Erstellen Sie ein Windows Update-Profil, um die Windows Update-Einstellungen für Windows Desktop-Geräte zu verwalten. Das Profil stellt sicher, dass all Ihre Geräte auf dem neuesten Stand sind, wodurch die Sicherheit der Geräte und Netzwerke erhöht wird.

Verwenden Sie den Windows Gerätemanager, um die erweiterten Einstellungen für Windows Update zu konfigurieren.

Wichtig: Wenn Sie die von den einzelnen Update Branches unterstützten Betriebssystemversionen nachschlagen möchten, lesen Sie die Releasehinweise zu Windows 10 in der Dokumentation von Microsoft: https://docs.microsoft.com/de-de/windows/windows-10/release-information.

Prozedur

  1. Gehen Sie zu Ressourcen > Profile und Baselines > Profile > Hinzufügen und wählen Sie Profile hinzufügen.
  2. Wählen Sie Windows und dann Windows Desktop.
  3. Wählen Sie Geräteprofil.
  4. Konfigurieren Sie die Profileinstellungen Allgemein.
  5. Wählen Sie das Windows Update-Profil aus.
  6. Konfigurieren Sie die Windows Update-Einstellungen:
    Einstellungen Beschreibungen
    Windows-Update-Quelle

    Wählen Sie die Quelle für Windows Updates aus:

    • Microsoft Update Service – Wählen Sie diese Option aus, um den standardmäßigen Microsoft Update-Server zu verwenden.
    • Unternehmens-WSUS – Wählen Sie diese Option aus, um einen Unternehmensserver zu verwenden, und geben Sie die WSUS Server URL und WSUS Gruppe ein.

      Das Gerät muss mindestens einmal eine Verbindung zu WSUS herstellen, damit diese Einstellung wirksam wird.

    Wenn Sie „Unternehmens-WSUS“ als Quelle festlegen, kann Ihr IT-Administrator installierte Updates und den Gerätestatus der Geräte in der WSUS-Gruppe sehen.

    Update Branch

    Wählen Sie das Update Branch aus, das für Updates befolgt werden soll.

    • Halbjährlicher Kanal
    • Windows Insider-Branch – Langsam
    • Windows Insider-Branch – Schnell
    • Windows Insider-Build freigeben
    Insider Builds Lassen Sie den Download von Windows Insider-Builds von Windows 10 zu.
    Zeitraum zum Zurückstellen von Funktionsupdates in Tagen Wählen Sie die Anzahl von Tagen, die Funktionsupdates verzögert werden sollen, bevor sie auf dem Gerät installiert werden.

    Die maximale Anzahl von Tagen, die ein in Windows 10 Version 1703 geändertes Update aufgeschoben werden kann. Bei Geräten mit einer Version vor 1703 ist nur ein Aufschub von 180 Tagen möglich. Bei Geräten mit einer Version nach 1703 ist ein Aufschub von bis zu 365 Tagen möglich.

    Wenn Sie ein Update für mehr als 180 Tage aufschieben und das Profil auf ein Gerät übertragen, auf dem Windows 10 vor dem Update 1703 ausgeführt wird, kann das Profil nicht auf dem Gerät installiert werden.

    Funktionsupdates aussetzen

    Aktivieren Sie diese Option, um alle Funktionsupdates 60 Tage lang oder bis zur Deaktivierung der Option auszusetzen. Diese Einstellung überschreibt die Einstellung Zeitraum zum Zurückstellen von Funktionsupdates in Tagen.

    Verwenden Sie diese Option, um ein problematisches Update zu verzögern, das normalerweise entsprechend den Zurückstellungseinstellungen installiert werden kann.

    Zeitraum zum Zurückstellen von Qualitätsupdates in Tagen Wählen Sie die Anzahl von Tagen, die Qualitätsupdates verzögert werden sollen, bevor sie auf dem Gerät installiert werden.
    Qualitätsupdates aussetzen

    Aktivieren Sie diese Option, um alle Qualitätsupdates 60 Tage lang oder bis zur Deaktivierung der Option auszusetzen. Diese Einstellung überschreibt die Einstellung Zeitraum zum Zurückstellen von Qualitätsupdates in Tagen.

    Verwenden Sie diese Option, um ein problematisches Update zu verzögern, das normalerweise entsprechend den Zurückstellungseinstellungen installiert werden kann.

    Einstellungen für vorherige Windows-Versionen aktivieren

    Wählen Sie diese Option, um Verzögerungseinstellungen für vorherige Versionen von Windows zu aktivieren. Die Einstellungen umfassen:

    • Neue Funktionen verzögern (Monate)
    • Neue Updates verzögern (Wochen)
    • Verzögerung anhalten
    Automatische Updates

    Legen Sie fest, wie Updates vom ausgewählten Update Branch behandelt werden sollen:

    • Updates automatisch installieren
    • Updates automatisch installieren, aber dem Benutzer die Planung des Computer-Neustarts ermöglichen
    • Updates automatisch installieren und zu einem bestimmten Zeitpunkt neu starten
    • Updates automatisch installieren und Benutzer an Änderungen der Bedienfeldeinstellungen hindern
    • Nach Updates suchen, aber den Benutzer entscheiden lassen, ob sie heruntergeladen und installiert werden sollen
    • Nie nach Updates suchen.
    Maximale aktive Stunden (Stunden) Geben Sie die maximale Anzahl aktiver Stunden ein, während derer verhindert wird, dass das System für ein Update neu gestartet wird.
    Startzeit für aktive Stunden

    Geben Sie die Startzeit für aktive Stunden ein.

