Über die IPv6-Unterstützung in vSphere können Hosts in einem IPv6-Netzwerk betrieben werden, das einen sehr großen Adressbereich, verbessertes Multicasting, vereinfachtes Routing und andere Vorteile bietet.

Vorbereitungen

Erforderliche Berechtigung: Host > Konfiguration > Netzwerk > Konfiguration.

Warum und wann dieser Vorgang ausgeführt wird

IPv6 wurde von der Internet Engineering Task Force als Nachfolger von IPv4 bestimmt. Der offensichtlichste Unterschied zwischen IPv6 und IPv4 ist die Adresslänge. IPv6 verwendet 128-Bit-Adressen statt die 32-Bit-Adressen, die IPv4 verwendet. Diese Erweiterung löst das Problem der Adressknappheit und macht die Netzwerkadressübersetzung überflüssig. Weitere Unterschiede sind Link-Local-Adressen, die beim Initialisieren der Schnittstelle erscheinen, Adressen, die über eine Router-Ankündigung festgelegt werden, und die Fähigkeit, mehrere IPv6-Adressen auf einer Schnittstelle zu haben.

In ESXi 5.1 und neueren Versionen ist IPv6 standardmäßig aktiviert.

Prozedur

  1. Navigieren Sie im vSphere Web Client zum Host.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Verwalten auf Netzwerk und wählen Sie Erweitert.
  3. Klicken Sie auf Bearbeiten.
  4. Aktivieren oder deaktivieren Sie im Dropdown-Menü IPv6-Unterstützung die IPv6-Unterstützung.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Starten Sie den Host neu, damit die Änderungen an der IPv6-Unterstützung wirksam werden.

Nächste Maßnahme

Konfigurieren Sie die IPv6-Einstellungen der VMkernel-Adapter, beispielsweise des Verwaltungsnetzwerks. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Bearbeiten einer VMkernel-Adapterkonfiguration im vSphere Web Client.