usr/lib/vmware/libatk-1.0.so.0 
  • USB-Umleitung
    Das Paket VMware-Horizon-USB-xxx--yyyy.PLATFORM.tar.gz enthält die Binärdateien, die von der USB-Umleitungsfunktion verwendet werden. 
    1. Extrahieren Sie die Inhalte des Pakets VMware-Horizon-USB-xxx--yyyy.PLATFORM.tar.gz.
    2. Navigieren Sie zum Verzeichnis, in das das Paket extrahiert wurde, und kopieren Sie die extrahierten Ordner in die empfohlenen Systemordner.
      1. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners bin in den Ordner /usr/bin.
      2. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners lib in den Ordner /usr/lib.
      3. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners init.d in den Ordner /etc/init.d.
    3. Konfigurieren Sie die USB-Umleitungsfunktion, indem Sie die folgenden Beispiele für ein Ubuntu-System als Leitfaden verwenden.
      1. Richten Sie den USB-Arbitrator-Dämon im Autostart-Skript des Systems mit einer der folgenden Methoden ein, wobei # für 2, 3, 4 oder 5 steht, je nach Ausführungsebene Ihres Systems.
        • Erstellen Sie symbolische Verknüpfungen mit dem folgenden Befehl:
          $ sudo ln -s  /etc/init.d/vmware-USBArbitrator /etc/rc#.d/S50vmware-USBArbitrator 
        • Fügen Sie /etc/init.d/vmware-USBArbitrator start in die Datei /etc/rc.local Ihres Systems ein. Achten Sie darauf, dass /etc/rc.local über die Executable-Berechtigung verfügt.
      2. Stoppen Sie den USB-Arbitrator-Dämon automatisch vor einem Neustart des Systems oder unterbrechen Sie ihn mit folgendem Befehl, wobei # für 0 oder 6 steht, abhängig von der Ausführungsebene Ihres Systems.
        $ sudo ln -s /etc/init.d/vmware-USBArbitrator /etc/rc#.d/K08vmware-USBArbitrator
      3. Führen Sie gegebenenfalls einen manuellen Start, Stopp oder Neustart des USB-Arbitrator-Dämons mit dem folgenden Befehl durch:
        $ sudo /etc/init.d/vmware-USBArbitrator [start|stop|restart]
  • Umleitung für seriellen Port
    Zur Installation der Funktion „Umleitung für seriellen Port“ lesen Sie die README-Datei, die in der Datei VMware-Horizon-serialportClient-XXX.yyyy.tar.gz enthalten ist. Diese wird mit der Datei vmware-view-client-linux-xxx-yyyy.tar.gz bereitgestellt, die Sie zuvor von der VMware-Download-Website heruntergeladen haben.
  • Umleitungsfunktion für Drucker
    Zur Installation der Umleitungsfunktion für Drucker lesen Sie die README-Datei zur Druckerumleitung. Sie ist in der Datei VMware-Horizon-tpClient-XXX.tar.gz enthalten, die Sie auf der VMware-Download-Website herunterladen können.
  • Skype for Business-Funktion
    Zur Installation der Skype for Business-Funktion lesen Sie die README-Datei für Skype for Business. Sie ist in der Datei VMware-Horizon-Media-Provider-XXX.tar.gz enthalten, die Sie von der VMware-Download-Website herunterladen können.

Aufbau von Abhängigkeiten

Die folgenden Bibliotheken werden für das Erstellen und Ausführen von Horizon Client für Linux benötigt.

