VMware Horizon® Cloud Service™ | Service-Stufe vom 17. März 2020
VMware Horizon® Cloud Service™ on Microsoft Azure | Version 3
VMware Horizon 7 Cloud Connector | Version 1.6
VMware Horizon Universal Broker-Plug-In-Installationsprogramm | Version 20.1
VMware Horizon Agents Installer | Version 19.4 (wie für Version 2.2, Dezember 2019)

Diese Versionshinweise gelten für die Service-Version, die am Mittwoch, 17. März 2020, freigegeben wurde. Für in Microsoft Azure bereitgestellte Pods gelten diese Versionshinweise für Pods, die mit den Software-Manifestversionen 1976 und höher bereitgestellt wurden. Versionshinweise zu niedrigeren Manifestversionen für in Microsoft Azure bereitgestellte Pods finden Sie in den Versionshinweisen für frühere und weiterhin unterstützte Horizon Cloud-Versionen unter den entsprechenden im Navigationsbereich links aufgeführten Links: https://docs.vmware.com/de/VMware-Horizon-Cloud-Service/index.html.

Hinweis: Die neueste herunterladbare Software, z. B. Horizon 7 Cloud Connector Version 1.6, wird ab dem 17. März 2020 um 17:00 Uhr MEZ im Download-Bereich von my.vmware.com verfügbar sein. Dieses Dokument wird aktualisiert, sobald diese Binärdateien zum Download verfügbar sind.

Dieses Dokument wurde zuletzt für die Version dieser Service-Stufe und die Version der oben aufgeführten Komponenten aktualisiert. Dieses Dokument wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, wenn der Horizon Cloud Service selbst aktualisiert wird, sodass Sie über aktuelle Informationen zum Service verfügen. Überprüfen Sie, ob Erweiterungen und Updates für diese Versionshinweise zur Verfügung stehen. Für Überarbeitungen des Texts in diesem Dokument, die nach dem Veröffentlichungsdatum des Services vorgenommen wurden, suchen Sie nach grünem Text (Neu) oder rotem Text(Aktualisiert)im Dokument unten.

Zu den wichtigsten für diese Version aktualisierten Dokumenten gehören:

  • Anforderungscheckliste für VMware Horizon Cloud Service on Microsoft Azure (HTML).
  • VMware Horizon 7 mit Horizon Cloud-Anforderungscheckliste (HTML).
  • Bereitstellungshandbuch (HTML | PDF)
  • Administratorhandbuch (HTML | PDF)

Ein neues Dokument dieser Version bezieht sich auf das Verwalten von Images aus der Cloud ( HTML | PDF ). Dieses neue Dokument bezieht sich auf den neuen Image Lifecycle Management(ILM)-Dienst, der im Folgenden im Abschnitt „Neuheiten in dieser Version“ beschrieben wird.

Inhalt dieser Versionshinweise

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Über VMware Horizon Cloud Service

VMware Horizon Cloud Service transformiert die herkömmliche Desktop- und Anwendungsvirtualisierung, indem eine Architektur auf Cloud-Ebene bereitgestellt wird, mit der Sie auswählen können, wo sich Ihre virtuellen Desktops und Anwendungen befinden – in der Cloud oder lokal – und mit der Sie alle über eine einzige Steuerungsebene verwalten können. Pods können lokale Container sein, wie in einer herkömmlichen Horizon 7-Installation, sie können sich jedoch auch in Clouds wie Microsoft Azure und VMware Cloud on AWS befinden, wodurch Sie Arbeitslasten flexibel basierend auf Kosten, Standort, Geografie und aktueller Nutzung bereitstellen können. Mit der Horizon Cloud Control Plane können Sie alle cloudverbundenen Pods über eine einzige UI verwalten. Dadurch erhalten Sie Einblick in die Kapazitätsnutzung der Pods, die Zustandsüberwachung, Helpdesk-Dienste und die Möglichkeit, Arbeitsumgebungszuweisungen einzurichten, um Endbenutzer den virtuellen Desktops und Anwendungen zuzuordnen, für die sie eine Berechtigung besitzen. Ihre gesamte Mandantenumgebung in Horizon Cloud besteht aus dem von VMware gehosteten Cloud-Dienst selbst und den cloudverbundenen Pods, unabhängig davon, wo sich diese Pods befinden – und Sie verwalten sie alle über eine zentrale Oberfläche, der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole.

Sie können beispielsweise die Horizon Cloud-Verwaltungskonsole für eine einheitliche Zustandsüberwachung und Multi-Cloud-Zuweisungen (MCAs) mit mehreren cloudverbundenen Horizon 7-Pods verwenden. Durch diese Multi-Cloud-Zuweisungen werden globale Berechtigungen erstellt, bei denen Benutzer auf ihre Desktops zugreifen können, die sich möglicherweise auf einem der cloudverbundenen Horizon 7-Pods befinden. Für Pods in Microsoft Azure können Sie Horizon Cloud zum Erstellen von Master-Images verwenden, von denen aus die Pods virtuelle Desktops und Remoteanwendungen bereitstellen können, auf die Ihre Endbenutzer von jedem Gerät aus sicher zugreifen können.

Neuheiten in dieser Version

In der Version vom März 2020 werden die folgenden Headline-Funktionen zum ersten Mal eingeführt. Wenn Sie ein aktueller Kunde sind, der vor dieser Version bereits über cloudverbundene Pods verfügt hat, finden Sie weitere Informationen unter Für aktuelle Kunden mit vorhandenen cloudverbundenen Pods – Über diese Version.

Neuheiten bei Horizon Cloud Service

  • Die Horizon Control Plane ist jetzt verfügbar und wird in Microsoft Azure mit Instanzen in den Regionen USA, Europa und Australien mit Unterstützung sowohl für Horizon 7 (lokal und VMware Cloud on AWS) als auch für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Pods ausgeführt.
  • Auf der Registerkarte „Dashboard-Sitzungen“ wird nun die Gesamtzahl der bereitgestellten und genutzten Sitzungen für jede Zuweisung und Farm angezeigt, wenn ein Pod ausgewählt wird. Der Bericht zur Benutzerauslastung enthält nun Informationen zur CPU- und Arbeitsspeichernutzung pro Endbenutzer zur einfachen Analyse des laufenden Nutzungsmusters eines Benutzers sowohl für Horizon 7 (lokal und VMware Cloud on AWS) als auch für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Pods.
  • Verbesserungen am Horizon Cloud-Helpdesk helfen beim Schutz persönlicher und vertraulicher Endbenutzerinformationen bei der Suche nach benutzerspezifischen Informationen im Horizon Cloud-Helpdesk sowohl für Horizon 7 (lokal und VMware Cloud on AWS) als auch für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Pods.
  • Durch die vereinfachte Proxy-Konfiguration für Horizon Cloud Connector werden Konfigurationsprobleme und -fehler minimiert. Mit dem Onboarding-Diagnosetool können Fehler beim Onboarding von Horizon 7 On-Premise- und VMware Cloud on AWS-Pods erkannt und behoben werden.

Neuheiten bei Horizon Cloud on Microsoft Azure

  • Horizon Cloud on Microsoft Azure unterstützt jetzt erweiterte Windows Virtual Desktop-Funktionen für Windows 10 Enterprise-Multisession-Farmen und Microsoft FSLogix sowie Tech Preview-Unterstützung für virtuelle Windows 7-Desktops mit erweiterten Sicherheits-Updates. Weitere Informationen finden Sie unter vmware.com/go/HorizonWVD
  • RDSH-Farmen unterstützen nun die Wartung pro VM über den neuen Modus zur Benutzeranmeldung, der so eingestellt werden kann, dass die VM- und Routing-Verbindungen zu anderen verfügbaren VMs innerhalb der RDSH-Farm für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Pods weitergeleitet werden.
  • Verbesserte Erkennung von Problemen in Bezug auf Microsoft Sysprep und verbesserte Fehlerberichte, die klare und umsetzbare Fehlermeldungen sowie Links zu VMware-KBs für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Pods für Administratoren bereitstellen.
  • Externe Gateways unterstützen jetzt Bereitstellungen in vorhandenen vom Kunden erstellten Microsoft Azure-Ressourcengruppen, um präzise Berechtigungen mit eingeschränktem Geltungsbereich innerhalb des Microsoft Azure-Abonnements für Horizon Cloud on Microsoft Azure-Pods bereitzustellen.

Neuheiten bei cloudverbundenen Horizon 7-Pods

  • Der Image Lifecycle Management(ILM)-Dienst ist jetzt für lokale Pods in Horizon 7 verfügbar. Zu den wichtigsten Verbesserungen der Early Access-Version gehört die Möglichkeit, nicht verwendete Image-Versionen zu löschen und das Betriebssystemoptimierungstool (Beta) herunterzuladen und zu verwenden. Beachten Sie, dass der Import von OVA-Dateien nicht mehr möglich ist.

Für aktuelle Kunden mit vorhandenen cloudverbundenen Pods – über diese Version

Neben den im vorherigen Abschnitt „Neuheiten in dieser Version“ aufgeführten Elementen werden in diesem Abschnitt die neuen Funktionen sowie die Auswirkungen der Änderungen für diejenigen beschrieben, die vorhandene mit der Cloud verbundene Pods sowie frühere Erfahrungen mit Horizon Cloud-Funktionen und Workflows besitzen. Die neuen Funktionen im Zusammenhang mit Verbesserungen der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole werden am Ende der Liste aufgeführt. Ausführlichere Informationen finden Sie im Bereitstellungshandbuch und im Administratorhandbuch.

