Die Benutzeroberfläche des vSphere Web Client enthält zwei große Bereiche, die für das NSX-Routing relevant sind.

Dazu gehören die Infrastrukturabhängigkeiten von L2 und den Steuerungskomponenten sowie die Konfiguration des Routing-Subsystems.

Für das verteilte NSX-Routing werden Funktionen benötigt, die vom Controller-Cluster bereitgestellt werden. Die folgende Abbildung zeigt einen Controller-Cluster in fehlerfreiem Zustand.

Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Es werden drei Controller bereitgestellt.

  • Bei „Status“ gilt für alle Controller „Verbunden“.

  • Die Softwareversion ist für alle Controller identisch.

  • Jeder Controller-Knoten verfügt über zwei Peers.

Die Hostkernelmodule für das verteilte Routing werden als Bestandteil der VXLAN-Konfiguration auf dem Host installiert und konfiguriert. Das verteilte Routing erfordert demnach, dass die ESXi-Hosts vorbereitet sind und VXLAN darauf konfiguriert ist.

Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Für „Installationsstatus“ gilt „Grün“.

  • Für „VXLAN“ gilt „Konfiguriert“.

Stellen Sie sicher, dass die VXLAN-Transportkomponenten korrekt konfiguriert sind.

Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Die VLAN-ID muss dem VTEP-Transport-VLAN entsprechen. Beachten Sie, dass diese in obiger Abbildung „0“ ist. Bei den meisten realen Bereitstellungen ist dies nicht der Fall.

  • Die MTU ist für den Wert 1600 oder größer konfiguriert. Stellen Sie sicher, dass für die MTU nicht der Wert 9000 festgelegt wird, in der Annahme, dass die MTU der VMs ebenfalls auf 9000 gesetzt ist. Der maximale MTU-Wert des DVS beträgt 9000. Wenn für die VMs ebenfalls der Wert 9000 festgelegt wurde, ist kein Platz mehr für die VXLAN-Kopfzeile vorhanden.

  • Die VMKNics müssen über die korrekten Adressen verfügen. Stellen Sie sicher, dass für sie nicht die Adressen 169.254.x.x festgelegt sind. Diese geben an, dass Knoten keine Adressen aus dem DHCP abrufen konnten.

  • Die Gruppierungsrichtlinie muss für alle Cluster-Mitglieder desselben DVS einheitlich sein.

  • Die Anzahl der VTEPs muss identisch mit der Anzahl der dvUplinks sein. Stellen Sie sicher, dass die gültigen bzw. vorgesehenen IP-Adressen aufgelistet sind.

Die Transportzonen müssen korrekt an den DVS-Begrenzungen ausgerichtet sein, um zu vermeiden, dass der DLR auf einigen Clustern nicht vorhanden ist.