Konfigurieren Sie das ESG oder die DLR-Kontroll-VM so, dass Protokolleinträge an einen Remote-Syslog-Server gesendet werden.

Anmerkungen:

  • Der Syslog-Server muss als IP-Adresse konfiguriert werden, da das ESG bzw. die DLR-Kontroll-VM nicht mit einem DNS-Server zur Adressauflösung konfiguriert wird.

    • Bei einem ESG kann mit der Option „DNS-Dienst aktivieren“ der DNS-Dienst (DNS-Proxy) aktiviert werden, den das ESG zum Auflösen von DNS-Namen verwenden kann. Im Allgemeinen ist die Angabe des Syslog-Servers über die IP-Adresse jedoch eine zuverlässigere Methode, die mit weniger Abhängigkeiten verbunden ist.

  • Es ist nicht möglich, einen Syslog-Port in der Benutzeroberfläche anzugeben (es wird immer 514 verwendet), das Protokoll (UDP/TCP) kann jedoch festgelegt werden.

  • Syslog-Meldungen werden von der IP-Adresse der Edge-Schnittstelle gesendet, die in der Weiterleitungstabelle des Edge als Egress-Schnittstelle für die IP-Adresse des Syslog-Servers ausgewählt wurde.

    • Beim DLR darf sich die IP-Adresse des Syslog-Servers in keinem Subnetz befinden, das an einer „internen“ Schnittstelle des DLR konfiguriert ist. Der Grund liegt darin, dass die Egress-Schnittstelle für diese Subnetze in der DLR-Kontroll-VM auf die Pseudo-Schnittstelle „VDR“ verweist, die nicht mit der Datenebene verbunden ist.

Standardmäßig ist die Protokollierung für das ESG/DLR-Routing-Modul deaktiviert. Bei Bedarf aktivieren Sie diese über die Benutzeroberfläche, indem Sie bei „Konfiguration für dynamisches Routing“ auf „Bearbeiten“ klicken.

Sie müssen auch die Router-ID konfigurieren. In der Regel handelt es sich dabei um die IP-Adresse der Uplink-Schnittstelle.