Wenn Sie einen Transportknoten erstellen, kann es erforderlich sein, die physischen Netzwerkkarten und Kernel-Schnittstellen von einem vSphere Standard Switch (VSS) oder VDS zu einem NSX-T Data Center Virtual Distributed Switch (N-VDS) zu migrieren. Nach der Migration wickelt N-VDS den Datenverkehr auf dem VLAN-Netzwerk ab.

Die physischen Netzwerkkarten und ihre VMkernel-Schnittstellen werden anfänglich an einen VSS oder VDS auf einem vSphere ESXi-Host angehängt. Diese Kernel-Schnittstellen werden auf diesen Hosts definiert, um Konnektivität zur Verwaltungsschnittstelle, zum Speicher und zu anderen Schnittstellen bereitzustellen. Nach der Migration verbinden sich die VMkernel-Schnittstellen und ihre zugehörigen physischen NICs mit dem N-VDS und wickeln den Datenverkehr im VLAN und in den Overlay-Transportzonen ab.

Wenn in der folgenden Abbildung ein Host nur über zwei physische Netzwerkkarten verfügt, können Sie diese beiden Netzwerkkarten aus Redundanzzwecken dem N-VDS zuweisen.

Abbildung 1. Vor und nach der Migration der Netzwerkschnittstellen zu einem N-VDS

Vor der Migration verfügt der vSphere ESXi-Host über zwei Uplinks, die von zwei physischen Ports abgeleitet sind, vmnic0 und vmnic1. Hierbei ist vmnic0 für einen aktiven Zustand konfiguriert und an einen VSS oder VDS angehängt, während vmnic1 nicht verwendet wird. Darüber hinaus sind drei VMkernel-Schnittstellen vorhanden: vmk0, vmk1 und vmk2.

VMkernel-Schnittstellen migrieren Sie mithilfe der NSX-T Data Center Manager-Benutzeroberfläche oder der NSX-T Data Center-APIs. Siehe Handbuch für die NSX-T Data Center-API.

Nach der Migration werden die vmnic0, vmnic1 und deren VMkernel-Schnittstellen zum N-VDS-Switch migriert. Sowohl vmnic0 als auch vmnic1 sind über VLAN und die Overlay-Transportzonen verbunden.