  • libxss1, libxss-dev, libxinerama1 und libxinerama-dev
    Installieren Sie die Bibliotheken mit einem Befehl ähnlich dem folgenden, der für ein Ubuntu-basiertes System verwendet wird.
    sudo apt-get install libxss1 libxss-dev libxinerama1 libxinerama-dev
  • openssl-1.0.2p oder höher
  • curl-7.61.1 oder höher
    Erstellen Sie einen dynamischen Link für diese Bibliothek für die Bibliothek openssl-1.0.2p oder höher.
  • gcc 6.4 oder höher
  • glibc 2.11 oder höher für x86- und x64-Systeme, glibc 2.17 oder höher für Systeme mit 32-Bit-Hard-Float-ARMv7(Armhf)-Architektur
  • libstdc++ 3.4.22 oder höher

Die folgenden Umgebungsvariablen werden benötigt, um Horizon Client für Linux mit der Funktion „Nahtloses Fenster“ nutzen zu können.

export WITH_CRTBORA=1
export VIEW_LIBCRTBORA=1
export GOBUILD_CRTBORA_ROOT="Path of VMware-Horizon-CRTBORA-xxx-yyyyy"

Nachdem Sie die Horizon Client-Komponenten installiert haben, suchen Sie das Verzeichnis /bin im Horizon Client-Paket, das Sie zuvor extrahiert haben. Führen Sie aus dem Verzeichnis bin das Skript vmware-view-lib-san aus, das die Build-Abhängigkeiten überprüft.

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Behobene Probleme

  • Der Vorgang zum Kopieren und Einfügen funktioniert nicht zwischen zwei Anwendungen in unterschiedlichen Farmen.

  • Verbinden Sie Ihr Hostbetriebssystem mit mehr als einem Monitor und wählen Sie im Dialogfeld „Einstellungen“ von Horizon Client für Linux alle Monitore für den Modus Vollbild – Alle Monitore aus. Wenn Sie in den Modus Vollbild – Dieser Monitor wechseln und eine Verbindung zu einem Remote-Desktop mit dem Monitor ganz rechts herstellen, ist der Remote-Desktop mit mehr als einem Monitor verbunden. Wenn die DPI-Synchronisierungsfunktion aktiviert ist, zeigt der Remote-Desktop mehr als einen Desktop-Bildschirm auf einem physischen Monitorbildschirm an.

  • Wenn ein Benutzer in mehr als 200 AD-Gruppen vorkommt, ist die USB-Funktion für die Desktop-Sitzung nicht verfügbar.

  • Bei einer Konfiguration mit mehreren Monitoren wird das Popup-Dialogfeld zum Trennen zwischen den beiden Monitoren angezeigt.

  • Bei Verwendung des Modus „Nahtloses Fenster“ über die Befehlszeilenoption „--once“ wird das Horizon Client-Fenster nicht geschlossen, nachdem die Remote-Sitzung getrennt wurde, wenn Sie das VMware Blast-Anzeigeprotokoll verwenden.

Bekannte Probleme

  • Es gibt ein bekanntes Sicherheitsproblem, das sich auf Horizon Clients auswirken kann. Dabei geht es um eine Berechtigungseskalation mit glibc. Dieses Problem wurde durch das Project Zero-Team wie in CVE-2014-5119 beschrieben ausgearbeitet. Um die Folgen dieses Problems zu vermeiden, empfehlen wir Partnern und Kunden ein Linux-Update wie folgt:
  • Wenn Sie Horizon Client zum Herstellen einer Verbindung mit einem Remote-Desktop verwenden, für den die Funktion der Clientlaufwerksumleitung deaktiviert ist, z. B. über eine Gruppenrichtlinieneinstellung, oder wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen, auf dem Horizon View Agent 6.1.0 oder früher installiert ist, wird keine Meldung zur Begründung angezeigt, warum die Funktion der Clientlaufwerksumleitung nicht funktioniert.

  • In einigen Versionen von Linux, darunter CentOS 6.x, funktioniert die NumLock-LED auf Horizon-Desktops nicht.

  • Wenn mehrere Horizon-Clients gleichzeitig eine Verbindung zum selben RDS-Desktop oder zur selben RDS-Remoteanwendung herstellen und einem gleichnamigen standortbasierten Drucker zugeordnet werden, wird der Drucker zwar in der ersten Clientsitzung, jedoch nicht in späteren Client-Sitzungen angezeigt.
    Problemumgehung: Führen Sie für Clientsitzungen, bei denen der Drucker nicht angezeigt wird, eine manuelle Aktualisierung durch. Für einen Remote-Desktop drücken Sie F5 oder aktualisieren Sie das Fenster „Geräte und Drucker“. Für eine Remoteanwendung schließen Sie das Anwendungsdruck-Dialogfeld und öffnen Sie es erneut. Der standortbasierte Drucker wird in der Druckerliste angezeigt.

