Beachten Sie die Voraussetzungen, bevor Sie vCenter Single Sign On, Inventory Service und vCenter Server installieren.

Voraussetzungen für das Verstehen und Vorbereiten des Installationsvorgangs

Systemvoraussetzungen

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr System die unter Hardwareanforderungen für vCenter Server, den vSphere Web Client, vCenter Inventory Service und vCenter Single Sign On und vCenter Server-Softwareanforderungen aufgelisteten Anforderungen erfüllt und die erforderlichen Ports wie unter Erforderliche Ports für vCenter Server erläutert geöffnet sind.

  • Bevor Sie das vSphere-Produkt installieren oder ein Upgrade durchführen, synchronisieren Sie die Systemuhren aller Maschinen im vSphere-Netzwerk. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Synchronisieren der Systemuhren im vSphere-Netzwerk.

  • Der DNS-Name der vCenter Server-Hostmaschine muss mit dem aktuellen Computernamen übereinstimmen.

  • Stellen Sie sicher, dass der Hostname des Computers, auf dem Sie vCenter Server installieren, mit den RFC 1123-Richtlinien übereinstimmt.

  • Der Installationspfad von vCenter Server muss zu den Installationsanforderungen für Microsoft Active Directory Application Mode (ADAM/AD LDS) kompatibel sein. Der Installationspfad darf keines der folgenden Zeichen enthalten: Nicht-ASCII-Zeichen, Kommas (,), Punkte (.), Ausrufezeichen (!), Rautezeichen (#), At-Zeichen (@) bzw. Prozentzeichen (%).

  • Stellen Sie sicher, dass es sich bei dem System, auf dem vCenter Server installiert wird, nicht um einen Active Directory-Domänencontroller handelt.

  • Stellen Sie sicher, dass das Domänenbenutzerkonto auf jedem System, das vCenter Server ausführt, über folgende Berechtigungen verfügt:

    • Mitglied der Gruppe „Administratoren“

    • Einsetzen als Teil des Betriebssystems

    • Anmelden als Dienst

  • vCenter Server benötigt das Microsoft .NET 3.5 SP1 Framework. Wenn dieser Server nicht auf Ihrem System installiert ist, wird er durch das vCenter Server-Installationsprogramm installiert. Für die .NET 3.5 SP1-Installation wird möglicherweise eine Internetverbindung zum Herunterladen zusätzlicher Dateien benötigt.

  • Wenn das System, das Sie für Ihre vCenter Server-Installation verwenden, einer Arbeitsgruppe und nicht einer Domäne angehört, sind in vCenter Server nicht alle Funktionen verfügbar. Wenn es einer Arbeitsgruppe zugeordnet wurde, kann das vCenter Server-System nicht alle Domänen und Systeme erkennen, die auf dem Netzwerk verfügbar sind, wenn Funktionen verwendet werden. Ihre Maschine muss mit einer Domäne verbunden sein, wenn Sie nach der Installation Active Directory-Identitätsquellen hinzufügen möchten. Um die Zugehörigkeit eines Systems zu einer Arbeitsgruppe oder Domäne zu ermitteln, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz. Klicken Sie auf Eigenschaften und dann auf die Registerkarte Computername. Auf der Registerkarte Computername wird entweder die Bezeichnung einer Arbeitsgruppe oder einer Domäne angezeigt.

  • Vergewissern Sie sich, dass das Konto NETWORK SERVICE über Leseberechtigung sowohl für den Ordner, in dem vCenter Server installiert wird, als auch für die HKLM-Registrierung verfügt.

  • Während der Installation muss die Verbindung zwischen dem Computer und dem Domänencontroller aktiv sein.

  • Bevor Sie vCenter Server installieren, vergewissern Sie sich unter „Verwaltung – Dienste“ der Systemsteuerung der vCenter Single Sign On-Instanz, bei der Sie vCenter Server registrieren, dass die folgenden Dienste gestartet wurden: VMware Certificate Service, VMware Directory Service, VMware Identity Manager Service, VMware KDC Servicet und tcruntime-C-ProgramData-VMware-cis-runtime-VMwareSTSService.

