Sie können festlegen, dass bei künftigen Arbeitsspeicherzuteilungen auf einer virtuellen Maschine die mit einem einzigen NUMA-Knoten verknüpften Seiten genutzt werden (auch bekannt als manuelle Arbeitsspeicheraffinität). Wenn die virtuelle Maschine auf lokalen Arbeitsspeicher zugreift, verbessert sich dadurch ihre Leistung.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

Die folgenden Bedingungen gelten für Arbeitsspeicheroptimierungen mit NUMA:

  • Die NUMA-Option ist nur dann auf der Seite „Erweiterter Arbeitsspeicher“ verfügbar, wenn der Host die NUMA-Arbeitsspeicherarchitektur verwendet.

  • Affinitätseinstellungen sind nur dann von Bedeutung, wenn Sie zur Leistungsanpassung einer bestimmten Gruppe von virtuellen Maschinen auf einem Host verwendet werden. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn sich die virtuelle Maschine auf einem DRS-Cluster befindet. Alle Affinitätswerte werden gelöscht, wenn Sie die virtuelle Maschine auf einen neuen Host verschieben.

  • Sie können die für künftige Arbeitsspeicherzuteilungen zu verwendenden Knoten nur dann festlegen, wenn Sie auch die CPU-Affinität festgelegt haben. Wenn Sie lediglich an den Arbeitsspeicheraffinitätseinstellungen manuelle Änderungen vornehmen, wird der automatische NUMA-Ausgleich beeinträchtigt.

  • Durch das Aktivieren aller Kontrollkästchen, wird keine Affinität angewendet.

Weitere Informationen zu NUMA und zu Ressourcen des erweiterten Arbeitsspeichers, einschließlich Nutzungsbeispielen, finden Sie im Handbuch zur Ressourcenverwaltung.

Prozedur

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Bestandsliste des vSphere-Clients auf die virtuelle Maschine und wählen Sie Einstellungen bearbeiten.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Ressourcen und anschließend Arbeitsspeicher.
  3. Im Bereich NUMA-Arbeitsspeicheraffinität können Sie die NUMA-Knotenaffinität für die virtuelle Maschine festlegen.
    • Keine Affinität

    • Arbeitsspeicher folgender Knoten verwenden

  4. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern.