Sie können NCP so konfigurieren, dass IPv6 unterstützt wird.

Beachten Sie bei der Konfiguration von IPv6 Folgendes:
  • Nur der Richtlinienmodus wird unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten von NSX-T-Ressourcen.
  • Topologien mit einer und zwei Ebenen werden unterstützt.
  • Damit der Nord-Süd-Datenverkehr ordnungsgemäß funktioniert, muss das Tier-0-Gateway über eine IPv6-Adresse verfügen.
  • Kubernetes-Knoten müssen über eine IPv6-Adresse verfügen. Andernfalls besteht keine Konnektivität zwischen den Knoten und Pods, und Aktivitäts- und Bereitschaftsprüfungen von TCP und HTTP schlagen fehl. Für Kubernetes-Knoten können entweder SLAAC- oder statische IPs verwendet werden. Die Kubernetes-Knoten können sich auch im Dual-Stack-Modus befinden. In diesem Fall müssen Sie den Knoten mit einer IPv6-Adresse in Kubernetes registrieren. Geben Sie dazu die IPv6-Adresse mit der Option -node-ip als einen der Startparameter von Kubelet an. Andernfalls priorisiert Kubelet stets die IPv4-Adresse.
  • Der Kubernetes-Cluster muss mit einem IPv6-Dienstcluster-Netzwerk-CIDR erstellt werden. Beachten Sie, dass die maximale Größe für dieses Subnetz 16 Bit beträgt.
  • In der NCP-Konfiguration müssen Sie SpoofGuard deaktivieren, indem Sie enable_spoofguard = False im Abschnitt [nsx_v3] festlegen.
  • In der nsx-node-agent-Konfiguration muss IPv6 aktiviert sein, um das CNI-Plug-in anzuweisen, IPv6 in Containern zu aktivieren. Legen Sie dazu enable_ipv6 = True im Abschnitt [nsx-node-agent] fest. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Konfigurationsoption festlegen, bevor der Bootstrap-Vorgang für NCP ausgeführt wird.
  • Alle Namespaces befinden sich im Nicht-SNAT-Modus. SNAT pro Dienst und jede andere SNAT-Funktion sind in IPv6 nicht aktiviert.
  • Für Container wird Dual-Stack nicht unterstützt. Jeder Container darf nur über eine IPv6-Adresse verfügen.
  • Wenn IPv4- und IPv6-IP-Blöcke in der NCP-Konfiguration gemischt werden, schlägt der Startvorgang fehl.