Wenn ein Cluster für die Netzwerkvirtualisierung vorbereitet wird, wird das Firewallmodul auf allen Hosts dieses Clusters installiert. Dieses Modul weist drei Heaps zu, ein Modul-Heap für Modulparameter, ein Regel-Heap für Regeln, Container und Filter sowie ein Zustands-Heap für Datenverkehrflows. Die Zuweisung der Heap-Größe wird durch den verfügbaren physischen Hostarbeitsspeicher bestimmt. Je nach Anzahl der Regeln, Container-Sätze und den Verbindungen kann sich die Heap-Größe mit der Zeit vergrößern oder verkleinern. Das auf dem Hypervisor ausgeführte Firewallmodul verwendet auch die Host-CPUs für die Paketverarbeitung.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Wenn Sie die Hostressourcenauslastung jederzeit feststellen können, können Sie so die Serverauslastung und Netzwerkdesigns besser organisieren.

Der standardmäßige CPU-Schwellenwert beträgt 100 und der Schwellenwert des Arbeitsspeichers 100. Sie können die standardmäßigen Schwellenwerte durch REST-API-Aufrufe ändern. Das Firewallmodul generiert Systemereignisse, wenn die Arbeitsspeicher- und CPU-Auslastung die Schwellenwerte überschreitet. Informationen zum Konfigurieren von standardmäßigen Schwellenwerten finden Sie unter „Arbeiten mit Arbeitsspeicher- und CPU-Schwellenwerten“ im Handbuch für NSX API.

Prozedur

  1. Klicken Sie im vSphere Web Client auf Networking & Security und anschließend auf NSX Manager (NSX Managers).
  2. Klicken Sie in der Spalte Name auf die IP-Adresse des entsprechenden NSX Manager.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Überwachen (Monitor) und anschließend auf Ereignisse (System Events).