Lösungen sind Arbeitsumgebungen, in denen alle für eine Funktion erforderlichen Objekte in einem einzigen Bereich in Workspace ONE Intelligence zusammengefasst werden. Lösungen können Widgets und Prozesse aus Dashboards, Automatisierungen und Berichten umfassen, sodass Sie den Zustand von Funktionen abrufen und analysieren sowie Probleme finden und beheben können.

DEEM-Lösung

Suchen Sie nach den für Ihre DEEM-Bereitstellung geeigneten Dashboards und Widgets. Wählen Sie in der Hauptnavigation von Workspace ONE Intelligence erst Lösungen und dann die Karte Digital Employee Experience Management aus. Weitere Informationen zu DEEM finden Sie unter Digital Employee Experience Management.

Wie konfiguriere ich die DEEM-Lösung und prüfe die Erfahrungsbewertung?

Sie können DEEM im Bereich Lösungen von Workspace ONE Intelligence konfigurieren. Sie müssen über Administrator- und Analytiker-Berechtigungen für die rollenbasierte Zugriffssteuerung (Roles Based Access Control, RBAC) verfügen.

  1. Wählen Sie in Workspace ONE Intelligence Lösungen > Digital Employee Experience Management > Erste Schritte > Einrichten aus.

  2. Wählen Sie Start aus, um die Registerkarte Datenquellen verbinden zu konfigurieren.

    • Workspace ONE UEM-Verbindung: Oft ist dieses Element bereits aktiviert. Workspace ONE UEM verwaltet Ihre Windows 10-Geräte und stellt Workspace ONE Intelligent Hub auf Ihren Windows 10-Geräten bereit. Rufen Sie Themen zum Konfigurieren der Workspace ONE UEM-Verbindung ab.
      • Erfüllen Sie die Anforderungen, um Workspace ONE Intelligence zu verwenden.
      • Registrieren Sie Workspace ONE UEM in Workspace ONE Intelligence.
    • Desktop erweiterte Telemetrie: Aktivieren Sie dieses Menüelement, um Telemetriedaten für Ihre in Workspace ONE UEM verwalteten Windows 10-Geräte zu erfassen.
    • Telemetrie mobiler Anwendungen: Wenn Sie das Workspace ONE Intelligence-SDK nicht verwenden, müssen Sie dieses Element nicht konfigurieren. Fügen Sie Anwendungen hinzu, die das Workspace ONE Intelligence-SDK verwenden, um ihre Telemetriedaten zu erfassen.
  3. Wählen Sie Start und dann Schwellenwerte für die Erfahrungsbewertung prüfen. Auf dieser Registerkarte können Sie Bewertungen für Desktop-Anwendungen, mobile Anwendungen, Gerätezustand und Organisationen anzeigen. Sie können die Schwellenwerte für die Erfahrungsbewertungen anpassen, indem Sie Werte direkt in die Wertefelder oberhalb der grünen, gelben und roten Schwellenwertleisten eingeben. Das Bearbeiten der Werte ist jedoch optional. Sie können jederzeit zur Registerkarte Erfahrungsbewertungen zurückkehren und die Werte später bearbeiten.

  4. Wählen Sie für jede Erfahrungsbewertungsgruppe Weiter aus.

  5. Wählen Sie Dashboard anzeigen, um DEEM zu starten.
    Hinweis: Die Daten werden nicht sofort angezeigt, da es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis das System die Erfahrungsbewertungen berechnet hat.

Wo finde ich alle Datenattribute, die DEEM für Erfahrungsbewertungen verwendet?

Die aktuelle Liste der Attribute, die sich häufig ändern kann, finden Sie in Workspace ONE Intelligence. Indem Sie die Attribute in der Konsole anzeigen, wird sichergestellt, dass Sie die aktuelle Liste der Attribute sehen.

  1. Wechseln Sie zu Lösungen > Digital Employee Experience Management > Dashboard anzeigen > Einstellungen (Zahnradsymbol) und wählen Sie die Registerkarte Erfahrungsbewertungen aus.
  2. Wählen Sie eine der Bewertungen aus, um das zugehörige Attribut anzuzeigen. Wählen Sie beispielsweise Bewertung der Geräteintegritätserfahrung aus und zeigen Sie die Attribute für BS-Abstürze an, d. h. die Häufigkeit und den Datumsbereich.

Was sind DEEM-Incidents?

Incidents können Sie in Ihrer DEEM-Lösung zur Nachverfolgung, Zusammenarbeit und zum Durchführen von Ursachenanalysen verwenden.

Wie können Sie Incidents verwenden?