  • Speziell für mit der Cloud verbundene Horizon 7-Pods:
    • Horizon 7 Pods sind für zwei primäre Anwendungsfälle in die Horizon Cloud integriert: die Aktivierung der Nutzung einer Abonnementlizenz mit diesen Pods und die Nutzung von cloudverbundenen Diensten, die Horizon Cloud für Horizon 7-Pods bereitstellt. Jeder Pod wird mit dem Horizon 7 Cloud Connector integriert. Der Ursprung des Onboarding von Horizon 7-Pods in die Horizon Cloud begann mit Horizon 7 Version 7.6-Umgebungen und Horizon 7 Cloud Connector 1.0 zur Aktivierung von Abonnementlizenzen für Horizon 7. Mit jeder neuen Version von Horizon 7 in Kombination mit einer neuen Version von Horizon 7 Cloud Connector werden zusätzliche cloudgehostete Dienste für cloudverbundene Horizon 7-Pods verfügbar, auf denen die neueste Horizon 7-Version in Verbindung mit der neuesten Horizon 7 Cloud Connector-Version ausgeführt wird. Mit Horizon 7 Cloud Connector 1.6 werden die folgenden neuen Funktionen eingeführt. Es wird empfohlen, dass Kunden mit früheren Versionen von Cloud Connector ein Upgrade auf diese neueste Version durchführen, um neue Funktionen sowie Sicherheits- und Stabilitätskorrekturen zu nutzen.
      • Mit dem in Horizon 7 Cloud Connector 1.6 verfügbaren Befehlszeilen-Diagnosetool können Sie den Zustand der erforderlichen Systemkomponenten und Dienste von Horizon 7-Pods überprüfen, die für den Cloud Connector erforderlich sind, um den Pod erfolgreich mit Horizon Cloud zu koppeln. Bevor Sie sich beim webbasierten Konfigurationsportal anmelden und den Pod-Konfigurationsassistenten ausführen, können Sie mit diesem Diagnosetool nach Dingen suchen, die möglicherweise ein erfolgreiches Ergebnis verhindern. Wenn Probleme erkannt werden, meldet das Tool den Komponentennamen, die Details und die empfohlenen Schritte zur Abhilfe.
  • Speziell für Pods in Microsoft Azure:
    • Wie im Abschnitt „Neuheiten in dieser Version“ beschrieben können Sie zur Unterstützung erweiterter Bereitstellungskonfigurationen bei Verwendung eines separaten Abonnements für die Unified Access Gateway-Konfiguration auswählen, dass die Unified Access Gateway-Ressourcen in einer vorhandenen vom Kunden erstellten Ressourcengruppe bereitgestellt werden, statt in der vom Pod-Bereitsteller erstellten Standardressource. 
      • Damit ein vorhandener Pod diese neue Funktion nutzen kann, muss der Pod zuerst mindestens auf ein Manifest der Version 1763 oder höher aktualisiert werden (das Manifest der Version vom Dezember 2019). Anschließend müssen Sie alle dokumentierten Anforderungen zur Verwendung eines separaten Abonnements, VNet und einer separaten benutzerdefinierten Ressourcengruppe für die externe Gateway-Konfiguration erfüllen, einschließlich der Verbindung dieses VNet mit dem VNet des Pods über Peering und der Erstellung der Ressourcengruppe in dem Abonnement. Anschließend müssen Sie die vorhandene externe Unified Access Gateway-Konfiguration des Pods mit dem Workflow Externes UAG löschen der Verwaltungskonsole löschen. Wenn der Löschvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie den Workflow Pod bearbeiten ausführen, um das externe Gateway mithilfe der neuen Option hinzuzufügen und das externe Unified Access Gateway in Ihrer vorhandenen Ressourcengruppe zu platzieren.
    • Unterstützung für Administratoren, um festzulegen, dass die Namen der dedizierten VDI-Desktop-Zuweisungen auf den Endbenutzer-Clients angezeigt werden, nachdem eine VDI-Desktop-VM dem Endbenutzer zugewiesen wurde, anstatt den Namen der Desktop-VM anzuzeigen. Nachdem ein Endbenutzer eine bestimmte VDI-Desktop-VM beansprucht hat, hat der Client zuvor standardmäßig den Namen der Desktop-VM angezeigt und dieses Verhalten war nicht konfigurierbar. Hinweis: Mit dieser Option werden die angezeigten Inhalte für die Endbenutzerverbindungen, die VMware Workspace ONE Access durchlaufen, nicht geändert. VMware Workspace ONE Access zeigt immer den dedizierten Namen der VDI-Desktop-Zuweisung an. Wenn der Endbenutzer die Desktop-VM aus Workspace ONE Access startet, wird der Desktop-Name auf seinem Endbenutzer-Client angezeigt. Auch wenn die Option für diese Funktion auf der Seite „Allgemeine Einstellungen“ angezeigt wird, muss ein Pod die Manifestversion dieser Version ausführen, damit er diese Funktion nutzen kann.
    • Wie im Abschnitt „Neuheiten in dieser Version“ beschrieben unterstützt die Pod-Manifestversion dieser Version, dass Administratoren eine einzelne Farm-VM in den Wartungsmodus versetzen, damit der Administrator auf der VM Wartungsaktionen durchführen kann. Damit Sie diese Funktion nutzen können, um den Wartungsmodus für die VM festzulegen, muss der Pod die Manifestversion dieser Version ausführen. Aufgrund eines bekannten Problems in der Verwaltungskonsole werden die Optionen dieser Funktion zwar auf der Registerkarte „Server“ der Farm in der Verwaltungskonsole angezeigt, erlauben die Festlegung des Modus aber erst, wenn die Agents in den VMs der Farm mit Version 20.1.0 oder höher ausgeführt werden. Hinweis: Agent-Version 20.1.0 wird zu diesem Datum in der Cloud-Steuerungsebene noch nicht zur Verwendung mit Horizon Cloud-Bereitstellungen freigegeben sein. Sobald Agent-Version 20.1.0 in der Cloud-Steuerungsebene veröffentlicht wird, werden in der Verwaltungskonsole wie üblich blaue Punkte angezeigt, die die Verfügbarkeit für ein Upgrade der Agents in den VMs anzeigen.
  • Weitere Hinweise für aktuelle Kunden mit vorhandenen, mit der Cloud verbundenen Pods:
    • Verbesserungen der Berichte, die über die Seiten „Berichte“ und „Dashboard“ der Verwaltungskonsole verfügbar sind. Die Daten in diesen Berichten werden vom Cloud-Überwachungsdienst bereitgestellt. Vorhandene Pods können diese Funktion nutzen.
    • Wie im Abschnitt „Neuheiten in dieser Version“ beschrieben ist der Image Lifecycle Management(ILM)-Dienst jetzt für Horizon 7 On-Premise-Pods verfügbar. Zur Verwendung der in diesem Dienst verwendeten Workflows wird ein neues Dokument veröffentlicht: Verwalten von Images aus der Cloud ( HTML | PDF )

Umgebungen, Betriebssysteme und Kompatibilität

  • Kompatibilität mit anderen VMware-Produkten: Die aktuellen Informationen zur Kompatibilität dieses Produkts mit anderen VMware-Produkten finden Sie in den VMware-Produktinteroperabilitätstabellen.
  • Browsererfahrung: Die Verwaltungskonsole ist mit den aktuellen Versionen von Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer und Microsoft Edge kompatibel. Apple Safari kann zwar eventuell genutzt werden, die Verwendung der Verwaltungskonsole in Apple Safari wird aber in der vorliegenden Version nicht unterstützt.
  • Microsoft Azure Cloud-Unterstützung: Für Microsoft Azure-Bereitstellungen ist der Dienst derzeit in den folgenden Microsoft Azure-Cloud-Umgebungen verfügbar:
    • Microsoft Azure (standardmäßige globale Regionen)
    • Microsoft Azure in China
    • Microsoft Azure Deutschland
    • Microsoft Azure Government (US-Bundesstaaten Virginia, Arizona und Texas)

    Hinweis: Derzeit wird die Funktion „Hochverfügbarkeit (HA)“ für Pods in Microsoft Azure nur für Pods unterstützt, die in den globalen Microsoft Azure-Standardregionen bereitgestellt werden. Sie wird für Pods in Microsoft Azure in China, Microsoft Azure Deutschland und Microsoft Azure Government nicht unterstützt. Das VMware-Team arbeitet daran, Unterstützung für die HA-Funktion für Pods in diesen Cloud-Umgebungen hinzuzufügen. Wenn Sie über einen vorhandenen Pod in Microsoft Azure in China, Microsoft Azure Deutschland oder Microsoft Azure Government verfügen, den Sie ohne die HA-Funktion auf die Manifestversion dieser Version aktualisieren möchten, wenden Sie sich bitte an Ihren VMware-Kontakt, um Unterstützung zu erhalten.

  • Unterstützte Microsoft Windows-Betriebssysteme: In den Microsoft Azure-Bereitstellungen des Service werden die folgenden Microsoft Windows-Betriebssystemeditionen und -versionen aus dem Azure Marketplace für eine Verwendung mit dieser Version unterstützt. Dabei ist es unerheblich, ob Sie zur Imagebereitstellung in dieser Version die automatisierte oder manuelle Methode verwenden.
  • Unterstützte Horizon Client-Versionen für Microsoft Azure-Bereitstellungen: Mehr Infos über das Anzeigen der spezifischen Versionen von Horizon Clients, die mit den Desktops und Remoteanwendungen kompatibel sind, die von ihren Pods in Microsoft Azure vermittelt werden, finden Sie unter VMware-Produkt Interoperabilitätsmatrizen. Wählen anschließend in den Dropdown-Menüs „Horizon Cloud Service on Microsoft Azure“ sowie „VMware Horizon-Clients“. Sie können die Versionshinweise für die Horizon Client-Versionen von der VMware Horizon Client-Dokumentationsseite unter docs.vmware.com/de/VMware-Horizon-Client/ abrufen.

    Hinweis: Der VMware Horizon HTML Access-Client unterstützt bestimmte Funktionen bei einer Verwendung in mobilen Browsern nicht. Auch wenn Horizon Client das Kopieren und Einfügen von Text zwischen dem lokalen System eines Clients und einer virtuellen Maschine für HTML Access betriebsfertig unterstützt, müssen Sie diese Funktion konfigurieren, bevor Ihre Endbenutzer sie nutzen können. Weitere Informationen finden Sie auf der VMware Horizon HTML Access-Dokumentationsseite und im aktuellen Benutzerhandbuch und Installations- und Einrichtungshandbuch.

  • Microsoft Windows 7-Betriebssystem: Wie in diesem Abschnitt „Neuheiten in dieser Version“ beschrieben bietet diese Version Tech Preview-Unterstützung für virtuelle Windows 7-Desktops mit erweiterten Sicherheits-Updates. Wenn in Ihrer Begrüßungs-E-Mail für den Horizon-Dienst steht, dass Ihr Horizon Cloud-Mandantenkonto in einer der folgenden Regionen erstellt wurde, können Sie mit Ihrem Horizon Cloud Service-Mandanten auf dieses Tech Preview-Betriebssystem zugreifen: PROD1_NORTHCENTRALUS2_CP1, PROD1_NORTHEUROPE_CP1, PROD1_AUSTRALIAEAST_CP1. Mit virtuellen Desktops, die auf diesem Betriebssystem basieren, können Sie den Horizon Client für Windows, das RDP 8.x-Protokoll und die Remote Experience-Funktionen von Horizon für die USB-Umleitung und den Helpdesk nutzen. Die GPU-Verwendung mit VMs der NV-Serie wird nicht unterstützt.

  • Unterstützte NSX Cloud-Versionen mit Microsoft Azure-Bereitstellungen:  Für Pods mit der Manifestversion dieser Version (neue Pods oder aktualisierte Pods) wird die Verwendung von NSX-T Data Center 2.5 oder höher empfohlen. Für Pods mit der Manifestversion der vorherigen Version funktioniert die Patch-Version von NSX-T Data Center (Patch-Version 2.3.0.1.0, Build 10539383) auch weiterhin. Hinweis: Bei Verwendung von NSX-T Data Center 2.4 oder 2.5 sind zusätzliche Konfigurationsschritte für die Weiterleitungsrichtlinien für NSX-verwaltete VMs erforderlich. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch.
  • Versionen für mit der Cloud verbundene Horizon 7-Pods: Im VMware Knowledgebase-Artikel 77564 finden Sie eine Matrix der unterstützten Versionen von Horizon 7 mit Horizon 7 Cloud Connector. Um die Vorteile erweiterter Funktionen nutzen zu können, die nur für cloudverbundene Horizon 7-Pods verfügbar sind, müssen Sie über aktuellere Versionen der Horizon 7 Cloud Connector- und Horizon 7-Software verfügen. Wenn Sie über die erforderliche Lizenz verfügen, können Sie die neueste Horizon 7 Cloud Connector-Appliance und das VMware Universal Broker-Plug-In-Installationsprogramm herunterladen, indem Sie auf der VMware Horizon Cloud Service-Downloadseite zum Abschnitt „Horizon 7 Cloud Connector“ navigieren.
    Wichtig: Wenn Ihr Horizon Cloud-Kundenkonto in einer der folgenden Regionen erstellt wurde, müssen Sie Version 1.6 oder höher von Horizon 7 Cloud Connector verwenden: PROD1_NORTHCENTRALUS2_CP1, PROD1_NORTHEUROPE_CP1, PROD1_AUSTRALIAEAST_CP1. Mit diesen Regionen ist ausschließlich Version 1.6 kompatibel. In Ihrer Begrüßungs-E-Mail für den Horizon-Dienst ist angegeben, in welcher Region Ihr Konto erstellt wurde.