  • Das virtuelle Drucken funktioniert möglicherweise nicht, wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop über RDP herstellen, Horizon Client auf dem Remote-Desktop öffnen, eine geschachtelte Anwendungssitzung starten und sich dann vom Desktop ab- und wieder anmelden. Wenn Sie versuchen, aus einer geschachtelten Anwendung heraus zu drucken, wird die erwartete Druckerliste möglicherweise nicht angezeigt. Dieses Problem tritt erst auf, nachdem Sie sich wieder beim Desktop angemeldet haben.
    Problemumgehung: Setzen Sie die Anwendung auf dem Remote-Desktop zurück. Um nicht Anwendungen zurücksetzen zu müssen, verwenden Sie für beide Enden der Sitzung-in-Sitzung-Verbindung PCoIP. Das heißt, Sie verwenden PCoIP für die Verbindung mit dem Remote-Desktop und auch für die Verbindung mit der geschachtelten Anwendung aus dem Desktop heraus. Wenn Sie standortbasiertes Drucken verwenden, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie das Anwendungsdialogfeld "Drucken" schließen und erneut öffnen.

  • Falls Sie eine FreeRDP-Verbindung verwenden und eine Monitorkonfiguration angeben, die einen Konflikt mit der vom Endbenutzer gewählten Konfiguration verursacht, wird die Leistung von Horizon Client beeinträchtigt und der Client reagiert möglicherweise überhaupt nicht mehr. Beispielsweise würde der folgende Befehl zum Starten von Horizon Client Probleme verursachen, wenn der Benutzer „Vollbild – Dieser Monitor“ wählt:

    vmware-view --enableNla --rdpclient=xfreerdp--xfreerdpOptions="/sec:nla /cert-ignore /p:password/u:crt\administrator /multimon"

    Es empfiehlt sich, keine FreeRDP-Optionen für die Anzeige anzugeben, wie beispielsweise /multimon oder /workarea. Überlassen Sie die Kontrolle der Topologie stattdessen Horizon Client.

  • Wenn auf Ihrem Clientsystem pcsc-lite, Version 1.5, ausgeführt wird, kann Folgendes eintreten: Die Richtlinie zum Entfernen von Smartcards funktioniert nicht; das Abmelden, Herunterfahren oder Zurücksetzen eines Windows-Remote-Desktops verursacht einen schwarzen Bildschirm oder das Horizon Client-Menü ist etwa 10 Sekunden lang leer, wenn ein Benutzer Smartcard-Sitzungen mit mehreren Desktops ausführt und die Verbindung mit einem Desktop trennt.
    Problemumgehung: Führen Sie ein Upgrade auf pcsc-lite 1.7.4 oder höher durch.

  • Wenn Sie ein PulseAudio-Soundsystem verwenden, hören Sie möglicherweise ein statisches Rauschen, wenn Sie den Lautstärkeregler des Gastsystems verwenden.
    Problemumgehung: Verwenden Sie den Lautstärkeregler des Linux-Clientsystems oder verwenden Sie ALSA-Audio, indem Sie sound.backendType = Alsa entweder der Konfigurationsdatei ~/.vmware/config oder der Datei /etc/vmware/config hinzufügen.

  • Wenn Sie über FreeRDP eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen und den Desktop zur Verbindungsherstellung mit einer separaten Festplatte konfigurieren, kann der Festplattenname auf dem Remote-Desktop nicht korrekt angezeigt werden, wenn er Nicht-ASCII-Zeichen enthält. Wenn Sie z. B. für den Namen Ihrer Festplatte Nicht-ASCII-Zeichen verwenden und Horizon Client mit der Befehlszeilenoption
    '--rdpclient=xfreerdp' und '--xfreerdpOptions="/drive: , /home/user"'
    starten, wird der Festplattenname auf dem Remote-Desktop nicht korrekt angezeigt.

