Sie können Horizon Client für Windows auf PCs oder Laptops installieren, auf denen ein unterstütztes Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt wird.

Sowohl die PCs oder Laptops, auf denen Sie Horizon Client installieren, als auch die verwendeten Peripheriegeräte müssen bestimmte Systemanforderungen erfüllen.
Modell
Alle x86- oder x86-64-Windows-Geräte
Arbeitsspeicher
Mindestens 1GB RAM
Betriebssysteme
Es werden die folgenden Betriebssysteme unterstützt:
Betriebssystem Version SP Edition
Windows 10 32 oder 64 Bit Home, Pro, Enterprise, IoT (Internet der Dinge) Enterprise und LTSB (Long Term Servicing Branch)
Windows 8 oder 8.1 32 oder 64 Bit Keines oder Update 2 Pro , Enterprise und Embedded Industry
Windows 7 32 oder 64 Bit SP1 Home, Enterprise, Professional und Ultimate
Windows Server 2008 R2 64 Bit Letztes Update Standard
Windows Server 2012 R2 64 Bit Letztes Update Standard
Hinweis: Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012 R2 werden für die Ausführung von Horizon Client im geschachtelten Modus unterstützt. Dieser Modus wird manchmal für Zero Clients oder Thin Clients verwendet, bei denen Horizon Client automatisch gestartet und der Benutzer bei einem Remote-Desktop angemeldet wird, wenn sich der Endbenutzer beim Zero Client anmeldet. Von diesem Remote-Desktop aus startet der Benutzer dann gehostete Anwendungen. In diesem Setup handelt es sich beim Remote-Desktop entweder um einen Einzelplatz-VDI-Desktop oder um einen von einem Microsoft-RDS-Host bereitgestellten Desktop. In jedem Fall muss zur Bereitstellung gehosteter Anwendungen die Horizon Client-Software auf dem Remote-Desktop installiert sein. Dieses Setup wird als „geschachtelt“ bezeichnet, da der Client eine Verbindung mit einem Desktop herstellt, der ebenfalls über den installierten Client verfügt.

Wenn der Benutzer Horizon Client im geschachtelten Modus ausführt, sind Oberflächenfunktionen des Remote-Desktops wie die Geräteumleitung und Echtzeit-Audio/Video nicht verfügbar.

Verbindungsserver, Sicherheitsserver und View Agent oder Horizon Agent
Aktuelle Wartungsversion von View 5.3.x und neuere Versionen

Wenn Clientsysteme von außerhalb der firmeneigenen Firewall eine Verbindung herstellen, empfiehlt VMware die Verwendung eines Sicherheitsservers oder der Access Point-Appliance, damit Clientsysteme keine VPN-Verbindung benötigen.

Gehostete Remoteanwendungen sind nur auf Servern mit Horizon 6.0 (mit View) oder höher verfügbar.

Hinweis: Clients können sich auch mit der Access Point-Appliance verbinden, die in Horizon 6 Version 6.2 oder höher verfügbar ist.
Anzeigeprotokoll für View
VMware Blast, PCoIP und RDP
Hardwareanforderungen für PCoIP und VMware Blast
  • x86-basierter Prozessor mit SSE2-Erweiterungen, mit einer Prozessorgeschwindigkeit von 800 MHz oder höher.
  • Verfügbarer RAM über den Systemanforderungen zur Unterstützung verschiedener Monitorkonfigurationen. Im Allgemeinen gilt die folgende Formel:
    20MB + (24 * (# monitors) * (monitor width) * (monitor height))
    
    Als grobes Maß können Sie die folgenden Berechnungen verwenden:
    1 monitor: 1600 x 1200: 64MB
    2 monitors: 1600 x 1200: 128MB
    3 monitors: 1600 x 1200: 256MB
    
Hardwareanforderungen für RDP
  • x86-basierter Prozessor mit SSE2-Erweiterungen, mit einer Prozessorgeschwindigkeit von 800 MHz oder höher.
  • 128 MB RAM.
Softwareanforderungen für RDP
  • In Verbindung mit Windows 7 sollten Sie RDP 7.1 oder 8.0 verwenden. Windows 7 schließt RDP 7 ein. Windows 7 SP1 schließt RDP 7.1 ein.
  • In Verbindung mit Windows 8 sollten Sie RDP 8.0 und in Verbindung mit Windows 8.1 die Version RDP 8.1 verwenden.
  • Für Windows 10 ist RDP 10.0 zu verwenden.
  • (Nur mit View Agent 6.0.2 und niedriger unterstützt) Für virtuelle Windows XP-Maschinen müssen Sie die RDP-Patches installieren, die in den Knowledgebase-Artikeln 323497 und 884020 aufgeführt sind. Wenn Sie die RDP-Patches nicht installieren, wird möglicherweise ein Windows Socket-Fehler auf dem Client angezeigt.
  • Das Agent-Installationsprogramm konfiguriert die lokale Firewall-Regel für eingehende RDP-Verbindungen entsprechend dem aktuellen RDP-Port des Hostbetriebssystems (üblicherweise 3389). Wenn Sie die RDP-Portnummer ändern, müssen Sie auch die dazugehörigen Firewall-Regeln ändern.

Die RDC-Versionen stehen im Microsoft Download Center zum Download zur Verfügung.