Erstellen Sie eine Super-Metrik, wenn Sie den Zustand Ihrer Umgebung prüfen möchten, jedoch die geeignete Metrik zur Durchführung der Analyse nicht finden können.

Prozedur

  1. Klicken Sie im Menü auf Verwaltung, und klicken Sie im linken Fensterbereich auf Konfiguration > Supermetrik.
  2. Klicken Sie auf das Symbol Hinzufügen.
    Der Assistent Supermetrik verwalten wird geöffnet.
  3. Geben Sie im Textfeld Name einen aussagekräftigen Namen für die Supermetrik ein, etwa Schlechteste SM-CPU-Auslastung (%).
    Hinweis: Es ist wichtig, dass Sie einen intuitiven Namen eingeben, da dieser in Dashboards, Warnungen und Berichten angezeigt wird. Verwenden Sie bei aussagekräftigen Namen immer Leerzeichen zwischen Wörtern, damit Sie leichter lesbar sind. Verwenden Sie die entsprechende Groß-/Kleinschreibung für Überschriften, um Konsistenz mit den vorkonfigurierten Metriken zu wahren, und fügen Sie die Einheit am Ende hinzu.
  4. Geben Sie eine kurze Übersicht der Supermetrik im Textfeld Beschreibung ein.
    Hinweis: Informationen zur Supermetrik, zum Beispiel, warum Sie erstellt wurde und von wem, können zu mehr Klarheit beitragen und Ihnen dabei helfen, Ihre Supermetrik mühelos nachzuverfolgen.
  5. Wählen Sie die Einheit der Supermetriken aus der Dropdown-Liste Einheit aus und klicken Sie auf Weiter.
    Hinweis: Die hier konfigurierte Supermetriken-Einheit kann in den Metrik-Diagrammen, -Widgets und -Ansichten geändert werden.
    Der Bildschirm "Formel erstellen" wird angezeigt.
  6. Definieren Sie die Formel für die Supermetrik.
    Um beispielsweise eine Supermetrik hinzuzufügen, die die durchschnittliche CPU-Auslastung über alle virtuellen Maschinen in einem Cluster erfasst, führen Sie die folgenden Aufgaben durch.
    1. Wählen Sie die Funktion oder den Operator. Mit dieser Auswahl können Sie den metrischen Ausdruck mit Operatoren und/oder Funktionen kombinieren. Geben Sie im Supermetrik-Editor avg ein, und wählen Sie die Funktion avg aus.
      Sie können manuell Funktionen, Operatoren, Objekte, Objekttypen, Metriken, Metriktypen, Eigenschaften und Eigenschaftstypen in das Textfeld eingeben und den suggestiven Text verwenden, um Ihre Supermetrik-Formel abzuschließen.

      Alternativ können Sie die Funktion oder den Operator aus den Dropdown-Menüs Funktionen und Operatoren auswählen.

    2. Um einen Metrikausdruck zu erstellen, geben Sie Virtuell ein, und wählen Sie Virtuelle Maschine aus der Liste "Objekttyp" aus.
    3. Fügen Sie den Metriktyp hinzu, geben Sie Nutzung ein, und wählen Sie die Metrik CPU|Auslastung (%) aus der Liste der Metriktypen.
      Hinweis: Der Ausdruck endet standardmäßig mit "depth = 1". Wenn der Ausdruck mit "depth = 1" endet, bedeutet dies, dass die Metrik einem Objekt zugewiesen wird, das in der Beziehungskette eine Ebene über den virtuellen Maschinen liegt. Da diese Supermetrik jedoch für einen Cluster gilt, der in der Beziehungskette zwei Ebenen über der virtuellen Maschine liegt, ändern Sie die Tiefe (depth) in "2".

      Die Tiefe kann auch negativ sein. Dies geschieht, wenn Sie die übergeordneten Elemente eines untergeordneten Objekts aggregieren müssen. Wenn beispielsweise alle VMs in einem Datenspeicher zusammengefasst werden, endet der Metrikausdruck mit "depth=-1", da die VM ein übergeordnetes Objekt des Datenspeichers ist. Wenn Sie allerdings alle VMs auf der Ebene eines Datenspeicher-Clusters aggregieren möchten, müssen Sie zwei Supermetriken implementieren. Sie können nicht direkt von der VM zum Datenspeicher-Cluster aggregieren, da beide übergeordnete Elemente eines Datenspeichers sind. Damit eine Supermetrik gültig ist, darf die Tiefe nicht 0 (-1 + 1 = 0) sein. Daher müssen Sie die erste Supermetrik (depth=-1) für das Aggregat auf Datenspeicherebene erstellen und dann die zweite Supermetrik basierend auf der ersten (depth=1) erstellen.