  • Benutzer können rdesktop 1.8.x nicht zum Herstellen einer Verbindung mit Horizon 7 Windows-Desktops verwenden. Der Grund hierfür ist, dass Horizon 7 TLSv1.0 standardmäßig nicht unterstützt und rdesktop 1.8.x nur TLSv1.0 unterstützt.
    Problemumgehung: Aktivieren Sie TLSv1.0 auf dem Desktop, indem Sie den folgenden Registrierungsschlüssel festlegen:
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control\SecurityProviders\SCHANNEL\Protocols\TLS 1.0\Server]"Enabled"=dword:00000001
    Beachten Sie, dass TLSv1.0 als nicht sicher genug gilt. Für Windows 7-Desktops muss die Microsoft KB https://support.microsoft.com/en-us/kb/3080079 ebenfalls installiert sein.

  • Wenn Sie in RHEL 6.x bei zwei Monitoren mit einer maximalen Auflösung von 2560x1600 die Reihenfolge der Monitore ändern (also wenn der Hauptmonitor zum Zweitmonitor wird und umgekehrt) und dann Horizon Client ausführen sowie eine Verbindung mit einem Desktop mithilfe von PCoIP und der Einstellung Vollbild – Alle Monitore herstellen, sind nach der Darstellung des Remote-Desktops die Menüoptionen Datei > Verbindung zum Server trennen und Datei > Zu Desktop- und Anwendungsliste zurückkehren nicht verwendbar.

  • Einige Videodateien werden eventuell nicht korrekt auf einem Remote-Desktop abgespielt, wenn die Multimedia-Umleitung MMR aktiviert ist.
    Lösung: Stellen Sie sicher, dass das Videoformat unterstützt wird und dass das für das Video benötigte Dekoder-Plug-In auf dem Client installiert ist.

  • Auf einem Windows 7-Remote-Desktop wird, wenn Sie beim Abspielen eines Videos in Internet Explorer eine neue Registerkarte öffnen, der MMR-Videoframe überlappend auf der neuen Registerkarte angezeigt.
    Problemumgehung: Öffnen Sie beim Abspielen eines Videos keine neue Registerkarte und wechseln Sie auch nicht zu einer anderen.

  • Videos werden in Remote-Desktops nicht flüssig abgespielt, der Ton bleibt bei Aktivierung von MMR weg und die Netzwerkverzögerung beträgt mehr als 75 ms.
    Problemumgehung: Deaktivieren Sie die MMR, wenn die Netzwerkverzögerung mehr als 75 ms beträgt.

  • In bestimmten Fällen führt bei Verwendung der Clientlaufwerksumleitung das Öffnen einer lokalen Datei in einem Remote-Desktop oder in einer Remoteanwendung mit Datei > Öffnen zu einem STOPP-Fehler (blauer Bildschirm) im Gastbetriebssystem auf dem Horizon Agent-Computer oder der Remote-Desktop bzw. die Remoteanwendung antwortet nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel 2149417 unter: Agent machine gets STOP error or stops responding when you open a local file shared with CDR (Agentcomputer meldet einen STOPP-Fehler oder es erfolgt keine Antwort, wenn eine lokale Datei bei aktivierter Clientlaufwerksumleitung geöffnet wird).

  • Bei einigen HP-Thin-Clients mit dem Betriebssystem HP ThinPro 5.2.0 (T6X52011) wird bei Horizon Client für Linux möglicherweise ein schwarzer Bildschirm angezeigt oder es kommt unter Umständen zu einem Absturz, wenn Benutzer einige Videos auf einem Remote-Desktop wiedergeben und die Schaltfläche für den schnellen Rücklauf im Windows Media Player drücken.
    Problemumgehung: Aktualisieren Sie das Betriebssystem auf HP ThinPro 6.1.0 (T7X61007) oder die neueste Version.

