Sie können das Skript updateoffline.hzn verwenden, um ein Offline-Upgrade der virtuellen VMware Identity Manager-Appliance durchzuführen. Laden Sie das Offline-Upgrade-Paket, das mit dem Skript verwendet wird, von der VMware Identity Manager-Produkt-Download-Seite herunter.

Das Skript überprüft, ob das Upgrade-Paket dem Produkt entspricht. Wenn Sie zum Beispiel ein Upgrade der virtuellen VMware Identity Manager-Dienst-Appliance durchführen und das Konnektor-Upgrade-Paket statt des Service-Upgrade-Pakets verwenden, führt das Skript zu einem Fehler.

Voraussetzungen

Führen Sie die vorbereitenden Schritte durch. Siehe Voraussetzungen für ein Offline-Upgrade.

Prozedur

  1. Suchen Sie das Skript updateoffline.hzn.

    Das Skript ist unter folgendem Pfad verfügbar:

    /usr/local/horizon/update/updateoffline.hzn

  2. Laden Sie das VMware Identity Manager-Offline-Upgrade-Paket identity-manager-19.03.0.0-buildNumber-updaterepo.zip auf der VMware Identity Manager-Produkt-Download-Seite über my.vmware.com herunter.
    Der empfohlene Speicherort für die Datei ist /var/tmp.
  3. Führen Sie das Skript updateoffline.hzn als Root-Benutzer aus.
    /usr/local/horizon/update/updateoffline.hzn [-r] -f upgradeFilePath
    -f upgradeFilePath Aktualisieren Sie die Appliance mithilfe von upgradeFilePath. upgradeFilePath muss ein absoluter Pfad sein. Erforderlich
    -r Starten Sie nach dem Upgrade neu. Optional
    -h Zeigt die Skript-Nutzung an. Optional
    Beispiel:

    /usr/local/horizon/update/updateoffline.hzn -f /var/tmp/identity-manager-19.03.0.0-buildNumber-updaterepo.zip

  4. Wenn die Eingabeaufforderung "The product RID matches so continue" angezeigt wird, drücken Sie die Eingabetaste, um fortzufahren.
  5. Wenn Sie die Option -r nicht für das Skript verwendet haben, starten Sie die virtuelle Appliance neu, nachdem das Upgrade abgeschlossen ist.
    reboot
  6. Reagieren Sie entsprechend auf die migrationsbezogenen Eingabeaufforderungen, wenn das Skript die folgenden Aktionen ausführt.
    • Das Skript sucht nach dem Migrationspaket (cluster-support.tgz) im Verzeichnis /root und fordert Sie zu entsprechenden Eingaben auf.

      Das Herunterladen des Pakets ist eine Voraussetzung für die Migration der Konfiguration des eingebetteten Konnektors. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn Ihre aktuelle Bereitstellung den eingebetteten Konnektor verwendet oder nicht. Ab VMware Identity Manager Version 19.03.0.0 ist der Konnektor nicht mehr in VMware Identity Manager eingebettet, sondern nur für externe Windows-Systeme verfügbar.

      • Wenn das System das cluster-support.tgz-Paket nicht finden kann, wird diese Tatsache in der Meldung angegeben. Speichern Sie in diesem Fall das Paket im Verzeichnis /root und führen Sie den Aktualisierungsbefehl erneut aus.
      • Wenn das System das Paket cluster-support.tgz findet, entpackt es das Paket, listet die Dateien im Paket auf, führt die Datei generateClusterFile.sh aus und fordert Sie auf, ein Kennwort für die Konfigurationspaketdatei zu erstellen. Geben Sie ein Kennwort für die Konfigurationspaketdatei an.
    • Das Skript fordert Sie zur Eingabe von syslog- und Proxy-Einstellungen auf.

      Beachten Sie, dass sich der eingebettete Konnektor auf einem Linux-System befindet. Wenn Sie die Konfigurationsinformationen für den eingebetteten Konnektor erneut migrieren, müssen Sie die Informationen zu einem externen Konnektor auf einem Windows-System migrieren. Die folgenden Einstellungen gelten je nach den Besonderheiten Ihrer Bereitstellung möglicherweise nicht gleichermaßen für Linux- und Windows-Systeme. Entscheiden Sie daher, ob Sie die folgenden Konfigurationsinformationen hinzufügen möchten oder nicht.

      Eingabeaufforderung Beschreibung
      Möchten Sie die syslog-Einstellungen einbeziehen? Wenn Sie die syslog-Server-Einstellungen für den eingebetteten Linux-basierten Konnektor auf das externe Windows-System kopieren möchten, akzeptieren Sie den Standardwert J für Ja.

      Andernfalls geben Sie N für Nein ein.

      Möchten Sie Proxy-Einstellungen einbeziehen? Wenn Sie die Proxy-Einstellungen für den eingebetteten Linux-basierten Konnektor auf das externe Windows-System kopieren möchten, akzeptieren Sie den Standardwert J für Ja.

      Andernfalls geben Sie N für Nein ein.

    Das System startet das Upgrade des VMware Identity Manager-Diensts und erstellt eine .enc-Migrationsdatei im Verzeichnis /root, das mit dem Namen cluster beginnt, z. B. cluster-host-domain-conn-timestamp.enc. Den genauen Dateinamen finden Sie in der Befehlsausgabe. Diese Datei enthält die Migrationsinformationen des eingebetteten Konnektors. Wenn Sie den eingebetteten Konnektor auf einen externen Konnektor migrieren, müssen Sie diese Datei auf das externe Windows-System kopieren. Wenn Sie den eingebetteten Konnektor nicht migrieren, empfiehlt es sich, die cluster...enc-Datei als Sicherung der Konfiguration des eingebetteten Konnektors beizubehalten, falls die Informationen in der Zukunft benötigt werden.

    Nach Abschluss des Upgrades enthält die aktualisierte Version des VMware Identity Manager-Diensts keinen funktionalen eingebetteten Konnektor mehr.