Sie möchten eine Ursachenanalyse für ein Problem in Workspace ONE Intelligence durchführen, benötigen aber mehr Optionen als Dashboards und Berichte. Sie möchten die Leistung anhand leicht verständlicher Leistungskennzahlen nachverfolgen, mithilfe von Kommentaren und gemeinsam genutzten Objekten zusammenarbeiten und sehen, was in der Vergangenheit funktioniert hat, damit Sie dieses Wissen auf die Gegenwart anwenden können. Incidents eignen sich hervorragend für Ursachenanalysen.

Wie funktioniert das?

In einer zentralen Arbeitsumgebung in Ihrer DEEM-Lösung können Sie das Objekt auswählen, das Sie analysieren und korrigieren möchten, seine Leistungskennzahlen und ein dediziertes benutzerdefiniertes Dashboard sehen, Workflows erstellen, mit anderen Intelligence-Administratoren kommunizieren und zusammenarbeiten sowie frühere Ursachenanalysen überprüfen, um Erfolge zu wiederholen und Fehler zu vermeiden.

Auswählen von Anwendungen oder Geräten

Sie können in der DEEM-Lösung Incidents für drei Arten von Problemen erstellen: Gerätezustand, Desktop-Anwendungen und mobile Anwendungen.

  1. Navigieren Sie zu Lösungen > DEEM.
  2. Wählen Sie unter Gerätezustand, Desktop-Anwendungen oder Mobile Anwendungen Anzeigen aus.
  3. Wählen Sie Incident hinzufügen aus.
  4. Geben Sie einen Namen ein und fügen Sie Objekte hinzu, die dem Incident zugeordnet werden sollen: eine Anwendung, Anwendungsversionen, ein einzelnes Gerät oder mehrere Geräte.

Anzeigen von Incidents innerhalb der DEEM-Lösung Klicken Sie unter „Desktop-Awendungen“ auf „Anzeigen“, damit Anwendungen mit schlechter Leistung angezeigt werden.

Auswählen von Anwendungen nach dem Klicken auf „Incident erstellen“

Nachverfolgen von Fixes anhand von vorkonfigurierten Leistungskennzahlen

Jedem Incident ist ein Typ zugeordnet (Gerätezustand, Desktop-Anwendungen oder mobile Anwendungen), und für jeden Typ sind unterschiedliche relevante KPIs auf der Registerkarte Leistungskennzahlen aufgeführt. Verwenden Sie diese, um nachzuverfolgen, wie sich Wartungsaktionen auf die Benutzererfahrung auswirken und wie sie Ihre Umgebung wieder in den Normalzustand zurückversetzen.

Leistungskennzahlen, die zum Nachverfolgen des Erfolgs von Wartungen vorkonfiguriert wurden

Lösen von Problemen mit einem dedizierten benutzerdefinierten Dashboard

Sie können ein benutzerdefiniertes Dashboard innerhalb des Incidents erstellen, damit es einen dedizierten Ort für die Datenanalyse gibt. Dieses Dashboard wird nicht unter Meine Dashboards angezeigt, damit dieser Produktbereich nicht zu unübersichtlich wird.

Benutzerdefiniertes Dashboard für den Incident

Verknüpfen von Workflows mit Incidents

Nachdem Sie die Hauptursache eines Problems mit der Benutzererfahrung ermittelt haben, sollten Sie einen Workflow verwenden, um den Fix an die Benutzer weiterzugeben. Dieser Workflow ist Teil des Incidents, sodass Sie Verbesserungen von Leistungskennzahlen nachverfolgen und den Workflow auf einer zentralen Oberfläche überwachen können. Wenn Sie einen Incident schließen, deaktiviert das System die zugehörigen Workflows.

Hinzufügen von Workflows zum Incident, um Benutzern Informationen bereitzustellen und Fixes weiterzuleiten

Hinterlassen von Notizen und Zusammenarbeiten

Administratoren können als Hilfe für die Ursachenanalyse Kommentare, Notizen und Erkenntnisse zum Incident-Datensatz hinzufügen. Die Kommentare in der Console ergänzen die einzelnen Arbeitsumgebungen, und es entsteht ein Bericht für die Ursachenanalyse.

Zusammenarbeiten und Teilen von Updates über Kommentare

Zugreifen auf Datensätze zu früheren Aktionen für Ursachenanalysen

Es kann problematisch sein, wenn Sie viele individuelle benutzerdefinierte Dashboards erstellen müssen, um eine Ursachenanalyse durchzuführen. Diese benutzerdefinierten Dashboards können den Bereich Mein Dashboard unübersichtlich machen. Wenn Sie diese benutzerdefinierten Dashboards löschen, um Platz zu schaffen, gibt es keine Datensätze mehr zu den Aktionen, die Sie zur Lösung des Problems durchgeführt haben. Incidents dienen als Überwachungspfad für von Workspace ONE-Administratoren identifizierte Probleme und Lösungen.

