VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure |  12. Oktober 2017

Aktualisierte Versionshinweise vom: 2. November 2017

Ergänzungen und Aktualisierungen dieser Versionshinweise geprüft.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Informationen zu VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure

Mit VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure können Ihre Endbenutzer über jedes Gerät sicher auf ihre RDS-Desktops (Remotedesktopdienst-Desktops) und Remoteanwendungen zugreifen. Die Umgebung kombiniert das einfache Management der Horizon Cloud-Steuerungskomponente mit der Wirtschaftlichkeit von Microsoft Azure. Die gesamte Umgebung besteht aus dem VMware-gehosteten Cloud-Dienst, Ihrer in der Microsoft Azure-Cloud bereitgestellten Kapazität und der in dieser Kapazität bereitgestellten VMware-Software. Sie verbinden Ihr Microsoft Azure-Abonnement mit Horizon Cloud, um virtuelle RDS-fähige Windows-Server und Remoteanwendungen zu verwalten und bereitzustellen. Das Einrichten der Umgebung umfasst die Bereitstellung der erforderlichen VMware-Software in Ihrer Microsoft Azure-Kapazität. Die bereitgestellte VMware-Software erstellt eine entsprechend konfigurierte Einheit, einen Horizon Cloud-Knoten, der mit der Steuerungskomponente gekoppelt wird. Nachdem der Knoten bereitgestellt wurde, verwenden Sie die Steuerungskomponente, um RDSH-Farmen zu erstellen und Ihren Endbenutzern Berechtigungen für Remote-Desktops und -Anwendungen zu gewähren.

Neuigkeiten

Diese Version ist die erste Version von VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure.

Bevor Sie beginnen

Überprüfen Sie diese Informationen, wenn Sie die Bereitstellung dieser Version von VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure vorbereiten.

Best Practices

Die Kenntnis der im Folgenden aufgeführten Informationen ist für die Verwendung von VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure hilfreich.

  • Kompatibilität mit anderen VMware-Produkten: Die aktuellen Informationen zur Kompatibilität dieses Produkts mit anderen VMware-Produkten finden Sie in den VMware-Produktinteroperabilitätstabellen.
  • Browsererfahrung: Die Verwaltungskonsole ist mit den aktuellen Versionen von Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer und Microsoft Edge kompatibel. Apple Safari kann zwar eventuell genutzt werden, die Verwendung der Verwaltungskonsole in Apple Safari wird aber in der vorliegenden Version nicht unterstützt.

Produktdokumentation

Um auf die Produktdokumentation für alle Bereitstellungsmodelle von Horizon Cloud zuzugreifen, rufen Sie bitte die Zielseite für die VMware Horizon Cloud Service-Dokumentation auf.