  • Die Funktionalität zur Taskleistenumleitung wird nicht unterstützt. Daher können Sie Sitzungen von Remoteanwendungen nicht mit der Taskleiste beenden.
    Problemumgehung:  Verwenden Sie die Benutzeroberfläche der Remoteanwendung, um die Anwendungssitzung zu beenden. Um beispielsweise eine Skype-Sitzung zu beenden, wählen Sie das Symbol für Einstellungen und dann Datei > Beenden.

  • Eine Anwendung kann nicht über den Anwendungsstarter geöffnet werden, da der Starter nicht unterstützt wird.
    Problemumgehung: Starten Sie die Remoteanwendung über die Benutzeroberfläche des Linux-Clients.

  • Die Maus funktioniert nicht innerhalb der Blast-Sitzung, wenn das Tastaturlayout auf das sekundäre Tastaturlayout umgeschaltet ist.
    Problemumgehung: Fügen Sie manuell die folgende Konfigurationsoption in die Datei /etc/vmware/config ein:
            RemoteDisplay.allowVMPointerEvent2 = FALSE

  • Bei identischen Tastenkombinationen mit unterschiedlichen Funktionen auf dem Linux-Client-Betriebssystem und einem Windows-Remote-Betriebssystem funktioniert die Tastenkombination für das Windows-Betriebssystem nicht, wenn eine Anwendung mit nahtlosen Fenstern aktiv ist. Nur die Tastenkombination für das Linux-Betriebssystem ist wirksam. Beispielsweise wird auf einem Ubuntu-Betriebssystem beim Drücken von Alt standardmäßig ein Suchfenster geöffnet und das Menü der Anwendung wird auf einem Windows-Betriebssystem angezeigt. Wenn eine Anwendung mit nahtlosem Fenster aktiv ist, wird durch Drücken von Alt das Suchmenü des Ubuntu-Betriebssystems angezeigt, doch das Anwendungsmenü wird nicht angezeigt.

    Problemumgehung: Ändern Sie die Tastenkombination im Linux-Host-Betriebssystem oder im Windows-Remote-Betriebssystem, sodass die Tastenkombinationen in den beiden Betriebssystemen keinen Konflikt hervorrufen.

  • Da für Horizon Client für Linux das GNOME-Theme des Linux-Betriebssystems verwendet wird, werden die Domänenliste zur Horizon Client für Linux-Authentifizierung, die Desktop-/Anwendungsprotokollliste und die Anzeigeliste auf einigen Linux-Betriebssystemen schwarz angezeigt, sodass diese Listen nur schwer zu erkennen sind.

    Problemumgehung: Ändern Sie das vom Linux-Betriebssystem verwendete GNOME-Theme. Installieren Sie beispielsweise im Ubuntu 16.04.4-Betriebssystem das gnome-tweak-tool, falls es noch nicht installiert wurde, führen Sie das gnome-tweak-tool aus und ändern Sie das GTK+-Theme von Atmosphäre auf Glanz.

  • Bei einer höheren Auflösung als 2560 x 1600 kann die Verwendung der Funktion „Hohe H.264-Farbgenauigkeit“ zu Problemen mit der Maus oder der Tastatur führen.

    Problemumgehung: Fügen Sie manuell die folgende Konfigurationsoption in die Datei /etc/vmware/config ein.
            mks.enableGLBasicRenderer=FALSE

  • Die H.264-Hardware-Decodierung mit Version 2 der Videobeschleunigungs-API (VAAPI) wird aktuell nicht unterstützt.

    Problemumgehung: Keine.

  • Wenn Sie auf einem RHEL 6.x-System versuchen, das PCoIP-Anzeigeprotokoll zu verwenden, um eine Sitzung mit mehr als zwei Monitoren einzurichten, wird die PCoIP-Sitzung möglicherweise nicht erfolgreich eingerichtet.

    Problemumgehung: Deaktivieren Sie ASLR (Address Space Layout Randomize) für das Client-Betriebssystem.