Wenn Sie dem VMware Identity Manager-Dienst nach der Bereitstellung eines Clusters für eine Hochverfügbarkeit ein neues Verzeichnis hinzufügen und das neue Verzeichnis Teil der Hochverfügbarkeitskonfiguration werden soll, müssen Sie das Verzeichnis allen Instanzen in Ihrem Cluster hinzufügen.

In einer lokalen Bereitstellung fügen Sie dazu dem neuen Verzeichnis die Konnektorkomponente jeder Dienstinstanz hinzu. In einer SaaS-Bereitstellung fügen Sie dazu dem neuen Verzeichnis alle Konnektorinstanzen hinzu.

Prozedur

  1. Melden Sie sich an der VMware Identity Manager-Konsole an.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Identitäts- und Zugriffsmanagement und dann die Registerkarte Identitätsanbieter.
  3. Auf der Seite „Identitätsanbieter“ suchen Sie den Identitätsanbieter für das neue Verzeichnis und klicken auf dessen Namen.
  4. In das Feld IdP-Hostname geben Sie den FQDN (vollqualifizierter Domänenname) des Lastausgleichsdienstes ein, wenn der korrekte FQDN noch nicht im Feld enthalten ist.
    Hinweis:

    Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen Lastausgleichsdienst verwenden. In einer SaaS-Bereitstellung ist die Verwendung eines Lastausgleichsdiensts vor Konnektoren im ausgehenden Verbindungsmodus nicht erforderlich. Wenn Sie allerdings für bestimmte Szenarien wie z. B. für die Kerberos-Authentifizierung einen Lastausgleichsdienst eingerichtet haben, geben Sie den FQDN des Lastausgleichsdienstes hier ein.

  5. Wählen Sie im Feld Konnektoren den Konnektor aus, der hinzugefügt werden soll.
  6. Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf Speichern.
  7. Auf der Seite „Identitätsanbieter“ klicken Sie erneut auf den Namen des Identitätsanbieters und überprüfen Sie, ob das Feld IdP-Hostname den FQDN des Lastausgleichsdienstes enthält. Ist dies nicht der Fall, geben Sie den FQDN des Lastausgleichsdienstes ein und klicken Sie auf Speichern.
  8. Wiederholen Sie die vorhergehenden Schritte, um alle im Feld Konnektoren aufgeführten Konnektoren hinzuzufügen.
    Hinweis:

    Nachdem jeder Konnektor hinzugefügt wurde, überprüfen Sie den IdP-Hostnamen und ändern diesen bei Bedarf wie in Schritt 7 dargestellt.

    Das Verzeichnis wird dann allen Konnektoren in Ihrer Bereitstellung zugeordnet.