Bekannte Einschränkungen

  • Die Horizon Cloud-Verwaltungskonsole wird im Apple Safari-Browser nicht unterstützt Einige Funktionen der Benutzeroberfläche funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß. In einem Mac OS-Betriebssystem können Sie anstelle von Apple Safari die Browser Chrome oder Firefox verwenden.
  • In dieser Version wird die GPU unter Microsoft Windows Server 2016 aufgrund einer Treibereinschränkung in Horizon Agent nicht unterstützt. Wenn Sie die Vorteile einer GPU-Beschleunigung für Ihre RDS-Desktops nutzen möchten, verwenden Sie Windows Server 2012 R2 für die Master-Serverimages in NV6-Größe. Hinweis: Aufgrund einer NVIDIA-Treibereinschränkung unter Windows Server 2012 R2 liegt die maximale Anzahl an Sitzungen für jeden RDS-Desktop-Server bei 20.
  • Wenn Sie einen Horizon Cloud-Knoten in Microsoft Azure bereitstellen und True SSO bereits für zuvor bereitgestellte Knoten konfiguriert haben, wird der neue Knoten vom System nicht automatisch mit den Registrierungsservern gekoppelt. Sie müssen die Schritte manuell wiederholen, um das Koppelungspaket zu exportieren und in die Registrierungsserver zu importieren. Diese Schritte werden im Administratorhandbuch für VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure erläutert.
  • Beachten Sie diese Regeln, wenn Sie in der Verwaltungskonsole Zeichen eingeben:
    • Verwenden Sie nur standardmäßige ASCII-Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter sowie für das Kennwort zum Herunterladen der DaaS-SSL-Bootstrap-Datei. Bei Verwendung nicht standardmäßiger ASCII-Zeichen für diese Objekte können unerwartete Ereignisse auftreten.
    • Bei der Eingabe von Namen für importierte Images, Farmen, Zuweisungen und andere Objekte zum Erstellen einer virtuellen Maschine in Microsoft Azure sind maximal zwölf Zeichen pro Name zulässig.
    • Verwenden Sie in Benutzerkennwörtern kein Komma.
    • Bei der Verwendung des Importassistenten zum Erstellen einer Master-VM aus Microsoft Azure Marketplace müssen Sie Folgendes beachten:
      • Geben Sie einen Benutzername und ein Kennwort ein, dass den Anforderungen von Microsoft Azure für VM-Admin-Benutzernamen und -Kennwörter entspricht. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Seite Häufig gestellte Fragen zu Microsoft Azure.
      • Geben Sie keinen Namen für das Image ein, der mit einem Bindestrich (-) endet.
      • Verwenden Sie für den Image-Namen keinen Unterstrich (_).

Bekannte Probleme

Die bekannten Probleme werden in folgende Kategorien unterteilt:

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit Active Directory

  • Wenn Ihr erster Knoten auf der Seite „Erste Schritte“ als „Bereit“ angezeigt wird und Sie 30 Minuten oder länger mit der Registrierung der Active Directory-Domäne warten, ohne sich zuvor explizit abzumelden, wird ein Fehler angezeigt.
    Während des Einrichtungsverfahrens für den Knoten wird auf der Seite „Erste Schritte“ der Fortschritt der Einrichtung angezeigt. Wenn Sie erst nach 30 oder mehr Minuten seit der Anzeige, dass der Knoten bereit ist, mit der Registrierung der Domäne beginnen, wird möglicherweise eine Fehlermeldung angezeigt, dass keine Dienstsitzung (service_session) vom Typ „Identitätsknoten“ (identity_node) vorhanden ist.
    Umgehung: Wenn dieser Fehler auftritt, melden Sie sich von der Horizon-Cloud-Verwaltungskonsole ab, dann erneut mit Ihren My VMware-Anmeldedaten an und starten Sie die Registrierung der Active Directory-Domäne. Um zu verhindern, dass dieses Problem bei der Bereitstellung Ihres ersten Knotens auftritt, melden Sie sich explizit von der Verwaltungskonsole ab, wenn auf der Seite „Erste Schritte“ für den Knoten der Status „Bereit“ angezeigt wird.
  • Wenn im Fenster „Active Directory registrieren“ die angegebene Domäne nicht erreichbar ist oder die angegebenen Anmeldeinformationen auch nach zweimaliger Übermittlung falsch sind, werden Sie vom System abgemeldet. Der Anmeldebildschirm der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole wird angezeigt, und Sie müssen sich erneut anmelden.
    Wenn Sie die Seite „Active Directory“ verwenden, um eine zusätzliche Active Directory-Domäne zu registrieren, gilt Folgendes: Wenn Horizon Cloud die angegebene Domäne nicht erreichen kann oder wenn die angegebenen Anmeldedaten des Domänendienstkontos falsch sind, nachdem Sie im Fenster „Active Directory registrieren“ zum ersten Mal auf Domänendienst geklickt haben, wird eine Fehlermeldung angezeigt, und Sie können zum Fenster „Active Directory registrieren“ zurückkehren und es erneut versuchen. Bei einem zweiten ungültigen Versuch können Sie nicht zum Fenster „Active Directory registrieren“ zurückkehren, sondern werden vom System abgemeldet.
    Umgehung: Überprüfen Sie, ob die Domäne erreichbar ist und ob Sie die richtigen Anmeldedaten für das Domänendienstkonto verwenden. Melden Sie sich dann wieder bei Horizon Cloud an, navigieren Sie zu Einstellungen > Active Directory und klicken Sie auf Registrieren, um den Vorgang zu wiederholen.
  • Wenn Sie dieselbe Active Directory-Benutzergruppe der Rolle „Superadministrator“ und als auch der Rolle „Demo-Administrator“ hinzufügen, kommt es für die jeweiligen Benutzer zu einem unerwarteten eingeschränkten Verhalten in der Verwaltungskonsole
    Mit der Rolle „Superadministrator“ werden alle Berechtigungen zur Durchführung aller Verwaltungsaufgaben in der Verwaltungskonsole erteilt. Dagegen verfügt die Rolle „Demo-Administrator“ über keine Schreibrechte. Wenn Sie dieselbe Benutzergruppe beiden Rollen hinzufügen, erhalten diese Benutzer jedoch aufgrund dieses bekannten Problems nicht die Berechtigungen der Rolle „Superadministrator“. Ihre Aktionen werden dann in der Verwaltungskonsole eingeschränkt, sodass Sie für Ihre Umgebung nicht alle Verwaltungsaufgaben durchführen können.
