Bei der Brownfield-Installation stellen Sie eine vSphere Storage Appliance bereit und Sie erstellen einen VSA-Cluster auf vorhandenen ESXi-Hosts, bei denen virtuelle Maschinen auf ihren lokalen Datenspeichern ausgeführt werden. Die Brownfield-Installation unterscheidet sich von der Greenfield-Installation, wenn Sie Hosts mit einem neu installiertenESXi verwenden.

Migrieren Sie virtuelle Maschinen nach der Durchführung der Brownfield-Bereitstellung vom lokalen auf den gemeinsam genutzten VSA-Speicher. Die einzige virtuelle Maschine, die auf dem lokalen Datenspeicher ausgeführt wird, ist die virtuelle vCenter Server-Maschine. Anschließend können Sie die Größe des gemeinsam genutzten Speichers ändern und der VSA Speicherkapazität hinzufügen.

Installation mit ausgeführten virtuellen Maschinen

Wenn ESXi-Hosts über ausgeführte virtuelle Maschinen verfügen, gelten die folgenden Überlegungen:

  • Bei der von Ihnen angegebenen EVC-Baseline (Enhanced vMotion Capability) muss es sich um eine Obermenge der EVC des ESXi-Hosts mit den ausgeführten virtuellen Maschinen handeln. Standardmäßig wird die EVC-Baseline auf den niedrigsten Wert festgelegt, um die Hosttypen, die der Cluster unterstützen kann, zu maximieren.

    • Wenn auf dem ESXi-Host virtuelle Maschinen ausgeführt werden, verwenden sie Funktionen der CPU. Sie müssen die virtuellen Maschinen ausschalten oder die Eigenschaft evc.config.baseline in der Datei C:\Programme\VMware\Infrastructure\tomcat\webapps\VSAManager\WEB-INF\classes\Dev.Properties auf highest festlegen. Damit wird garantiert, dass der kleinste gemeinsame Nenner von EVC-Baselines verwendet wird („highest“).

    • Falls Ihre Konfiguration das Aktivieren des EVC-Modus im HA-Cluster nicht zulässt, deaktivieren Sie den EVC-Modus, indem Sie die Eigenschaft evc.config in der Datei C:\Programme\VMware\Infrastructure\tomcat\webapps\VSAManager\WEB-INF\classes\Dev.Properties auf „false“ festlegen.

      Anschließend können Sie EVC für den Cluster aktivieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://kb.vmware.com/kb/1013111. Der EVC-Modus muss auf dem Cluster aktiviert sein, um vMotion-Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

    Anmerkung:

    Wenn Sie ein Mitglied in einem VSA-Cluster ersetzen müssen, verwenden Sie keinen ESXi-Host mit laufenden virtuellen Maschinen als Ersatzhost. Stellen Sie sicher, dass alle laufenden virtuellen Maschinen auf dem Ersatzhost abgeschaltet oder migriert sind, da der Host ansonsten nicht dem VSA HA-Cluster hinzugefügt werden kann.

    Weitere Informationen zu EVC finden Sie unter vCenter Server und Hostverwaltung.

Netzwerkkonfiguration

Wenn Netzwerkkonfigurationen auf ESXi-Hosts geändert wurden oder Sie die für verschiedene Portgruppen ausgewählten Netzwerkkarten manuell konfigurieren müssen, gilt die folgende Überlegung:

  • Jeder ESXi-Host muss über mindestens einen vSwitch verfügen.

  • Konfigurieren Sie fünf Portgruppen auf jedem Host, die exakt wie folgt benannt werden: VSA-Front End, VM Network, Management, VSA-Back End, VSA-VMotion.

    • Konfigurieren Sie NIC-Gruppierungen für jede Portgruppe, sodass sie über mindestens eine aktive und eine Standby-Netzwerkkarte verfügt.

    • Wenn die Netzwerkkarte für die Management- und die VM Network-Portgruppe aktiv ist, sollte sie nicht für die VSA-Front End-Portgruppe aktiv sein. Verwenden Sie stattdessen die Standby-Netzwerkkarte.

    • Wenn die Netzwerkkarte für die VSA-Back End-Portgruppe aktiv ist, sollte sie nicht für die VSA-VMotion-Portgruppe aktiv sein. Sie können die Standby-Netzwerkkarte verwenden.

    • Übereinstimmende Portgruppen über Hosts hinweg sollten die gleiche VLAN ID haben.