Was Sie vor Verwendung dieser Version wissen sollten

Überprüfen Sie diese Informationen, wenn Sie die Verwendung dieser Version von VMware Horizon Cloud Service vorbereiten.

Die Kenntnis der im Folgenden aufgeführten Informationen ist für die Verwendung von Horizon Cloud Service mit beliebigen Bereitstellungstypen hilfreich.

  • Eine Authentifizierung der Anmeldung bei der Horizon-Cloud-Verwaltungskonsole basiert auf My VMware-Kontoanmeldedaten. Wenn das My VMware-Kontosystem ausfällt und keine Authentifizierungsanforderungen entgegennehmen kann, können Sie sich in diesem Zeitraum nicht bei der Verwaltungskonsole anmelden. Wenn bei der Anmeldung im ersten Anmeldebildschirm der Verwaltungskonsole Probleme auftreten, überprüfen Sie auf der Horizon Cloud-Systemstatusseite unter https://status.horizon.vmware.com den aktuellen Systemstatus. Auf dieser Seite können Sie sich auch für den Empfang von Updates registrieren.
  • Für alle mit der Horizon Cloud-Steuerungsebene gekoppelten Pods, die demselben Kundenkonto zugewiesen sind, muss eine Sichtverbindung mit den Active Directory-Domänen bestehen, die mit diesen Pods verbunden sind. Neben der Sichtverbindung ist auch eine unidirektionale oder bidirektionale Vertrauensstellung erforderlich. Wenn Sie z. B. drei Pods haben, von denen ein Pod in Microsoft Azure, ein Pod lokal und ein Pod in VMware Cloud on AWS vorhanden ist, benötigt jeder dieser Pods eine Sichtverbindung sowie eine unidirektionale oder bidirektionale Vertrauensstellung für denselben Satz an Active Directory-Domänen.

Die Kenntnis der im Folgenden aufgeführten Informationen ist für die Verwendung von Microsoft Azure-Bereitstellungen hilfreich.

  • Abonnements und Anzahl der Pods: Legen Sie die Anzahl der für ein einzelnes Microsoft Azure-Abonnement bereitgestellten Pods sorgfältig fest, vor allem dann, wenn jeder Pod in einem großen Umfang ausgeführt werden soll. Auch wenn in einem einzelnen Microsoft Azure-Abonnement in einer Region oder über mehrere Regionen verteilt mehrere Pods bereitgestellt werden können, gelten für Microsoft Azure bestimmte Grenzwerte für ein einzelnes Abonnement. Aufgrund dieser Microsoft Azure-Grenzwerte erhöht eine große Anzahl von Pods in einem einzelnen Abonnement die Wahrscheinlichkeit, dass diese Grenzwerte erreicht werden. Zur Erreichung dieser Grenzwerte tragen eine Vielzahl von Variablen und Kombinationen dieser Variablen bei, wie z. B. die Anzahl der Pods, die Anzahl der Farmen und Zuweisungen in einem Pod, die Anzahl der Server in einem Pod, die Anzahl der Desktops in jeder Zuweisung, usw.
    Wenn Pods in einem großen Umfang ausgeführt werden sollen, ist möglicherweise die Verwendung mehrerer Abonnements unter einem Microsoft Azure-Konto sinnvoll. Microsoft Azure-Kunden bevorzugen häufig diese Vorgehensweise, da sie für die dauerhafte Verwaltung der Abonnements verschiedene Vorteile bietet. Dabei wird pro Abonnement ein einziger Pod bereitgestellt, und die Abonnements werden in einem einzigen „Master-Konto“ zusammengefasst. Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass die Microsoft Azure-Grenzwerte für ein einzelnes Abonnement erreicht werden.
  • Der ausgehende Internetzugriff ist auf dem virtuellen Microsoft Azure-Netzwerk (VNet) erforderlich, das mit der temporären Jump-Box-VM des Knotens und der Pod Manager-VM (oder mehreren VMs für den Fall, dass Hochverfügbarkeit auf dem Pod aktiviert ist) verbunden ist. In der vorliegenden Version wird eine Proxy-basierte Authentifizierung unterstützt. Sie müssen Ihre Proxy-Details im Pod-Bereitstellungsassistenten angeben. Für die Bereitstellung von Pods müssen bestimmte DNS-Namen über bestimmte Ports und Protokolle erreichbar sein. Informationen zu den Konnektivitätsanforderungen finden Sie im Bereitstellungshandbuch für VMware Horizon Cloud Service. Hinweis: Wenn Sie einen Proxy für den Pod konfiguriert haben, müssen Sie Ihre Basis-Master-VMs manuell erstellen. Sie können den automatisierten Assistenten zum Importieren von Images nicht verwenden, wenn Ihr Pod für eine Proxy-basierte Authentifizierung konfiguriert ist.
  • Subnetz-Größe: Zurzeit wir eine Erweiterung der Größe der Subnetze nach der Bereitstellung des Pods nicht unterstützt. Deshalb sollten Sie für Produktionsumgebungen Subnetz-Größen verwenden, die die folgenden Anforderungen erfüllen können:
    • Management-Subnetz: Wenn Sie einen Pod bereitstellen, ist für das Management-Subnetz des Pods seit März 2019 mindestens CIDR /27 erforderlich, nachdem für frühere Versionen eine Untergrenze von CIDR /28 galt. Diese Änderung wurde vorgenommen, um die Probleme zu reduzieren, die aufgrund fehlender verfügbarer IP-Adressen im Subnetz bei der Aktualisierung von Pods auftreten können. CIDR /27 ermöglicht 32 IP-Adressen.
    • Desktop-Subnetz (Mandant): Verwenden Sie CIDR im Bereich /24 bis /21, um die VMs für Ihre VDI-Desktops, RDS-Images und alle Server in den RDS-Farmen des Pods zu unterstützen. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Ihr Produktions-Pod bis zu 2.000 VDI-Desktop-VMs unterstützt, ist für diese Unterstützung mindestens CIDR /21 (2.048 IP-Adressen) erforderlich.
    Damit die Funktion das externe Gateway in seinem eigenen VNet bereitstellen kann, müssen die VNets verbunden werden. Daher müssen Sie die Subnetze vor der Ausführung des Bereitstellungsassistenten manuell erstellen. Für das VNet des externen Gateways müssen dessen Verwaltungs-Subnetz und Back-End-Subnetz jeweils den gleichen CIDR /27-Mindestwert aufweisen.

Die Kenntnis der im Folgenden aufgeführten Informationen ist für das Verbinden von Horizon Cloud mit lokal oder in VMware Cloud on AWS installierten Pods hilfreich.

  • Falls Ihr Horizon Cloud-Mandantenkonto am oder nach dem 17. März 2020 in einer der folgenden Regionen erstellt wurde: PROD1_NORTHCENTRALUS2_CP1, PROD1_NORTHEUROPE_CP1, PROD1_AUSTRALIAEAST_CP1, dann müssen Sie Horizon 7 Cloud Connector Version 1.6 oder höher verwenden, um diese Pods mit Horizon Cloud zu verbinden. Anhand des in Ihrer Begrüßungs-E-Mail für den Horizon-Dienst angegebenen Datums können Sie ermitteln, ob Ihr Mandantenkonto nach dem 17. März 2020 erstellt wurde. In der E-Mail wird außerdem die Region angegeben, in der Ihr Konto erstellt wurde. Mit früheren Versionen von Cloud Connector gibt es Kompatibilitätsprobleme, wenn sie mit Mandantenkonten verwendet werden, die am oder nach dem 17. März 2020 in diesen Regionen erstellt wurden.
  • Bevor Sie einen zweiten Horizon 7-Pod mit Horizon Cloud verbinden, sollten Sie sich bei der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole anmelden und den Active Directory-Domainregistrierungsprozess abschließen, nachdem Sie Ihren ersten Horizon 7-Pod über den Onboardingprozess des Cloud Connectors mit Horizon Cloud verbunden haben. Wenn Sie mehrere Horizon 7-Pods mit Horizon Cloud koppeln, bevor Sie diese Active Directory-Domänenregistrierung abschließen, können unerwartete Ergebnisse auftreten, wenn Sie sich schließlich bei der Verwaltungskonsole anmelden, um den Domänenregistrierungsprozess zu starten.
  • Aufgrund eines bekannten Problems kann es bei Verwendung einer lokalen Active Directory-Domäne zur Bereitstellung eines Pods in VMware Cloud on AWS zu langsamen Zugriffszeiten kommen. Grund hierfür ist eine Netzwerklatenz oder Netzwerküberlastung zwischen der lokalen Active Directory-Domäne und dem Pod in VMware Cloud on AWS, die dazu führt, dass es bei Aufrufen der Domäne zu Zeitüberschreitungen kommt. Zu den typischen Symptomen dieser Latenz zählt u. a., dass die Anmeldung über den Active Directory-Anmeldebildschirm nicht abgeschlossen werden kann, bevor es zu einer Zeitüberschreitung kommt. Wenn solche Symptome auftreten, kann die Konfiguration eines beschreibbaren Domänencontrollers in jedem Software-Defined Data Center (SDDC) in der Cloud hilfreich sein.

Produktdokumentation und zusätzliche hilfreiche Ressourcen

Um auf die Produktdokumentation für alle Bereitstellungsmodelle von Horizon Cloud zuzugreifen, rufen Sie bitte die Zielseite für die VMware Horizon Cloud Service-Dokumentation auf.

Auf der Community-Website finden Sie hilfreiche Tipps und können dort eigene Fragen stellen. Im Abschnitt „Ressourcen“ der Horizon Cloud-Produktseite finden Sie auch Whitepaper zu diesem Thema.

Bekannte Einschränkungen

Die folgenden Einschränkungen gelten für alle Bereitstellungstypen.

  • Die Verwaltungskonsole wird im Apple Safari-Browser nicht unterstützt. Einige Funktionen der Benutzeroberfläche funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß. In einem Mac OS-Betriebssystem können Sie anstelle von Apple Safari die Browser Chrome oder Firefox verwenden.
  • Für alle Ihrem Horizon Cloud-Kundenkonto zugewiesenen und mit Horizon Cloud verbundenen Pods muss eine Sichtverbindung für denselben Satz an Active Directory-Domänen bestehen. Neben der Sichtverbindung ist auch eine unidirektionale oder bidirektionale Vertrauensstellung erforderlich.