  • Sie müssen sich auf der Hostmaschine als Mitglied der Gruppe „Administratoren“ mit einem Benutzernamen anmelden, der ausschließlich ASCII-Zeichen enthält.

Netzwerkvoraussetzungen

  • Stellen Sie sicher, dass der vollständig qualifizierte Domänenname (FQDN) auf dem System aufgelöst wird, auf dem Sie vCenter Server installieren. Geben Sie nslookup Ihr_vCenter_Server_FQDN an der Befehlszeile ein, um zu prüfen, ob der vollständig qualifizierte Domänenname (FQDN) aufgelöst wird. Wenn der FQDN aufgelöst werden kann, gibt der Befehl nslookup die IP und den Namen des Domänencontrollers zurück.

  • Stellen Sie sicher, dass das DNS-Reverse-Lookup einen vollständig qualifizierten Domänennamen zurückgibt, wenn dieser mit der IP-Adresse von vCenter Server abgefragt wird. Wenn Sie vCenter Server installieren, schlägt die Installation der Webserverkomponente, die vSphere Web Client unterstützt, fehl, wenn das Installationsprogramm den vollqualifizierten Domänennamen von vCenter Server nicht über die IP-Adresse abrufen kann. Das Reverse-Lookup wird unter Verwendung von PTR Records implementiert. Informationen zum Erstellen eines PTR Records finden Sie in der Dokumentation Ihres vCenter Server-Hostbetriebssystems.

  • Stellen Sie sicher, dass zwischen dem vCenter Server-System und dem verwaltenden Host keine Umsetzung der Netzwerkadresse (NAT, Network Address Translation) stattfindet.

  • Sie installieren vCenter Server, wie alle anderen Netzwerkserver auch, auf einem Computer mit einer festen IP-Adresse und einem bekannten DNS-Namen, damit Clients einen verlässlichen Zugriff auf den Dienst haben. Weisen Sie dem Windows-Server, der das vCenter Server-System hosten soll, eine statische IP-Adresse und einen Hostnamen zu. Diese IP-Adresse muss eine gültige (interne) Registrierung für das DNS (Domain Name System) haben. Stellen Sie sicher, dass die Verwaltungsschnittstelle des ESXi-Hosts vom vCenter Server und allen vSphere Web Client aus eine gültige DNS-Auflösung hat. Stellen Sie sicher, dass der vCenter Server von allen ESXi-Hosts und allen vSphere Web Clients aus eine gültige DNS-Auflösung hat. Wenn Sie DHCP anstelle einer statischen IP-Adresse für vCenter Server verwenden, stellen Sie sicher, dass der vCenter Server-Computername im DNS (Domain Name Service) aktualisiert ist. Pingen Sie den Namen des Computers an, um diese Verbindung zu testen. Lautet der Computername beispielsweise host-1.company.com, führen Sie den folgenden Befehl an der Windows-Befehlszeile aus:

    ping host-1.company.com

    Ist der Ping-Test mit dem Computernamen erfolgreich, wurde der Name im DNS aktualisiert.

  • Falls Sie Active Directory als Identitätsquelle verwenden, stellen Sie sicher, dass Active Directory ordnungsgemäß eingerichtet ist. Die DNS-Konfiguration der vCenter Single Sign On-Server-Hostmaschine muss Lookup- und Reverse-Lookup-Einträge für den Domänencontroller des Active Directory enthalten. Wenn Sie zum Beispiel meinefirma.com pingen, muss der Domänencontroller die IP-Adresse für meinefirma zurückgeben. Entsprechend muss der Befehl ping -a für diese IP-Adresse den Hostnamen des Domänencontrollers zurückgeben. Vermeiden Sie es, Probleme bei der Namensauflösung durch Bearbeitung der Host-Datei zu korrigieren. Achten Sie stattdessen darauf, dass der DNS-Server ordnungsgemäß eingerichtet ist. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Active Directory finden Sie auf der Microsoft-Website.

Datenbankvoraussetzungen