    Umgehung: Weisen Sie nicht dieselbe Benutzergruppe beiden Rollen zu.
  • Wenn im Zuge eines Domänenbeitritts auf der Seite „Active Directory“ im Feld „Standard-OE“ der Standardwert bearbeitet wird, bleibt die Änderung nicht im System bestehen.
    Im Zuge eines Domänenbeitritts können Sie auf der Seite „Active Directory“ der Verwaltungskonsole den Wert für die Standard-OE zwar bearbeiten, doch die Änderung bleibt nicht im System bestehen. Die Standard-OE für die AD-Domäne, die für den Knoten registriert ist, lautet weiterhin CN=Computers. Doch obwohl die Standard-OE des Knotens CN=Computers ist, können Sie die Standard-OE für eine Farm ändern. Zuweisungen werden dann mithilfe der Organisationseinheit der Farm erstellt.
    Umgehung: Verwenden Sie das OE-Feld der Farm, um die Standard-OE für Zuweisungen auf Basis dieser Farm festzulegen.
  • Die Wiederverwendung eines identischen Farmnamens bei einer anderen Domäne in derselben Active Directory-Gesamtstruktur kann aufgrund von doppelten Dienstanbieternamen (SPNs) beim Domänenbeitritt zu Fehlern führen.
    Aufgrund einer neuen Funktion für Domänencontroller unter Windows Server 2012 R2 und höher verursacht eine Überprüfung doppelter SPNs auf dem Domänencontroller Fehler beim Domänenbeitritt. Sehen Sie sich hierzu den KB-Artikel 3070083 von Microsoft an.
    Umgehungen:
    – Vermeiden Sie es, Farmnamen erneut zu verwenden.
    – Deaktivieren Sie die Überprüfung doppelter SPNs in der Active Directory-Domäne, wie im KB-Artikel von Microsoft beschrieben.
  • Wenn Sie im Fenster „Bearbeiten von Active Directory“ die Option „Erweiterte Eigenschaften“ erweitern, wird im Fenster automatisch eine Kopie des vorhandenen Hilfsdomänendienstkontos angezeigt. Diese kann nur entfernt werden, wenn Sie das Fenster schließen.
    In der Verwaltungskonsole öffnen Sie das Fenster „Bearbeiten von Active Directory“, um die Domänendienstinformationen zu bearbeiten, indem Sie auf Einstellungen > Active Directory und neben dem Abschnitt „Domänendienst“ auf der Seite auf Bearbeiten klicken. Wenn Sie im Fenster „Bearbeiten von Active Directory“ auf Erweiterte Eigenschaften klicken, wird im Fenster automatisch eine Kopie des vorhandenen Hilfskontos als nächstes Hilfskonto angezeigt. Sie müssen das Fenster schließen, um diese automatisch hinzugefügte Kopie zu entfernen.
    Umgehung: So können Sie die Werte unter „Erweiterte Eigenschaften“ bearbeiten und dieses Problem umgehen:
    1. Stellen Sie sicher, dass Sie die Anmeldedaten (Name und Kennwort) des vorhandenen, primären Hilfsdomänendienstkontos vorliegen haben, damit Sie diese Schritte erfolgreich ausführen können.
    2. Wenn Sie auf Erweiterte Eigenschaften klicken und die Kopie des vorhandenen Kontos sehen, klicken Sie neben dem Konto auf Entfernen. Klicken Sie dann auf Weiter und erneut auf Weiter.
    3. Öffnen Sie das Fenster erneut. Es wird nun angezeigt, dass sowohl die Kopie des Kontos als auch das primäre Hilfsdomänendienstkonto gelöscht sind.
    4. Fügen Sie die Daten des primären Hilfsdomänendienstkontos wieder hinzu, indem Sie auf Hilfsdienstkonto hinzufügen klicken.
    5. Klicken Sie auf Erweiterte Eigenschaften, um die Werte zu bearbeiten, die Sie ändern möchten. Klicken Sie dann auf Weiter und erneut auf Weiter, um die Änderungen im System zu speichern.

