Bevor Sie NSX installieren oder aktualisieren, prüfen Sie Ihre Netzwerkkonfiguration und -ressourcen. Sie können einen NSX Manager pro vCenter Server, eine Guest Introspection-Instanz pro ESXi™-Host und mehrere NSX Edge-Instanzen pro Datencenter installieren.

Hardware

Diese Tabelle enthält die Hardwareanforderungen für NSX-Appliances.

Tabelle 1. Hardwareanforderungen für Appliances

Appliance

Arbeitsspeicher

vCPU

Festplattenspeicher

NSX Manager

16 GB (24 GB für größere NSX-Bereitstellungen)

4 (8 für größere NSX-Bereitstellungen)

60 GB

NSX Controller

4 GB

4

28 GB

NSX Edge

  • Kompakt: 512 MB

  • Groß: 1 GB

  • Quad Large: 2 GB

  • Sehr groß: 8 GB

  • Kompakt: 1

  • Groß: 2

  • Quad Large: 4

  • Sehr groß: 6

  • Kompakt, Groß, Quad Large: 1 Datenträger 584 MB + 1 Datenträger 512 MB

  • Sehr groß: 1 Datenträger 584 MB + 1 Datenträger 2 GB + 1 Datenträger 256 MB

Guest Introspection

2 GB

2

5 GB (bereitgestellter Speicherplatz: 6,26 GB)

Als allgemeine Richtlinie gilt: Erhöhen Sie die NSX Manager-Ressourcen auf 8 vCPU und 24 GB RAM, wenn Ihre von NSX verwaltete Umgebung mehr als 256 Hypervisoren oder mehr als 2.000 VMs umfasst.

Um spezifische Details zur Größe zu erhalten, wenden Sie sich an den Support von VMware.

Informationen zur Erhöhung der Arbeitsspeicher- und vCPU-Zuteilung für Ihre virtuellen Appliances finden Sie unter „Zuteilen von Arbeitsspeicherressourcen“ und „Ändern der Anzahl virtueller CPUs “ in der Dokumentation Verwaltung virtueller vSphere-Maschinen.

Der bereitgestellte Speicherplatz für eine Guest Introspection-Appliance zeigt 6,26 GB für Guest Introspection an. Dies liegt daran, dass vSphere ESX Agent Manager einen Snapshot von der Dienst-VM erstellt, um schnelle Klone zu erstellen, wenn mehrere Hosts in einem Cluster Speicher gemeinsam nutzen. Weitere Informationen zum Deaktivieren dieser Option über ESX Agent Manager finden Sie in der ESX Agent Manager-Dokumentation.

Netzwerklatenz

Stellen Sie sicher, dass die Netzwerklatenz zwischen Komponenten der angegebenen maximalen Latenz entspricht oder niedriger als diese ist.

Tabelle 2. Maximale Netzwerklatenz zwischen Komponenten

Komponenten

Maximale Latenz

NSX Manager und NSX Controller

150 ms RTT

NSX Manager und ESXi-Hosts

150 ms RTT

NSX Manager und vCenter Server-System

150 ms RTT

NSX Manager und NSX Manager in einer Cross-vCenter NSX-Umgebung

150 ms RTT

Software

Die neuesten Interoperabilitätsinformationen finden Sie in den Produkt-Interoperabilitätsmatrizen unter http://partnerweb.vmware.com/comp_guide/sim/interop_matrix.php.

Die empfohlenen Versionen von NSX, vCenter Server und ESXi finden Sie in den Versionshinweisen für die Version von NSX, auf die Sie ein Upgrade vornehmen. Die Versionshinweise finden Sie auf der „NSX for vSphere“-Dokumentationsseite: https://docs.vmware.com/de/VMware-NSX-for-vSphere/index.html.

Die folgenden Bedingungen müssen erfüllt sein, damit ein NSX Manager in einer Cross-vCenter NSX-Bereitstellung teilnehmen kann:

Komponente

Version

NSX Manager

6.2 oder höher

NSX Controller

6.2 oder höher

vCenter Server

6.0 oder höher

ESXi

  • ESXi 6.0 oder höher

  • Mit NSX 6.2 oder späteren VIBs vorbereitete Hostcluster

Um alle NSX Manager in einer Cross-vCenter NSX-Bereitstellung von einem einzigen vSphere Web Client aus verwalten zu können, müssen Sie Ihre vCenter Server-Instanzen im erweiterten verknüpften Modus verbinden. Erläuterungen dazu finden Sie unter „Verwenden des erweiterten verknüpften Modus“ in der Dokumentation vCenter Server und Hostverwaltung.

Informationen zur Überprüfung der Kompatibilität von Partnerlösungen mit NSX finden Sie im „VMware Kompatibilitätshandbuch für Networking & Security“ unter http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php?deviceCategory=security.

Client- und Benutzerzugriff

Die folgenden Elemente sind zur Verwaltung Ihrer NSX-Umgebung erforderlich:

  • Vorwärts- und rückwärtsgerichtete Namensauflösung. Dies ist erforderlich, wenn Sie ESXi-Hosts nach Namen zur vSphere-Bestandsliste hinzugefügt haben. Anderenfalls kann NSX Manager die IP-Adressen nicht auflösen.

  • Berechtigungen zum Hinzufügen und Einschalten von virtuellen Maschinen

  • Zugriff auf den Datenspeicher, in dem Dateien für virtuelle Maschinen gespeichert werden, sowie Kontoberechtigungen zum Kopieren von Dateien in diesen Datenspeicher

  • Cookies müssen in Ihrem Webbrowser aktiviert sein, damit Sie auf die NSX Manager-Benutzeroberfläche zugreifen können.

  • Port 443 muss zwischen dem NSX Manager und dem ESXi-Host, dem vCenter Server und den bereitzustellenden NSX-Appliances geöffnet sein. Dieser Port wird zum Herunterladen der OVF-Datei auf dem ESXi-Host für die Bereitstellung benötigt.

  • Ein für die von Ihnen verwendete Version von vSphere Web Client unterstützter Webbrowser. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter „Verwenden des vSphere Web Client“ in der Dokumentation vCenter Server und Hostverwaltung.