Für Microsoft Azure-Bereitstellungen gelten die folgenden bekannten Einschränkungen.

  • Zurzeit wir eine Erweiterung der Größe der Subnetze nach der Bereitstellung des Pods nicht unterstützt. Bevor Sie einen Pod bereitstellen, müssen Sie sicherstellen, dass die Adressbereiche für die Subnetze, die Sie im Bereitstellungsassistenten angeben, groß genug sind, um Ihre erwartete Nutzung zu unterstützen.
  • Die Verwendung der folgenden Horizon Agent-Funktionen wird in dieser Version nicht unterstützt: VMware Logon Monitor-Dienst. Der VMware Logon Monitor-Dienst ist standardmäßig in allen mit dem Horizon Agents Installer durchgeführten Installationen deaktiviert.
  • Während der zehnminütigen Aktualisierung eines Pods auf den aktuellen Softwarestand werden Endbenutzer mit Sitzungen, die mit dem Knoten, der gerade aktualisiert wird, verbunden sind, von den aktiven Sitzungen getrennt. Dabei gehen keine Daten verloren, außer wenn in den Einstellungen der RDSH-Farm oder VDI-Desktop-Zuweisung, die die Sitzungen bereitstellt, für Getrennte Sitzungen abmelden die Option Sofort festgelegt ist. Für solche Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen werden die getrennten Sitzungen außerdem sofort abgemeldet. In diesem Fall geht die aktuelle Arbeit der Benutzer verloren.
    Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, können sich diese Benutzer erneut verbinden.
  • Mehrere Pods können nicht denselben vollqualifizierten Domänennamen gemeinsam nutzen, der in ihren Unified Access Gateway Konfigurationen festgelegt ist. Jeder Pod, der mit Unified Access Gateway-Instanzen konfiguriert ist, benötigt einen eigenen eindeutigen vollqualifizierten Domänennamen (FQDN). Der FQDN darf keine Unterstriche enthalten. Derselbe FQDN kann sowohl für die externe als auch die interne Unified Access Gateway-Konfiguration auf demselben Pod verwendet werden.
  • Ihre authentifizierte (angemeldete) Sitzung in der Verwaltungskonsole läuft ab, sobald die in der Verwaltungskonsole auf der Seite „Allgemeine Einstellungen“ konfigurierte Zeit erreicht ist. Die Standardeinstellung beträgt 30 Minuten. Wenn Sie über mindestens einen mit der Cloud verbundenen Pod verfügen, können Sie die Standardeinstellung auf einen Wert zwischen 30 Minuten und 180 Minuten ändern. In den meisten Fällen werden Sie nach Ablauf der konfigurierten Zeit explizit automatisch abgemeldet. Es wird dann eine Meldung angezeigt, dass Sie sich erneut anmelden müssen. Manchmal wird allerdings Ihre authentifizierte Sitzung beendet, ohne dass Sie explizit abgemeldet werden. In diesem Fall werden bei der Durchführung bestimmter Aufgaben in der Verwaltungskonsole möglicherweise Fehlermeldungen angezeigt, die den aktuellen Status nicht korrekt wiedergeben. Beispielsweise kann angegeben werden, dass der Assistent zur Knotenbereitstellung Ihre Abonnementeinträge nicht validieren kann, Werte in Dropdown-Listen werden nicht angezeigt, oder auf der Farmseite weist eine Meldung darauf hin, dass kein Knoten zum Erstellen einer Farm verfügbar ist, und Fehlermeldungen geben an, dass keine Dienstsitzungen vom Typ „Identitätsknoten“ bereitgestellt wurden. Wenn ein solches Verhalten auftritt und Sie die Verwaltungskonsole bereits 30 Minuten oder länger verwenden, melden Sie sich manuell ab und wieder an.
  • Die USB-Umleitungsfunktion wird nicht unterstützt, wenn Sie den VMware Horizon Client für Android zum Zugriff auf virtuelle Desktops und Remoteanwendungen verwenden, die von Ihrer Horizon Cloud-Umgebung bereitgestellt werden.
  • Für GPU-fähige Master-Images, die auf Server-Betriebssystemen basieren, werden die Microsoft Windows Server-Versionen 2016 und 2019 empfohlen, damit die Anzahl der Endbenutzersitzungen nicht begrenzt werden muss. Aufgrund einer NVIDIA-Treibereinschränkung unter Windows Server 2012 R2 liegt die maximale Anzahl an Sitzungen für jeden RDS-Desktop-Server bei 20.
  • Die NSX Cloud-Funktionen in dieser Version werden für Microsoft Windows Server 2019 nicht unterstützt.
  • Wenn Sie ein Image mit Microsoft Windows 10 1709 (RS3) haben und es auf Windows 10 1803 (RS4) oder Windows 10 1809 (RS5) aktualisieren möchten, aktualisieren Sie zuerst Windows 10 1709 auf die neueste Horizon Agent-Version 19.4, bevor Sie mit dem Upgrade des Windows-Betriebssystems beginnen.
  • Wenn Sie den automatisierten Assistenten zum Importieren von Desktops verwenden, um ein Image mit einem Windows Server 2012-Betriebssystem zu erstellen, ist die Desktopdarstellung für das resultierende Image standardmäßig nicht aktiviert. Wenn Sie möchten, dass die Desktopdarstellung für das resultierende Image aktiviert ist, müssen Sie die Desktopdarstellung im resultierenden Image manuell aktivieren.
  • Wenn Sie einen Horizon Cloud-Pod in Microsoft Azure bereitstellen und True SSO bereits für zuvor bereitgestellte Pods konfiguriert haben, wird der neue Pod vom System nicht automatisch mit den Registrierungsservern gekoppelt. Sie müssen die Schritte manuell wiederholen, um das Koppelungspaket zu exportieren und in die Registrierungsserver zu importieren. Die Schritte werden im Administratorhandbuch für diese Version beschrieben.
  • Bei einer URL-Umleitungsanpassung wird die Groß- und Kleinschreibung von URL-Mustern berücksichtigt, wenn sie vom Horizon Client abgefangen werden. Beispielsweise wird keine URL-Umleitung für URL-Muster wie *GOOGLE.com und *Google.com ausgeführt, obwohl z. B. das Muster *google.com umgeleitet wird. Für Endbenutzer wird keine Umleitung ausgeführt, wenn das angegebene Muster nicht der tatsächlichen in den Ziel-Dateisystemen verwendeten Groß- und Kleinschreibung entspricht.
  • Das System ruft die Daten für die Berichte zu Nutzung, Parallelität, Sitzungsverlauf und Top-Anwendungen einmal täglich zu einer bestimmten UTC-Zeit ab. Die Daten für die Berichte zu Nutzung und Parallelität werden um 2:00 Uhr UTC abgerufen, die Daten für den Bericht zum Sitzungsverlauf um 2:10 Uhr UTC und die Daten für den Bericht zu den Top-Anwendungen um 2:30 Uhr UTC. Folglich enthalten die in der Verwaltungskonsole angezeigten Informationen möglicherweise nicht die Daten, die zwischen dem letzten Abruf und dem Zeitpunkt, zu dem Sie die Berichte in der Verwaltungskonsole anzeigen, erfasst wurden. Beispiel: Da die Logik Benutzer und Spitzenparallelität im Bericht zur Parallelität anhand der Daten berechnet, die für den Tag erfasst wurden, für den die Daten abgerufen werden, werden die Daten für die Benutzeraktivität vom 23. April um 2:00 Uhr UTC am 24. April (dem folgenden Tag) berechnet. Wenn dieser Zeitpunkt überschritten ist und das System die erfassten Daten abruft, werden die Daten vom 23. April im Bericht angezeigt. Wenn einer Ihrer Endbenutzer eine Sitzung am 23. April nach 2:00 Uhr UTC startet, werden die Daten für die Sitzung dieses Benutzers erst am 24. April nach 2:00 Uhr UTC im Bericht angezeigt.
  • In Workflows, die zur Erstellung von VMs führen (z. B. zur Erstellung von Farmen, Images und Zuweisungen), werden Sie daran gehindert, einen Namen für das zu erstellende Element einzugeben, der mehr als die vom System unterstützte Anzahl von Zeichen umfasst. Die Anzahl der unterstützten Zeichen für einen Elementnamen hängt vom Workflow ab.
  • In einer Microsoft Azure-Umgebung mit mehreren Pods können Sie Namen, die Sie bereits in einem Pod verwendet haben, nicht wiederverwenden, wenn Sie Elemente in einem anderen Pod erstellen. Der Grund für diese Einschränkung ist, dass Pods in einer Umgebung mit mehreren Pods dieselbe Active Directory-Domäne und dasselbe VNet nutzen. Wenn in solchen Umgebungen mit mehreren Pods Namen gemeinsam genutzt werden, kann es zu unerwartetem Verhalten kommen. Diese Einschränkung gilt für Namen von Images, Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen. Stellen Sie sicher, dass für Ihre Master-Images, Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen eindeutige Namen verwendet werden.
  • Beachten Sie diese Regeln, wenn Sie in der Verwaltungskonsole Zeichen eingeben:
    • Verwenden Sie nur standardmäßige ASCII-Zeichen für Benutzernamen und Kennwörter sowie für das Kennwort zum Herunterladen der DaaS-SSL-Bootstrap-Datei. Bei Verwendung nicht standardmäßiger ASCII-Zeichen für diese Objekte können unerwartete Ereignisse auftreten.
    • Bei der Eingabe von Namen für importierte Images, Farmen, Zuweisungen und andere Objekte zum Erstellen einer virtuellen Maschine in Microsoft Azure sind maximal zwölf Zeichen pro Name zulässig.
    • Verwenden Sie in Benutzerkennwörtern kein Komma.
    • Bei der Verwendung des Importassistenten zum Erstellen einer Master-VM aus Microsoft Azure Marketplace müssen Sie Folgendes beachten:
      • Geben Sie einen Benutzername und ein Kennwort ein, dass den Anforderungen von Microsoft Azure für VM-Admin-Benutzernamen und -Kennwörter entspricht. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Seite Häufig gestellte Fragen zu Microsoft Azure.
      • Geben Sie keinen Namen für das Image ein, der mit einem Bindestrich (-) endet.
      • Verwenden Sie für den Image-Namen keinen Unterstrich (_).
  • Wenn Sie die Konvertierung eines Desktops in ein Image einleiten, aber vor Beendigung der Aufgabe abbrechen, schlägt ein zweiter Versuch, den Desktop in ein Image zu konvertieren, möglicherweise fehl. Um dieses Problem zu vermeiden, sollten Sie den Desktop ausschalten und wieder einschalten, bevor Sie versuchen, ihn ein zweites Mal in ein Image zu konvertieren.

Bekannte Probleme

Hinweis: Bekannte Probleme für Horizon 7 7.12 selbst und frühere Versionen von Horizon 7 sind in den Versionshinweisen für das Horizon 7-Softwareprodukt enthalten. Horizon 7 7.12-Dokumente sind über die VMware Horizon 7-Dokumentationsseite verknüpft. Obwohl Sie Horizon 7-Pods mit der Cloud verbinden, finden Sie die bekannten Probleme für Horizon 7 selbst in den Versionshinweisen zu Horizon 7.

