Mit der Kalenderdelegierung können Sie einem Mitarbeiter die Berechtigung für die Bearbeitung von Besprechungsanfragen im Namen eines anderen Mitarbeiters über den Kalenderbildschirm erteilen.

Beim Konfigurieren der Kalenderdelegierung müssen Sie einen Delegierten und einen Delegierenden bestimmen. Der Delegierende ist der ursprüngliche Kalenderbesitzer. Der Delegierte ist der Benutzer, der zum Verwalten des Kalenders hinzugefügt wurde. Beispielsweise ist ein Ausführender der Delegierende und der Ausführungsassistent der Delegierte.

Als Delegierte können Benutzer:
  • Einen delegierten Kalender hinzufügen und den Kalender des Delegierenden verwalten.
  • Besprechungsanfragen im Namen des Delegierenden empfangen und beantworten.
Als Delegierender können Sie die Desktop-Version von Outlook verwenden, um Ihren Delegierten die folgenden Berechtigungsebenen zu erteilen:
  • Prüfer – erteilt Ihren Delegierten die Berechtigung „Nur lesen“ für Elemente in Ihrem Kalender.
  • Editor – erteilt Ihren Delegierten Lese-, Erstellungs-und Änderungsberechtigungen für Elemente in Ihrem Kalender.
Hinweis: Workspace ONE Boxer unterstützt nur eine vollständige Kalenderdelegierung. Die Freigabe einzelner Unterordner wird nicht unterstützt. Beispielsweise können Sie keine einzelnen Unterordner wie z. B. einen Kalender oder einen Postfachordner mit Ihrer Outlook Desktop-Anwendung freigeben. Um die Delegierung zu konfigurieren, müssen Sie das Exchange Admin Center verwenden.

Beschränkungen:

  • Workspace ONE Boxer unterstützt die Delegierung von Kontakten, Aufgaben und Notizen nicht.
  • Delegierte können nicht auf private Ereignisse des Delegierenden zugreifen, es sei denn, dieser erteilt den Zugriff darauf.
  • Gemäß der Beschränkung des EAS-Protokolls können Delegierte bei einer Ausnahme eines wiederkehrenden Ereignisses keine Anhänge ändern.
  • Der Delegierende kann nur fünf Delegierte hinzufügen.