    Legen Sie die aktiven Stunden fest, um zu verhindern, dass das System während dieses Zeitraums neugestartet wird.

    Endzeit für aktive Stunden

    Zeigt die Endzeit für aktive Stunden an

    Diese Zeit wird durch die Startzeit der aktiven Stunden und den Wert von Maximale aktive Stunden bestimmt.

    Fristen für automatischen Neustart Legen Sie die maximale Anzahl von Tagen fest, die nach der Installation eines Qualitäts- oder Funktionsupdates vergehen kann, bevor ein Systemneustart obligatorisch ist.
    Benachrichtigung zum automatischen Neustart (Minuten) Legen Sie fest, wie viele Minuten vor einem automatischen Neustart eine Warnung angezeigt wird.
    Erforderliche Benachrichtigung automatisch neu starten Legen Sie fest, wie eine Benachrichtigung über einen automatischen Neustart geschlossen werden muss.
    • Automatisch schließen – Wird automatisch geschlossen.
    • Durch Benutzer schließen – Verlangt, dass der Benutzer die Benachrichtigung schließt.
    Frist für erzwungenen Neustart Durch erzwungene Neustarts wird eine Verwaltung ermöglicht, wenn das Gerät nach der Installation eines Qualitäts- oder Funktionsupdates während der aktiven Stunden neu gestartet wird. Verwenden Sie diese Option, um die Anzahl der Tage festzulegen, die ein Benutzer einen Neustart durchführen kann, bevor ein Neustart automatisch außerhalb der aktiven Stunden geplant wird.
    Zeitplan zum Verschieben von erzwungenen Neustarts Geben Sie an, wie viele Tage ein Benutzer einen erzwungenen Neustart verschieben kann. Nach Verstreichen des Zeitraums zum Verschieben wird eine Uhrzeit für den Neustart außerhalb der aktiven Stunden geplant.
    Warnung für geplanten automatischen Neustart (Stunden) Legen Sie fest, wie viele Stunden vor einem geplanten automatischen Neustart Benutzern eine Warnung angezeigt wird.
    Warnung für geplanten automatischen Neustart (Minuten) Legen Sie fest, wie viele Minuten vor einem geplanten automatischen Neustart Benutzern eine Warnung angezeigt wird.
    Öffentliche Updates zulassen

    Updates vom öffentlichen Windows Update Service zulassen.

    Diesen Service nicht zuzulassen kann zu Problemen mit dem Microsoft Store führen.

    Microsoft-Updates zulassen Updates von Microsoft Update zulassen
    Update-Scan-Häufigkeit in (Stunden) Legen Sie fest, mit welchem Abstand (in Stunden) nach Updates gesucht werden soll.
    Dual-Scan Aktivieren Sie diese Option, um Windows Update als primäre Updatequelle zu verwenden, wenn Sie Windows Server Update Services verwenden, um alle anderen Inhalte bereitzustellen.
    Ausschließen von Windows Update-Treibern von Qualitäts-Updates Aktivieren Sie diese Option, um auf Geräten die automatische Installation von Treiberupdates während Qualitätsupdates zu verhindern.
    Signierte Updates von Drittanbieterentitäten installieren Lassen Sie die Installation von Updates von zugelassenen Drittanbietern zu.
    App-Downloadbeschränkung des Mobilfunkbetreibers Wählen Sie aus, ob Beschränkungen des Mobilfunkbetreibers für den Download von Apps und deren Updates ignoriert werden sollen.
    Update-Downloadbeschränkung des Mobilfunkbetreibers Wählen Sie aus, ob Beschränkungen des Mobilfunkbetreibers für den Download der Updates von Betriebssystemen ignoriert werden sollen.
    Genehmigung für Update erforderlich

    Aktivieren Sie diese Option, um festzulegen, dass für Updates vor dem Download auf dem Gerät eine Genehmigung eingeholt werden muss.

    Aktivieren Sie diese Option, um festzulegen, dass Administratoren Updates vor dem Download auf das Gerät explizit genehmigen müssen. Diese Genehmigung erfolgt entweder über die Genehmigung von Update-Gruppen oder einzelner Updates.

    Für diese Option müssen Sie im Auftrag Ihrer Endbenutzer die erforderlichen Nutzungbedingungen akzeptieren, bevor das Update per Push auf die Geräte übertragen wird. Wenn eine EULA akzeptiert werden muss, wird ein Dialogfeld geöffnet, das die jeweilige EULA anzeigt.