Images, Farmen, Zuweisungen

  • Wenn die vom System zum Erstellen virtueller Maschinen (VMs) verwendeten Namen länger als 12 Zeichen sind, kann es zu unerwarteten Ergebnissen kommen.
    Wenn Sie in Workflows, die zum Erstellen von VMs durch das System führen, wie beispielsweise das Erstellen von Farmen, Images und Zuweisungen, einen Namen länger als zwölf Zeichen eingegeben haben, wird dieser Name abgeschnitten. Infolgedessen können durch den abgeschnittenen Namen unerwartete Ergebnisse auftreten.
    Umgehung: Geben Sie keine Namen mit mehr als zwölf Zeichen ein.
  • Im Fenster „Desktop importieren – Marketplace“ ist die Option „3D-Unterstützung in RDSH“ standardmäßig ausgewählt, obwohl sie für eine Verwendung in Windows Server 2016 nicht unterstützt wird.
    Die Funktion „3D-Unterstützung in RDSH“ von Horizon Agent funktioniert auf VMs der N-Serie. Bei Verwendung des Workflows zum Importieren einer Master-Image-VM aus dem Microsoft Azure Marketplace ist die Option 3D-Unterstützung in RDSH unter „Erweiterte Optionen“ standardmäßig ausgewählt. Aufgrund eines bekannten Problems in Horizon Agent wird der veröffentlichte Desktop allerdings mit einem schwarzen Bildschirm gestartet, wenn die Option 3D-Unterstützung in RDSH auf einem Windows Server 2016-RDS-Host installiert ist.
    Umgehung: In dieser Version wird die GPU unter Windows Server 2016 nicht unterstützt. Wenn Sie eine Master-VM mit dem NV6-Servermodell erstellen möchten, verwenden Sie das Betriebssystem Windows Server 2012. Andernfalls können Sie nicht von der GPU-Beschleunigung profitieren. Hinweis: Aufgrund einer NVIDIA-Treibereinschränkung unter Windows Server 2012 R2 liegt die maximale Anzahl an Sitzungen für jeden RDS-Desktop-Server bei 20.
  • Die Anzahl der Sitzungen pro RDSH-Server kann nicht bearbeitet werden, nachdem eine Farm erstellt wurde.
    Aufgrund dieses bekannten Problems kann die Anzahl der Sitzungen pro Server nicht geändert werden, nachdem die Farm erstellt wurde.
    Umgehung: Keine.
  • Bei der rollierenden Wartung einer Farm kann die Verfügbarkeit von RDS-Sitzungs-Desktops und Remoteanwendungen für Endbenutzer eingeschränkt sein. 
    Aufgrund dieses bekannten Problems werden alle Server gleichzeitig für die Wartung heruntergefahren, wenn keine Endbenutzersitzungen auf den Servern der Farm kurz vor dem Wartungsfenster vorhanden sind. Wenn in diesem Fall unmittelbar nach dem Start der Wartung für Benutzersitzungen ein hoher Bedarf an RDS-Desktops und Remoteanwendungen entsteht, die von dieser Farm bereitgestellt werden, akzeptiert die Farm auch keine Einzelbenutzersitzung für einen Zeitraum von drei bis fünf Minuten.
    Umgehung: Keine.
  • Bei der Durchführung von Energievorgängen für die Server einer Farm kann folgendes Problem auftreten: Wenn Sie auf der Detailseite der Farm auf die Registerkarte „Server“ klicken, werden auf der Seite möglicherweise keinerlei Informationen angezeigt.
    Umgehung: Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren, um die Seite zu aktualisieren.
  • Die Verwaltungskonsole meldet den aktiven Zustand von DaaS-Agenten der Server einer Farm und den Erfolgsstatus der dazugehörigen VMs einige Minuten bevor die virtuellen Maschinen tatsächlich für die Zuweisung von RDS-Sitzungs-Desktops und Remoteanwendungen mithilfe dieser Farm verwendet werden können.
    Aufgrund dieses bekannten Problems werden nach der Erstellung einer Farm und der Anzeige in der Verwaltungskonsole, dass die Server der Farm für die Zuweisung von RDS-Sitzungs-Desktops oder Remoteanwendungen mithilfe dieser Farm bereit sind, im Bildschirm „Zuweisungen“ Meldungen über eine fehlende Kapazität der RDSH-Server oder Farmen angezeigt. Dies resultiert aus der Meldung der Verwaltungskonsole, dass die Server der Farm bereit sind, obwohl der Verbindungs-Broker zu Horizon Agent auf den Server-VMs erst einige Minuten später tatsächlich vollständig bereit ist.
    Umgehung: Um dieses Problem zu vermeiden, erstellen Sie Zuweisungen mithilfe einer Farm erst mindestens 15 Minuten nach der Anzeige in der Benutzeroberfläche, dass die Farm bereit ist.
  • Wenn Sie eine Anwendung, die ursprünglich manuell zum Bestand hinzugefügt wurde, später auf der Seite „Anwendungen“ bearbeiten und das Symbol ändern, sehen die Endbenutzer auch weiterhin das vorherige, ursprüngliche Symbol. Auch in der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole wird das ursprüngliche Symbol schließlich wieder auf der Seite „Anwendungen“ angezeigt.
    Aufgrund dieses Problems sehen Sie das neue Symbol zwar auf der Seite „Anwendungen“, wenn Sie die Anwendung bearbeiten und ein neues Symbol hochladen, doch die der Anwendung zugewiesenen Endbenutzer sehen auch weiterhin das ursprüngliche Symbol. Auch in der Verwaltungskonsole wird das ursprüngliche Symbol schließlich wieder auf der Seite „Anwendungen“ angezeigt.
    Umgehung: Löschen Sie die Anwendung auf der Seite „Anwendungen“ der Verwaltungskonsole und fügen Sie sie als manuelle Anwendung mit dem neuen Symbol erneut hinzu. Wenn die Anwendung Endbenutzern zugewiesen ist, müssen Sie die Anwendung aus den Zuweisungen entfernen, bevor Sie sie löschen können.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit Berichten