Hinweis: Aufgrund eines bekannten Problems enthält der Satz zur Region in der Begrüßungs-E-Mail für den Horizon-Dienst anstelle eines sprechenden Namens möglicherweise einen vom System verwendeten Namen. So könnte in Ihrer Begrüßungsmail ein Name wie EU_CENTRAL_1 stehen.

Die bekannten Probleme werden in folgende Kategorien unterteilt:

Hinweis: Die für jedes bekannte Problem in Klammern angegebenen Zahlen beziehen sich auf interne VMware-Verfolgungssysteme.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit Active Directory

  • Die Sperre eines primären Dienstkontos wird nicht erkannt, solange keine Aktion in Verbindung mit Active Directory in der Verwaltungskonsole ausgeführt wird. (2010669)
    Aufgrund des vorliegenden Problems wird für einen Administrator, der bei der Verwaltungskonsole angemeldet ist, keine Benachrichtigung über die Sperre eines primären Dienstkontos angezeigt, solange in der Benutzeroberfläche keine Aktion in Verbindung mit Active Directory durchgeführt wird, z. B. eine Suche in Active Directory zum Hinzufügen von Benutzern zu Zuweisungen. Die zugrunde liegenden Dienste erkennen ein gesperrtes Dienstkonto nur, wenn sie eine Kommunikationsanforderung an Active Directory entweder zur Authentifizierung oder zur Suche (nach Benutzern oder Gruppen) senden.
    Umgehung: Keine.
  • Es dauert bis zu 15 Minuten, bis die Verwaltungskonsole eine durchgeführte Sperrung oder Entsperrung des primären Domänendienstkontos anzeigt. (2009434)
    Das Verbindungsobjekt des Systems zu Active Directory wird immer für 15 Minuten zwischengespeichert. Es kann deshalb 15 Minuten ab dem Zeitpunkt dauern, an dem das primäre Dienstkonto in den gesperrten Zustand wechselt und das System die Benachrichtigung an den Administrator auslöst, bis die Anzeige aktualisiert wird. Umgekehrt kann es, nachdem der Administrator die Sperrbedingung des Kontos aufgehoben hat, bis zu 15 Minuten dauern, bis das System keine Sperrbenachrichtigungen mehr über das nun entsperrte Konto sendet.
    Umgehung: Keine.
  • Für Farmen in einem Pod in Microsoft Azure kann die Wiederverwendung eines identischen Farmnamens bei einer anderen Domäne in derselben Active Directory-Gesamtstruktur aufgrund von doppelten Dienstanbieternamen (SPNs) beim Domänenbeitritt zu Fehlern führen. (1969172)
    Aufgrund einer neuen Funktion für Domänencontroller unter Windows Server 2012 R2 und höher verursacht eine Überprüfung doppelter SPNs auf dem Domänencontroller Fehler beim Domänenbeitritt. Sehen Sie sich hierzu den KB-Artikel 3070083 von Microsoft an.
    Umgehungen:
    – Vermeiden Sie es, Farmnamen erneut zu verwenden.
    – Deaktivieren Sie die Überprüfung doppelter SPNs in der Active Directory-Domäne, wie im KB-Artikel von Microsoft beschrieben.

Bekannte Probleme im Zusammenhang mit Cloud Connector, Universal Broker-Plug-In-Installationsprogramm

  • Stellen Sie beim Upgrade des Cloud Connector und des Verbindungsservers für einen Pod sicher, dass Sie den Zustand des Pods während des Upgrade-Vorgangs überwachen und überprüfen. Die Überwachung des Pod-Zustands kann bei der Behebung eventuell auftretender Probleme hilfreich sein. (2405911)
    Das Upgrade des Verbindungsservers auf einem mit der Cloud verbundenen Pod kann manchmal zu Problemen beim Pod-Zustand führen. Wenn Sie dann versuchen, ein Upgrade von Cloud Connector auf dem nicht integeren Pod durchzuführen, schlägt das Upgrade fehl.
    Umgehung: Vergewissern Sie sich nach dem Upgrade des Verbindungsservers, dass sich der Pod in ordnungsgemäßem Zustand befindet. Um den Pod-Zustand anzuzeigen, führen Sie zuerst einen Active Directory-Domänendienst aus, mit dem Sie auf die Seite „Kapazität“ in der Horizon Cloud-Verwaltungskonsole zugreifen können. Stellen Sie auf der Seite „Kapazität“ sicher, dass sich der Pod im Zustand „Online“ oder „Bereit“ befindet. Wenn der Pod einen fehlerhaften Status aufweist, wenden Sie sich vor dem Versuch des Cloud Connector-Upgrades an den VMware Support, um Hilfe bei der Behebung von Konnektivitätsproblemen mit dem Pod zu erhalten.

Bekannte Problem im Zusammenhang mit Images, Farmen und Zuweisungen

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Auf der Registerkarte „Server“ für eine vorhandene Farm erscheint für alle Auswahloptionen für den Benutzeranmeldemodus eine Fehlermeldung, die besagt, dass der Horizon Agent aktualisiert werden muss. (2528295)
    Ob die Verwaltungskonsole zum Einrichten des Benutzeranmeldemodus verwendet werden kann, hängt davon ab, ob erkannt wird, dass in der Farm-VM die Agent-Version 20.1.0 ausgeführt wird. Diese Version des Agents ist jedoch in der Cloud-Steuerungsebene noch nicht für die Aktualisierung der Agents in den vorhandenen VMs der Farm verfügbar.
    Umgehung: Keine. Sobald Version 20.1.0 des Agents in der Cloud-Steuerungsebene verfügbar ist, können Sie die VMs der Farm aktualisieren, damit der Agent die Optionen für den Benutzeranmeldemodus nutzt.
  • Einige Desktop-VMs aus einer großen flexiblen VDI-Desktop-Zuweisung melden manchmal einen unbekannten Agent-Status. (DPM-3201)
    Bei flexiblen VDI-Desktop-Zuweisungen mit einer großen Anzahl von Desktop-VMs kann aufgrund eines bekannten Problems eine kleine Anzahl dieser Desktop-VMs in einen unbekannten Agent-Status wechseln, da einige Windows-Dienste, wie der Horizon Agent-Blast-Dienst oder der Microsoft Azure-Dienst, nicht gestartet oder langsam gestartet werden. Infolgedessen wird in der Verwaltungskonsole in der Spalte „Agent-Status“ für diese Desktop-VMs der Status „Unbekannt“ mit Agent-Fehlermeldungen angezeigt.
    Umgehung: Verwenden Sie in der Verwaltungskonsole die Aktion „Neustart“, um diese VMs neu zu starten.
  • Der Assistent zum Importieren von Desktops erstellt Windows Server 2012-Images ohne aktivierte Desktopdarstellung. (2101856)
    Wenn Sie den automatisierten Assistenten zum Importieren von Desktops verwenden, um ein Image mit einem Windows Server 2012-Betriebssystem zu erstellen, ist die Desktopdarstellung für das resultierende Image aufgrund eines bekannten Problems nicht aktiviert.
    Umgehung: Wenn Sie möchten, dass die Desktopdarstellung für das resultierende Image aktiviert ist, müssen Sie die Desktopdarstellung im resultierenden Image manuell aktivieren. Beachten Sie auch, dass für das Windows Server 2012-Betriebssystem die Desktopdarstellung im Betriebssystem aktiviert sein muss, um Horizon Agent mit der Option für die Scanner-Umleitung zu installieren.
  • Wenn Sie eine importierte virtuelle Maschine veröffentlichen (der Vorgang wird auch als Versiegeln bezeichnet), kann es aufgrund von Sysprep-Fehlern bei dem Vorgang zu einer Zeitüberschreitung oder anderen Veröffentlichungsfehlern kommen. (2036082, 2080101, 2120508, 2118047)
    Nachdem Sie in einer importierten virtuellen Maschine auf „Zu Desktop konvertieren“ und „Veröffentlichen“ geklickt haben, um diese in ein veröffentlichtes (versiegeltes) Image zu konvertieren, wird auf der virtuellen Maschine eine Reihe von Vorgängen durchgeführt. Zu diesen Vorgängen zählen unter anderem der Sysprep-Vorgang zur Windows-Systemvorbereitung sowie das Herunterfahren und Ausschalten der virtuellen Maschine. Aufgrund branchenbekannter Probleme mit dem Sysprep-Vorgang von Windows und dem Anpassen virtueller Maschinen schlägt der Veröffentlichungsvorgang manchmal aus unterschiedlichen Gründen fehl. Auf der Seite „Aktivität“ werden Meldungen angezeigt, dass ein Zeitüberschreitungsfehler aufgetreten ist, weil 20 Minuten auf das Ausschalten der virtuellen Maschine gewartet wurde. Es wird auch eine weitere Meldung zu Sysprep-Fehlern angezeigt.
    Umgehung: Sie können solche Sysprep-Probleme im Allgemeinen vermeiden, indem Sie bei der Erstellung der Masters-VM den Import-Desktop des Download-Center-Assistenten verwenden und bei der Einstellung Windows-Image-Optimierung des Assistenten Ja wählen. Wenn dieser Fehler für eine Master-VM angezeigt wird, bei der Sie diese Option nicht verwendet haben, oder Sie diese Master-VM manuell erstellt haben, finden Sie unter VMware KB 2079196, Microsoft KB 2769827, Microsoft MVP-Artikel 615 sowie im VMware Horizon Cloud Service-Administratorhandbuch Informationen zu bewährten Methoden beim Konfigurieren Ihrer Master-VM, um die Wahrscheinlichkeit von Sysprep-Problemen zu verringern, wenn Sie das Image veröffentlichen. Wenn die Zeitüberschreitungsfehler auf der Seite „Aktivität“ angezeigt werden, können Sie diese Problemumgehung ausprobieren: Verwenden Sie auf der Seite „Images“ für das Image die Aktion „Image zu Desktop konvertieren“. Wenn die Seite „Aktivität“ anzeigt, dass die Konvertierung des Image in einen Desktop erfolgreich war, wechseln Sie zur Seite „Importierte VMs“. Stellen Sie anhand der Anleitung im Administratorhandbuch eine Verbindung zur VM her und wenden Sie die in den KB-Artikeln beschriebenen bewährten Methoden an. Wählen Sie dann auf der Seite „Importierte VMs“ die virtuelle Maschine aus, und klicken Sie auf „In Image konvertieren“, um die Veröffentlichung erneut durchzuführen.
  • Während der Erstellung einer Farm bleiben die Server-VMs manchmal beim Anpassungsschritt hängen. (2010914, 2041909)
    Manchmal verhindert während eines Sysprep-Vorgangs auf den Server-VMs einer Farm ein Windows-Dienst mit dem Namen „tiledatamodelsvc“ den Zugriff von Sysprep auf Windows-Dateien, die zum Abschluss der Sysprep-Anpassung erforderlich sind. Als Folge davon verbleiben die Server-VMs der Farm im Anpassungsschritt. Das Sysprep-Fehlerprotokoll enthält dann die Zeile „Error SYSPRP setupdigetclassdevs failed with error 0“ (Fehler SYSPRP setupdigetclassdevs mit Fehler 0 fehlgeschlagen).
    Umgehung: Wenn dieses Problem auftritt und diese Fehlermeldung in der Sysprep-Fehlerprotokolldatei angezeigt wird, versuchen Sie, den Dienst „tiledatamodelsvc“ im Image zu deaktivieren und dann die Farm zu erstellen.
  • Als Agent-Status wird auf der Seite „Importierte VMs“ manchmal „Nicht definiert“ angezeigt, nachdem ein Image dupliziert oder manuell in Microsoft Azure erstellt wurde. (2002798)
    Wenn Sie mit der Schaltfläche „Duplizieren“ auf der Seite „Images“ ein veröffentlichtes Image klonen oder ein Master-Image manuell in Microsoft Azure erstellen, wird die daraus resultierende virtuelle Maschine auf der Seite „Importierte VMs“ aufgeführt. Aufgrund des vorliegenden Problems wird dann, auch wenn die virtuelle Maschine vollständig eingeschaltet ist, der Agent-Status manchmal als „Nicht definiert“ angezeigt. Wenn Sie allerdings die virtuelle Maschine auswählen und „In Image konvertieren“ für ihre Veröffentlichung auswählen, wird in der Benutzeroberfläche für den Agent der Status „Aktiv“ angezeigt.
    Umgehung: Keine. Wenn die Workflows „Agentenpaarbildung zurücksetzen“, „Neues Image“ oder „In Image konvertieren“ den Agent als „Aktiv“ anzeigen, können Sie den Status „Nicht definiert“ auf der Seite „Importierte VMs“ ignorieren.