Anzeigen von „Geschlossene Incidents“, um Informationen zur Problemlösung zu erhalten

Vulnerability Management-Lösung

Verwenden Sie im Bereich Lösungen die Funktion Vulnerability Management als Alternative zum Sicherheitsrisikomodul Schwachstellen. Die Lösung sammelt Schwachstellendaten, Trend-Widgets und CVE-Listen für Ihre verwalteten Geräte in einer zentralen Arbeitsumgebung.

Unterstützte Plattformen

Die Vulnerability Management-Lösung funktioniert auf Windows Desktop-Geräten (Windows 10).

Welche Daten können Sie sehen?

Vulnerability Management kombiniert und zeigt Informationen aus Workspace ONE UEM und aus Berichtsdiensten von Drittanbietern an, die Sicherheitsdaten melden.

  • Außerdem können Sie Schwachstellen suchen, die vom National Institute of Standards and Technology (NIST) gemeldet wurden.
  • Finden Sie heraus, welche CVEs (Common Vulnerability and Exposure, gemeinsame Schwachstelle und Offenlegung) Ihre Windows Desktop-Geräte beeinträchtigen, die von Workspace ONE UEM verwaltet werden.
  • Sie können Listen der entsprechenden CVEs abrufen und die Erklärungskarten zu den einzelnen CVEs lesen. Sie können für jede CVE ermitteln, welche Geräte betroffen sind und welche CVSS-Bewertung (Common Vulnerability Scoring System) das Ereignis erhalten hat, und Sie erhalten Informationen zu NIST-Artikeln und Microsoft-Empfehlungen.

Was sind SLAs?

SLAs helfen Ihnen, Patch-Installationen und darauf folgende KB zu priorisieren. Je nachdem, welche Sicherheitsprotokolle Ihre Organisation festgelegt hat, können Sie die Prioritätsstufe für die Installation von Patches in Abhängigkeit mit der CVSS-Bewertung festlegen.

Wenn Ihre Organisation beispielsweise CVSS-Bewertungen von 4,4 bis 6,5 zwar als hohes Risikos, aber nicht als kritisch für den Systemzustand Ihrer Gerätebereitstellung betrachtet, können Sie konfigurieren, dass 50 % der von einer CVE betroffenen Geräte mit einer Bewertung von 4,4 bis 6,5 innerhalb von 5 Tagen standardisiert werden dürfen. Sie können die CVSS-Bereiche auf dem Bereichsschieberegler ändern, wenn die Standardbereiche nicht mit den Sicherheitsprotokollen Ihrer Organisation übereinstimmen.

Workspace ONE Intelligence verwendet SLA-Konfigurationen, um den Zustand des Patch-Fortschritts im Widget SLA Patch Target in jeder CVE zu visualisieren.

Wie konfigurieren Sie die SLAs?

Ihre SLA-Konfigurationen steuern die angezeigten Daten im Widget SLA Patch Target. Rufen Sie das Widget auf, um zu erfahren, ob ein Patch-Vorgang fehlerfrei ist oder eine Fehlerbehebung benötigt wird.

Wenn Sie die Vulnerability Management-Lösung zum ersten Mal konfigurieren, können Sie SLAs im Assistenten zum Eingeben von SLAs für Patches konfigurieren. Im Bereich Einstellungen in der Lösung Vulnerability Management, können Sie Ihre SLA-Konfigurationen bearbeiten.

  1. Navigieren Sie in Workspace ONE Intelligence zu Lösungen> Vulnerability Management > Einstellungen.
  2. Wählen Sie die Registerkarte SLAs für Patches aus.
  3. Ändern Sie optional die CVSS-Bereiche auf dem Bereichsschieberegler, indem Sie die Optionsschaltflächen auswählen und verschieben.
  4. Konfigurieren Sie den entsprechenden Wartungszeitraum und den Prozentsatz der gepatchten Geräte für jeden CVSS-Bewertungsbereich.

Wie verwenden Sie das Widget „KB Install Trend“?

Workspace ONE Intelligence zeigt in jeder CVE das Widget KB Install Trend an. Wenn beispielsweise 5 Geräte eine CVE benötigen, können Sie das Widget KB Install Trend in diesem CVE-Datensatz überprüfen, um herauszufinden, wie viele Geräte welche KB bis zu einem bestimmten Datum erhalten haben. Wenn das Widget drei Geräte anzeigt, die die KB bis zum heutigen Datum installiert haben, wissen Sie, dass 2 Geräte Schwachstellen aufweisen und KB-Installationen benötigen. Sie können dann die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um die 2 Geräte zu schützen.

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