  • Im Bericht „Benutzeraktivität“ ist der angezeigte wöchentliche Durchschnitt (Std.) nicht konsistent
    Aufgrund dieses Problems schwanken die wöchentlichen statistischen Daten im Zeitablauf, da die Berechnung durch Division der Dauer in der aktuellen Woche durch sieben (7) erfolgt und nicht auf eine ganze Woche aufgerundet wird. Wenn Sie beispielsweise die letzten 30 Tagen auswählen, ändern sich die Daten für die gesamten Wochen nicht. Die Daten für die aktuelle Woche werden aber durch sieben (7) geteilt. Die aktuelle Formel lautet: wöchentlicher Durchschnitt (Std.) = täglicher Durchschnitt (Std.) * 7 Tage. Dies führt zu einem wöchentlichen Durchschnitt der letzten 30 Tage nach der Formel „(Gesamtdauer/30 Tage) * 7 Tage“.
    Umgehung: Keine.
  • Der Bericht „Desktop-Zustand“ zeigt den aktualisierten Namen einer Farm erst eine Stunde nach der Namensänderung an.
    Wenn Sie den Namen einer Farm ändern, wird der neue Name im Bericht „Desktop-Zustand“ erst nach einer Stunde im Dropdown-Menü „Zuweisung“ und in der Spalte „Zuweisung“ angezeigt.
    Umgehung: Warten Sie eine Stunde, denn erst dann wird der Name im Bericht angezeigt.
  • Die Formatierungen einiger CSV-Dateien, die Sie über UI-Bildschirme der Seite „Berichte“ exportieren können, entsprechen nicht den Tabellen auf dem Bildschirm.
    Auf einigen untergeordneten Bildschirmen der Seite „Berichte“ steht eine Exportfunktion zur Verfügung, mit der Sie die angezeigten Daten im CSV-Format exportieren können. Aufgrund des vorliegenden Problems entsprechen die Formatierungen der für die Berichte „Desktop-Zustand“, „Parallelität“ und „Sitzungsverlauf“ exportierten CSV-Dateien jedoch nicht exakt den auf dem Bildschirm angezeigten Formatierungen. So können z. B. die Spaltenüberschriften abweichen oder die CSV-Dateien enthalten mehr Datenspalten als die Tabellen auf dem Bildschirm. Es kann auch vorkommen, dass in der CSV-Datei „Sitzungsverlauf“ die Uhrzeit der letzten Anmeldung als UNIX-Zeit in Millisekunden angegeben wird.
    Umgehung: Keine.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit True SSO

  • Wenn Sie die Koppelung des Registrierungsservers nach dem Importieren der Koppelungs-Tokens testen, meldet das System einen Koppelungsfehler, obwohl die Koppelung ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
    Aufgrund vorübergehend zwischengespeicherter Daten meldet das System manchmal einen Fehler, wenn Sie True SSO in der Verwaltungskonsole konfigurieren und auf Koppelung testen klicken, obwohl die Koppelung ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Die zwischengespeicherten Daten werden minütlich aktualisiert. Wenn Sie also eine Minute warten und es erneut versuchen, meldet das System die tatsächlich erfolgreiche Koppelung.
    Umgehung: Wenn Sie beim Testen der Koppelung eine Fehlerreaktion erhalten, warten Sie eine Minute und versuchen Sie es dann erneut.
  • Wenn Nicht-ASCII-Zeichen oder ASCII-Zeichen im hohen Bereich in den True-SSO-Vorlagennamen verwendet werden, kann die Vorlage nicht abgerufen werden
    Aufgrund dieses bekannten Problems können Sie True SSO-Vorlagennamen, die Nicht-ASCII- oder ASCII-Zeichen im hohen Bereich enthalten, nicht erfolgreich mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung konfigurieren.
    Umgehung: Zur Vermeidung dieses Problems verwenden Sie in den Namen Ihrer True-SSO-Vorlagen nur einfache ASCII-Zeichen.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche

