Bei der PCoIP-Client-Bildzwischenspeicherung wird der Bildinhalt auf dem Client gespeichert, um erneute Übertragungen zu vermeiden. Durch diese Funktion wird die Bandbreitenauslastung reduziert.

Der PCoIP-Bildcache erfasst die räumliche sowie zeitliche Redundanz. Wenn Sie beispielsweise in einem PDF-Dokument einen Bildlauf nach unten durchführen, wird unten im Fenster neuer Inhalt angezeigt, während oben im Fenster der älteste Inhalt nicht mehr angezeigt wird. Der restliche Inhalt bleibt unverändert und wird nach oben verschoben. Der PCoIP-Bildcache kann räumliche und zeitliche Redundanz erkennen.

Da es sich während des Bildlaufs bei den an das Client-Gerät gesendeten Anzeigeinformationen in erster Linie um eine Abfolge von Cache-Indizes handelt, lassen sich durch die Verwendung eines Bildcaches deutliche Bandbreiteneinsparungen erzielen. Dieser effiziente Bildlauf hat sowohl bei LAN- als auch WAN-Verbindungen Vorteile.

  • Bei LAN-Verbindungen mit relativ uneingeschränkter Bandbreite führt die clientseitige Bildzwischenspeicherung zu deutlichen Bandbreiteneinsparungen.

  • Um bei WAN-Verbindungen innerhalb der Bandbreiteneinschränkungen zu bleiben, nimmt die Bildlaufleistung ohne clientseitige Zwischenspeicherung ab. Bei WAN-Verbindungen führt die clientseitige Zwischenspeicherung zu einer Einsparung von Bandbreite und stellt einen reibungslosen, äußerst schnellen Bildlauf sicher.

Mithilfe der clientseitigen Zwischenspeicherung speichert der Client Teile der Anzeige, die zuvor übertragen wurden. Die Cachegröße beträgt die Hälfte des verfügbaren RAMs. Umfasst das RAM weniger als 50 MB, beträgt die Cachegröße 50 MB.