Mithilfe des VMware vSphere-Clients (vSphere-Client) können Sie virtuelle Appliances und vApps bereitstellen und exportieren, die im offenen Format für virtuelle Maschinen (OVF, Open Virtual Machine Format) gespeichert sind. Bei einer Appliance handelt es sich um eine vorkonfigurierte virtuelle Maschine, die in der Regel über ein vorinstalliertes Gastbetriebssystem und weitere Software verfügt.

Durch das Bereitstellen einer OVF-Vorlage können Sie Ihrer vCenter Server- oder ESXi-Bestandsliste vorkonfigurierte virtuelle Maschinen hinzufügen. Das Bereitstellen einer OVF-Vorlage ist mit dem Bereitstellen einer virtuellen Maschine aus einer Vorlage vergleichbar. Sie können eine OVF-Vorlage jedoch aus jedem beliebigen lokalen Dateisystem, auf das von der vSphere-Client-Maschine zugegriffen werden kann, oder von einem Remotewebserver bereitstellen. Die lokalen Dateisysteme können lokale Festplatten (z. B. C:), entfernbare Medien (beispielsweise CDs oder USB-Laufwerke) und freigegebene Netzlaufwerke umfassen.

Durch das Exportieren von OVF-Vorlagen können Sie virtuelle Appliances erstellen, die von anderen Benutzern importiert werden können. Die Exportfunktion kann zum Bereitstellen vorinstallierter Software als virtuelle Appliance oder als Mittel zur Bereitstellung von virtuellen Maschinen für Benutzer verwendet werden. Dies schließt auch Benutzer ein, die keinen direkten Zugriff auf die Vorlagen in Ihrer vCenter Server-Bestandsliste haben.