Horizon Cloud Service on IBM Cloud bietet verschiedene Methoden für die Verbindung mit einem vorhandenen Datencenter oder Netzwerk mit Unternehmens- oder Enterprise-Anwendungen und -Daten.

Während des Einrichtungsvorgangs können Sie zwischen verschiedenen Konnektivitätstypen und -Geschwindigkeiten wählen, einschließlich VPN, dedizierter Verbindung, MPLS oder Netzwerkaustausch. Sie können Ihre Horizon Cloud Service-Umgebung auch vollständig vom Unternehmensnetzwerk isolieren. Wenn Benutzer Unternehmensressourcen vom virtuellen Desktop, dem RDSH-Desktop oder der Anwendung anfordern, durchläuft der Netzwerkdatenverkehr die vorkonfigurierte Verbindung zwischen dem Horizon Cloud Service-Datencenter und Ihrem Unternehmensdatencenter.

Einige Ressourcen, wie z. B Benutzerprofil oder Persona, werden besser im Horizon Cloud Service-Mandanten gehostet. Ein Utility Server, der sich in der Dienstzone befindet, ist ein Windows-basierter Server, der Ressourcen für die Dienste bereitstellt, die die Horizon Cloud Service-Infrastruktur unterstützen. Neben Daten zu Benutzerprofil und Persona können Utility Server auch für die Bereitstellung von Active Directory, VMware Dynamic Environment Manager™, DHCP, DNS und Dateidienste konfiguriert werden. Für einige Dienste ist möglicherweise der Erwerb von zusätzlichem Speicherplatz erforderlich.

Das nachfolgende Diagramm zeigt eine typische Horizon Cloud Service on IBM Cloud-Bereitstellung mit den Netzwerkverbindungen zwischen Endbenutzern, der Umgebung und dem Horizon Cloud Service. Sie können festlegen, ob Endbenutzer über das Internet auf ihre Cloud-gehosteten virtuellen Desktops zugreifen dürfen oder nur dann, wenn sie sich im Unternehmensnetzwerk befinden.

Abbildung 1. Typisches Bereitstellungsmodell für Horizon Cloud Service on IBM Cloud