Eine Transportzone steuert, welche Hosts ein logischer Switch erreichen kann. Sie kann einen oder mehrere Hostcluster umfassen. Transportzonen bestimmen, welche Hosts und damit auch welche VMs an der Verwendung eines bestimmten Netzwerks teilnehmen können.

Eine Transportzone definiert eine Sammlung von Hosts, die über eine physische Netzwerkinfrastruktur miteinander kommunizieren können. Diese Kommunikation findet über Schnittstellen statt, die als virtuelle Tunnel-Endpoints (VTEPs) definiert sind.

Wenn sich zwei Transportknoten in derselben Transportzone befinden, können die auf diesen Transportknoten gehosteten VMs logische NSX-T-Switches, die sich ebenfalls in dieser Transportzone befinden, „sehen“ und daher mit diesen verknüpft werden. Dank dieser Verknüpfung können die VMs miteinander kommunizieren, vorausgesetzt, dass sie über Layer 2-/Layer 3-Erreichbarkeit verfügen. Wenn VMs mit Switches verknüpft sind, die sich in anderen Transportzonen befinden, können die VMs nicht miteinander kommunizieren. Transportzonen ersetzen keine Anforderungen zu Layer 2-/Layer 3-Erreichbarkeit, begrenzen die Erreichbarkeit aber. Anders ausgedrückt: Die Zugehörigkeit zu derselben Transportzone ist Voraussetzung für die Konnektivität. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, wird die Erreichbarkeit möglich, ist aber nicht automatisch gegeben. Um wirklich erreichbar zu sein, muss Layer 2- und (bei anderen Subnetzen) Layer 3-Networking stattfinden.

Jeder Knoten, der mindestens einen Host-Switch enthält, kann als Transportknoten dienen. Wenn Sie einen Hosttransportknoten erstellen und dann einer Transportzone hinzufügen, installiert NSX-T einen Host-Switch auf dem Host. Für jede Transportzone, zu der der Host gehört, wird ein eigener Host-Switch installiert. Über den Host-Switch werden VMs mit logischen NSX-T-Switches verknüpft und es werden logische NSX-T-Router-Uplinks und -Downlinks erstellt.