    Zum Genehmigen von Updates navigieren Sie zu Lebenszyklus > Windows Updates. Weitere Informationen finden Sie unter Genehmigen von Windows Updates.

    Automatisch zugelassene Updates

    Aktivieren Sie diese Option, um Update-Gruppen festzulegen, die automatisch für den Download auf Endbenutzergeräten zugelassen werden.

    Für diese Option müssen Sie im Auftrag Ihrer Endbenutzer die erforderlichen Nutzungbedingungen akzeptieren, bevor das Update per Push auf die Geräte übertragen wird. Wenn eine EULA akzeptiert werden muss, wird ein Dialogfeld geöffnet, das die jeweilige EULA anzeigt.

    Wenn Sie diese Option aktivieren, werden die Updategruppen angezeigt, sodass Sie festlegen können, welche Gruppen automatisch aktualisiert werden. Legen Sie diese Gruppen so fest, dass Downloads von Updates auf zugewiesene Geräte automatisch genehmigen werden.
    • Funktionsupdates
    • Anwendung
    • Connectors
    • Kritisch
    • Definition
    • Developer Kit
    • Treiber
    • Feature Pack
    • Anleitung
    • Sicherheit
    • Service Packs
    • Tool Updates
    • Update Rollups
    • Allgemein
    Peer-zu-Peer-Updates Lassen Sie die Verwendung von Peer-zu-Peer-Downloads von Updates zu.
    Zulässige Peer-zu-Peer-Methode Wählen Sie die Methode der Peer-zu-Peer-Verbindung aus, die zugelassen werden soll.
    Peer-Nutzung auf Mitglieder mit der gleichen Gruppen-ID begrenzen Begrenzen Sie den Peer-zu-Peer-Download auf Geräte innerhalb derselben Organisationsgruppe.
    VPN-Peer-Caching Aktivieren Sie diese Option, um Geräten die Teilnahme am Peer-Caching zu erlauben, während sie mit einem VPN verbunden sind.
    Mindest-Akkuladezustand, der für Peer-Uploads benötigt wird (in %) Wählen Sie den Mindestprozentsatz des Akkuladestatus aus, den ein Gerät haben muss, bevor es am Peer-to-Peer-Upload teilnehmen kann.
    Maximal zulässige Cache-Größe Geben Sie die maximale Cache-Größe ein, bei der die Bereitstellungsoptimierung genutzt werden kann. Dieser Wert ist ein Prozentanteil der Festplattengröße.
    Maximale nutzbare Cache-Größe zur Übermittlungsoptimierung (%) Geben Sie den Prozentsatz des Caches ein, den die Übermittlungsoptimierung verwenden kann.
    Maximale Zeit für jede Datei im Übermittlungsoptimierungs-Cache (Sekunden)

    Legen Sie die Anzahl der Sekunden fest, die eine Datei im Übermittlungsoptimierungs-Cache gespeichert wird, bevor sie per Push auf Geräte übertragen wird.

    Der Optimierungscache speichert Updates, die auf anderen Peers, die das Gerät zum schnelleren Download von Updates erreichen kann, verfügbar sind.

    Mindestgröße des Datenträgers im Gerät, um Peer-Caching nutzen zu können Geben Sie die minimale Festplattengröße (in GB) ein, die das Gerät zur Nutzung von Peer-Caching benötigt.
    Mindest-RAM für ein Gerät, um Peer-Caching nutzen zu können Geben Sie die minimale Arbeitsspeichergröße (in GB) ein, die das Gerät zur Nutzung von Peer-Caching benötigt.
    Mindest-Content-Dateigröße, die Peer-Caching nutzen kann Geben Sie die minimale Dateigröße für Content ein, die zur Nutzung von Peer-Caching vorliegen muss.
    Für Peer-Caching genutzter Laufwerksort Geben Sie den für Peer-Caching zu verwendenden Dateispeicherort ein.
    Maximale Upload-Bandbreite für gleichzeitige Upload-Aktivitäten auf einem Gerät (KB/Sekunde) Geben Sie die maximale Upload-Bandbreite in KB/Sekunde ein, die ein Gerät beim Senden von Updates verwendet.
    Maximale Download-Bandbreite, die ein Gerät nutzt (KB/s) Geben Sie die maximale Download-Bandbreite in KB/s ein, die ein Gerät beim Herunterladen von Peers verwendet.
    Maximale Download-Bandbreite in Prozent (%) der insgesamt verfügbaren Bandbreite Geben Sie die maximale Bandbreite für Downloads ein (als prozentualen Anteil der insgesamt verfügbaren Bandbreite), die beim Peer-Caching zum Herunterladen von Updates verwendet werden darf.
    Mindestwert für QoS für Downloads im Hintergrund (KB/s) Geben Sie die minimale Servicequalität (oder Geschwindigkeit) in KB/s für Downloads im Hintergrund ein.
    Monatliche Obergrenze für den Datenupload (GB) Geben Sie die maximale Datenmenge (in GB) ein, die ein Gerät pro Monat hochladen kann.
  7. Wählen Sie Speichern und veröffentlichen, um das Profil per Push auf die Geräte zu übertragen.