Bei virtuellen Maschinen handelt es sich um Ressourcenverbraucher.

Bei den meisten Maschinen funktionieren die bei der Erstellung zugewiesenen Standardressourceneinstellungen einwandfrei. Die Einstellungen der virtuellen Maschine können später bearbeitet werden, um einen anteilsabhängigen Prozentsatz der Gesamtmenge an CPU, Arbeitsspeicher und Speicher-E/A des Ressourcenlieferanten oder eine garantierte CPU- und Arbeitsspeicherzuteilung zuzuweisen. Beim Einschalten der virtuellen Maschine überprüft der Server, ob ausreichend noch nicht reservierte Ressourcen verfügbar sind und ermöglicht das Einschalten, wenn dies der Fall ist. Dieser Vorgang wird als Zugangssteuerung bezeichnet.

Ein Ressourcenpool ist eine logische Abstraktion für eine flexible Verwaltung von Ressourcen. Ressourcenpools können in Hierarchien angeordnet und zur hierarchischen Partitionierung verfügbarer CPU- und Arbeitsspeicherressourcen verwendet werden. Ressourcenpools können demzufolge sowohl als Anbieter als auch als Verbraucher von Ressourcen betrachtet werden. Sie bieten Ressourcen für untergeordnete Ressourcenpools und virtuelle Maschinen, sind aber auch Ressourcenverbraucher, weil sie die Ressourcen der ihnen übergeordneten Elemente verbrauchen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Verwalten von Ressourcenpools.

ESXi-Hosts weisen jeder virtuellen Maschine einen Teil der zugrunde liegenden Hardwareressourcen zu, ausgehend von verschiedenen Faktoren:

  • Menge der verfügbaren Ressourcen für den ESXi-Host (oder den Cluster).

  • Anzahl der eingeschalteten virtuellen Maschinen und ihre Ressourcennutzung.

  • Erforderlicher Overhead zum Verwalten der Virtualisierung.

  • Vom Benutzer definierte Ressourcenlimits.