Bekannte Probleme im Zusammenhang mit der Agent-Aktualisierung

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Wenn Sie versuchen, ein Agent-Update auf einem Image durchzuführen, bei dem ein Windows-Update aussteht, kann der Aktualisierungsvorgang fehlschlagen. (2234964)
    Wenn bei dem Image ein Update des Windows-Betriebssystems erforderlich ist, kann dies im Gegensatz zu einem kleineren Nicht-Betriebssystem-Update dazu führen, dass die Betriebssystemressourcen offline und für das Agent-Update nicht verfügbar sind.
    Umgehung: Warten Sie, bis das Windows-Update abgeschlossen ist, und versuchen Sie erneut, das Agent-Update durchzuführen. Um zu bestätigen, dass alle Windows-Updates abgeschlossen sind, können Sie das Image offline schalten, alle ausstehenden Updates durchführen und das Image erneut veröffentlichen, bevor Sie das Agent-Update starten.

Bekannte Probleme bei Berichten und Überwachung

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Im Bericht „Benutzeraktivität“ ist der angezeigte wöchentliche Durchschnitt (Std.) nicht konsistent. (1817065)
    Aufgrund dieses Problems schwanken die wöchentlichen statistischen Daten im Zeitablauf, da die Berechnung durch Division der Dauer in der aktuellen Woche durch sieben (7) erfolgt und nicht auf eine ganze Woche aufgerundet wird. Wenn Sie beispielsweise die letzten 30 Tagen auswählen, ändern sich die Daten für die gesamten Wochen nicht. Die Daten für die aktuelle Woche werden aber durch sieben (7) geteilt. Die aktuelle Formel lautet: wöchentlicher Durchschnitt (Std.) = täglicher Durchschnitt (Std.) * 7 Tage. Dies führt zu einem wöchentlichen Durchschnitt der letzten 30 Tage nach der Formel „(Gesamtdauer/30 Tage) * 7 Tage“.
    Umgehung: Keine.
  • Der Bericht „Desktop-Zustand“ zeigt den aktualisierten Namen einer Farm oder einer VDI-Desktop-Zuweisung erst eine Stunde nach der Namensänderung an. (1756889)
    Wenn Sie den Namen einer Farm oder einer VDI-Desktop-Zuweisung ändern, wird der neue Name im Bericht „Desktop-Zustand“ erst nach einer Stunde im Dropdown-Menü „Zuweisung“ und in der Spalte „Zuweisung“ angezeigt.
    Umgehung: Warten Sie eine Stunde, denn erst dann wird der Name im Bericht angezeigt.
  • Die Formatierungen einiger CSV-Dateien, die Sie über UI-Bildschirme der Seite „Berichte“ exportieren können, entsprechen nicht den Tabellen auf dem Bildschirm. (2015500)
    Auf einigen untergeordneten Bildschirmen der Seite „Berichte“ steht eine Exportfunktion zur Verfügung, mit der Sie die angezeigten Daten im CSV-Format exportieren können. Aufgrund des vorliegenden Problems entsprechen die Formatierungen der für die Berichte „Desktop-Zustand“, „Parallelität“ und „Sitzungsverlauf“ exportierten CSV-Dateien jedoch nicht exakt den auf dem Bildschirm angezeigten Formatierungen. Die Spaltenüberschriften können beispielsweise voneinander abweichen und die CSV-Dateien haben möglicherweise mehr Spalten an Daten als in den Tabellen auf dem Bildschirm.
    Umgehung: Keine.

Bekannte Probleme im Zusammenhang mit Identitätsmanagement und True SSO

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Wenn Ihr Pod von einer früheren Manifestversion auf diese Version aktualisiert wird und dieser Pod eine Zwei-Faktor-RADIUS-Konfiguration auf seinen Unified Access Gateway-Instanzen besitzt und auch mit Workspace ONE Access integriert ist, wird beim Starten eines Desktops über das Workspace ONE Access-Portal über den Browser das RADIUS-Anmeldeformular angezeigt, in dem der UPN des Benutzers bereits im Feld für den Benutzernamen hinterlegt ist. (2248160)
    Dieses Symptom tritt aufgrund einer Änderung auf, die in VMware Horizon HTML Access 4.10 veröffentlicht wurde. Wenn Ihr Pod in Microsoft Azure aus einer früheren Horizon Cloud-Version mit Unified Access Gateway-Instanzen und Zwei-Faktor-RADIUS-Authentifizierung konfiguriert ist und Sie diesen Pod für die Verwendung von Workspace ONE Access konfigurieren, wurde bisher beim Starten eines Desktops über Workspace ONE Access über den Browser die Eingabe von Benutzername und Kennung im RADIUS-Anmeldeformular gefordert. Der Endbenutzer würde den Benutzernamen und die Kennung in das Formular eingeben. Aufgrund dieses Problems ist jedoch nach dem Upgrade dieses Pod auf diese Version mit den gleichen Schritten zum Starten des Desktops das Feld für den Benutzernamen im RADIUS-Anmeldeformular bereits mit dem UPN des Domänenbenutzers gefüllt. Dieses Verhalten tritt nur auf, wenn Sie den Browser zum Starten des Desktops verwenden. Es tritt nicht auf, wenn Sie Horizon Client verwenden.
    Umgehung: Wenn diese Situation eintritt, kann der Endbenutzer das vorab ausgefüllte Feld für den Benutzernamen löschen und seine Daten eingeben. In den meisten Umgebungen, die in Workspace ONE Access sind, ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung in Workspace ONE Access und nicht in den zugrunde liegenden Unified Access Gateway-Instanzen konfiguriert.
  • Das Starten eines zweiten Desktops über Workspace ONE Access mit Horizon Client kann mit folgender Fehlermeldung fehlschlagen: „You are not entitled to that desktop or application.“ (Sie sind für diesen Desktop oder diese Anwendung nicht berechtigt.) (1813881, 2201599)
    Dieses Symptom tritt in der folgenden Situation auf. Der Benutzer verfügt über eine Gruppenberechtigung über Berechtigungen für zwei dedizierte VDI-Zuweisungen. Beide dedizierten VDI-Desktop-Zuweisungen werden in Workspace ONE Access aufgeführt, wenn sich der Benutzer anmeldet. Der Benutzer startet den ersten Desktop mit Horizon Client. Es wird eine Verbindung zu diesem Desktop hergestellt. Anschließend versucht der Benutzer, den anderen Desktop aus der anderen Zuweisung ebenfalls mit Horizon Client zu starten. Das Starten des anderen Desktops schlägt fehl. In einer Fehlermeldung wird darauf hingewiesen, dass der Benutzer nicht berechtigt ist. Dieses Problem mit dem zweiten Desktop tritt jedoch nur beim ersten Versuch auf. Wenn der Benutzer den zweiten Desktop mit dem Browser startet, sind nachfolgende Versuche zum Starten des zweiten Desktops mit Horizon Client erfolgreich.
    Umgehung: Wenn es zu dieser Situation kommt, versuchen Sie, den zweiten Desktop mit dem Browser zu starten.