  • Obwohl die Aufgaben des Assistenten „Erste Schritte“ abgeschlossen sind und ein Fortschritt von 100 % angezeigt wird, zeigt die Statusanzeige des Assistenten nach dem Abmelden und erneuten Anmelden bei der Verwaltungskonsole einen Fortschritt von nur 33 %.
    Wenn Sie festgelegt haben, dass der Assistent „Erste Schritte“ beim Start angezeigt werden soll, zeigt das System den Assistenten bei jeder Anmeldung als ersten Bildschirm an. Aufgrund des vorliegenden Problems zeigt die Statusanzeige bei jeder weiteren Anmeldung allerdings einen Fortschritt von nur 33 % an, solange diese Einstellung aktiviert ist.
    Umgehung: Wenn Sie Ihre Umgebung vollständig bereitgestellt haben, deaktivieren Sie im Assistenten „Erste Schritte“ die Option Beim Start anzeigen per Schieberegler, damit der Assistent nicht mehr als erster Bildschirm beim Start angezeigt wird.
  • Anwendungsnamen werden in Kleinbuchstaben angezeigt, wenn Endbenutzer darauf mithilfe von Workspace ONE zugreifen
    Wenn Ihre Horizon Cloud-Umgebung in VMware Identity Manager integriert ist, greifen Ihre Endbenutzer auf die ihnen zugewiesenen Desktops und Anwendungen mit Workspace ONE zu. Aufgrund dieses bekannten Problems werden die Anwendungsnamen mit Kleinbuchstaben dargestellt, unabhängig von der tatsächlichen Schreibweise der Anwendungsnamen.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn der Endbenutzer in einer browserbasierten RDS-Desktop-Sitzung auf die Menüaktion „Zurücksetzen“ klickt, wird die Abmeldung vorübergehend für bis zu fünf Minuten deaktiviert.
    Wenn ein Endbenutzer einen Browser verwendet, um auf eine RDS-Desktop-Sitzung zuzugreifen, umfasst das Aktionsmenü auf dem Desktop die Option Zurücksetzen. Beim Zurücksetzen eines Desktops wird die zugrunde liegende VM des Desktops neu gestartet. Für RDS-Desktops mit mehreren Benutzern und Sitzungen, die denselben Server verwenden, verhindert das System ordnungsgemäß, dass ein einzelner Benutzer den Desktop zurücksetzt. Doch wenn der Endbenutzer nach dem Klicken auf Zurücksetzen auf die Option zum Abmelden klickt, wird aufgrund eines bekannten Problems eine Meldung angezeigt, dass der Desktop nicht abgemeldet werden kann.
    Umgehung: Warten Sie fünf Minuten und klicken Sie anschließend erneut auf die Option zum Abmelden, um sich von der Sitzung abzumelden.
  • Bei Verwendung der Verwaltungskonsole in Microsoft Internet Explorer 11 werden anstelle von tatsächlichen Zeichenfolgen möglicherweise Platzhalter angezeigt.
    Dieses Problem wird durch eine Zwischenspeicherung statischen Inhalts im Browser hervorgerufen. Es handelt sich um ein temporäres Problem, das behoben wird, wenn der Browsercache gelöscht wird.
    Umgehung: Versuchen Sie, sich bei der Verwaltungskonsole abzumelden, den Browsercache zu löschen, den Browser neu zu starten und sich dann wieder bei der Verwaltungskonsole anzumelden.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit der Lokalisierung

  • Wenn Nicht-ASCII-Zeichen oder ASCII-Zeichen im hohen Bereich in den True-SSO-Vorlagennamen verwendet werden, kann die Vorlage nicht abgerufen werden
    Aufgrund dieses bekannten Problems können Sie True SSO-Vorlagennamen, die Nicht-ASCII- oder ASCII-Zeichen im hohen Bereich enthalten, nicht erfolgreich mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung konfigurieren.
    Umgehung: Zur Vermeidung dieses Problems verwenden Sie in den Namen Ihrer True-SSO-Vorlagen nur einfache ASCII-Zeichen.
  • Wenn Sie eine lokalisierte Produktversion verwenden, werden möglicherweise einige Meldungen in englischer Sprache angezeigt.
    Umgehung: Keine.
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