Um auf den Ziel-VMs ausgeführte Anwendungsdienste zu überwachen, müssen Plug-ins in den Ziel-VMs konfiguriert werden, nachdem der Agent installiert wurde.

Nachdem Sie den Agenten installiert haben, können Sie die Plug-ins aktivieren, um Anwendungsdienste zu überwachen. Sie können auch Plug-ins reaktivieren, die überwacht werden müssen.

Voraussetzung
  • Wenn die Plug-in-Aktivierung den Speicherort einer Datei (z. B. Clientzertifikate für SSL Trust) auf der Endpoint-VM erfordert, sollten der Speicherort und die Dateien über die entsprechenden Leseberechtigungen verfügen, damit der arcuser auf diese Dateien zugreifen kann.
    Hinweis: Wenn das Plug-in den Status "Berechtigung verweigert" anzeigt, erteilen Sie dem arcuser Berechtigungen für die Dateispeicherorte, die Sie während der Plug-in-Aktivierung angegeben haben.
  • Die Linux-Prozessaktivierung für PID-Dateien funktioniert nur, wenn die PID-Datei und die ihr übergeordneten Verzeichnissen über die Leseberechtigung für Andere verfügen.

Anwendungsdienst aktivieren

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Anwendungsdienst zu überwachen:

  1. Navigieren Sie zur Registerkarte Bestandsliste > Agenten verwalten.
  2. Wählen Sie die virtuelle Maschine, auf der der Agent bereits installiert ist.
  3. Wählen Sie das Symbol Dienst verwalten und anschließend aus dem Dropdown-Menü den Dienstnamen aus.
  4. Aktivieren Sie den Anwendungsdienst im rechten Fensterbereich des Dialogfelds <Dienstname>-Agent verwalten.
  5. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf das Symbol Hinzufügen, um mehrere Instanzen des Anwendungsdienstes hinzuzufügen.
  6. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf das Symbol Löschen, um Instanzen des Anwendungsdienstes zu löschen.
  7. Geben Sie die Details für jede hinzugefügte Instanz ein und klicken Sie auf Speichern. Informationen zur Konfiguration der einzelnen Anwendungen finden Sie unter Konfigurieren von unterstützten Anwendungsdiensten.

    Weitere Informationen zu den Statusdetails, die für die Anwendungsdienste in der Spalte Erkannte/konfigurierte Dienste angezeigt werden, finden Sie in der Tabelle mit dem Namen „Optionen des Datenrasters“ unter Zusätzliche Vorgänge über die Registerkarte „Agenten verwalten“ .

Die folgenden Sonderzeichen sind im DB-Benutzerfeld zulässig: '[]{} (),.<> ?:!|/~@#$%^&*- _ +=

Sie können DB-Namenslisten im folgenden Format ['DBNAME_1', 'DBNAME_2', 'DBNAME_3'] bereitstellen, wobei DBNAME_1, DBNAME_2, DBNAME_3 keine Anführungszeichen wie ' und " enthalten dürfen.
Hinweis: Wenn mehrere virtuelle Maschinen ausgewählt sind, ist die Option Dienst verwalten deaktiviert.

Anwendungsverfügbarkeit

Wenn ein Anwendungsdienst aktiviert ist, wird die Metrik Anwendungsverfügbarkeit erfasst und angezeigt, wenn der Anwendungsdienst auf der VM ausgeführt wird oder wenn er nicht verfügbar ist. 1 bedeutet, dass der Anwendungsdienst auf der VM ausgeführt wird, und 0 bedeutet, dass der Anwendungsdienst nicht verfügbar ist. Diese Metrik ist für alle unterstützten Anwendungsdienste außer für den JAVA-Anwendungsdienst verfügbar.

Informationen zum Deaktivieren eines Diensts finden Sie unter Deaktivieren eines Anwendungsdiensts.