Bekannte Probleme im Zusammenhang mit der Benutzeroberfläche

Hinweis: Falls nicht anders im Text zum bekannten Problem angegeben, beziehen sich die hier aufgeführten bekannten Probleme auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Das im Sitzungs-Dashboard angezeigte Diagramm „Anmeldesegmente“ enthält keine Daten.
    Der VMware Logon Monitor-Dienst liefert die Daten für das im Sitzungs-Dashboard angezeigte Diagramm „Anmeldesegmente“. Doch diese Version unterstützt die Verwendung des VMware Logon Monitor-Dienstes nicht, und der VMware Logon Monitor-Dienst ist standardmäßig in allen mit dem Horizon Agents Installer durchgeführten Installationen deaktiviert. Infolgedessen wird das Diagramm „Anmeldesegmente“ im Sitzungs-Dashboard angezeigt, obwohl keine Daten für eine Anzeige im Diagramm „Anmeldesegmente“ bereitgestellt werden. Dieses Problem gilt für alle Arten von Pods.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn Sie die Verwaltungskonsole in einer Browserregisterkarte verwenden und versuchen, einen getrennten Desktop zu starten, den Sie in einer anderen Browserregisterkarte in demselben Browser nutzen, wird das HTML Access-Portal auch abgemeldet. Sie müssen sich dann wieder beim HTML Access-Portal anmelden. (2118293)
    Wenn Sie einen Desktop starten und diesen trennen, ohne sich vom Desktop abzumelden, bleiben Sie in der Regel beim HTML Access-Portal selbst angemeldet. Sie können sich dann wieder mit dem getrennten Desktop verbinden, ohne Anmeldeinformationen in das HTML Access-Portal eingeben zu müssen. Aufgrund dieses Problems geschieht Folgendes, wenn Sie sich in einem Browserfenster befinden und in einer Browserregisterkarte bei der Verwaltungskonsole angemeldet sind, während Sie sich mit einer anderen Browserregisterkarte beim HTML Access-Portal anmelden und einen Desktop starten: Wenn Sie sich von diesem Desktop trennen und sich wieder damit verbinden möchten, werden Sie vom HTML Access-Portal abgemeldet. Anschließend müssen Sie erneut Anmeldeinformationen für das HTML Access-Portal eingeben, bevor Sie die Verbindung mit diesem Desktop wiederherstellen können.
    Umgehung: Um dieses Problem zu vermeiden, melden Sie sich mit einem anderen Browserfenster als dem mit dem HTML Access-Portal bei der Verwaltungskonsole an. Dieses Verhalten tritt nur auf, wenn Sie auch bei der Verwaltungskonsole in einer Browserregisterkarte in demselben Browserfenster angemeldet sind, in dem Sie auch das HTML Access-Portal verwenden.
  • Auf dem Bildschirm „Benutzerkarte“ für einen bestimmten Benutzer werden dedizierte VDI-Desktop-Zuweisungen auf der Registerkarte „Zuweisungen“ entfernt, nachdem der Benutzer den dedizierten Desktop aus der Zuweisung zum ersten Mal gestartet hat. (1958046)
    Wenn ein Benutzer in einer dedizierten VDI-Desktop-Zuweisung als einzelner Benutzer angegeben ist und nicht über eine Active Directory-Gruppe, wird diese dedizierte VDI-Desktop-Zuweisung auf der Registerkarte „Zuweisungen“ des Bildschirms „Benutzerkarte“ für diesen Benutzer nur so lange angezeigt, bis der Benutzer den dedizierten Desktop aus dieser Zuweisung zum ersten Mal startet. Nachdem der Benutzer den dedizierten VDI-Desktop aus dieser Zuweisung zum ersten Mal gestartet hat, wird diese dedizierte VDI-Desktop-Zuweisung auf der Registerkarte „Zuweisungen“ der Benutzerkarte nicht mehr angezeigt. Sobald der Benutzer einen dedizierten Desktop zum ersten Mal startet, wird dieser Desktop im zugrunde liegenden Pool, der für diese Zuweisung definiert ist, durch den Benutzer beansprucht, und das System ordnet diesen dedizierten Desktop dem Benutzer zu. Durch die Zuordnung erhält der dedizierte Desktop den Status „Zugewiesen“ und wird auf der Registerkarte „Desktops“ der Benutzerkarte für diesen Benutzer aufgeführt.
    Umgehung: Statt sich in diesem Fall auf die Registerkarte „Zuweisungen“ der Benutzerkarte zu verlassen, können Sie die Registerkarte „Desktop“ verwenden, um die bereits gestarteten dedizierten VDI-Desktops anzuzeigen, die einem bestimmten Benutzer zugewiesen sind. Wenn Sie die bestimmte dedizierte VDI-Desktop-Zuweisung suchen, in der die Benutzer-Desktop-Zuordnung vorgenommen wurde, rufen Sie den Desktop-Namen auf der Registerkarte „Desktop“ der Benutzerkarte ab, und verwenden Sie die Funktion zur Suche nach VMs im oberen Banner, um diese bestimmte Desktop-VM anzuzeigen. Klicken Sie in den Ergebnissen aus der Suche nach VMs auf den Namen, um die Seite für die Zuweisung zu öffnen, die diesen dedizierten Desktop enthält. Anschließend können Sie den Benutzer in den Details für die Zuweisung suchen.
  • Der Bildschirm „Neuigkeiten“ wird eingeblendet, obwohl Sie zuvor die Option ausgewählt haben, dass dieser Bildschirm nicht mehr angezeigt werden soll. (2075825)
    Dieses Problem bezieht sich auf Umgebungen mit beliebigem Pod-Typ. Aufgrund dieses Problems kann der Bildschirm „Neuigkeiten“ nach der Anmeldung bei der Verwaltungskonsole angezeigt werden, wenn Sie den Cache Ihres Browsers löschen oder einen anderen Browser verwenden als denjenigen, in dem Sie zuvor angegeben haben, dass der Bildschirm „Neuigkeiten“ nicht mehr angezeigt werden soll. Das Flag zur Anzeige des Bildschirms „Neuigkeiten“ wird nicht pro Benutzer gespeichert, sondern im lokalen Cache des Browsers.
    Umgehung: Keine.
  • Auch wenn der Image-Erstellungsvorgang nicht vollständig abgeschlossen ist, zeigt der Bildschirm „Erste Schritte“ für den Schritt „Image erstellen“ den Status „Abgeschlossen“ an. (2100467)
    Aufgrund dieses Problems wird der Schritt „Image erstellen“ vorzeitig als „Abgeschlossen“ markiert.
    Umgehung: Verwenden Sie die Seite „Aktivität“, um sicherzustellen, dass der Image-Erstellungsvorgang abgeschlossen wurde.
  • Bei Verwendung der Verwaltungskonsole werden möglicherweise Platzhalter statt der tatsächlichen Textzeichenfolgen angezeigt oder das Klicken auf eine Schaltfläche auf einer Seite hat keine Wirkung. (2045967)
    Dieses Problem bezieht sich auf Umgebungen mit beliebigem Pod-Typ. VMware aktualisiert regelmäßig die Verwaltungsumgebung in der Cloud, in der die Verwaltungskonsole gehostet wird. Dieses Problem kann auftreten, wenn statischer Inhalt im Browser vor der letzten Aktualisierung in der Cloud zwischengespeichert wurde. Es handelt sich um ein temporäres Problem, das behoben wird, wenn der Browsercache gelöscht wird.
    Umgehung: Versuchen Sie, sich bei der Verwaltungskonsole abzumelden, den Browsercache zu löschen, den Browser neu zu starten und sich dann wieder bei der Verwaltungskonsole anzumelden.
  • Anwendungsnamen werden in Kleinbuchstaben angezeigt, wenn Endbenutzer darauf mithilfe von Workspace ONE Access zugreifen. (1967245)
    Wenn Ihre Horizon Cloud-Umgebung in Workspace ONE Access integriert ist, greifen Ihre Endbenutzer auf die ihnen zugewiesenen Desktops und Anwendungen mit Workspace ONE Access zu. Aufgrund dieses bekannten Problems werden die Anwendungsnamen mit Kleinbuchstaben dargestellt, unabhängig von der tatsächlichen Schreibweise der Anwendungsnamen. Diese Einschränkung liegt an der Art, wie Workspace ONE Access Start-IDs von Horizon Cloud mithilfe von älteren Horizon Cloud-REST-APIs erstellt.
    Umgehung: Keine.
  • Die Prozentsätze der Arbeitsspeicherauslastung, die in Berichten für den Desktop-Zustand angezeigt und für Desktop-Zustandswarnungen verwendet werden, basieren auf dem Prozentsatz des genutzten zugesicherten Arbeitsspeichers und nicht nur des genutzten physischen Arbeitsspeichers. (2015772)
    Der zugesicherte Arbeitsspeicher für eine Desktop-VM wird aus der Summe von physischem Arbeitsspeicher und Größe der Auslagerungsdatei berechnet. Der von diesem Gesamtwert (physischer Arbeitsspeicher plus Größe der Auslagerungsdatei) ermittelte Prozentsatz wird für die Berechnung des Prozentsatzes der Arbeitsspeicherauslastung in einem Desktop verwendet. Sowohl die Desktop-Zustandswarnungen und als auch der Bericht zur Arbeitsspeicherauslastung in den Desktop-Zustandsberichten verwenden diesen Prozentsatz zur Berechnung. Wenn Sie sich aber bei einer Desktop-VM anmelden und den Windows-Task-Manager im Windows-Betriebssystem des Desktops zur Anzeige der Arbeitsspeicherauslastung öffnen, basiert im Gegensatz dazu der darin angezeigte Prozentsatz ausschließlich auf dem physischen Arbeitsspeicher. Deshalb ist der im Windows-Task-Manager angezeigte Prozentsatz der Arbeitsspeicherauslastung nicht mit dem entsprechenden Wert in den Desktop-Zustandsberichten oder in der Desktop-Zustandswarnung identisch.
    Umgehung: Beachten Sie diesen Unterschied, wenn Sie den Prozentsatz der Arbeitsspeicherauslastung im Windows-Task-Manager des Desktops und den Prozentsatz der Arbeitsspeicherauslastung im Desktop-Zustandsbericht und in den Desktop-Zustandswarnungen in der Verwaltungskonsole für den jeweiligen Desktop vergleichen.
  • Wenn die CPU-Auslastung einer Desktop-VM fast 100 % beträgt, wird keine Desktop-Warnung ausgelöst. (1446496)
    Wenn die CPU-Auslastung einer Desktop-VM durch eine Anwendung oder eine Aktion in der VM 100 % erreicht, kann der Desktop-Agent nicht mehr so viele Datenproben wie normalerweise an Horizon Cloud senden, da die CPU zu stark ausgelastet ist. Dies hat Einfluss auf die Berechnung, aufgrund der die Desktop-Warnung ausgelöst wird.
    Umgehung: Keine.

