Damit Activity Monitoring funktioniert, müssen mehrere erforderliche Vorgänge durchgeführt werden, darunter die Installation des Guest Introspection-Treibers, die Installation der Guest Introspection-VMs und das Aktivieren von NSX Activity Monitoring. Sie können Service Composer auch einsetzen, um zu steuern, welche virtuellen Maschinen überwacht werden (optional).

Vorbereitungen

  • NSX Manager muss installiert und betriebsbereit sein.

  • NSX Manager muss mit dem AD-Server verlinkt werden, wo Gruppen abgerufen werden, die mit Benutzern von virtuellen Windows-Maschinen abgeglichen werden.

  • Die vCenter-Bestandsliste muss mindestens eine Windows-Desktop-VM enthalten.

  • Die aktuelle Version von VMware Tools muss auf Ihren Windows-Desktop-VMs ausgeführt werden.

Prozedur

  1. Installieren Sie auf den Windows-VMs in Ihrer vCenter-Bestandsliste den Guest Introspection-Treiber, sofern er noch nicht bereits installiert ist.
    1. Navigieren Sie zu Systemsteuerung\Programme\Programme und Funktionen (Control Panel\Programs\Programs and Features), klicken Sie mit der rechten Maustaste auf VMware Tools und wählen Sie Ändern (Change).

    2. Wählen Sie Ändern (Modify) aus.
    3. Klicken Sie in VMCI-Treiber (VMCI Driver) auf Treiber für Guest Introspection > Wird auf lokaler Festplatte installiert (Guest Introspection Drivers > Will be installed on local hard drive).

    Der Guest Introspection-Treiber erkennt die Anwendungen, die auf jeder virtuellen Windows-Maschine ausgeführt werden, und sendet diese Informationen an die Guest Introspection-VM.

  2. Installieren Sie die Guest Introspection-VMs.

    Wenn Sie das VMware Tools-Installationsprogramm erstmals starten, wählen Sie die Option Benutzerdefiniert (Custom) aus. Wählen Sie im VMCI-Ordner Guest Introspection-Treiber (Guest Introspection Driver) aus. Der Treiber ist standardmäßig nicht ausgewählt.

    So fügen Sie den Treiber hinzu, wenn VMware Tools bereits installiert ist:

    1. Navigieren Sie im vCenter Web Client zu Networking & Security > Installation > Dienstbereitstellungen (Networking & Security > Installation > Service Deployments).
    2. Fügen Sie eine neue Dienstbereitstellung hinzu.
    3. Wählen Sie Guest Introspection.
    4. Wählen Sie die Host-Cluster aus, die virtuelle Windows-Maschinen enthalten.
    5. Wählen Sie die entsprechenden Datenspeicher, Netzwerke und den entsprechenden IP-Adressierungsmechanismus aus. Wenn Sie für Ihre Guest Introspection-VMs nicht DHCP verwenden, muss die Erstellung und Zuweisung eines IP-Pools erfolgen.

    Es werden zwei Guest Introspection-VMs installiert: eine auf jedem Host innerhalb eines jeden Clusters.

  3. Aktivieren Sie Activity Monitoring auf den virtuellen Windows-Maschinen.
    1. Wählen Sie in der Ansicht Hosts und Cluster (Hosts and Clusters) die virtuelle Windows-Maschine und dann die Registerkarte Übersicht (Summary) aus.
    2. Klicken Sie unter NSX Activity Monitoring auf Bearbeiten (Edit) und dann auf Ja (Yes).

      Wiederholen Sie diesen Schritt für alle virtuellen Windows-Maschinen, die Sie überwachen möchten.

  4. (Optional) : Ändern Sie die Liste der überwachten vCenter-Objekte oder definieren Sie eine dynamische Mitgliedschaftsregel.
    1. Navigieren Sie im vCenter Web Client zu Networking & Security > Service Composer.
    2. Bearbeiten Sie die Sicherheitsgruppe Datenerfassung von Activity Monitoring (Activity Monitoring Data Collection).
    3. Definieren Sie eine dynamische Mitgliedschaftsregel, sodass die virtuelle Maschine automatisch überwacht wird, wenn neue virtuelle Windows-Maschinen zum Cluster hinzugefügt werden.
    4. Wählen Sie vCenter-Objekte aus, die Sie in die Activity Monitoring-Sicherheitsgruppe aufnehmen bzw. von dieser ausschließen möchten.

      Die virtuellen Maschinen, auf denen Sie Activity Monitoring aktiviert haben, werden automatisch in die Activity Monitoring-Sicherheitsgruppe aufgenommen.

    In diesem Beispiel werden alle virtuellen Maschinen, deren Namen mit „win“ beginnen, automatisch in die Activity Monitoring-Sicherheitsgruppe aufgenommen. Dies bedeutet, dass Activity Monitoring automatisch für sie aktiviert wird.