Auto Deploy-cmdlets werden als Microsoft PowerShell-cmdlets implementiert und sind in vSphere PowerCLI enthalten. Benutzer von Auto Deploy-cmdlets haben den Vorteil, alle PowerCLI-Funktionen nutzen zu können.

Erfahrene PowerShell-Benutzer können Auto Deploy-cmdlets genau wie andere PowerShell-cmdlets verwenden. Wenn Sie PowerShell und PowerCLI erst seit Kurzem verwenden, sind möglicherweise die folgenden Tipps hilfreich.

Sie können cmdlets, Parameter und Parameterwerte in die PowerCLI-Shell eingeben.

  • Sie erhalten Hilfe zu jedem cmdlet , indem Sie Get-Help Name_des_cmdlets ausführen.

  • Beachten Sie, dass bei PowerShell die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet wird.

  • Verwenden Sie die Tabulatortaste zum Vervollständigen der cmdlet- und Parameternamen.

  • Formatieren Sie die Ausgabe von Variablen und cmdlets mit Format-List oder Format-Table bzw. mit deren Kurzformen fl oder ft. Hilfe erhalten Sie, indem Sie Get-Help Format-List eingeben.

Übergeben von Parametern per Name

Sie können in den meisten Fällen Parameter per Name übergeben und Parameterwerte, die Leer- oder Sonderzeichen enthalten, in doppelte Anführungszeichen einschließen.

Copy-DeployRule -DeployRule testrule -ReplaceItem MyNewProfile

Bei den meisten Beispielen in der Dokumentation werden Parameter per Name übergeben.

Übergeben von Parametern als Objekte

Sie können Parameter als Objekte übergeben, wenn Sie Scripting und Automatisierung verwenden. Das Übergeben von Parametern als Objekte ist sowohl nützlich bei cmdlets, die mehrere Objekte zurückgeben, als auch bei cmdlets, die ein einzelnes Objekt zurückgeben. Beachten Sie das folgende Beispiel.

  1. Binden Sie das Objekt, das die Regelsatz-Übereinstimmungsinformationen für einen Host einkapselt, an eine Variable.

    $tr = Test-DeployRuleSetCompliance MyEsxi42

  2. Zeigen Sie die itemlist-Eigenschaft des Objekts an, um den Unterschied zwischen dem, was sich im Regelsatz befindet, und dem, was der Host aktuell verwendet, zu erkennen.

    $tr.itemlist

  3. Standardisieren Sie den Host, damit der überarbeitete Regelsatz verwendet wird, indem Sie das Objekt an einen Aufruf von Repair-DeployRuleSetCompliance übergeben.

    Repair-DeployRuleSetCompliance $tr

Im Beispiel wird der Host standardisiert, wenn Sie ihn das nächste Mal starten.

Einstellen von Eigenschaften, um das Remotesignieren zu unterstützen

Aus Sicherheitsgründen unterstützt PowerShell eine Ausführungsrichtlinienfunktion. Mit ihr kann man festlegen, ob Skripts ausgeführt werden dürfen und ob sie digital signiert werden müssen. Standardmäßig wird die Ausführungsrichtlinie auf „Eingeschränkt“ festgelegt. Dies ist die sicherste Richtlinie. Falls Sie Skripts ausführen oder Konfigurationsdateien laden möchten, können Sie die Ausführungsrichtlinie mit dem Set-ExecutionPolicy-cmdlet ändern. Geben Sie dazu Folgendes in das vSphere PowerCLI-Konsolenfenster ein.

Set-ExecutionPolicy RemoteSigned

Ist der Befehl erfolgreich, können Sie Skripts ausführen und Konfigurationsdateien laden. Weitere Informationen zur Ausführungsrichtlinie und zum digitalen Signieren in Windows PowerShell erhalten Sie mit folgendem Befehl.

Get-Help About_Signing