Sie legen die CPU-Energieverwaltungsrichtlinie für einen Host mithilfe des vSphere-Client fest.

Vorbereitungen

Stellen Sie sicher, dass die BIOS-Einstellungen auf dem Hostsystem zulassen, dass das Betriebssystem die Energieverwaltung steuert (z. B. Betriebssystemgesteuert).

Anmerkung:

Einige Systeme weisen eine Processor Clocking Control (PCC)-Technologie auf, mit der ESXi die Energie auf dem Hostsystem verwalten kann, auch wenn in den Host-BIOS-Einstellungen der Modus „Betriebssystemgesteuert“ nicht angegeben ist. Mit dieser Technologie verwaltet ESXi P-Statuszustände nicht direkt. Stattdessen kooperiert der Host mit dem BIOS, um die Taktrate des Prozessors festzulegen. HP-Systeme, die diese Technologie unterstützen, verfügen über eine BIOS-Einstellung namens Cooperative Power Management, die standardmäßig aktiviert ist.

Wenn die Hosthardware nicht zulässt, dass das Betriebssystem die Energie verwaltet, steht nur die Richtlinie „Nicht unterstützt“ zur Verfügung. (Auf manchen Systemen steht nur die Hochleistungsrichtlinie zur Verfügung.)

Prozedur

  1. Wählen Sie im Bestandslistenbereich des vSphere-Clients einen Host aus und klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration.
  2. Wählen Sie unter „Hardware“ die Option Energieverwaltung und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Wählen Sie eine Energieverwaltungsrichtlinie für den Host aus und klicken Sie auf OK.

    Die ausgewählte Richtlinie wird in der Hostkonfiguration gespeichert und kann beim Starten erneut verwendet werden. Sie können sie jederzeit ändern. Zum Aktivieren ist kein Neustart des Servers erforderlich.