Sie können OpenStack-Instanzen mithilfe von DirectPath I/O- und SR-IOV-Passthrough-Geräten (Single Root I/O Virtualization) erstellen.

Wichtig:

Diese Funktion wird nur in der VMware Integrated OpenStack Carrier Edition angeboten. Weitere Informationen finden Sie unter VMware Integrated OpenStack-Lizenzierung.

Beim Passthrough wird ein physisches Gerät mit einer virtuellen Maschine verknüpft und somit die durch die Virtualisierung verursachte Latenz verringert. In der folgenden Tabelle wird die Implementierung von Passthrough in VMware Integrated OpenStack dargestellt.

Tabelle 1. Wichtige Passthrough-Komponenten und -Rollen

Komponente

Rolle

Nova Compute

  • Erfasst die Liste der SR-IOV-Geräte und aktualisiert die Liste der PCI-Gerätespezifikationen.

  • Bettet die Hostobjekt-ID in die Gerätespezifikationen ein.

Nova PCI-Manager

  • Erstellt und pflegt einen Gerätepool mit Adresse, Anbieter-ID, Produkt-ID und Host-ID.

  • Teilt basierend auf PCI-Anforderungen PCI-Geräte Instanzen zu und hebt die Zuteilung auf.

Nova-Planer

  • Plant die Platzierung von Instanzen auf Hosts, die den PCI-Anforderungen entsprechen.

vSphere

  • Verwaltet Hosts in einem dedizierten Computing-Cluster mit SR-IOV-fähigen Netzwerkkarten und Hosts.

    Hinweis:

    DRS-Regeln gelten nicht für SR-IOV-fähige Geräte. Platzieren Sie SR-IOV-Hosts in einem separaten Computing-Cluster.