Für den Zugriff auf virtuelle Festplatten, SCSI- und CD/DVD-ROM-Geräte verwendet eine virtuelle Maschine virtuelle Controller. Sie können einen Controller hinzufügen oder den Controller-Typ ändern. Mit SCSI-Controllern können Sie eine gemeinsame Busnutzung für eine virtuelle Maschine auswählen.

Virtuelle Controller werden auf einer virtuellen Maschine als unterschiedliche Controller-Typen angezeigt, beispielsweise BusLogic Parallel, LSI Logic Parallel, LSI Logic SAS, paravirtuelles VMware SCSI und SATA.

Wenn Sie eine virtuelle Maschine erstellen, hängt der standardmäßige Controller-Typ vom Gastbetriebssystem und vom Gerätetyp ab und ist auf optimale Leistung ausgerichtet. Wenn Sie beispielsweise virtuelle Maschinen mit Apple Mac OS X erstellen, ist SATA der standardmäßige Controller-Typ für die Festplatte und das CD/DVD-Laufwerk. Wenn Sie virtuelle Maschinen mit Windows-Gastbetriebssystemen erstellen, ist ein SCSI-Controller der standardmäßige Controller für die Festplatte und ein SATA-Controller der standardmäßige Controller für das CD/DVD-Laufwerk.

Jede virtuelle Maschine kann maximal acht Controller aufweisen, einschließlich vier SCSI-Controllern und vier SATA-Controllern. Der standardmäßige Controller wird mit 0 nummeriert. Wenn Sie eine virtuelle Maschine erstellen, wird die standardmäßige Festplatte dem standardmäßigen Controller 0 am Busknoten (0:0) zugewiesen.

Wenn Sie virtuelle Controller hinzufügen, werden diese sequenziell mit 1, 2 und 3 nummeriert. Wenn Sie nach dem Erstellen einer virtuelle Maschine eine Festplatte, ein SCSI- oder ein CD/DVD-ROM-Gerät hinzufügen, wird diese Festplatte bzw. dieses Gerät dem ersten verfügbaren Knoten des virtuellen Geräts auf dem standardmäßigen Controller hinzugefügt, beispielsweise (0:1).

Wenn Sie einen Controller hinzufügen, können Sie diesem Controller eine bestehende oder eine neue Festplatte oder ein Gerät hinzufügen. Beispiel: Sie können das Gerät (1:z) zuweisen, wobei 1 dem Controller 1 und z einem Knoten des virtuellen Geräts von 0 bis 15 entspricht.

Standardmäßig wird der virtuelle Controller dem Knoten des virtuellen Geräts (z:7) zugewiesen, sodass der Geräteknoten für Festplatten oder andere Geräte nicht verfügbar ist.