Endbenutzer, bekannte Probleme in Zusammenhang mit Horizon Client

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Benutzer werden nach einer Stunde von ihren Desktops oder Remoteanwendungssitzungen getrennt, wenn sie die Protokolle HTML Access (Blast) und PCoIP verwenden. Wenn Sie im Client zwischen den Protokollen wechseln und dafür die Option „Verbinden“ nutzen, statt „Abmelden“ und „Neu verbinden“, reagiert der Client möglicherweise nicht mehr. (2519400, 2528014)
    Hier werden zwei miteinander zusammenhängende Probleme beschrieben. Das erste Problem tritt wegen eines Problems in Microsoft-Terminaldiensten in Microsoft Windows 10-Enterprise-Multisession-Systemen auf. Wenn für sitzungsbasierte Desktops und Remoteanwendungen, die über RDSH-Farmen bereitgestellt werden, die auf dem Microsoft Windows 10-Enterprise-Multisession-Betriebssystem basieren, ein Endbenutzer nach Ablauf einer Stunde die Verbindung mit einer vorhandenen Desktop- oder Remotenanwendungssitzung mit dem Protokoll HTML Access (Blast) oder PCoIP wiederherstellt, dann wird die Sitzung des Benutzers zwangsweise getrennt. Es tritt kein Datenverlust auf. Auch wenn der Benutzer die Verbindung wiederherstellen kann und sich die Sitzung im gleichen Zustand wie vor der Trennung befindet, wiederholt sich dieses Verhalten und die wiederhergestellte Sitzung wird nach einer Stunde erneut zwangsweise getrennt.
    Das zweite Problem tritt auf, wenn im Client nach dem Herstellen einer Sitzung mit einer RDSH-Farm mit einem Protokoll zu einem anderen Protokoll gewechselt wird. Wenn Sie den Desktop oder die Anwendung mit einem Protokoll starten, dann die Sitzung trennen, über das Client-Menü zu einem anderen Protokoll wechseln und denselben Desktop oder dieselbe Anwendung starten, zeigt der Client ein Dialogfeld an, das besagt, dass dieser Desktop auf dem Server geöffnet ist, aber ein anderes Protokoll ausführt. Das Dialogfeld bietet Ihnen die Möglichkeit an, eine Verbindung herzustellen oder sich abzumelden und erneut eine Verbindung herzustellen. Wenn Sie die Schaltfläche „Verbinden“ auswählen, wird das Dialogfeld ein zweites Mal angezeigt. Wenn Sie die Option zur erneuten Verbindungsherstellung auswählen, reagiert der Client nicht mehr.
    Umgehung: Falls das erste Problem der erzwungenen Trennung auftritt, kann der Benutzer die Verbindung zu seiner Sitzung manuell wiederherstellen und diese eine Stunde lang verwenden, bis die nächste erzwungene Trennung erfolgt. Um diese erzwungenen Trennungen der Sitzung zu vermeiden, müssen Sie sich mit dem RDP-Protokoll verbinden. Hinweis: Einige Horizon 7-Clients unterstützen das RDP-Protokoll nicht. Darüber hinaus unterstützen Anwendungsfarmen ausschließlich die Protokolle Blast und PCoIP. Weitere Informationen hierzu finden Sie im VMware Knowledgebase-Artikel 78242. Die Dokumentation zu den Horizon Client-Versionen finden Sie auf der VMware Horizon Client-Dokumentationsseite unter docs.vmware.com/de/VMware-Horizon-Client/.
    Um das zweite Problem zu vermeiden, bei dem der Client nicht mehr reagiert, müssen Sie „Abmelden“ auswählen und sich dann erneut verbinden, wenn dieses Dialogfeld angezeigt wird und Ihre Sitzung zu einer RDSH-Farm (Sitzungs-Desktop oder Remoteanwendung) gehört.
  • Manchmal erscheint beim Start eines VDI-Desktops mit VMware HTML Access eine Fehlermeldung über die Trennung der Verbindung, und anschließend ist der Start erfolgreich. (2243471)
    Virtuelle VDI-Desktop-Maschinen verfügen über ein Standard-Verbindungszeitlimit für Sitzungen, und wenn dieses Limit erreicht ist, wird die Verbindung getrennt. Wenn beim Starten eines Desktops die HTML Access-Sitzung des Endbenutzers zum Zeitpunkt des Erreichens des Standard-Verbindungszeitlimits für Sitzungen des Desktops abgelaufen ist, löst der Desktop diesen Fehler zunächst aus und fährt dann mit dem Starten des Desktops fort.
    Umgehung: Keine.
  • Wenn für eine VDI-Desktopzuweisung Festplattenverschlüsselung ausgewählt ist und sie über ein VM-Modell mit einem oder zwei Kernen verfügt und gleichzeitig die zugrunde liegende Desktop-VM ausgeschaltet ist, kann über die automatische Horizon Client-Option zum erneuten Versuch unter Umständen keine Verbindung hergestellt werden. (2167432)
    Wird eine VDI-Desktop-VM aufgrund der Energieverwaltungseinstellung der VDI-Desktop-Zuweisung ausgeschaltet, muss die VM eingeschaltet werden und betriebsbereit sein, bevor Endbenutzer eine Verbindung zu diesem Desktop herstellen können. Wenn der Client eines Endbenutzers versucht, eine Verbindung mit der virtuellen Maschine einer VDI-Desktop-Zuweisung herzustellen und die virtuelle Maschine ausgeschaltet ist, beginnt das System, diese virtuelle Maschine einzuschalten. Bei nicht verschlüsselten virtuellen Maschinen gilt Folgendes: Die virtuelle Maschine ist in der Regel in weniger als 10 Minuten bereit, eine Clientverbindung zu akzeptieren. Doch bei einer verschlüsselten virtuellen Maschine mit einem oder zwei Kernen dauert es in der Regel mehr als 10 Minuten, bis diese dazu bereit ist, eine Verbindung zu akzeptieren. Die Grenzwert bei der Horizon Client-Option für erneute Client-Versuche liegt bei 12 Minuten. Aufgrund dieses Grenzwerts der Option für erneute Client-Versuche gilt Folgendes: Haben Endbenutzer den Client so konfiguriert, dass automatisch versucht wird, erneut eine Verbindung herzustellen, während die zugrunde liegende virtuelle Maschine des Desktops eingeschaltet wird und hochfährt, wird dieser automatische Versuch nach 12 Minuten ohne Verbindungsherstellung unterbrochen. Da eine verschlüsselte virtuelle Maschine in der Regel mehr als 12 Minuten braucht, um eine Clientverbindung zu akzeptieren, stellt der Endbenutzer möglicherweise fest, dass die automatischen erneuten Verbindungsversuche von Horizon Client fehlschlagen und keine Verbindung zu einer verschlüsselten Desktop-VM hergestellt werden kann.
    Umgehung: Wenn Sie die Festplattenverschlüsselung für eine VDI-Desktopzuweisung wünschen, wählen Sie ein VM-Modell mit mehr als zwei Kernen. Doch wenn Ihre VDI-Desktop-Zuweisung über Festplattenverschlüsselung und ein VM-Modell mit einem oder zwei Kernen verfügt, informieren Sie Ihre Endbenutzer, dass bei einer Verwendung der Option für erneute Client-Versuche bei diesen verschlüsselten Desktop-VMs Probleme auftreten können.
  • In einigen Fällen ist es nicht möglich, einen virtuellen Desktop aus einer dedizierten VDI-Desktop-Zuweisung über den Schnellzugriffs-Link auf der Horizon Client-Seite „Zuletzt gestartet“ zu starten. (1813881, HD-3686, DPM-1140)
    In den iOS- und Android-Versionen der Horizon Clients gibt es eine Seite „Zuletzt gestartet“, auf der Links zu vor Kurzem gestarteten Desktops angezeigt werden. Startet ein Benutzer einen dedizierten virtuellen Pool-Desktop zum ersten Mal, wird der Start normal ausgeführt, und der Client erzeugt ein Startsymbol auf der Seite „Zuletzt gestartet“. Trennt der Benutzer die Verbindung zum Desktop und versucht später, ihn über die Seite „Zuletzt gestartet“ erneut zu starten, kann der Desktop jedoch nicht gestartet werden, da das Startsymbol eine gekürzte Version des Desktop-Namens verwendet.
    Umgehung: Starten Sie den Desktop über die Client-Hauptseite, nicht über die Seite „Zuletzt gestartet“.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit Updates für Pods in Microsoft Azure

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Wenn für einen Pod eine Aktualisierung durchgeführt wird, werden aktive Endbenutzersitzungen für diesen Pod getrennt. (HD-12577)
    Während der zehnminütigen Aktualisierung eines Pods auf den aktuellen Softwarestand werden Endbenutzer mit Sitzungen, die mit dem aktualisierten Pod verbunden sind, von diesen aktiven Sitzungen getrennt. Dabei gehen jedoch keine Daten verloren, außer wenn in den Einstellungen der RDSH-Farm oder VDI-Desktop-Zuweisung, die die Sitzungen bereitstellt, für Getrennte Sitzungen abmelden die Option Sofort festgelegt ist. Für solche Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen werden die getrennten Sitzungen außerdem sofort abgemeldet. In diesem Fall geht die aktuelle Arbeit der Benutzer verloren.
    Umgehung: Keine. Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, können sich diese Benutzer erneut verbinden. Um Datenverlust bei Endbenutzern zu vermeiden, müssen Sie vor dem Ausführen der Aktualisierung sicherstellen, dass für die Farmen und VDI-Desktop-Zuweisungen des Pods die Option Getrennte Sitzungen abmelden nicht auf Sofort festgelegt ist.

Bekannte Probleme in Zusammenhang mit der Lokalisierung

Hinweis: Die hier aufgeführten bekannten Probleme beziehen sich auf in Microsoft Azure bereitgestellte Pods.

  • Wenn Sie Speicherorte in der Verwaltungskonsole hinzufügen oder bearbeiten, werden die Speicherortnamen nicht lokalisiert. (2366913, DPM-3282)
    Umgehung: Keine.
  • Wenn Nicht-ASCII-Zeichen oder ASCII-Zeichen im hohen Bereich in den True-SSO-Vorlagennamen verwendet werden, kann die Vorlage nicht abgerufen werden (1951143)
    Aufgrund dieses bekannten Problems können Sie True SSO-Vorlagennamen, die Nicht-ASCII- oder ASCII-Zeichen im hohen Bereich enthalten, nicht erfolgreich mit Ihrer Horizon Cloud-Umgebung konfigurieren.
    Umgehung: Zur Vermeidung dieses Problems verwenden Sie in den Namen Ihrer True-SSO-Vorlagen nur einfache ASCII-Zeichen.
  • Einige Zeichenfolgen der Desktop-Zustandswarnungen auf der Seite „Desktop-Zustand“ sind nicht lokalisiert. (2019363)
    Umgehung: Keine.

In dieser Version behobene Probleme

In dieser Version wurden folgende Probleme behoben, die in der vorherigen Version gemeldet wurden:

Behobene Probleme im Zusammenhang mit Cloud Connector, Universal Broker-Plug-In-Installationsprogramm

  • Die Hostkonfiguration ohne Proxy, die im Feld „Kein Proxy für“ angegeben ist, wenn die OVF-Vorlage bereitgestellt wird, wird nicht in der bereitgestellten Appliance gespeichert (2454245, 2466306, 2467017, DPM-5388).
    Wenn Sie den Workflow „OVF-Vorlage bereitstellen“ in Ihrer vSphere-Umgebung ausführen, haben Sie die Möglichkeit, eine Hostkonfiguration ohne Proxy im Feld „Kein Proxy für“ anzugeben. Aufgrund dieses bekannten Problems werden die eingegebenen Einstellungen jedoch nicht in den Konfigurationsdateien der bereitgestellten Appliance erfasst. Daher berücksichtigt die bereitgestellte Appliance nicht die angegebene Hosteinstellung ohne Proxy.
    Dieses Problem wurde in Version 1.6 von Horizon 7 Cloud Connector behoben.
  • Der Horizon Universal Broker-Client auf dem Horizon Cloud Connector übernimmt keine Proxy-bezogenen Aktualisierungen, die Sie in der Connector-Appliance nach der anfänglichen Bereitstellung der Appliance vornehmen (HD-35551).
    Der Horizon Universal Broker-Client in der Connector-Appliance nimmt während des erstmaligen Starts der Appliance Proxy-Details auf. Da der erstmalige Start nur während des ersten Einschaltens der Appliance nach der Bereitstellung der OVF-Vorlage ausgeführt wird, werden alle nachfolgenden Änderungen an den Proxy-Konfigurationseinstellungen der Appliance nicht vom Horizon Universal Broker-Client übernommen. Wenn Sie dieses bekannte Problem zusammen mit dem obigen bekannten Problem bezüglich der Konfiguration ohne Proxy während der Bereitstellung der OVF-Vorlage berücksichtigen, bedeutet dies, dass alle Hosts, die sich auf Horizon Universal Broker beziehen, nicht als Hosts ohne Proxy festgelegt werden können.
    Dieses Problem wurde in Version 1.6 von Horizon 7 Cloud Connector behoben.

Behobene Probleme im Zusammenhang mit Images, Farmen und Zuweisungen

  • Wenn die Anzahl der Server in einer Farm auf 0 geändert wird, führt dies dazu, dass jeder zukünftige Versuch, die Farm zu bearbeiten, mit einem unbekannten Fehler fehlschlägt. (2461088, 2463147)
    Es ist möglich, die Anzahl der Server in einer Farm in der Verwaltungskonsole zu bearbeiten (Bestandsliste › Farmen › ‹ Farmname › › Server). Wenn alle auf dieser Registerkarte aufgeführten Server gelöscht werden, wird die Anzahl der Server auf 0 festgelegt. Wenn Sie später versuchen, Änderungen an der Farm vorzunehmen, wird der Wert 0 übermittelt und vom System als ungültig zurückgewiesen. Dies führt dazu, dass die Bearbeitung fehlschlägt und einen unbekannten Fehler zurückgibt.
    Umgehung: Dieses Problem wurde in der vorliegenden Version behoben.
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