Ein VSA-Cluster bietet ein automatisches Failover bei Hardware- und Softwareausfällen.

Jeder VSA-Datenspeicher verfügt über zwei Volumes. Ein VSA-Clustermitglied exportiert das Haupt-Volume als VSA-Datenspeicher. Ein anderes VSA-Clustermitglied unterhält das zweite Volume als eine Replik. Wenn Hardware, ein Netzwerkgerät oder ein VSA-Clustermitglied des Haupt-Volumes ausfällt, steht das Haupt-Volume nicht mehr zur Verfügung und das Replik-Volume tritt ohne Betriebsunterbrechung an dessen Stelle. Sobald Sie den Fehler behoben haben und das ausgefallene VSA-Clustermitglied wieder online ist, synchronisiert das Mitglied das Haupt-Volume mit der Replik, um im Falle weiterer Ausfälle ein Failover zu garantieren.

Ein VSA-Cluster bietet ein automatisches Failover bei den folgenden Ausfällen:

  • Der Ausfall einer einzelnen physischen Netzwerkkarte oder eines Ports bzw. Kabels, das den Netzwerkkartenport mit dem Port seines physischen Switches verbindet

  • Ausfall eines einzelnen physischen Switches

  • Ausfall eines einzelnen physischen Hosts

  • Ausfall eines einzelnen VSA-Clustermitglieds

Die folgende Darstellung beschreibt ein automatisches Failover in einem VSA-Cluster mit zwei Mitgliedern. Das Replik-Volume übernimmt das ausgefallene Haupt-Volume. In diesem Fall simuliert der VSA-Clusterdienst ein VSA-Clustermitglied, um sicherzustellen, dass mehr als die Hälfte der Mitglieder online sind.

Abbildung 1. Failover in einem VSA-Cluster mit zwei Mitgliedern
Failover in einem Speicher-Cluster mit zwei Mitgliedern

Die folgende Darstellung beschreibt ein Failover in einem VSA-Cluster mit drei Mitgliedern.

Abbildung 2. Failover in einem VSA-Cluster mit drei Mitgliedern
Failover in einem Speicher-Cluster mit drei Mitgliedern