      Der Metrikausdruck wird erstellt.
    4. Um die durchschnittliche CPU-Auslastung von eingeschalteten virtuellen Maschinen in einem Cluster zu berechnen, können Sie die where-Klausel hinzufügen. Geben Sie where="" ein.
      Hinweis: Die where-Klausel kann nicht auf ein anderes Objekt, jedoch auf eine andere Metrik in demselben Objekt verweisen. Sie können z. B. nicht die Anzahl der VMs in einem Cluster mit der CPU-Konflikt-Metrik > SLA dieses Clusters zählen. Der Ausdruck "SLA dieses Clusters" gehört zum Clusterobjekt und nicht zum VM-Objekt. Der rechte Operand muss auch eine Zahl sein und darf keine andere Supermetrik oder Variable sein. Die where-Klausel kann nicht mit AND, OR oder NOT kombiniert werden, d. h., Sie können where="VM CPU>4 and VM RAM>16" in ihrer Supermetrik-Formel nicht verwenden.
    5. Positionieren Sie den Mauszeiger zwischen den Anführungszeichen, geben Sie Virtuell ein, und wählen Sie den Objekttyp Virtuelle Maschine und den Metriktyp System|Eingeschaltet aus.
    6. Um den numerischen Wert für die Metrik hinzuzufügen, geben Sie ==1 ein.
    7. Um Hinweise und Vorschläge anzuzeigen, klicken Sie auf Strg+Leertaste, und wählen Sie den Adaptertyp, die Objekte, Objekttypen, Metriken, Metriktypen, Eigenschaften und Eigenschaftstypen aus, um Ihre Supermetrik-Formel zu erstellen.
    8. Klicken Sie auf das Symbol Dieses Objekt.

      Wenn das Symbol Dieses Objekt während der Erstellung eines Metrikausdrucks ausgewählt ist, bedeutet das, dass der Metrikausdruck mit dem Objekt verknüpft ist, für das die Supermetrik erstellt wurde.

  7. Sie können auch die Vorlage Legacy verwenden, um eine Supermetrik-Formel ohne den suggestiven Text zu erstellen.
    Um die Supermetrik-Formel in einem lesbaren Format anzuzeigen, klicken Sie auf das Symbol Formelbeschreibung anzeigen. Bei falscher Formelsyntax wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
    Hinweis: Wenn Sie Internet Explorer verwenden, werden Sie automatisch zur Legacy-Vorlage weitergeleitet.
  8. Stellen Sie sicher, dass die Super-Metrikformel korrekt erstellt wurde.
    1. Erweitern Sie den Abschnitt Vorschau.
    2. Geben Sie im Textfeld Objekte einen Cluster ein, und wählen Sie ihn aus.
      Es wird ein Metrikdiagramm mit den Werten der für das Objekt erfassten Metrik angezeigt. Stellen Sie sicher, dass das Diagramm Werte über einen Zeitraum anzeigt.
    3. Klicken Sie auf das Symbol Snapshots.
      Sie können einen Snapshot speichern oder das Metrikdiagramm im Format .csv herunterladen.
    4. Klicken Sie auf das Symbol Überwachungsobjekte.
      Wenn diese Option aktiviert ist, werden nur die Objekte, die überwacht werden, in der Formelberechnung verwendet.
    5. Klicken Sie auf Weiter.
    Der Bildschirm "Zu Objekttypen zuweisen" wird angezeigt.
  9. Verknüpfen Sie die Supermetrik mit einem Objekttyp. vRealize Operations Cloud berechnet die Supermetrik für die Zielobjekte und zeigt sie für den Objekttyp als Metrik an.
    1. Geben Sie im Textfeld Zu Objekttyp zuweisen Cluster ein, und wählen Sie den Objekttyp Cluster-Computing-Ressource aus.
      Nachdem ein Erfassungszyklus durchgeführt wurde, wird die Supermetrik auf jeder Instanz des angegebenen Objekttyps angezeigt. Wenn Sie beispielsweise eine Supermetrik definieren, um die durchschnittliche CPU-Auslastung für alle virtuellen Maschinen zu berechnen, und sie dem Cluster-Objekttyp zuweisen, wird die Supermetrik auf jedem Cluster als Supermetrik angezeigt.
    2. Klicken Sie auf Weiter.
      Der Bildschirm "In einer Richtlinie aktivieren" wird angezeigt.
  10. Aktivieren Sie die Supermetrik in einer Richtlinie, warten Sie mindestens einen Erfassungszyklus ab, bis die Supermetrik mit der Erfassung und Verarbeitung von Daten beginnt, und überprüfen Sie dann Ihre Supermetrik auf der Registerkarte Alle Metriken.
    1. Im Abschnitt In einer Richtlinie aktivieren können Sie die Richtlinien im Zusammenhang mit den Objekttypen anzeigen, denen Sie Ihre Supermetrik zugewiesen haben. Wählen Sie die Richtlinie aus, in der Sie die Supermetrik aktivieren möchten. Wählen Sie beispielsweise für den Cluster die Standardrichtlinie aus.
  11. Klicken Sie auf Beenden.
    Sie können jetzt die von Ihnen erstellte Supermetrik und den zugehörigen Objekttyp und die zugehörige Richtlinie auf der Seite Supermetriken anzeigen.