Das NSX-Routing-Subsystem lässt sich im Abschnitt „NSX Edges“ der Benutzeroberfläche konfigurieren und verwalten.

Nach der Auswahl dieses Bereichs der Benutzeroberfläche wird die nachfolgend dargestellte Ansicht eingeblendet.

Es werden alle aktuell bereitgestellten DLRs und ESGs mit den folgenden Informationen für jedes Element angezeigt:

  • Unter „ID“ ist die ESG- oder DLR-Edge-Appliance ID enthalten, mit der API-Aufrufe für das jeweilige ESG oder den jeweiligen DLR durchgeführt werden können.

  • Die Einträge für „Tenant“ (Mandant) und „ID“ bilden den Namen der DLR-Instanz. Dieser wird in der NSX-Befehlszeilenschnittstelle (CLI) dargestellt und verwendet.

  • Für einen DLR wird unter „Größe“ immer „Kompakt“ und für das ESG die vom Operator ausgewählte Größe angezeigt.

Zusätzlich zu den Informationen der Tabelle steht Ihnen ein Kontextmenü zur Verfügung, das sich über Schaltflächen oder mit der Option „Aktionen“ aufrufen lässt.

Tabelle 1. Kontextmenü von NSX Edge

Symbol

Aktion

Der Vorgang „Synchronisierung erzwingen“ löscht die Konfiguration des ESG oder der DLR-Kontroll-VM, startet diese neu und überträgt die Konfiguration erneut.

Mit „Erneut bereitstellen“ wird das ESG oder der DLR außer Kraft gesetzt und ein neues ESG oder ein neuer DLR mit der gleichen Konfiguration erstellt. Die vorhandene ID wird beibehalten.

Die Option „Konfiguration für die automatische Regel ändern“ steht für die integrierten Firewallregeln des ESG zur Verfügung, die bei der Aktivierung von Diensten für das ESG (z. B. BGP mit TCP/179) erstellt werden.

Mit „Tech-Support-Protokolle herunterladen“ wird ein Protokollpaket vom ESG oder von der DLR-Kontroll-VM erstellt.

Für den DLR sind keine Hostprotokolle im Tech-Support-Paket enthalten. Sie müssen gesondert erfasst werden.

„Appliance-Größe ändern“ steht nur ESGs zur Verfügung. Damit wird eine erneute Bereitstellung mit einer neuen Appliance durchgeführt (die vNIC-MAC-Adressen sind dann geändert).

Mit „Ändern der CLI-Anmeldedaten“ kann der Operator eine Aktualisierung der CLI-Anmeldedaten erzwingen.

Wenn die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) für ein ESG oder eine DLR-Kontroll-VM nach fünf gescheiterten Anmeldeversuchen gesperrt ist, kann die Sperre mit dieser Option nicht aufgehoben werden. Sie müssen stattdessen fünf Minuten warten oder Ihr ESG bzw. Ihren DLR mit der entsprechenden Option erneut bereitstellen, um sich mit den korrekten Anmeldedaten anzumelden.

Mit „Protokollierungsebene ändern“ lässt sich einstellen, wie detailliert Meldungen an das ESG-/DLR-Syslog-Protokoll gesendet werden sollen.

„Erweitertes Debugging konfigurieren“ stellt das ESG oder den DLR mit aktiviertem Core-Dump und einer zusätzlichen virtuellen Festplatte für das Speichern von Core-Dump-Dateien erneut bereit.

„Bereitstellen“ ist verfügbar, wenn ein ESG ohne Bereitstellung erstellt wurde.

Diese Option führt die standardmäßigen Bereitstellungsschritte aus, d. h. sie stellt die OVF-Datei bereit, konfiguriert Schnittstellen und überträgt die Konfiguration auf die erstellte Appliance.

Wenn die Version des DLR bzw. des ESG älter als der NSX Manager ist, steht die Option „Upgrade-Version“ zur Verfügung.

Mit „Filter“ können Sie nach ESGs/DLRs per Namen suchen.